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"Ich bin auch der Präsident der Muslime"
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Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 15:26:45    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Und weil der Ku Klux Klan im Namen Gottes Schwarze Lyncht, ist das Christentum schlecht?

Wo genau hab ich jetzt nochmal geschrieben, dass der Islam schlecht sei?

nAim hat folgendes geschrieben:

Natürlich muss man trennen, wenn 99,9% der Muslime ihren Glauben friedlich ausleben, kann man die doch nicht mit den Paar Fanatikern in eine Schublade stecken.

Und wo schreibe ich, dass alle in eine Schublade gehören? Hab ich irgendwelche Reflexe bei dir ausgelöst und konntest du daher nicht lesen, was ich geschrieben habe?
Ich wehre mich lediglich gegen den Schwachsinn, dass man von Leuten, die aufgrund ihres Glaubens bereit sind, sich selber und andere in die Luft zu sprengen, behauptet, die würden halt nicht so richtig glauben.
Oder halt irgendwie das falsche Glauben, was jemand der vielleicht mal den Koran in der Hand hatte natürlich besser beurteilen kann, als irgendein Selbstmordattentäter, der vielleicht seine gesamte Kindheit in einer Koranschule verbracht hat.

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
ein christ wird nicht als ungläubiger gesehen....

Puh!
Ich hoffe meine Strafe als Atheist, wird in der Religion des Friedens und der Toleranz auch nicht zu hoch ausfallen Laughing
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 18:01:30    Titel:

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
ein christ wird nicht als ungläubiger gesehen....


und warum macht dieses Exemplar dann keinen Unterschied?

Zitat:
Lebenslange Haft für Times-Square-Bomber
Der Times-Square-Bomber Faisal Shahzad ist von einem Gericht in New York zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Bei seiner Verurteilung stieß Shahzad wüste Drohungen gegen alle Nichtmuslime aus.


Anfangs wurde er trotz seiner tödlichen Bombe nicht ganz ernst genommen. Ein Eiferer, aber ein unfähiger sollte der Bombenleger vom Times Square sein. Bei seiner Verurteilung stieß Shahzad jedoch wüste Drohungen gegen alle Nichtmuslime aus.

„Allahu akbar“, Gott ist groß, waren die ersten Worte, die Faisal Shahzad nach der Urteilsverkündung rief. „Nehmt Euch in acht, der Krieg mit den Muslimen hat gerade erst begonnen“. Im Mai hatte der damals 30 Jahre alte Mann diesen „Krieg“ selbst führen wollen, mitten auf dem New Yorker Times Square, dem wohl am belebtesten Platz in Manhattan. Der Anschlag schlug fehl. Fünf Monate später sprach am Dienstag ein Gericht in New York das Urteil über den pakistanischstämmigen amerikanischen Bürger: Schuldig in allen zehn Anklagepunkten, lebenslang!
...
http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E32D054F62E4B4C10B7472F7920F6FC13~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Grandeur of Delusion
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Anmeldungsdatum: 25.09.2010
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 19:34:44    Titel:

Du stellst einen fundamentalistischen Islamisten stellvertretend für seine Religion dar. Komm' bitte wieder, wenn du's ernst meinst. Oder ist das bereits dein Ernst?

Was ist denn das hier für'n Witz teilweise?

Stammtischparolen wo man nur hinsieht. Bauerngemeinde.
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 19:50:00    Titel:

Grandeur of Delusion hat folgendes geschrieben:
Du stellst einen fundamentalistischen Islamisten stellvertretend für seine Religion dar. Komm' bitte wieder, wenn du's ernst meinst. Oder ist das bereits dein Ernst?

Was ist denn das hier für'n Witz teilweise?


Wie bewertest du die Aussage von tolgmaster:
Zitat:
ein christ wird nicht als ungläubiger gesehen....
?
Grandeur of Delusion
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Anmeldungsdatum: 25.09.2010
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2010 - 19:55:13    Titel:

Die ist falsch. Das ist allerdings ein Phänomen das in allen monotheistischen Religionen zu finden ist. Dein Paradebeispiel stellt selbstverständlich der Time-Square-Bomber dar, der allen Nichtmuslimen den Krieg erklärt.
tolgmaster
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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
Beiträge: 1051

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 01:18:49    Titel:

Aus der sicht eines moslems kann ein christ nicht ungläubig sein. Weil christen sich auf den gleichen gott beziehen wie die muslime es tun. Für einen moslem ist die bibel verfälscht aber zum großteil richtig.

Im koran ist das auch nicht auf die christen bezogen.

Was mich etwas wundert, wieso hassen manche christen den islam?
Das christentum kommt aus der gleichen region vom gleichen kulturkreis.
Es ist eine Geschichte. Wie kann ein christ sich die garantie geben das diese story bei jesus aufgehört hat? In der bibel steht nichts davon das nach jesus niemand mehr kommt.

oder kann mir ein gläubiger christ argumente liefern warum die bibel glaubwürdig ist aber der koran nicht.

Ein Intelligenter gläubiger christ muss sich solche fragen stellen.....
tolgmaster
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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
Beiträge: 1051

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 01:33:39    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Für deine Thesen wären mal Belege ganz nett... Die meisten Sachen dürften nämlich frei erfunden sein.


Cyrix


Das ist altes wissen, was man locker nachrecherchieren kann. wenn du zu faul dafür bist kann ich das für dich übernehmen.

Kannst ja mal die sachsen fragen,die wissen was es heist Zwangs-christianisiert zu werden. Der islam wurde in europa niemanden aufgezwungen. im osmanischen reich war es jedem selbst überlassen. Das war auch einer der gründe warum dieses reich so lange überlebt hat.

Das mit den Bischöfen ist auch kein geheimnis. die verdienen nunmal 70000€-120000€(nicht von der kirchensteuer) im jahr. da kannst du machen was du willst,das wird auch in hundert jahren so sein.
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 09:40:33    Titel:

Der Islam ist in unserem gewachsenen, westlichen Wertesystem zunächst ein Fremdkörper. Konflikte gibt es und wird es noch verstärkt an vielen Stellen geben. Diese Problematik mit dem ständigen Verweis auf die Religionsfreiheit vom Tisch wischen zu wollen ist nicht zielführend. Erst wenn der Islam unsere fundamentalen Freiheitswerte anerkennt bzw. sie sich zueigen macht, kann er auch Teil unserer Kultur sein. Alles andere wäre ein großer Rückschritt.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11565
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 10:21:24    Titel:

Steve2525 hat folgendes geschrieben:
Der Islam ist in unserem gewachsenen, westlichen Wertesystem zunächst ein Fremdkörper. Konflikte gibt es und wird es noch verstärkt an vielen Stellen geben. Diese Problematik mit dem ständigen Verweis auf die Religionsfreiheit vom Tisch wischen zu wollen ist nicht zielführend. Erst wenn der Islam unsere fundamentalen Freiheitswerte anerkennt bzw. sie sich zueigen macht, kann er auch Teil unserer Kultur sein. Alles andere wäre ein großer Rückschritt.


Der Islam ist seit dem 17. Jahrhundert Teil der deutschen Geschichte, seit dem 7. Jahrhundert Teil der europäischen Geschichte durch Spanien und Portugal. Seit dem 14. Jahrhundert ist er Teil der osteuorpäischen Geschichte über den Balkan. Wenn es also danach ginge, dann denke ich der Teil der europäischen und deutschen Geschichte vor der Christianisierung ist weitaus länger als unsere Zeit als Christen. grundsätzlich jedoch bezeichnen wir uns als säkularer Staat und als solcher haben wir alle Religionen gleich zu behandeln. Im Grunde liegt es doch an uns inwieweit wir uns vom Islam überzeugen lassen oder ob wir ihm selbstbewußt entgegentreten und unsere "Kultur" die nicht mal zu beschreiben ist, einfach weiterleben. Mich stört eine Moschee in der Nachbarschaft genauso wenig wie eine Kirche oder ein Königreichsaal.

Deine Forderung nach Anerkennung unseres Wertesystems erübrigt sich, da es wie bei den Christen nicht "den" Islam gibt. Wo und wie sollte diese Anerkennung stattfinden?? Mir ist derzeit nicht bekannt, wann schon jemals in einem vatikanischen Konzil oder einer evangelischen Bischofkonferenz über die Anerkennung unserer Freiheitswerte diskutiert und diese verkündet wurde. Eine Aufnahme unserer Freiheitswerte in den Koran wird dabei wohl genauso wenig durchsetzbar sein wie diese in der Bibel zu verankern! Vor allem weil wir hier von Schriften reden, die schon weitaus älter sind als unser Deutschtum oder unser Werte, die wir uns gesellschaftlich und nicht religiös erarbeitet haben. Es liegt also immer am einzelnen Menschen zu welchen Werten er sich bekennt oder wie er seine Religiösität definiert und auslebt. Unabhängig davon hat natürlich jeder sich in erster Linie an die hier geltenden Gesetze zu halten, davon wird auch niemand entbunden nur weil man den Islam als eine der deutschen Religionen anerkennt. Die Zeugen Jehovas sind auch anerkannt und diese haben sich erst Ende des 19. Jahrhunderts formiert. Und selbst die sind Teil unserer Geschichte, unserer Kultur.
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2010 - 10:34:01    Titel:

Wichtig ist schon die "offizielle" Doktrin des Islam, wie sie in den Moscheen unseres Landes gelehrt wird. Denn sie dürfte einen starken Einfluss auf das haben, was die streng religösen Muslime - von denen es sicher nicht wenige gibt - hierzulande so denken, welche Einstellung sie zu Staat und Mehrheitsgesellschaft - wie auch deren Werte - so haben.
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