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Auslandssemester in Asien Karrierekiller?
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> Auslandssemester in Asien Karrierekiller?
 
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am_dream
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Anmeldungsdatum: 11.01.2009
Beiträge: 1107

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2010 - 12:15:28    Titel:

@Noveo: Sorry vorab, dass ich keinen Asia Fetisch habe! Wink
Mir schmeckt auch deren Essen nicht und ein Studium an einer guten asiatischen Uni ist zweifelsohne mit höhrem Arbeitsaufwand verbunden als ein 6-monatiger stint an einer amerikanischen/europäischen Schmiede.
Aber suum cuique, des gustibus non est disputandum.

Noveo, wann hast du denn das Praktikum gemacht und vor allem wo und wie lange?
Es geht ja auch gar nicht darum, dass die Prüfunungen vorverlegt werden sollen, besser würde mir in den Plan passen, wenn diese später stattfinden würden bei gleicher Semesterlänge und damit späterem Beginn.

Mein kategorischer Imperativ ist es nun mal jede Handlung darauf zu prüfen ob sie der Maxime der Lebenslaufoptimierung genügt Wink Deshalb schließe ich auch ein Studium in Asien nicht aus, es gibt dort ja viele europäische und amerikanische Austauschstudenten. Man ist gewissermaßen unter sich, kann mittlerweile auch überall europäisch Essen usw. Wenn man es schlau gestaltet kann man das Auslandssemester glaube ich sogar so gestalten, dass man gar nicht merkt dass man in Asien ist.
(alles übrespitzt und etwas ironisch gemeint)
Thalia2010
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Anmeldungsdatum: 23.09.2010
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2010 - 12:25:38    Titel:

@am_dream:
Woher willst du wissen, dass es dir nicht in Asien gefällt?

Ich hatte auch immer etwas "Vorurteile" gegenüber Land und Leuten, aber ich war jetzt zweimal für längere Zeit dort (in Singapur) einmal zwecks Praktikum und einmal längerer Urlaub.
Ich war so positiv überrascht!
Vor allem ist Singapur ja auch sehr westlich eingestellt und es wird dir dort an Nichts mangeln.

Und dann noch ne Frage: Wenn dir das ja partout nicht zusagt, wieso hast du es dann überhaupt angenommen?
Ich weiß, dass ihr Mannheimer ein Auslandssemester pflichtmäßig im BA absolvieren müsst.

Aber da hätte man doch bestimmt mit jemandem tauschen können, der in Spanien, Italien oder sonstwo in Europa/Nordamerika einen Platz hat und liebendgerne deinen Platz gehabt hätte.

Und wieso sollte das karrieretechnisch negativ sein? Im Gegenteil...Du kannst ja noch nach dem Bachelor zw. Bachelor und Master ein längeres Praktikum oder zwei kürzere machen.
michael.wi
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Anmeldungsdatum: 18.07.2007
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2010 - 12:32:08    Titel:

Zitat:
Aber suum cuique, des gustibus non est disputandum.


suum cuique, de (!!!) gustibus non est disputandum.

Das sehe ich auf den ersten Blick schon. Vielleicht ist da noch ein Fehler drin, aber ich kann das nicht so stehen lassen. Schönen Sonntag.
Everett Dasher Breed
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Anmeldungsdatum: 13.09.2010
Beiträge: 506

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2010 - 12:51:59    Titel: Re: Auslandssemester in Asien Karrierekiller?

am_dream hat folgendes geschrieben:

=> Asien ist Karrierekiller (obwohl der Aufenthalt dort keinen Spaß macht)


Muss den Satz auch nochmals zitieren: das ist nur ein weiteres Statement in einer langen Reihe von Bullshit dieses Users!

am_dream hat folgendes geschrieben:

Mein kategorischer Imperativ ist es nun mal jede Handlung darauf zu prüfen ob sie der Maxime der Lebenslaufoptimierung genügt


Ich glaube: nach dem Studium hast du den perfekten Lebenslauf und du hast sogar in deinem Praktikum recht gut performt. Aber dann beginnt der Ernst des Lebens und du merkst dass a) auch solche die den CV nicht so wie du getunt haben einen gleich "angesehenen" Job bekommen haben und b) du nicht besser performst als einer der sein Studium auch genossen hat.

Meiner Einschätzung nach (muss selbstverständlich nicht stimmen):

1) Dir gefällt das Studium der BWL nicht, du machst es einfach weil man sonst keine Karriere machen kann (feel the irony)

2) Du möchtest gar nicht auf Asien, denn da bist du ja weit weg von Mutti

3) Aber du weisst, dass du ein Semester im Ausland machen musst, weil man sonst keine Karriere machen kann (again, feel the irony). Deswegen beisst du in den sauren Apfel und nimmst dein Security Blanket mit

4) In deinem IB-Praktikum zuckst du jedesmal zusammen wenn der Analyst dich anruft, weil du sooo fest Angst hast, einen Task zu verhauen (denn das verschlechtert das Arbeitszeugnis, was wiederum den CV verschlechtert)

5) Aus lauter Angst vor den Vorgesetzten gibst du absolut Vollgas im Praktikum. Actually, es ist diese Angst die dich im Praktikum zu einem guten Performer macht (was ja eigentlich zielführend ist)

Es ist so typisch DACH, seinen CV so zu tunen.
Kangiboy1987
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Anmeldungsdatum: 14.09.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2010 - 14:52:52    Titel:

am_dream = DIE Beleidigung für die Uni Mannheim.
Aloha08
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beiträge: 1001

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2010 - 15:18:01    Titel:

Zitat:
Deshalb schließe ich auch ein Studium in Asien nicht aus, es gibt dort ja viele europäische und amerikanische Austauschstudenten. Man ist gewissermaßen unter sich, kann mittlerweile auch überall europäisch Essen usw. Wenn man es schlau gestaltet kann man das Auslandssemester glaube ich sogar so gestalten, dass man gar nicht merkt dass man in Asien ist.


Genau deswegen wollen Arbeitgeber auch, dass man seinen Horizont erweitert. Damit du dann in Singapur zu Mc Donald's gehst und nur mit Deutschen zusammen hängst.
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2010 - 15:39:37    Titel:

Aloha08 hat folgendes geschrieben:

Genau deswegen wollen Arbeitgeber auch, dass man seinen Horizont erweitert. Damit du dann in Singapur zu Mc Donald's gehst und nur mit Deutschen zusammen hängst.

Am Ende bekommt doch eh der 2 Jahre ältere Arbeitnehmer die begehrte Beförderung, weil er beim Gespräch mit dem Abteilungsleiter über australische Weine von seiner Erntehelfer-Erfahrung aus dem work&travel-in-Oz-Gap-year profitiert Wink
Rudi Carell
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Anmeldungsdatum: 20.12.2007
Beiträge: 535

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2010 - 17:44:05    Titel:

am_dream hat folgendes geschrieben:
Mein kategorischer Imperativ ist es nun mal jede Handlung darauf zu prüfen ob sie der Maxime der Lebenslaufoptimierung genügt Wink


Das Einzige, was du optimieren solltest, bist du selbst. Und nicht irgendein Blatt Papier, das der durchschnittliche Personaler sich fünf Minuten anguckt. Und auch wenn du es nicht glaubst, zwischen diesen beiden Dingen liegen Welten...
Wenn der Personaler einen guten Tag hat, schaut er vllt. auch 10 Minuten darauf, um sich alle möglichen lächerlichen Details anzusehen, die so mancher Bewerber als "große Leistung" empfindet. Dann hat er nämlich auch mal wieder was zu schmunzeln.
Bei deinem Auslandssemester wird er sich fragen, wieviel das deine Eltern gekostet hat. Und wenn es in Amerika war, wird er es oft genug sowieso sofort als "Urlaub" abstempeln. Wenn es in Asien war, das Unternehmen aber seine Kerngeschäfte nicht dort hat, wird er sich fragen, was das Ganze überhaupt für einen Wert haben soll.
Und wenn du dann zum Bewerbungsgespräch kommst, wird er feststellen, dass er von Anfang an Recht hatte: Ein Bewerber, der nicht mehr kann, als seinen Lebenslauf zu tunen. Der ohne Leidenschaft ist, der sich nie einer Sache vollständig hingeben und aufopfern wird, wenn sie nicht 100% "Lebenslauf"-kompatibel ist.
Da muss ich gleich an "Analogkäse" und "Formvorderschinken" denken. Sieht eigentlich ganz gut aus, aber wer Ahnung hat, erkennt sofort, dass es aus ****** ist Wink

Das einzige, was ich bei deinen Äußerungen mit dem Wort kategorisch verbinde: Bewerber wie dich würde ich kategorisch ablehnen.
Dass du Kant für solche Äußerungen missbrauchst...der gute Mann dreht sich im Grab um Rolling Eyes
9 Monate Zivildienst oder von mir aus auch Bundeswehr wären das Wertvollste für dich denke ich. Kannst ja mal bei McKinsey anfragen, ob die Quereinsteiger aus dem Gebiet suchen.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 2002

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2010 - 18:21:49    Titel:

ach lasst ihn doch. er wird schon merken, dass es nicht so läuft wie er sich das vorstellt.

vll hört er irgendwann von softskills und lebenserfahrung. wenn er mal "richtig" gearbeitet hätte würde er wissen, dass Abschlüsse und anderer Lebenslaufkrams oftmals nicht wirklich ausschlaggebend ist. wo der nicht akademiker eine ganze abteilung von akademikern leitet wird er einen herzinfarkt kriegen.
derFuxx
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Anmeldungsdatum: 11.06.2007
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2010 - 19:20:32    Titel:

Gibt es eigentlich irgendwo ein best of der Threads von am_dream? Immer wieder lustig.
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