Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Polizei löst angemeldete Demo gewaltsam auf -Stuttgart 21
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Polizei löst angemeldete Demo gewaltsam auf -Stuttgart 21
 
Autor Nachricht
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 11:16:03    Titel:

Bleiben wir beim Juchtenkäfer und den dazu geltenden Auflagen:

den finden wir unter 5.6

>>5. Natur und Landschaft; Erholung
5.1. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, die Maßnahmen des Landschaftspflegerischen Be-gleitplanes in einer Ausführungsplanung (LAP - Landschaftspflegerischer Ausführungsplan) kon-kret darzustellen und dem Eisenbahn-Bundesamt, die mit einem Abstimmungsvermerk des Regie-rungspräsidiums Stuttgart (höhere Naturschutzbehörde) und der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Stuttgart versehenen Pläne, vorzulegen.
5.2. Zum Schutz der Großbäume vor Beeinträchtigungen durch eine eventuelle bauzeitliche Grundwasserabsenkung sind die tiefer wurzelnden Baumarten insbesondere im Mittleren und O-beren Schlossgarten, baubegleitend zu überwachen, auf Dürreschäden zu überprüfen und recht-zeitig gegebenenfalls notwendige Gegenmaßnahmen einzuleiten.
5.3. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, durch die Verwendung spezieller Leuchten, die nur spezielle Frequenzen des Lichtspektrums emittieren, die Gefahr des Insektenanflugs durch die Lichtaugen zu vermindern.
5.4. Zur Vermeidung der Anfluggefährdung für Vögel infolge der Lichtaugen wird die Vorhabenträgerin verpflichtet, mögliche technische Maßnahmen durch Sichtbarmachung der Gläser, z.B. durch Anordnung senkrechter Linienstrukturen vorzunehmen.
51
5.5. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, während der Baudurchführung Baumfällarbeiten und den Rückschnitt von Gehölzen so in den Bauablauf einzuordnen, dass deren Realisierung in den Monaten Oktober bis Februar erfolgt.
5.6. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, besonders störende Baumaßnahmen in ökologisch empfindlichen Räumen nur außerhalb der Reproduktionszeiten von Tieren und Pflanzen durchzu-führen.
5.7. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, im Rahmen der endgültigen Ausgestaltung der Ausgleichsmaßnahme A 1 für den Verlust der unter die § 24a-NatSchG-Biotop-Kartierung fallen-den Hecke eine neue Hecke anzupflanzen.
5.8. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, die Ausgleichsmaßnahme A 1 innerhalb eines Jah-res nach Durchführung des Rückbaus der Gleisanlagen umzusetzen.
5.9. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, zur Sicherung der Schaffung von trockenwarmen Standorten auf der Ausgleichsfläche A 1, in der Ausführungsplanung die Lage der trockenwarmen Standorte so auszuwählen, dass diese nicht in den Verschattungsbereichen der Fläche liegen.
5.10. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, vor der Umgestaltung des Mussenbachs hydrauli-sche Betrachtungen der Abflussverhältnisse vorzunehmen und die Sohlschubspannungen sowie Längsschnitte, Querprofile, die Bepflanzung der Ufer, die Beseitigung der Störsteine und die vor-gesehenen Ausbaumaßnahmen mit der zuständigen Fachbehörde abzustimmen.
5.11. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, statt der im Landschaftspflegerischen Begleitplan vorgesehenen Einrichtung von ausgedehnten Sukzessionsflächen am nördlichen Ufer des Mus-senbachs, entlang des Gewässers einen maximal 5 m breiten Streifen als artenreiche Hochstau-denflur auszubilden bzw. die Sukzession von standortheimischen Gehölzen zuzulassen. Auf den restlichen Flächen ist artenreiches Grünland zu entwickeln.
5.12. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, bei der Anlage von Grünland im Rahmen der Er-satzmaßnahme E 1 das Verfahren der Heumulchsaat anzuwenden (vgl. Merkblatt 6 Landschafts-pflege „Gräser und Kräuter am richtigen Ort“ der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg).
5.13. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, die Maßnahme E 1 innerhalb eines Jahres seit Baubeginn des Vorhabens vollständig umzusetzen.
52
5.14. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, bei Gehölzanpflanzungen und der Ansaat von Landschaftsrasen nur Pflanzen und Saatgut aus regionaler Herkunft (Naturraum) zu verwenden. Die Herkunft der Pflanzen und Samen ist nachzuweisen (§ 29 a NatSchG). Informationen über Gehölzanpflanzungen sind dem Merkblatt 4, Landschaftspflege „Gebietsheimische Gehölze“ der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg zu entnehmen.
5.15. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, nach Abschluss der Kompensationsmaßnahmen eine fachgerechte Betreuung und Pflege sowie eine Erhaltung auf Dauer zu gewährleisten.
5.16. Soweit einzelne jetzt planfestgestellte Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen nicht verwirk-licht werden können bzw. das Gesamtkonzept Mussenbachtal nicht verwirklicht wird, ist die Vorhabenträgerin verpflichtet, innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren nach Fertigstellung des Bauvorhabens im Benehmen mit dem Regierungspräsidium Stuttgart (höhere Naturschutzbehör-de) und der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Stuttgart für die nicht realisierten Teile in einem Ergänzungsverfahren eine gleichwertige Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmenpla-nung zu erstellen und dem Eisenbahn-Bundesamt zur Entscheidung vorzulegen.
5.17. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, bei allen Bodenarbeiten, die der Sicherung, der Zwischenlagerung und der Wiederverwertung (einschließlich der Aufnahme aus der Zwischenlage-rung) von Oberböden dienen, die entsprechenden Vorgaben der DIN 18915, Stand September 1990 und der DIN 19731, Stand Mai 1998 (insbesondere Nr. 7.2 und Nr. 7.3) einzuhalten. Von besonderer Bedeutung ist die strikte Einhaltung der Mindestfestigkeit in Abhängigkeit des Feuch-tezustands.
5.18. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, bei der Zwischenlagerung von Oberböden eine ma-ximale Mietenhöhe von 2 m einzuhalten.
5.19. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, sofern kulturfähige Unterböden im Sinne des § 12 BBodSchV zur Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht genutzt werden sollen, die unter der Nebenbestimmung für Oberböden genannten Bestimmungen auch für Unterböden einzuhal-ten.
5.20. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, wenn Bodenmaterial aus Verdachtsbereichen nach DIN 19731 Nr. 5.2 entnommen wird und dieses Material i.S. des § 12 BBodSchV verwendet wer-den soll, Untersuchungen nach § 12 Abs. 4 BBodSchV durchzuführen. Eine Verwendung von Bo-denmaterial i.S. des § 12 BBodSchV ist grundsätzlich nicht zulässig, wenn Schadstoffgehalte die Vorsorgewerte nach Anhang 2 Nr. 4 BBodSchV überschreiten. Bei landwirtschaftlicher Folgenut-zung ist zusätzlich § 12 Abs. 4 BBodSchV zu beachten.
53
5.21. Die Vorhabenträgerin wird verpflichtet, das Eisenbahn-Bundesamt und die Untere Boden-schutzbehörde über Beginn und Fertigstellung der einzelnen, nach DIN 19731 Nr. 7.3a zu bilden-den Rekultivierungsabschnitte zu unterrichten.<<

Die Reproduktionszeit des Juchtenkäfers liegt innerhalb der Sommermonate solange die Temperatur nicht unter 15°C absinkt. Sprich die ursprünglichen Vorgaben des EBA wurden eingehalten. Dieses, fordert, sofern das Schreiben von Moni nun richtig ist, entsprechende Gegenmassnahmen. Die könnten in dem ganz konkreten Fall des Juchtenkäfers darin bestehen, Stammabschnitte in denen der Juchtenkäfer vermutet wird, entsprechend verwittert und voll Holzmull, also nichts was Menschen in ihrer aufgeräumten Umgebung üblicherweise dulden, dorthin zu verbringen, wo die baumtreuen Käfer in die neue Wohung einziehen würden. Sollte es solche Pläne bereits geben, sind diese bis zum 08. 10. zu übermitteln. Gibt es diese nicht werden sie wohl relativ schnell erstellt werden können und übermittelt werden können. Unabhängig davon muß man wissen, dass die Fällarbeiten ganz direkt keinen Einfluss auf den Juchtenkäfer nehmen würden, da diese nicht während der Fortpflanzung durchgeführt wurden. Diese findet in den frühen Sommermonaten statt und einzig die Weibchen verlassen dazu ihren Hausbaum. Die Mänchen besteigen ihre Höhleneingänge und verströmen von dort ein Pheromon welches sogar bei entsprechend großer Population vom Menschen gerochen werden kann, es soll nach Pfirsich oder Leder riechen. Nach der Paarung verschwindet das Männchen in seiner Höhle und das Weibchen zurück in seinen Heimatbaum. Beide können also nach den Fällarbeiten sofern sie noch im Schloßgarten wohnen völlig gefahrlos umgezogen werden.

Wo bitte lieber Schelm siehst Du erstens einen Verstoß, zweitens den Juchtenkäfer in Gefahr und drittens die Mauschelei?? Alle Infos liegen vor, man muß sich nur endlich mal anfangen dafür zu interessieren.
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
schelm
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 12:51:19    Titel:

koenig_ludwig73 schrieb :
Zitat:
Wo bitte lieber Schelm siehst Du erstens einen Verstoß, zweitens den Juchtenkäfer in Gefahr und drittens die Mauschelei?? Alle Infos liegen vor, man muß sich nur endlich mal anfangen dafür zu interessieren.

Ist doch easy, lieber koenig_ludwig - es besteht die Möglichkeit eines Schreibens des EBA an den Bauträger, in dem die Aufnahme der Baumfällarbeiten untersagt wurde, wenn nicht entsprechende Auflagen erfüllt / einher damit gehen. Dies wird ersichtlich aus dem Schreiben ( auf Seite 2 hier verlinkt ) der offiziellen Mitarbeiterin Monika X.

Die Mitarbeiterin ist identisch, sie gehört zum EBA, dies wurde im Netz in anderen Blogs / Foren geprüft, verlinkt - andere, offizielle Schreiben des EBA dazu herangezogen. Wenn also nichts gemauschelt wurde, es keine Verfügung des EBA gab bestimmte Auflagen unmittelbar vor Beginn der Baumfällarbeiten erfüllen zu müssen, wie dies aus dem Schreiben als Bedingung hervorgeht, dann müßte über kurz oder lang eine Pressemitteilung zu erfahren sein, in der das EBA Strafanzeige gegen Unbekannt stellt - wegen Urkundenfälschung '!

Abgesehen davon, ein solch gefälschtes Schreiben ( wäre es denn so ) sehr dazu geeignet scheint den Leumund des EBA zu beschädigen und die Stimmung in und um Stuttgart (21) weiter anzuheizen ...

Also , las uns einfach entspannt zurücklehnen und mal abwarten was passiert ... Wink

Freundliche Grüße, schelm
_________________
... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich )
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 13:32:20    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 schrieb :
Zitat:
Wo bitte lieber Schelm siehst Du erstens einen Verstoß, zweitens den Juchtenkäfer in Gefahr und drittens die Mauschelei?? Alle Infos liegen vor, man muß sich nur endlich mal anfangen dafür zu interessieren.

Ist doch easy, lieber koenig_ludwig - es besteht die Möglichkeit eines Schreibens des EBA an den Bauträger, in dem die Aufnahme der Baumfällarbeiten untersagt wurde, wenn nicht entsprechende Auflagen erfüllt / einher damit gehen. Dies wird ersichtlich aus dem Schreiben ( auf Seite 2 hier verlinkt ) der offiziellen Mitarbeiterin Monika X.

Die Mitarbeiterin ist identisch, sie gehört zum EBA, dies wurde im Netz in anderen Blogs / Foren geprüft, verlinkt - andere, offizielle Schreiben des EBA dazu herangezogen. Wenn also nichts gemauschelt wurde, es keine Verfügung des EBA gab bestimmte Auflagen unmittelbar vor Beginn der Baumfällarbeiten erfüllen zu müssen, wie dies aus dem Schreiben als Bedingung hervorgeht, dann müßte über kurz oder lang eine Pressemitteilung zu erfahren sein, in der das EBA Strafanzeige gegen Unbekannt stellt - wegen Urkundenfälschung '!

Abgesehen davon, ein solch gefälschtes Schreiben ( wäre es denn so ) sehr dazu geeignet scheint den Leumund des EBA zu beschädigen und die Stimmung in und um Stuttgart (21) weiter anzuheizen ...

Also , las uns einfach entspannt zurücklehnen und mal abwarten was passiert ... Wink

Freundliche Grüße, schelm


wahrscheinlich war sich Monika nicht im Klaren über den tatsächlichen Ablauf, das Schreiben war datiert auf den 30.09. am selben Tag legte der BUND, der zuvor schon jahrlang an den Planungen beteiligt war ein Gutachten vor, nach welchem nicht auszuschließen sei, dass der zuletzt 1990 gesehene Juchtenkäfer im mittleren Schlossgarten vielleicht doch noch heimisch wäre. Am 1. mitten in der Nacht begannen die Arbeiten. Aus 182 Bäumen, die im mittleren Schlossgarten gefällt werden sollen wurden die ersten 25 gefällt. Ich erwarte nicht, dass jeder, der noch dazu während der Planungen wohl jahrelang gemauschelt oder gepennt haben muß, anstatt zu prüfen, nun mit jedem Gutachten, dass hinterhergeschossen wird und noch dazu nur aus Mutmassungen besteht, es könnte sein dass...., ein solches Mrd Projekt zum Stoppen bringt!!! Ich finde auch die Planungsphase an sich mit ihren vielen Einspruchmöglichkeiten war ein ausreichend langer Zeitraum um nach Juchtenkäfern und Hufeisenmäulern zu suchen!!! Immerhin wurden die letzten Spuren des Juchtenkäfers ja noch 1990 gefunden. Ein Ereignis in seiner Seltenheit und Einzigartigkeit so Aufsehenerregend, dass ich mich doch nun ernsthaft wundere, warum der BUND nicht schon damals aufgeschreckt ein Gutachten einreichte!!! Es sei denn der BUND nahm ganz bewußt in Kauf, dass mit den Fällarbeiten auch des Juchtenkäfers mögliche Wohnung mit beschädigt wird, weil es gar nicht um Karl dem Käfer ging! Strafantrag müßte demnach also gegen wen gestellt werden??? Außerdem stand es dem BUND ja frei seine viel zu späte Erkennntnis und dem wohl damit verbundenen Entzug der Genehmigung der Planungen, in Form einer einstweiligen Verfügung Ausdruck zu verleihen. Das ein Fax von Frau Kaufmann, dass nach Aussage des EBA nie als Stopp der Fällarbeiiten zu deuten war, dazu nicht ausrreicht, beruhigt mich. Einige scheinen tatsächlich soweit weg von der deutschen Lebenswirklichkeit. Offensichtlich hat von den Gegnern wohl noch nie einer versucht einen Carport zu bauen!!!
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
schelm
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 14:20:12    Titel:

koenig_ludwig73 schrieb :
Zitat:
Ich erwarte nicht, dass jeder, der noch dazu während der Planungen wohl jahrelang gemauschelt oder gepennt haben muß, anstatt zu prüfen, nun mit jedem Gutachten, dass hinterhergeschossen wird und noch dazu nur aus Mutmassungen besteht, es könnte sein dass...., ein solches Mrd Projekt zum Stoppen bringt!!!

Der Punkt ist ein anderer. Der Polizeieinsatz wurde mit der Durchsetzung von formalem Recht begründet. Gibt es hingegen Auflagen, die die Wahrnehmung der Baurechte an zu erfüllende Auflagen knüpfen - und diese Auflagen wären im Vorfeld des Beginns der Baumfällarbeiten nicht alle akkurat erfüllt, so hätte die Polizei eine zum Zeitpunkt illegale Baumaßnahme geschützt !
Zitat:
Außerdem stand es dem BUND ja frei seine viel zu späte Erkennntnis und dem wohl damit verbundenen Entzug der Genehmigung der Planungen, in Form einer einstweiligen Verfügung Ausdruck zu verleihen. Das ein Fax von Frau Kaufmann, dass nach Aussage des EBA nie als Stopp der Fällarbeiiten zu deuten war, dazu nicht ausrreicht, beruhigt mich.

Leider liest du ja nix, was ich dir verlinkt habe, sonst wäre dir dies hier im Spiegellink aufgefallen :
Zitat:
Dem Gericht lag demnach am Donnerstag nur ein Eilantrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) auf eine einstweilige Anordnung zum Stopp der Baumfällarbeiten vor. Die Frage ist nun, ob das Verwaltungsgericht über den BUND-Eilantrag sofort entschieden und die Rodung möglicherweise verhindert hätte, wenn es die Zweifel des Eisenbahnbundesamtes gekannt hätte.

Die ( möglichen ) Zweifel des EBA hätte das Gericht aber nur kennen können, wäre dem Gericht Monis Schreiben bekannt gewesen, oder ein vergleichbares, früher erfolgtes an den Bauträger, sollte das verlinkte kein Original sein - was wie erwähnt keine große Rolle zu spielen scheint, da das EBA die Nachfrage der Stuttgarter Zeitung vom Freitag derart beantwortete, Auflagen gab es, über deren Erfüllung Bericht erfolgen sollte - nicht aber, ob dies erfolgte, darüber schwieg das EBA ...

Wie oft noch, lieber koenig_ ludwig ?! Rolling Eyes

Freundliche Grüße, schelm
_________________
... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich )
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 14:58:40    Titel:

Ach bitte Schelm,

da werden Tatsachen vorgezogen, die gar nicht existieren!!!

Lies doch mal das Schreiben des EBA, dort wird explizit davon gesprochen, dass kein Stopp der Arbeiten verlangt wurde und wird. Informier Dich über den Juchtenkäfer und Du wirst sehen bei objektiver Betrachtung, selbst wenn dort nun 1000 dieser lustigen Viechers gefunden werden, was mich bei näherer Betrachtung wundern würde, da wie gesagt die letzte Sichtung von Körperteilen 20 Jahre zurück liegt. Die Sorge um den Käfer ist also völllig unbegründet. Da der BUND das relevante Gutachten erst am 30. vorlegte, darf man getrost davon ausgehen, dass er das gezielt tat. Ebenso gezielt wurde dann wohl das Schreiben von Monika gewissen Leuten zugespielt. Das EBA hatte eine Frist gesetzt, diese läuft noch. Was ich bisher an Bäumen sehen konnte, die gefällt wurden, war keiner davon geeignet dem Juchtenkäfer eine Heimat zu sein.

Und mein lieber Schelm, falls Dir der Unterschied noch nicht bewußt geworden ist. Bis vor 5 Tagen sprach ich noch vom Freigabeverfahren, Du von der Demokratie, jetzt spreche ich vom Käfer und Du von verfahrenstechnischen Angelegenheiten. Das ganze Planfeststellungsverfahren über war der BUND beteiligt. Jetzt ist ihm dieser Käfer und sein historischer Fund unter die Finger gekommen und sofort weißt der BUND wie er in einem solchen Verfahren agieren muß. Wo bitte war der BUND die letzten 20 Jahre??? Beim Sektempfang im Landtag?? Oder in der DB Zentrale??? Wer hat nun gemauschelt???

Und wo in drei Teufels Namen finde ich in Stuttgart einen Juchtenkäfer!!! Gibts ihn nun oder nicht?
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
schelm
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 15:30:56    Titel:

@ koenig_ludwig73 :

Wer mit formalem Recht mißt, muß sich auch selbst daran messen lassen. Deshalb ist es unerheblich, warum so spät erst vom BUND der Antrag einer einstweiligen Verfügung kam. Seine Bedenken muß der BUND ja rechtzeitig an das EBA gemeldet haben, wie lange die brauchen, sich dem anzuschließen und wann sie daraus schlussfolgernd Auflagen welcher Art an den Bauträger erheben, kann nicht das Problem des BUND sein. Abgesehen davon, so hörte ich, hätten die Abholzarbeiten überhaupt noch nicht ( ! ) auf dem Bauplan gestanden. Deshalb ja auch die Vermutung, Hr. Mappus wollte hier Zeichen setzen ...

Nomen est omen .... Smile

An besagten Donnerstag ging die Polizei ja nicht sehr zimperlich zur Sache. Name des Stuttgarter Polizeipräsidenten : Stumpf. Einsatz von stumpfer Gewalt ... ? Polizeiinspekteur Hr. Schneider schiebt heute auf der PK den Demonstranten den schwarzen Peter zu, die Polizei habe nur reagieren müssen auf die Gewalt der Demonstranten .... Damit ist sie aus selbigen ( Schneider ) ? Ach ja .. und Bahnchef Grube spricht den Projektgegnern das Widerstandsrecht ab, wollte er damit das Widerstandsrecht gegen eine mögliche eklatante Steuerverschwendung beerdigen ? Shocked

Der teilweise Baustopp bzw. das Aussetzen von bestimmten Bauarbeiten verkündete großzügig .. na, wer ? Richtig : Fr. Gönner ! Very Happy Man muß auch jönne könne !

Freundliche Grüße, schelm
_________________
... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich )
Justav
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2646

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 16:22:49    Titel:

Wenn noch 2 Jahre herumprotestiert wird, werden die Kosten sicherlich die 15 Mrd. Euro übersteigen. Die ganzen Bauarbeiter, Maschinen, Polizisten wollen ja auch bezahlt werden. Kann man das den Demonstranten eigentlich in Rechnung stellen? Ich meine, das Recht auf Protest sei ihnen von mir aus zugestanden, aber wenn sie dadurch horrende Kosten verursachen sollten sie diese auch tragen.

Diesen Schwachsinn wegen irgendwelchen Käfern gibts auch nur in Deutschland, sollen die verantwortlichen Bauleitern eben eine Frist von 1 Woche einräumen in der die Protestanten und Umweltschützer die Bäume mit samt Käfern ausgraben können und woanders hin verpflanzen sollen.
Da kann man doch nur den Kopf schütteln.

Man sollte eher froh sein, dass noch große Bauprojekte in unserem Land getätigt werden, ich finde gerade sowas wie neue Bahnhöfe, Bürogebäude, Ubahnen, Flughäfen usw. interessant, um zu sehen dass sich im Land etwas tut und nicht nur alles vor sich hin marodiert. Es gibt im Staatshaushalt so viele sinnlose Ausgabenposten, da sollte man nicht am Stadtbild und der Infrastruktur sparen.
Jockelx
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 16:39:38    Titel:

Justav hat folgendes geschrieben:

Diesen Schwachsinn wegen irgendwelchen Käfern gibts auch nur in Deutschland

Auch wenn's OT ist:
Von anderen erwarten wir, dass riesige Gebiete geschützt werden, Elefanten die Ernte platt trampeln oder gefährliche Tiere auch ihren Lebensraum behalten dürfen.
Also bitte nicht mit Unsinn kommen, dass es das nur in Deutschland gäbe.
Nur weil die Natur in Deutschland nicht immer verliert, ist das noch lange nicht typisch deutsch.
xmisterDx
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 17:03:13    Titel:

Justav hat folgendes geschrieben:
Es gibt im Staatshaushalt so viele sinnlose Ausgabenposten, da sollte man nicht am Stadtbild und der Infrastruktur sparen.


Glaubt man so manchem Experten, dann ist Stuttgart 21 genau ein solcher sinnloser Ausgabenposten. Die Infrastruktur wird für den überwiegenden Teil der Fahrgäste nicht etwa verbessert, sondern eher verschlechtert...

Und am Stadtbild kann man von mir aus ruhig sparen. Ich sitze lieber kostenlos in einer maroden Hochschule oder fahre günstig von einem altertümlichen zugigen Bahnhof, als für 5000 Euro pro Jahr im Edelholz-getäfelten Hörsaal zu sitzen für horrende Fahrkartenpreise auf einem beheizten Marmorbahnsteig zu stehen...

Nichts gegen tolle Architektur und Luxus im Bereich des öffentlichen Lebens. Aber das muss man sich leisten können. Und wir können es uns im Moment nunmal gerade nicht leisten...
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 17:31:33    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:
@ koenig_ludwig73 :

Wer mit formalem Recht mißt, muß sich auch selbst daran messen lassen. Deshalb ist es unerheblich, warum so spät erst vom BUND der Antrag einer einstweiligen Verfügung kam. Seine Bedenken muß der BUND ja rechtzeitig an das EBA gemeldet haben, wie lange die brauchen, sich dem anzuschließen und wann sie daraus schlussfolgernd Auflagen welcher Art an den Bauträger erheben, kann nicht das Problem des BUND sein. Abgesehen davon, so hörte ich, hätten die Abholzarbeiten überhaupt noch nicht ( ! ) auf dem Bauplan gestanden. Deshalb ja auch die Vermutung, Hr. Mappus wollte hier Zeichen setzen ...

Nomen est omen .... Smile

An besagten Donnerstag ging die Polizei ja nicht sehr zimperlich zur Sache. Name des Stuttgarter Polizeipräsidenten : Stumpf. Einsatz von stumpfer Gewalt ... ? Polizeiinspekteur Hr. Schneider schiebt heute auf der PK den Demonstranten den schwarzen Peter zu, die Polizei habe nur reagieren müssen auf die Gewalt der Demonstranten .... Damit ist sie aus selbigen ( Schneider ) ? Ach ja .. und Bahnchef Grube spricht den Projektgegnern das Widerstandsrecht ab, wollte er damit das Widerstandsrecht gegen eine mögliche eklatante Steuerverschwendung beerdigen ? Shocked

Der teilweise Baustopp bzw. das Aussetzen von bestimmten Bauarbeiten verkündete großzügig .. na, wer ? Richtig : Fr. Gönner ! Very Happy Man muß auch jönne könne !

Freundliche Grüße, schelm


Wenn Du Dich noch weiter im Kreis drehst wirds Dir irgendwann schwindlig, pass blos gut auf, ich putz das nicht weg...

Bleiben wir beim Käfer, der Antrag der einstweiligen Verfügung kam einige Stunden nach Beginn der Arbeiten, wenige Stunden vor den Motorsägen aber 20 Jahre nach den letzten Funden flog beim EBA das Gutachten des BUND auf den Tisch. Ein Fakt der wohl auch für das EBA ein neuer war, verantwortlich hierfür in der Planfeststellungsphase nicht nur der BUND sondern noch andere Verbände, Behörden und inzwischen täglich 10.000 Stuttgarter Juchtenkäferschützer! Bei dem Ganzen geht es nun nicht etwa um extremst seltene Käfer die von Käferschützern auf ihren Bäumen zertreten werden könnten, was an sich schon verantwortungslos auch gegenüber anderen geschützten Arten ist sondern darum, dass das Gutachten feststellt, dass es sein könnte, dass neben den vor 20 Jahren zuletzt gefundenen Käferteilen, bis heute der ein oder andere Käfer diverse Baumbrucharbeiten, Aufräumaktionen und Baumsicherungen überlebt haben könnte. Alles übrigens Aktionen wogegen keiner jemals etwas hatte, schließlich will man ja einen hübschen, sicheren und aufgeräumten Park, der nun auch noch 30 Hektar größer und grüner werden soll. Zurück zum Gutachten, nur wenige Stunden später erwartet der Großteil der Demonstranten, Dich mit eingeschlossen plus BUND, der 20 Jahre brauchte für ein Gutachten, dass ein Mrd teures Großprojekt an dessen Kosten sowieso schon rumkritisiert wird, sofort gestoppt wird um Unterlagen nachzuweisen, dass ein eben erst angezeigter möglicherweise gar nicht mehr vorhandener Käfer in seinem Bestand nicht gefährdet ist!!!! Man man was für Drogenkopfkino läuft da eigentlich bei einigen Leuten???
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 17:54:21    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Justav hat folgendes geschrieben:
Es gibt im Staatshaushalt so viele sinnlose Ausgabenposten, da sollte man nicht am Stadtbild und der Infrastruktur sparen.


Glaubt man so manchem Experten, dann ist Stuttgart 21 genau ein solcher sinnloser Ausgabenposten. Die Infrastruktur wird für den überwiegenden Teil der Fahrgäste nicht etwa verbessert, sondern eher verschlechtert...

Und am Stadtbild kann man von mir aus ruhig sparen. Ich sitze lieber kostenlos in einer maroden Hochschule oder fahre günstig von einem altertümlichen zugigen Bahnhof, als für 5000 Euro pro Jahr im Edelholz-getäfelten Hörsaal zu sitzen für horrende Fahrkartenpreise auf einem beheizten Marmorbahnsteig zu stehen...

Nichts gegen tolle Architektur und Luxus im Bereich des öffentlichen Lebens. Aber das muss man sich leisten können. Und wir können es uns im Moment nunmal gerade nicht leisten...


Herr lass Gras wachsen,

das am Stadtbild sparen hat die DDR zum beliebtesten Urlaubsziel für westdeutsche Touristen gemacht...Moskau hingegen lockt bereits seit Jahrzehnten mit marmornen Bahnsteigen. Sach ma von was sollen Deine Landsleute eigentlich mal leben?? Industrie willst nicht, Touristen auch nicht, Dienstleistung ist Ausbeutung, Spargelstechen aufm Biohof ist Sklavenarbeit und ganz doll anstrengend, von was darf man in Deinem Deutschland noch leben??
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
schelm
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 18:02:59    Titel:

@koenig_ludwig73 :

Du weißt schon, warum die Bäume weichen sollen, welche Rolle dieses Areal bei dem gesamten Projekt spielt ? Und - wie ist der Stand der Bauabeiten ? Hat das " unbedingte " Bäumefällen zum jetzigen Zeitpunkt irgendetwas mit dem realen Stand der Bauarbeiten zu tun - oder doch eher mit der eiligen Schaffung weiterer Tatsachen, vor einer anstehenden Landtagswahl im März ? Lt. Bauplan der Werbe Website sollen Arbeiten zum Grundwassermanagment erst Ende 2010 beginnen ...

http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/zeitplan/default.aspx

Ich seh das auch von dieser Seite : Wer eilig Tatsachen schaffen will muß damit rechnen, andere tun das auch ! Smile

Freundliche Grüße, schelm
_________________
... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich )


Zuletzt bearbeitet von schelm am 05 Okt 2010 - 18:39:26, insgesamt einmal bearbeitet
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 18:17:06    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:
@koenig_ludwig73 :

Du weißt schon, warum die Bäume weichen sollen, welche Rolle dieses Areal bei dem gesamten Projekt spielt ? Und - wie ist der Stand der Bauabeiten ? Hat das " unbedingte " Bäumefällen zum jetzigen Zeitpunkt irgendetwas mit dem realen Stand der Bauarbeiten zu tun - oder doch eher mit der eiligen Schaffung weiterer Tatsachen, vor einer anstehenden Landtagswahl im März ? Lt. Bauplan der Werbe Website sollen Arbeiten zum Grundwassermanagment erst Ende 2010 beginnen ...

http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/zeitplan/default.aspx

Ich seh das auch von dieser Seite : Wer eilig Tatsachen schaffen will, muß damit rechnen, andere tun das auch ! Smile

Freundliche Grüße, schelm


wenn sie in 4 Wochen gefällt worden wären, hätte es zum Gutachten auch schon die entsprechenden Dokumente gegeben, am Akt des Fällens aber hätte das nichts geändert. So wie Demos nichts am Akt des Abreißens änderten. Worüber also wird da spekuliert, ob bei einem oberirdischen Umbau, der ja die Alternative wäre, die 80 Bäume in der Front des Bahnhofs hätten stehenbleiben dürfen wissen wir auch nicht. Alles aber sind Punkte die Planfeststellungsverfahren erläutert und entschieden wurden. Das sind Fakten die muß man nicht schaffen die sind real und jede weitere Verzögerung verursacht weitere Kosten.

p.s. gings nun eigentlich um den Käfer oder darum das Gutachten so zu platzieren, dass man neue Skandale schafft?? Ob die Leute noch merken wie sie instrumentalisiert und manipuliert werden. Schade, dass hier das Paradeargument gegen jede Form von Plesbiziden geliefert wird. Verantwortungsvoll ist das nicht.
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
schelm
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 18:35:05    Titel:

koenig_ludwig73 schrieb :
Zitat:
p.s. gings nun eigentlich um den Käfer oder darum das Gutachten so zu platzieren, dass man neue Skandale schafft?? Ob die Leute noch merken wie sie instrumentalisiert und manipuliert werden. Schade, dass hier das Paradeargument gegen jede Form von Plesbiziden geliefert wird. Verantwortungsvoll ist das nicht.

Das Spiel heißt " Politik ". Darunter leidet manchmal nicht nur Karl der Käfer .... Rolling Eyes

Freundliche Grüße, schelm
_________________
... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich )
murania
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2010 - 22:32:09    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Das sind Fakten die muß man nicht schaffen die sind real und jede weitere Verzögerung verursacht weitere Kosten.


Die Frage ist doch ob diese Kosten ins Gewicht fallen. Es ist nichts ungewöhnliches das die tatsächlichen Kosten 1,5 mal so hoch sind wie die geplanten Kosten. Und das vollkommen ohne Verzögerungen.
_________________
Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten.
nAim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2021

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 08:18:36    Titel:

Bevor man sich bei der Infrastruktur zur Utopie hinreissen lässt, sollte man ersteinmal dafür sorgen, dass die bestehende Infrastruktur nicht zerfällt. Viele Straßen sind nach dem Winter nur Notdürftig geflickt werden, die Regionalen Schienennetze sind in weiten Teilen Deutschlands in einem schlechteren Zustand als noch vor Jahren, die Züge brauchen länger, erst diesen Sommer wurden Leute in Krankenhäuser eingeliefert weil die Klimaanlagen der Bahn nicht richtig funktionierten.

Man lädt zur spätrömischen Dekadenz ein wenn man solche Riesenprojekte durchzieht aber nicht die nötigste Infrastruktur erhält.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 11:57:18    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Bevor man sich bei der Infrastruktur zur Utopie hinreissen lässt, sollte man ersteinmal dafür sorgen, dass die bestehende Infrastruktur nicht zerfällt. Viele Straßen sind nach dem Winter nur Notdürftig geflickt werden, die Regionalen Schienennetze sind in weiten Teilen Deutschlands in einem schlechteren Zustand als noch vor Jahren, die Züge brauchen länger, erst diesen Sommer wurden Leute in Krankenhäuser eingeliefert weil die Klimaanlagen der Bahn nicht richtig funktionierten.

Man lädt zur spätrömischen Dekadenz ein wenn man solche Riesenprojekte durchzieht aber nicht die nötigste Infrastruktur erhält.


Ja aber echt mal, das hätte man doch nach all den Klimahysterien wissen und einplanen können, dass der Winter 2009/2010 ein ganz besonders harter und kalter wird. Da planen die 15 Jahre lang und vergessen solch wichtige künftige Ereignisse mit einzubeziehen. Außerdem beinhaltet S21 auch einen Ausbau der Schienenwege.
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
HigherConsciousness
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 13:01:53    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Justav hat folgendes geschrieben:
Es gibt im Staatshaushalt so viele sinnlose Ausgabenposten, da sollte man nicht am Stadtbild und der Infrastruktur sparen.


Glaubt man so manchem Experten, dann ist Stuttgart 21 genau ein solcher sinnloser Ausgabenposten. Die Infrastruktur wird für den überwiegenden Teil der Fahrgäste nicht etwa verbessert, sondern eher verschlechtert...

Und am Stadtbild kann man von mir aus ruhig sparen. Ich sitze lieber kostenlos in einer maroden Hochschule oder fahre günstig von einem altertümlichen zugigen Bahnhof, als für 5000 Euro pro Jahr im Edelholz-getäfelten Hörsaal zu sitzen für horrende Fahrkartenpreise auf einem beheizten Marmorbahnsteig zu stehen...

Nichts gegen tolle Architektur und Luxus im Bereich des öffentlichen Lebens. Aber das muss man sich leisten können. Und wir können es uns im Moment nunmal gerade nicht leisten...


Es gibt gute und es gibt schlechte Geschmäcker.

Du besitzt jedoch offensichtlich überhaupt keinen Geschmack.
_________________
Ein Geist aus der Flasche ist besser als gar keiner. Prost!
nAim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2021

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 13:44:48    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
nAim hat folgendes geschrieben:
Bevor man sich bei der Infrastruktur zur Utopie hinreissen lässt, sollte man ersteinmal dafür sorgen, dass die bestehende Infrastruktur nicht zerfällt. Viele Straßen sind nach dem Winter nur Notdürftig geflickt werden, die Regionalen Schienennetze sind in weiten Teilen Deutschlands in einem schlechteren Zustand als noch vor Jahren, die Züge brauchen länger, erst diesen Sommer wurden Leute in Krankenhäuser eingeliefert weil die Klimaanlagen der Bahn nicht richtig funktionierten.

Man lädt zur spätrömischen Dekadenz ein wenn man solche Riesenprojekte durchzieht aber nicht die nötigste Infrastruktur erhält.


Ja aber echt mal, das hätte man doch nach all den Klimahysterien wissen und einplanen können, dass der Winter 2009/2010 ein ganz besonders harter und kalter wird. Da planen die 15 Jahre lang und vergessen solch wichtige künftige Ereignisse mit einzubeziehen. Außerdem beinhaltet S21 auch einen Ausbau der Schienenwege.


Wer redet den vom Winter? Ausserdem war das nicht der erste heiße Sommer.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 13:50:34    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
nAim hat folgendes geschrieben:
Bevor man sich bei der Infrastruktur zur Utopie hinreissen lässt, sollte man ersteinmal dafür sorgen, dass die bestehende Infrastruktur nicht zerfällt. Viele Straßen sind nach dem Winter nur Notdürftig geflickt werden, die Regionalen Schienennetze sind in weiten Teilen Deutschlands in einem schlechteren Zustand als noch vor Jahren, die Züge brauchen länger, erst diesen Sommer wurden Leute in Krankenhäuser eingeliefert weil die Klimaanlagen der Bahn nicht richtig funktionierten.

Man lädt zur spätrömischen Dekadenz ein wenn man solche Riesenprojekte durchzieht aber nicht die nötigste Infrastruktur erhält.


Ja aber echt mal, das hätte man doch nach all den Klimahysterien wissen und einplanen können, dass der Winter 2009/2010 ein ganz besonders harter und kalter wird. Da planen die 15 Jahre lang und vergessen solch wichtige künftige Ereignisse mit einzubeziehen. Außerdem beinhaltet S21 auch einen Ausbau der Schienenwege.


Wer redet den vom Winter? Ausserdem war das nicht der erste heiße Sommer.


Ich rede davon, dass man solche Projekte nicht so planen kann, dass man sozusagen wöchentlich nachsieht ob es nicht von Montag bis Freitag noch andere Dinge gäbe, für die man das bereits verplante Geld anders einsetzen könnte. Das unsere Haushalte grundsätzlich überprüft und angepasst werden müssen ist ein anderes Kapitel. Im ersten Schritt würde es wohl schon reichen die Ökosteuereinnahmen dort einzusetzen wo sie bezahlt werden und dafür die Rentenkasse endlich mal grundlegend zu reformieren anstatt den Leuten durch immer neuere Umlagen zu suggerieren, "Wir haben kein Problem, die Rente is sischa!" "Wir geben Euch sogar ne Garantie drauf!"
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
nAim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2021

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 14:16:16    Titel:

Infrastruktur muss immer instandgehaltne werden, das ist nichts was plötzlich anfällt. Der Grund warum der Winter den Straßen so zugesetz hat, ist weil sie schon vorher in keinem guten Zustand warn. Du greifst hier echt nach jedem Strohhalm.

Was du mit Rentenkasse und Ökosteuer sagst ist ja schön und richtig, lenkt aber auch nur davon ab Das wir Milliarden, auch Bundesgelder für Prestigeprojekte ausgeben, während unsere Infrastruktur immer schlechter wird.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 14:45:27    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Infrastruktur muss immer instandgehaltne werden, das ist nichts was plötzlich anfällt. Der Grund warum der Winter den Straßen so zugesetz hat, ist weil sie schon vorher in keinem guten Zustand warn. Du greifst hier echt nach jedem Strohhalm.

Was du mit Rentenkasse und Ökosteuer sagst ist ja schön und richtig, lenkt aber auch nur davon ab Das wir Milliarden, auch Bundesgelder für Prestigeprojekte ausgeben, während unsere Infrastruktur immer schlechter wird.


Ein Bahnhof und eine Bahnstrecke sind also keine Infrastruktur, weil der Bahnhof schöner werden soll als der alte. Klasse!
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
nAim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2021

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 15:20:07    Titel:

Manchmal bist du echt ganz schön Resistent gegen Argumente. Das Geld könnte man einfach wesentlich sinnvoller Investieren. Kosten und Nutzen stehen bei diesem Projekt doch in keiner vernünftigen Relation.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 15:29:50    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Manchmal bist du echt ganz schön Resistent gegen Argumente. Das Geld könnte man einfach wesentlich sinnvoller Investieren. Kosten und Nutzen stehen bei diesem Projekt doch in keiner vernünftigen Relation.


Das Thema Kosten-Nutzen wurde hier bereits behandelt. Sicher weißt Du jetzt schon mehr wieviel Nutzen man je eingesetzten Euro aus einem solchen Projekt ziehen muß. Ansonsten muß ich Dir auch leider hier sagen, die Frist für neue Ideen oder neue Kalkulationen ist bereits seit 2007 abgelaufen. Wo waren Deine Erkenntnisse als es drauf ankam? Sollte es tatsächlich zu einem Volksentscheid kommen, bei dem "Das Volk" wiederholt zu diesem Projekt befragt wird, hoffe ich nur das dann "das Volk" sich auch wirklich beteiligt. Wäre ja zu schade, wenn dann 10.000 Befürworter mit neuen Transparenten und noch mal neuen Erkenntnissen eine Wiederaufnahme der Bauarbeiten bewirken würde. Was natürlich dazu führt, dass die Gegner noch mal neu rechnen um im Jahre 2175 mit dann vorliegenden Erkenntnissen über weitere Käfer den erneuten Volkeswillen wieder zu Fall bringen! Wer erklärt mir jetzt endlich mal ab wann und wo in einer Demokratie noch entschieden werden soll, wenn Entscheidungen per se schon mal grundsätzlich immer wieder in Frage gestellt werden müssen. Nur noch mal so bevor wieder neunmalklug geantwortet wird. Es geht hier nicht um eine neue Rentenformel, die natürlich gelegentlich angepasst werden muß, weil sich grundsätzliche gesellschaftliche Rahmen änderten. Die Notwendigkeit das gesamte europäische Transportnetz mit Ost-West-Verbindungen und zugehöriger Infrastruktur auszubauen ergab sich aus einem 40 Jahre dauernden eisernen Vorhang, der solche Verbindungen nicht notwendig machte. Das ist die eine große gesellschaftliche Veränderung der man nun begegnen muß, wenn "das Volk" es denn möchte!
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
HigherConsciousness
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 15:32:48    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Infrastruktur muss immer instandgehaltne werden, das ist nichts was plötzlich anfällt. Der Grund warum der Winter den Straßen so zugesetz hat, ist weil sie schon vorher in keinem guten Zustand warn. Du greifst hier echt nach jedem Strohhalm.

Was du mit Rentenkasse und Ökosteuer sagst ist ja schön und richtig, lenkt aber auch nur davon ab Das wir Milliarden, auch Bundesgelder für Prestigeprojekte ausgeben, während unsere Infrastruktur immer schlechter wird.


Was für Prestigeprojekte z.B.?

Als größtes Prestigeprojekt der letzten Jahrzehnte fällt mir nur eins ein: Rentengarantie.
_________________
Ein Geist aus der Flasche ist besser als gar keiner. Prost!
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 15:40:39    Titel:

Übrigens kurz vor Machtübernahme rudern die Grünen schon zurück...

http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/die-gruene-gefahr-1/

>>Die grüne Gefahr
KOMMENTAR VON MARTIN KAUL

Wie passt das zusammen? In Berlin hat die grüne Parteispitze die Proteste gegen Stuttgart 21 für sich entdeckt - und die Landtagswahl im März 2011 zur Schicksalsentscheidung erklärt. Doch in Baden-Württemberg will jener grüne Spitzenkandidat, der heute beste Chancen auf den Ministerpräsidentenposten hätte, nicht garantieren, dass ein Ausstieg aus dem Projekt überhaupt noch möglich ist.

Winfried Kretschmann, der seinen Aufstieg nur den Protesten in Stuttgart zu verdanken hat, hält sogar eine schwarz-grüne Koalition im Ländle noch für möglich. Das zeigt: Wer gegen Stuttgart 21 ist, sollte sich nicht vor den grünen Wahlkampfkarren spannen lassen. Denn ob beim Kosovokrieg, bei der Umsetzung der Hartz-Reformen oder beim Streit um das Hamburger Kohlekraftwerk Moorburg - oft genug haben die Grünen schon gezeigt, dass bloßes Dagegensein nicht bedeuten muss, die eigene Macht zu nutzen, um Alternativen durchzusetzen, wenn man denn regiert. <<

Bezüglich der grünen Vorkämpfer für Basisdemokratie ist das hier auch lustig:

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/gruene-fuer-und-gegen-olympia/

sicherlich wird das den grünen Erfolgen auch keinen Abbruch tun, der Wähler kann sie in jedem Fall wählen, egal ob nun dafür oder dagegen, jedoch scheint für Olympia etwas ganz anderes zu gelten als für Stuttgart. Plötzlich stellt man im Münchner Stadtrat fest, dass es die Entscheidung für Olympia ja bereits gab und man zu seinen Entscheidungen auch stehen müsse. Hoffentlich haben die da im Allgäu nicht auch noch Juchtenkäfer! Am Ende bleibt die Hofffnung, dass die Grünen langsam selbst erkennen auf welchem gefährlichen Weg für unsere Demokratie und unser Land sie sich gemacht haben, wenn niemand jemals wieder demokratisch gefällte Entscheidungen zu akzeptieren hat. Das Volk wird im Zweifelsfall keinen Unterschied machen ob es sich um Grüne oder schwarze Projekte handelt und es wird auch keinen Unterschied machen ob damit nun grüne oder schwarze Regierungen gestürzt werden, nur weil sie ein Projekt umsetzen, dass zuvor nach allen geltenden Spielregeln, von Vorgängerregierungen auf den Weg gebracht wurde. Diese grüne Hoffnung wird sich nicht erfüllen.
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
Jockelx
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 15:48:45    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
überhaupt noch möglich ist

Soweit ich das mitgekriegt habe, geht es eher um den löblichen Vorsatz, den Wähler nicht zu bescheissen, indem man sagt, ein Ausstieg sei dann (nach der LT-Wahl) noch möglich, wenn man nur grün wählt.
Wenn bis dahin aber weiter Tatsachen geschaffen werden, ist das ggf. nicht mehr möglich und daher ehrlich, das schon vorher zu sagen.
Zugegeben: Halbwissen meinerseits, aber so hab ich das gehört/verstanden.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 15:53:51    Titel:

Jockelx hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
überhaupt noch möglich ist

Soweit ich das mitgekriegt habe, geht es eher um den löblichen Vorsatz, den Wähler nicht zu bescheissen, indem man sagt, ein Ausstieg sei dann (nach der LT-Wahl) noch möglich, wenn man nur grün wählt.
Wenn bis dahin aber weiter Tatsachen geschaffen werden, ist das ggf. nicht mehr möglich und daher ehrlich, das schon vorher zu sagen.
Zugegeben: Halbwissen meinerseits, aber so hab ich das gehört/verstanden.


welche wohlwollende Interpretation...Baubeginnn war nun mal nicht Frühjahr 2011 sondern Februar 2010. Wer dann im September 2010 auf die Barrikaden steigt um einen Stopp zu fordern, sollte den dann auch noch 4 Monate später umsetzen können, wenn es denn möglich wäre. Aber wie gesagt, die LTW wurde von den Grünen als Entscheidung über S21 ausgerufen. Auf die weitere Entwicklung darf man gespannt warten!
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 16:08:52    Titel:

Miteinander reden? Einen Konsens finden? Alles Merkmale einer demokratischen Entscheidungsfindung. Die war zwar bereits abgeschlossen mit reihenweise Zweidrittelmehrheiten in den Parlamenten aber nun scheint es nur noch um das Recht des Stärkeren zu gehen!

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,721622,00.html

Der Bahnhof ist Nebensache geworden. Wenn die Gegner jeden Dialog ablehnen bevor nicht Maximalforderungen erfüllt werden. An dieser Kröte werden wir, sollte sie nicht noch weiter eskalieren, noch Jahrzehnte zu schlucken haben. Das unsere Demokratie ausgerechnet durch eine solche Massenbewegung in Gefahr gebracht wird, erweist allen künftigen Bewegungen in Richtung mehr direkter Demokratie einen Bärendienst!

Verantwortungslos handeln dabei nicht die Befürworter, die alle demokratischen und rechtsstaatlichen Regeln eingehalten haben, verantwortungslos handeln dabei die Medien, die bewußt falsch oder unzureichend informieren und unnötig dramatisieren, die Parteien die sich auf die Seite der Gegner und somit außerhalb ihrer parlamentarischen Aufgaben stellen und die Gegner, die mit bewußten Falschinformationen die Massen zu noch mehr Gewalt anstacheln (das von der Bühne verkündete Todesopfer der Polizeigewalt)
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 16:38:00    Titel:

Wink 16 Prestigeobjekte in einem Land welches bis vor kurzem noch Entwicklungsland war!!

http://www.stern.de/reise/service/flughaefen-im-reich-der-mitte-chinas-tore-zur-welt-1607062.html
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
murania
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 18:30:44    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Miteinander reden? Einen Konsens finden? Alles Merkmale einer demokratischen Entscheidungsfindung. Die war zwar bereits abgeschlossen mit reihenweise Zweidrittelmehrheiten in den Parlamenten aber nun scheint es nur noch um das Recht des Stärkeren zu gehen!

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,721622,00.html




Wie kommst du darauf, dass es um das Recht des Stärkeren geht? Nur weil die Taktik von Mappus nicht aufgeht?


koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Der Bahnhof ist Nebensache geworden. Wenn die Gegner jeden Dialog ablehnen bevor nicht Maximalforderungen erfüllt werden.An dieser Kröte werden wir, sollte sie nicht noch weiter eskalieren, noch Jahrzehnte zu schlucken haben. Das unsere Demokratie ausgerechnet durch eine solche Massenbewegung in Gefahr gebracht wird, erweist allen künftigen Bewegungen in Richtung mehr direkter Demokratie einen Bärendienst!

Mit der Unterstellung gewalttätiger Demonstranten hat es wohl nicht funktioniert, jetzt versucht man also das Thema zu generalisieren und vom eigentlichen Thema abzulenken. Wenn es den Demonstranten nicht um das Thema gehen würde, würden die nicht so lange durchhalten (und worum geht es deiner Meinung nach denn?).
Demonstrationen sind das Recht einer jeder Demokratie. Und Demonstrationen hält eine Demokratie locker aus.

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Verantwortungslos handeln dabei nicht die Befürworter, die alle demokratischen und rechtsstaatlichen Regeln eingehalten haben, verantwortungslos handeln dabei die Medien, die bewußt falsch oder unzureichend informieren und unnötig dramatisieren, die Parteien die sich auf die Seite der Gegner und somit außerhalb ihrer parlamentarischen Aufgaben stellen und die Gegner, die mit bewußten Falschinformationen die Massen zu noch mehr Gewalt anstacheln (das von der Bühne verkündete Todesopfer der Polizeigewalt)

Bewusste Falschinformation haben vor allem die Befürworter geliefert:
- Merkel behauptete, dass das Projekt im Europaparlament abgesegnet wurde
- Die Strecke Stuttgart - Bratislava/Paris ist nicht sehr gut benutzt
- Die stärkste Gewalt ging bisher nur von der Polizei aus (s. z.B. http://www.kritische-polizisten.de/)
- Das Projekt hat nur Nutzen für Stuttgart (vor allem der gewonnene Bauplatz), trotzdem steckt der Bund mit Mrd drin. Siehe z.B. http://www.ftd.de/politik/deutschland/:bahnprojekt-stuttgart-21-ist-das-geld-nicht-wert/50178214.html?v=1.1
- Im obigen Artikel steht, dass die Rückabwicklung etwa 3 Mrd kostet. Mit der Sanierung des jetzigen Bahnhofs, wäre das wahrscheinlich immer noch billiger.
_________________
Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 18:57:29    Titel:

Stimmt, die UNO Vollversammlung wurde auch noch nicht gefragt...aber seit wann würde das denn gelten bei den Gegnern, sparen wir uns lieber die Zeit dieser Gremien...

die Strecke ist schlecht frequentiert, boah jetzt hast mich überzeugt ich bin jetzt auch gegen den Ausbau

Hmm heißt etwas Behindern, was längst entschieden war ist also keine Gewalt??

Stimmt, denn wenn der Bahnhof erst fertig wäre würden ja alle Nicht-Stuttgarter vor Begeisterung gleich dableiben deshalb nutzt er nur den Stuttgartern aber ich gratuliere, das man aus Neid gegen den Bahnhof sein kann ist mal ein so richtig kreativer Gedankengang...
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
xmisterDx
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 20:27:31    Titel:

Ihr Banausen versteht das einfach nicht...

Ein schöner Bahnhof, der viele Nachteile mit sich bringt, ist hundertmal besser als ein häßlicher alter Bahnhof, der dafür aber ausgezeichnet funktioniert...
Fallfrage
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 28.08.2010
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 20:48:34    Titel:

.h

Zuletzt bearbeitet von Fallfrage am 21 Okt 2011 - 23:54:59, insgesamt einmal bearbeitet
Accounting
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.03.2009
Beiträge: 518

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 06:34:02    Titel:

Zitat:
hr Banausen versteht das einfach nicht...

Ein schöner Bahnhof, der viele Nachteile mit sich bringt, ist hundertmal besser als ein häßlicher alter Bahnhof, der dafür aber ausgezeichnet funktioniert...

So und was ist mit den Vorteilen? und was ist mit den Nachteilen des alten Bahnhofs?
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 09:38:54    Titel:

Und weiter gehts,

jetzt kommt der Feinstaubeinwand, ein bereits mehrfach zur Stellungnahme aufgeforderter Anwohner hat Russ aus Auspüffen gesehen und nun kommt ihm, nach 15 Jahren Planungsphase, dann doch der Gedanke, dass es ihm vielleicht in einer Stadt, die aufgrund der Lage und Verkerhsbelastung sowieso ständig die Grenzwerte reißt, an genug frischer Luft mangeln könnte.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,721637,00.html

die deutsche Umwelthilfe hängt sich gleich dran. Dabei hilft auch da wie immer ein Blick in die schon lang veröffentlichten Planungsunterlagen:


>>Zu einer Zusatzbelastung der im Talkessel der Landeshauptstadt Stuttgart bereits angespannten lufthygienischen Situation kommt es durch temporäre Emissionen von Luftschadstoffen während der Bauphase durch die Baumaschinen und Baufahrzeuge. Zusätzliche Belastungen sind durch Staubniederschlag und Schwebstaub zu erwarten. Erhöhte oder hohe Luftverunreinigungen können dabei vor allem entlang der Hauptverkehrsstraßen nicht ausgeschlossen werden, auf denen Baufahrzeuge fahren, da bereits jetzt entlang dieser zum Teil die Grenz-, Konzentrations- und Prüfwerte für Stickstoffdioxid, Benzol und Ruß erreicht bzw. überschritten werden.
Im Verlauf des Erörterungstermins wurde die Vorhabenträgerin zudem aufgefordert, die Einhaltung der Werte der 22. und 23. BImSchV sowie der neusten EU-Grenzwerte der 3. Tochterrichtlinie zur Luftqualitäts-Rahmenrichtlinie für Ozon 2002/3/EG vom 12.02.2002 bezogen auf den Baustellenverkehr zu prüfen und das entsprechende Ergebnis vorzulegen.
Die Vorhabenträgerin hat jedoch zurecht von einer zusätzlichen Berechnung dieser Werte abgesehen, da weder die 22. noch die 23. BImSchV unmittelbar auf die durch die Bauarbeiten verursachten Emissionen anwendbar ist.
Nach § 48a BImSchG kann die Bundesregierung zur Erfüllung von bindenden Beschlüssen der Europäischen Gemeinschaften Rechtsverordnungen über die Festsetzung von Immissionswerten erlassen. Bisher ist das bereits durch die Verordnung über Immissionswerte - der 22. BImSchV - geschehen. Die 22. BImSchV, in der die Luftqualitäts-Rahmenrichtlinie sowie die 1. und 2. Tochterrichtlinie (1999/30/EG und 2000/69/EG) in nationales Recht überführt wurden, legt rechtsverbindliche Immissionsgrenzwerte fest, die nicht überschritten werden dürfen. Die 23. BImSchV legt Konzentrationswerte fest, bei deren Überschreitung verkehrsbeschränkende Maßnahmen zu prü-fen sind. Berücksichtigt werden dabei Schadstoffe, als deren Verursacher in erster Linie der Kraft-fahrzeugverkehr angenommen werden kann. Adressaten dieser Vorschriften sind jedoch nicht die Vorhabenträgerin bzw. einzelne Emittenten direkt, sondern vielmehr die zuständigen Immissions-schutzbehörden. Gem. § 44 BImSchG haben diese regelmäßige Untersuchungen nach den Anfor-derungen der 22. und 23. BImschV durchzuführen und die Einhaltung der in der 22. und 23. BImSchV festgelegten Immissionswerte sicherzustellen. Zur Erfüllung ihrer Untersuchungspflicht stellen die Behörden so genannte Emissionskataster auf. Das bedeutet, dass nicht einzelne Emit-
314
tenten untersucht werden, sondern die Emissionen flächendeckend in einem Gebiet (mit mehreren Emittenten) gemessen werden. Zur Sicherstellung der Immissionswerte werden sogenannte Luft-reinhaltepläne gem. § 47 BImSchG erstellt. Werden die durch die 22. bzw. 23. BImSchV festgeleg-ten Toleranzmargen überschritten, ist in einem Luftreinhalteplan festzulegen, welche erforderli-chen Maßnahmen zur dauerhaften Verminderung von Luftverunreinigungen ergriffen werden müssen. Erst dieser Maßnahmenkatalog richtet sich dann eventuell an einzelne Emittenten. Die 22. und 23. BImSchV sind somit nicht direkt auf die Vorhabenträgerin anwendbar. Sie ist daher nicht verpflichtet, Werte bzw. Untersuchungen vorzulegen, die die Einhaltung der Grenzwerte der 22. und 23. BImSchV für den Baustellenverkehr nachweisen.<<

Da bei den sowieso schon katastrophalen Feinstaubverhältnissen in Stuttgart auch nicht der einzelne Autofahrer bei Überschreitungen für Abhilfe sorgen muß ist auch der Bauträger befreit. Für ihn gelten aber, sollte die zuständige Behörde dann zum Beispiel ein generelles Fahrverbot verhängen, auch solche Verbote. Ansonsten bliebe ja noch die Wirksamkeit der Ökozonen und Plaketten mal zu überprüfen. In Stuttgart helfen sie bisher wenig!

Man hätte sich also auch diesen Kunstgriff sparen können, wobei es auch da wohl eher um mediale Aufmerksamkeit geht.
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 15:13:58    Titel:

Jetzt hat man die am Bau beteiligten Firmen und Mitarbeiter im Fokus.

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:massiver-widerstand-stuttgart-21-firmen-unter-feuer/50179636.html

Anderen wird hier die Existenzgrundlage entzogen! Spinnen die nun völlig, die Gegner haben jedes Maß und jeden Anstand verloren. Das sind also friedlich vor sich hin demonstrierende Kinder und Rentner?

ah der inzwischen berühmt gewordene Rentner der ja nur Jugendliche schützen wollte ist auf einem Polizeivideo beim Werfen von Gegenständen zu sehen...

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,721733,00.html
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
Jockelx
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 15:50:05    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Das sind also friedlich vor sich hin demonstrierende Kinder und Rentner?

Nach deiner Vorstellung sollten Demonstrationen sowieso nichts ändern dürfen.
Onkel Mappus darf machen was er will und wenn seine Untertanen zu frech werden, dann gibt's halt mal so richtig was auf's Maul.

Zitat:
Spinnen die nun völlig, die Gegner haben jedes Maß und jeden Anstand verloren

Wer angefangen hat, da jedes Maß zu verlieren, darüber kann man sicherlich streiten.
Ich jedenfalls bin von einem S21-mir-egal-Menschen zu einem Gegner geworden.
Und dieses 'wer nicht gehorcht, der muss damit rechnen sein Augenlicht zu verlieren', was man hier und da liest, kotzt mich sowas von an!
Filzstift
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5791
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 17:54:50    Titel:

Zitat:
+++ EILMELDUNG +++
Geißler handelt Baustopp aus

Schlichter Heiner Geißler hat einen vorübergehenden Baustopp für das Bahnprojekt Stuttgart 21 angekündigt. Die Arbeiten werden während der Verhandlungen mit den Demonstranten ausgesetzt. Sowohl Bahn-Chef Grube als auch Ministerpräsident Mappus haben nach seinen Angaben zugestimmt.
http://www.spiegel.de/


schau an, schau an ...
_________________
06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..."
murania
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 18:07:02    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Stimmt, die UNO Vollversammlung wurde auch noch nicht gefragt...aber seit wann würde das denn gelten bei den Gegnern, sparen wir uns lieber die Zeit dieser Gremien...

die Strecke ist schlecht frequentiert, boah jetzt hast mich überzeugt ich bin jetzt auch gegen den Ausbau

Hmm heißt etwas Behindern, was längst entschieden war ist also keine Gewalt??

Stimmt, denn wenn der Bahnhof erst fertig wäre würden ja alle Nicht-Stuttgarter vor Begeisterung gleich dableiben deshalb nutzt er nur den Stuttgartern aber ich gratuliere, das man aus Neid gegen den Bahnhof sein kann ist mal ein so richtig kreativer Gedankengang...

Dummerweise ging es nicht darum, welches Gremium wie abstimmt, sondern darum, dass Fehlinformationen von beiden Seiten kommen.

Wenn einem keine Argumente mehr einfallen, dann muss eben die Neiddebatte her.
_________________
Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 09:37:29    Titel:

Jockelx hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Das sind also friedlich vor sich hin demonstrierende Kinder und Rentner?

Nach deiner Vorstellung sollten Demonstrationen sowieso nichts ändern dürfen.
Onkel Mappus darf machen was er will und wenn seine Untertanen zu frech werden, dann gibt's halt mal so richtig was auf's Maul.

Zitat:
Spinnen die nun völlig, die Gegner haben jedes Maß und jeden Anstand verloren

Wer angefangen hat, da jedes Maß zu verlieren, darüber kann man sicherlich streiten.
Ich jedenfalls bin von einem S21-mir-egal-Menschen zu einem Gegner geworden.
Und dieses 'wer nicht gehorcht, der muss damit rechnen sein Augenlicht zu verlieren', was man hier und da liest, kotzt mich sowas von an!


Natürlich sollen diese Demos nichts ändern dürfen außer Präsenz zu zeigen und zu informieren. Was bitte außer Baustopp könntest Du als Änderung aus dem Demos ableiten?? Allein unter den Demonstranten gibt es hunderte verschiedene Vorstellungen wie z.B. die Alternative aussehen könnte. Über diese Möglichkeiten wurde von 1988 bis 1992 als die Entscheidung zur Planfeststellung fiel, diskutiert. Bei dieser Diskussion wurde über die demokratischen Instanzen eine Entscheidung für ein Konzept erarbeitet, dieses wurde ebenfalls über die demokratischen Wege abgesegnet, dabei stimmten im Stadrat, im Landtag im Bundestag und vielen weiteren Gremien und Ausschüßen jeweils eine Zweidrittelmehrheit für dieses Konzept. Gestern demostrierten taussende ebenfalls für Stuttgart 21, sollen die denn nun nichts ändern dürfen?? Zählst Du das nächste Mal bei den Demos durch um zu wissen in welche Richtung jetzt zu ändern ist?? Ansonsten bleibt den Gegnern so wie allen anderen das gleiche Recht über Wahlen, neue Mehrheiten neue Entscheidungen ihre Willen durchzusetzen. Der Vorwurf dies aber jahrelang verschlafen zu haben und damit dem Steuerzahler mrd an Kosten und immer noch keinen neuen Bahnhof verursacht zu haben bleibt bestehen. Und dazu hätte ich gern mal eine Aussage. Nämlich das was man dem Mappus vorwerfen möchte, passiert genau jetzt! Jahrelang vor sich hingeträumt und nun in wenigen Wochen Dinge erzwingen die seit Jahrzehnten schon diskutiert wurden.
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 09:37:54    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:
Zitat:
+++ EILMELDUNG +++
Geißler handelt Baustopp aus

Schlichter Heiner Geißler hat einen vorübergehenden Baustopp für das Bahnprojekt Stuttgart 21 angekündigt. Die Arbeiten werden während der Verhandlungen mit den Demonstranten ausgesetzt. Sowohl Bahn-Chef Grube als auch Ministerpräsident Mappus haben nach seinen Angaben zugestimmt.
http://www.spiegel.de/


schau an, schau an ...


war wohl ne Ente....
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 09:38:30    Titel:

murania hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Stimmt, die UNO Vollversammlung wurde auch noch nicht gefragt...aber seit wann würde das denn gelten bei den Gegnern, sparen wir uns lieber die Zeit dieser Gremien...

die Strecke ist schlecht frequentiert, boah jetzt hast mich überzeugt ich bin jetzt auch gegen den Ausbau

Hmm heißt etwas Behindern, was längst entschieden war ist also keine Gewalt??

Stimmt, denn wenn der Bahnhof erst fertig wäre würden ja alle Nicht-Stuttgarter vor Begeisterung gleich dableiben deshalb nutzt er nur den Stuttgartern aber ich gratuliere, das man aus Neid gegen den Bahnhof sein kann ist mal ein so richtig kreativer Gedankengang...

Dummerweise ging es nicht darum, welches Gremium wie abstimmt, sondern darum, dass Fehlinformationen von beiden Seiten kommen.

Wenn einem keine Argumente mehr einfallen, dann muss eben die Neiddebatte her.


Dummerweise ging es dann wohl auch kaum um Argumente, oder??
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
murania
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 12:46:37    Titel:

Es geht gerade um Argumente, ich sehe nur keine.
_________________
Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten.
RumsDiBumssss
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 06.05.2010
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 12:58:12    Titel:

Hi,

kann mir einer eine seriöse Quelle nennen, ob bzw. unter welchem umständen die demo im stadtpark genehmigt war?

--
Zitat:
Es geht doch meist nur um den kleinen Teil der sich nicht an die Regeln hält. Viele sind hier ja offensichtlich dagegen die garnichts verbotenes machen. Wenn man hier in S jeden Tag mit der Bahn durch die Stadt fährt sieht man ungefähr bei 20% ein "Oben bleiben" Kleber auf der Jacke/Tasche oder sonstwas. Die verhalten sich richtig. Interessant ist es doch nur bei denen, die sich nicht an die Regeln halten.

Ich hab darüber mit einem Kumpel kürzlich geredet, der in der Nähe des Hbf wohnt. Was man da hört, bzw wie das Organisiert ist, kommt leider nirgendwo zur Sprache. Es gibt die Möglichkeit, sich anzumelden (keine Ahnung wo) für verschiedene Stufen der Demonstration, von Unterschriften beteiligung, über Märsche, Blockaden bis hin zum Festketten irgendwo.Sollte ein solche Demo irgendwo sein, geht über ein SMS-Verteiler eine SMS raus. Genau das war der Punkt an dem sich die "Schülerdemo" aufgelöst hat, weil viele eine solche SMS zur Einladung bekommen haben und daraufhin Fluchtartig die "friedliche Demo" verlassen haben und in Schlossgarten gerannt sind. Also wurden keine Schülerdemos mit Wasserwerfern beendet.

Was ich auch gehört/ gelesen habe ist, dass es von den Bereichen in denen später die Wasserwerfer zum Einsatz kamen, davor mit allen Mitteln gegen die Polizei vorgegangen wurde. Das kam sogar von 2 Mitstudenten von mir, die selber zugegeben haben mit Glasflaschen geworfen zu haben. Sprich mit Gegenständen geworfen. Wer sich mal einen chronischen Verlauf der Demo anschaut, der weiß eigentlich auch, dass die Wasserwerfer erst nach über einer Stunde eingesetzt wurden nachdem sich die Demonstranten immer hartnäckiger gegen die Verordnungen wiedersetzt haben. Das man in diesem Fall mit härteren Gangarten der Polizei rechnen muss sollte doch jedem klar sein, dass dann Kinder/Senioren einen solchen Ort meiden sollten müsste jedem klar sein. Egal ob die Demo rechtens ist oder nicht. Das sagt der Herr Rech ja auch so.

Das musste ich jetzt einfach mal kurz hier runterschreiben. Weil viele einfach nur die Berichterstattung aus sämtlichen Käseblättern/RTL II News oder sonstigem Bullshit haben. Das da vieles verfälscht wird, ist ja klar. Irgend eine Meinung muss man ja vertreten. Das da viele sich auf die Seite des armen Demonstranten stellen ist ja klar.
murania
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 13:17:57    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Allein unter den Demonstranten gibt es hunderte verschiedene Vorstellungen wie z.B. die Alternative aussehen könnte. Über diese Möglichkeiten wurde von 1988 bis 1992 als die Entscheidung zur Planfeststellung fiel, diskutiert. Bei dieser Diskussion wurde über die demokratischen Instanzen eine Entscheidung für ein Konzept erarbeitet, dieses wurde ebenfalls über die demokratischen Wege abgesegnet, dabei stimmten im Stadrat, im Landtag im Bundestag und vielen weiteren Gremien und Ausschüßen jeweils eine Zweidrittelmehrheit für dieses Konzept.


Du glaubst doch nicht wirklich, dass bei diesem (und allen anderen großen) Projekt das Konzept gewählt wurde welches den besten KostenNutzen hat. Auch wenn diese Entscheidung juristisch wohl kaum angreifbar ist, so ging die Entscheidung doch an einem Großteil der Bevölkerung vorbei. Dabei ist es auch egal, ob das Projekt juristisch angegriffen werden kann, da vom Parlament verabschiedet, oder nicht.
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Der Vorwurf dies aber jahrelang verschlafen zu haben und damit dem Steuerzahler mrd an Kosten und immer noch keinen neuen Bahnhof verursacht zu haben bleibt bestehen.

Mrd an Kosten verursacht der Bau. Die Demonstrationen verursachen bestimmt nicht die meisten Kosten, sondern die Mehrkosten die entstehen werden. Und wenn die Regierung der Meinung ist, dass die Demonstrationen nicht gerechtfertigt sind und/oder den Bau so massiv behindern, so könnten sie doch einfach die Polizei einsetzen und den Bau vorantreiben. Stattdessen lassen sie weiterdemonstrieren und schieben hinterher die Mehrkosten den Gegnern in die Schuhe.
_________________
Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten.
Accounting
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.03.2009
Beiträge: 518

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 13:23:14    Titel:

S21 ist nur ein Teilprojekt von Netz 21. Wenn S21 wirklich zu teuer wäre bzw. nicht genügend Nutzen aufweisen würde um die Kosten zu rechtfertigen, dann hätte man nicht mit dem (Um-)Bau vom Stuttgarter Hauptbahnhof begonnen (vgl. Frankfurt 21). Das ist vorallem ein betriebswirtschaftliches Projekt und nicht irgendein Prestigebau, den keiner braucht. Der zusätzliche Nutzen eines solchen Projektes kann enorm sein (vgl. Saarbrücken 21).
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 14:03:06    Titel:

murania hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Allein unter den Demonstranten gibt es hunderte verschiedene Vorstellungen wie z.B. die Alternative aussehen könnte. Über diese Möglichkeiten wurde von 1988 bis 1992 als die Entscheidung zur Planfeststellung fiel, diskutiert. Bei dieser Diskussion wurde über die demokratischen Instanzen eine Entscheidung für ein Konzept erarbeitet, dieses wurde ebenfalls über die demokratischen Wege abgesegnet, dabei stimmten im Stadrat, im Landtag im Bundestag und vielen weiteren Gremien und Ausschüßen jeweils eine Zweidrittelmehrheit für dieses Konzept.


Du glaubst doch nicht wirklich, dass bei diesem (und allen anderen großen) Projekt das Konzept gewählt wurde welches den besten KostenNutzen hat. Auch wenn diese Entscheidung juristisch wohl kaum angreifbar ist, so ging die Entscheidung doch an einem Großteil der Bevölkerung vorbei. Dabei ist es auch egal, ob das Projekt juristisch angegriffen werden kann, da vom Parlament verabschiedet, oder nicht.
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Der Vorwurf dies aber jahrelang verschlafen zu haben und damit dem Steuerzahler mrd an Kosten und immer noch keinen neuen Bahnhof verursacht zu haben bleibt bestehen.

Mrd an Kosten verursacht der Bau. Die Demonstrationen verursachen bestimmt nicht die meisten Kosten, sondern die Mehrkosten die entstehen werden. Und wenn die Regierung der Meinung ist, dass die Demonstrationen nicht gerechtfertigt sind und/oder den Bau so massiv behindern, so könnten sie doch einfach die Polizei einsetzen und den Bau vorantreiben. Stattdessen lassen sie weiterdemonstrieren und schieben hinterher die Mehrkosten den Gegnern in die Schuhe.


Ist eben nicht an der Bevölkerung vorbei gelaufen, für den Fakt, dass sich die Bevölkerung 20 Jahre lang nicht an der demokratischen Entscheidungsfindung beteiligte oder diese ignorierte kann man nicht die Politik verantwortlich machen. 2.100 Privatpersonen haben von diesem Beteiligungsrecht Gebrauch gemacht die 70.000 Demonstranten eben nicht!!

Zu den Kosten, wie entstehen höhere Kosten?? Nehemn wir mal ein beispiel, die derzeit laufende Klage gegen Feinstaub! Wer bitte hätte dies 1988 als die Konzepte erarbeitet wurden, 1992 als darüber entschieden wurde oder später wissen sollen?? Wer hätte 1988 den Juchtenkäfer der erst bzw seine Körperteile 1990 gesichtet wurden berücksichtigen sollen? usw usw hinzu kommen natürlich weitere kleinere Verzögerungen bzw Mehrkosten hauptsächlich eben dadurch, dass Streckenführungen angepasst werden müssen, neue Grenzwerte eingehalten werden müssen etc etc. Preisentwicklungen bei Rohmaterial, Lohnkosten Steuern und Abgaben sind wohl auch nicht 20 Jahre im Voraus abzuschätzen. Langsam wirds echt nur noch Blödsinn, vor allem weil jedes Argument hier bereits auf dem Tisch lag, keines war wirklich haltbar!
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
Jockelx
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 14:29:35    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Ist eben nicht an der Bevölkerung vorbei gelaufen, für den Fakt, dass sich die Bevölkerung 20 Jahre lang nicht an der demokratischen Entscheidungsfindung beteiligte oder diese ignorierte kann man nicht die Politik verantwortlich machen. 2.100 Privatpersonen haben von diesem Beteiligungsrecht Gebrauch gemacht die 70.000 Demonstranten eben nicht!!

Laut Phoenix-Runde von gestern wurden 2007 67.000 Unterschriften für einen Volksentscheid über S21 gesammelt.
Wurde aber auch mit dem 'zu spät'-Argument abgewiesen.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 5227
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 14:41:16    Titel:

Jockelx hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Ist eben nicht an der Bevölkerung vorbei gelaufen, für den Fakt, dass sich die Bevölkerung 20 Jahre lang nicht an der demokratischen Entscheidungsfindung beteiligte oder diese ignorierte kann man nicht die Politik verantwortlich machen. 2.100 Privatpersonen haben von diesem Beteiligungsrecht Gebrauch gemacht die 70.000 Demonstranten eben nicht!!

Laut Phoenix-Runde von gestern wurden 2007 67.000 Unterschriften für einen Volksentscheid über S21 gesammelt.
Wurde aber auch mit dem 'zu spät'-Argument abgewiesen.


ja natürlich! Warum auch nicht? Dieses Projekt ist auch so schon teuer genug und irgendwann muß auch mal entschieden sein. Nächste Woche sammeln die Befürworter, übernächste wieder die Gegner und dann sammeln die, die ein blaues anstalle eines roten Daches wollen, dann die mit den Fensterkreuzen und dann die die einen Flughafen anstelle des bahnhofes möchten. Auf wen hört dann eine verantwortungsvolle Politik?? Auf alle und zu jeder Zeit immer wieder??

Die Planung wurde 2006 abgeschlossen. Den Volksentscheid zurückgewiesen hat ein unabhängiges Gericht. Rechtsstaat, schon mal gehört??
_________________
Am Ende wird alles gut und wenns nicht gut ist ist es nicht das Ende.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Polizei löst angemeldete Demo gewaltsam auf -Stuttgart 21
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
Seite 3 von 8

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum