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"Ich bin auch der Präsident der Muslime"
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> "Ich bin auch der Präsident der Muslime"
 
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dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3823

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 01:53:26    Titel:

Hi tolgmaster

Zitat:
was ist an deiner zahl realistischer?


Das Gehalt der Kirchenbeamten orientiert sich am Beamtenrecht. Ja.
Aber wer bezahlt dieses Gehalt?

Gruß Dornbusch
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3995

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 07:53:37    Titel:

dornbusch hat folgendes geschrieben:

Das Gehalt der Kirchenbeamten orientiert sich am Beamtenrecht. Ja.
Aber wer bezahlt dieses Gehalt?


Im Falle der (Erz-)Bischöfe und einiger anderer hoher Würdenträger die jeweiligen Bundesländer aus ihrem regulären Haushalt. Die von Cyrix42 genannte Besoldung nach B 8 gilt dabei keineswegs uneingeschränkt, der Erzbischof von Köln erhält vom Bundesland NRW etwa ein deutlich fürstlicheres Gehalt. Eine Ausnahme ist er nicht.
Ausnahmen bilden meines Wissens nur die beiden hanseatischen Stadtstaaten, die sich diesen Forderungen - zuletzt widersetzte sich Hamburg 1995 der katholischen Kirche, indem sie das wiedergegründete Erzbistum Hamburg nicht durch das Tragen von Gehältern subventionierten.

Kirchenbeamte unterhalb der Bischöfe werden mehrheitlich, aber nicht vollständig, aus dem Haushalt der Kirche aufgebracht. Aber zu Kirchenbeamten generell wurde sich bislang nicht geäußert.

Mir ist nicht ganz klar, weshalb von Tolgmaster ausgerechnet eine der wenigen Aussagen herausgegriffen wird, die nicht wirklich anzugreifen ist.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11588
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 08:24:39    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:
@ koenig_ludwig :
Zitat:
■40 Prozent aller befragten Muslime in Deutschland sind "fundamental orientiert". Merkmale dafür sind: eine enge religiöse Bindung, hohe Alltagsrelevanz der Religion, die starke Ausrichtung an religiösen Regeln und Ritualen verbunden mit einer Tendenz, "Muslime die dem nicht folgen auszugrenzen sowie den Islam pauschal auf- und westliche, christlich geprägte Kulturen abzuwerten". Dies ist der Studie zufolge aber bei weitem nicht gleichzusetzen mit dem Umfang des Potenzials demokratieskeptischer, intoleranter oder gar islamismusaffiner Haltungen unter Muslimen.


■14 Prozent aller Befragten haben "problematische Einstellungsmuster" - das bedeutet laut Studie, dass sie entweder eine hohe Distanz zu Demokratie, und/oder eine hohe Akzeptanz zu politisch-religiös motivierter Gewalt zeigen. 6 Prozent aller Befragten (hochgerechnet auf alle drei Millionen Muslime in Deutschland 180.000) sind der Studie zufolge "gewaltaffin", sie sind also theoretisch mobilisierbar. Das bedeute, dass sie massive Formen politisch-religiös motivierter Gewalt akzeptierten.


■Die Verfasser der Studie wiesen aber zugleich darauf hin, dass Distanz zu Demokratie und Rechtsstaat sowie autoritäre Einstellungen bei Muslimen nicht häufiger vorkommen würden als bei einheimischen Nichtmuslimen.


Die letzte, politisch korrekte Sf ist nur eine dämliche Korrelation, die lediglich - mögliche - prozentuale Vergleichbarkeit mit unvergleichbarer inhaltlicher, weltbildlicher Unterschiedlichkeit gleichsetzt. Das geht methodologisch in etwa wie bei dir :

Demokratische Teilhabe definierst du um in nicht demokratisches Verständnis - als Beispiel bemühst du S21, dabei ists umgekehrt - gerade die Abwesentheit der Muslime bei solchen Zukunftsfragen zeigt mangelnde Teilhabe und Interesse an demokratischen Prozessen. Meinungen zum Sachverhalt verstehst du als undemokratisch, obwohl sie strittig sind. All solches ( z.B. Politikverdrossenheit, mangelnde Wahlbeteiligung, " die da oben machen sowieso, was sie wollen " etc. ) wird dann subsumiert und gegengerechnet zu den tatsächlich undemokratischen Weltbildern, siehe Meinung der Schüler zum " Ehrenmord ", Gleichberechtigung der Frau, kollektive Zwänge, Umgang mit Apostaten etc.

Dann darf natürlich die Worthülse vom " Einzelfall " nicht fehlen, die Weltanschauung, die dahinter steht, wird ausgeblendet ...

Weißte was .. ganz offen .. aber : Du langweilst !

Freundliche Grüße, schelm


Ob ich Dich langweile geht mir am Allerwertesten vorbei, Du solltest Dir allerdings überlegen warum Du nun persönlich werden mußt.

>>Dies ist der Studie zufolge aber bei weitem nicht gleichzusetzen mit dem Umfang des Potenzials demokratieskeptischer, intoleranter oder gar islamismusaffiner Haltungen unter Muslimen.<<

Hast übersehen, oder? Zum ersten Teil, dieses Absatzes, 40 prozent der Muslime leben also nach ihrem Glauben, ok, dass würde ich von 40 Prozent der Christen nicht behaupten, was die Frage aufwirft, was denn dann noch von unserer christlichen Kultur übrig geblieben ist außer Weihnachtsstress und freies Osterwochenende. Was allerdings wohl festzustellen wäre, allein schon hier im Forum, weitaus mehr der christlichen Deutschen werten obwohl nicht gelebt, das Christentum gegenüber dem Islam auf bzw. werten diesen ab. Welch ein Vorwurf also. Nur worin besteht da die Gefahr?? Das wir Weihnachten nicht mehr einkaufen gehen dürfen??

14 Prozent der Muslime haben ein Problem mit der Demokratie?? 70 Prozent der Deutschen halten die Demokratie auch nicht für perfekt und 50 prozent könnten sich auch vorstellen diese zu Gunsten eine Sozialismusses abzuschaffen! Ohje ohje und dann wären da noch die Einstellungen zu Gewalt. Nun dazu muß ich ja kaum noch etwas sagen, man siehe sich nur mal die Statistiken politisch motivierter Gewalt in Deutschland an.

Deise Feststelllungen werden für Dich ähnlich dämlich sein, wie der letzte Absatz den Du aus einer Studie geholt hast aber das auch nur weil sie nicht in Weltbild passen. Im Grunde zeigen sie aber ganz deutlich, die deutschen Moslems sind offenbar besser in unsere reale Gesellschaft integriert als wir glauben möchten, also wird nicht mit der Lebenswirklichkeit sondern mit gewissen Idealen verglichen, die wir aber genausowenig erreichen wie unsere Migranten und bei all dem spielt die Religion keine Rolle. Und bitte wir reden nicht davon, dass Moslems hier ihre Schafe auf dem Gehweg schächten können dürfen oder ihre ungehorsamen Töchter mit Salzsäure erziehen!! Eine solche wenn auch nur diffuse Unterstellung ist reine Paranoia und Panikmache.

Zurück zur Demokratie und S21.

Sag nur Cem Özdemir kämpft nicht an vorderster Front auf Seiten der Gegner?? Aber egal, S21 ist das beste Beispiel wie wenig wir, unbahängig von unseren muslimischen Mitbürgern, von unserer Demokratie halten. Dort wird nämlich grad ganz offen die Demokratie durch das Recht des Stärkeren ersetzt. Mehrheiten, rechtsstaatliche Regeln scheinen außer Kraft gesetzt worden zu sein. Mit falschen Behauptungen, Mappus boxt gegen das Volk durch wird so getan als hätte er sozusagen als feudaler Landesfürst mal ne Idee gehabt und alle wären schon immer dagegen gewesen und nun bedient er sich der staatlichen Gewalt um sie durchzusetzen. Das ist aber falsch und nur politische Brandstifter behaupten das Gegenteil.
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 09:56:00    Titel:

koenig_ludwig73 schrieb :
Zitat:
>>Dies ist der Studie zufolge aber bei weitem nicht gleichzusetzen mit dem Umfang des Potenzials demokratieskeptischer, intoleranter oder gar islamismusaffiner Haltungen unter Muslimen.<<

Hast übersehen, oder?

Nein, eigentlich nicht. Im Gegenteil, dieser Satz bereitete mir semantisch Kopfzerbrechen. " nicht gleichzusetzen mit dem Umfang .... " was heißt das ? Ist der vermutete Umfang damit wesentlich größer - oder soll der damit bezifferte Umfang viel kleiner sein ?
Zitat:
40 Prozent aller befragten Muslime in Deutschland sind "fundamental orientiert". Merkmale dafür sind: eine enge religiöse Bindung, hohe Alltagsrelevanz der Religion, die starke Ausrichtung an religiösen Regeln und Ritualen verbunden mit einer Tendenz, "Muslime die dem nicht folgen auszugrenzen sowie den Islam pauschal auf- und westliche, christlich geprägte Kulturen abzuwerten". Dies ist der Studie zufolge aber bei weitem nicht gleichzusetzen mit dem Umfang des Potenzials demokratieskeptischer, intoleranter oder gar islamismusaffiner Haltungen unter Muslimen.

Das blau gemarkerte ist nämlich imho nicht Bedingung für - zumindest - das tatsächliche Maß an " demokratieskeptischer und intoleranter Haltung ", dafür brauchts also nicht der strengen, regelmäßigen Religionsausübung, verbunden mit einer " hohe Alltagsrelevanz der Religion ", sondern dafür reichen auch simple archaische Traditionen, Abgrenzungen von der Mehrheitsgesellschaft, ein identitätsstiftendes Wir - Gefühl im Rückzug auf religiöse Gruppenzugehörigkeit. Also müßte diesbezüglich der Gesamtumfang der " Skepsis " eigentlich weit höher liegen.

Was für mich bei dieser Studie auch nicht transparent erscheint ist die Antwort auf die Frage, wer alles wurde denn hier als " Muslim " subsumiert befragt ? Auch der " Kulturmuslim ", der mit der Religion kaum was am Hut hat oder gar atheistisch denkt, oder ausschließlich bekennende, praktizierende und gläubige Muslime ? Angenommen, es wurden nur letztere befragt, was sagen dann 60 % pro Demokratie aus ? Innere Überzeugung ? Wie viele davon richten sich schlicht am eignen Gebot ihrer Religion aus, auf nicht muslimischen Terrain sich den gesellschaftlichen Gegebenheiten anpassen zu müssen ? Falls du das nicht wußtest - aber genau diese Anpassung legt ihnen die Religion auf ! Siehe dazu auch das Interview des Islamforschers, welches Filzstift gepostet hat.

Die Frage ist also mit den üblichen simplen Fragestellungen solcher Studien überhaupt nicht zu beantworten. Eine Antwort läge in einer zu schaffenden Realität, die einen " neuen ", westeuropäischen " Euroislam " theologisch definiert, hinter deren Definition die Verbände stehen. Einen solchen Islam gibt es aber nicht in der Realität. Das ist ja das Schöne am Islam - gehts um Anerkennung, gleiche Rechte oder ( vermutete ) Diskriminierung, spricht man mittlerweile bis zum BuPrä hinauf von " dem " Islam und " den " Muslimen - subsumiert als Gruppe und Religion. Will man den Islam und die Muslime auf irgendeine gemeinsame theologische Grundlage festnageln, dann existiert " der " Islam und " die " Muslime nicht mehr, alles vom Westen als problematisch erachtete hat dann natürlich mit dem Islam nichts zu tun, nur - welcher Islam gilt denn dann wo und wie von wem definiert und autorisiert ?

Dieses mittlerweile altbacken - schlitzohrige Spielchen : Wer macht denn sowas ? Damit haben wir nichts zu tun, wir sind gaaaanz brav ..., sollte nicht mehr als Immunisierung der Verbände gegenüber Forderungen nach theologischer Reformation / Definition / Abgrenzung / Entwicklung hingenommen werden, es sollte ihnen vielmehr nahegelegt werden, ein theologisch begründetes Gebot der Anpasung bei gleichzeitiger Gültigkeit und Überordnung religiösem Rechts ist nicht das, was unter Integration in ein Wertesystem zu verstehen ist.

Um das mal pointiert auf den Punkt zu bringen : Wer nach allen Seiten offen ist ( Strafrecht Scharia und GG ) - kann letztlich nicht ganz dicht sein ! Und schon überhaupt nicht vertrauenswürdig.
Zitat:
Nur worin besteht da die Gefahr?? Das wir Weihnachten nicht mehr einkaufen gehen dürfen??

Die Gefahr ist doch ganz einfach erkennbar. Eine Religion, die auf Grund ihres Status Quo mehr als eine individuell notwendige Glaubenssuche darstellt, die sich als Gruppe der den Glauben gefunden habenden konstituiert, die ist ein sich selbst erfüllendes Prinzip gesellschaftlicher Umwandlung und Einflussnahme auf den Alltag, wird sie immer größer. Wer mit dem Kollektivismus, strenger Ausrichtung auf religiös bestimmte Lebensführung und islamischen Recht zu Bett geht, braucht sich nicht wundern, wacht er irgendwann im " Gottesstaat " auf. Glaubst du, es gäbe z.B. in der Türkei eine ( wacklige ) Demokratie ohne strengen Kemalismus und Militär ? Und angenommen, die utopischen Bevölkerungsprognosen Sarrazins würden einmal Realität, dies würde den Bestand unserer Demokratie nicht gleichermaßer in Frage stellen ?

Nochmal : Mit dem einzelnen Gläubigen, der da so friedlich vor sich hin glaubt hat das nichts zu tun, die Gefahr liegt in der Dynamik bei einer Verschiebung von Kräfteverhältnissen.
Zitat:
14 Prozent der Muslime haben ein Problem mit der Demokratie?? 70 Prozent der Deutschen halten die Demokratie auch nicht für perfekt und 50 prozent könnten sich auch vorstellen diese zu Gunsten eine Sozialismusses abzuschaffen! Ohje ohje und dann wären da noch die Einstellungen zu Gewalt. Nun dazu muß ich ja kaum noch etwas sagen, man siehe sich nur mal die Statistiken politisch motivierter Gewalt in Deutschland an.

Nein, allein die zweifelhafte Studie - die, 2007 erstellt und sicher nicht den Prinzipien der PC zuwiderlaufend - verweist bereits indirekt auf 40 %, denn sie verbindet diese Zahl mit der Einschätzung, die ich oben blau gemarkert habe. Aber - es ist müßig darüber zu diskutieren, meinst du Islam gleichzusetzen mit einer letztlich individuellen Glaubensausrichtung, die lediglich der Ausrichtung des jeweiligen Individuums nach beurteilt werden kann. Der Islam hingegen - siehe Interview mit dem Islamforscher - kennt theologisch kein vergleichbares Prinzip wie im Christentum : " Mein Reich ist nicht von dieser Welt " - sondern im Islam gibt es keine Trennung von religiösen und weltlichen Dingen. Solange man diesen fundamental wichtigen Aspekt wegdenkt, braucht man über den Islam nicht zu diskutieren- und kann auch nicht nachvollziehen, was gemeint ist mit dem sich selbsterfüllenden Prinzip, besitzt er irgendwo die entsprechende Stärke. Da es noch keine wirkliche Reformation und anerkannte Neupositionierung gibt, würde eine solche Verschiebung in den Kräfteverhältnissen stets an den Grundfesten einer Gesellschaft rütteln.
Zitat:
Zurück zur Demokratie und S21.

Sag nur Cem Özdemir kämpft nicht an vorderster Front auf Seiten der Gegner?? Aber egal, S21 ist das beste Beispiel wie wenig wir, unbahängig von unseren muslimischen Mitbürgern, von unserer Demokratie halten. Dort wird nämlich grad ganz offen die Demokratie durch das Recht des Stärkeren ersetzt. Mehrheiten, rechtsstaatliche Regeln scheinen außer Kraft gesetzt worden zu sein. Mit falschen Behauptungen, Mappus boxt gegen das Volk durch wird so getan als hätte er sozusagen als feudaler Landesfürst mal ne Idee gehabt und alle wären schon immer dagegen gewesen und nun bedient er sich der staatlichen Gewalt um sie durchzusetzen. Das ist aber falsch und nur politische Brandstifter behaupten das Gegenteil.

Ich sag dazu nur eines : Die Gründe für den Protest sind plausibel, auf Grund der berechtigten Annahme, wesentliche Grundlagen der ausgänglichen Eckdaten haben sich geändert, es existieren ernstzunehmende Gutachten, die dies bestätigen. Also müssen Gutachten und Gegengutachten auf den Tisch und die Sachlage ohne Vorbedingungen neu bewertet werden, ergebnisoffen.

Freundliche Grüße, schelm


Zuletzt bearbeitet von schelm am 08 Okt 2010 - 15:34:34, insgesamt einmal bearbeitet
Filzstift
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BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 15:29:31    Titel:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1158072/Der-Islam-wird-unser-Land-mitpraegen?bc=nrt;nra#/beitrag/video/1158072/Der-Islam-wird-unser-Land-mitpraegen

... die tun doch tatsächlich so, als wäre das ganze eine planmäßige unumkehrbare Entwicklung. Mit einer Selbstverständlchkeit, die nur vom Urdeutschen Anpassung, Verständnis und Veränderung verlangt.

Deutschland als quasi islamisches Land.

Da kann einem nur noch himmelangst werden. Confused
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 16:10:54    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1158072/Der-Islam-wird-unser-Land-mitpraegen?bc=nrt;nra#/beitrag/video/1158072/Der-Islam-wird-unser-Land-mitpraegen

... die tun doch tatsächlich so, als wäre das ganze eine planmäßige unumkehrbare Entwicklung. Mit einer Selbstverständlchkeit, die nur vom Urdeutschen Anpassung, Verständnis und Veränderung verlangt.

Deutschland als quasi islamisches Land.

Da kann einem nur noch himmelangst werden. Confused


Nee, Deutschland als ein Land in welchem auch Moslems leben.
Filzstift
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BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 16:51:23    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Filzstift hat folgendes geschrieben:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1158072/Der-Islam-wird-unser-Land-mitpraegen?bc=nrt;nra#/beitrag/video/1158072/Der-Islam-wird-unser-Land-mitpraegen

... die tun doch tatsächlich so, als wäre das ganze eine planmäßige unumkehrbare Entwicklung. Mit einer Selbstverständlchkeit, die nur vom Urdeutschen Anpassung, Verständnis und Veränderung verlangt.

Deutschland als quasi islamisches Land.

Da kann einem nur noch himmelangst werden. Confused


Nee, Deutschland als ein Land in welchem auch Moslems leben.


Claus Kleber fragte, ob er – Bülent Arslan – noch erleben werde, dass in Deutschland gleichberechtigt und mit großer Selbstverständlichkeit am Wochenende Muezzinrufe und Glockengeläut erklingen:

„Herr Kleber. Ich hoffe, dass ich das erleben werde und ich hoffe das insbesondere für meine Kinder und für die nächsten Generationen. Und zwar sowohl für die Muslime als auch für die Christen in Deutschland. Nur, damit das geschieht, müssen wir noch einiges verändern. Und wir haben in den letzten Jahren viel gemacht, aber ich glaube, dass wir noch nicht am Ziel angekommen sind.“

Das ist doch eine klare Ansage!

Es scheint nicht in erster Linie um Menschen zu gehen, die hier in unserem Land heimisch werden wollen, sondern um die Ausbreitung einer Religion, die je mehr Rechte beansprucht, je mehr ihrer Anhänger hier Fuß fassen.
Die Urdeutschen sollen nicht nur kulturell bereichert werden, sie sollen ein Stück ihrer eigenen Identität abgeben.
Das ist in etwa so, wie die Kolonialisierung Amerikas, Afrikas und Teilen von Asien durch die Europäer vonstatten ging. Nur das dies nicht kriegerisch sondern mit weit offenen Armen der derzeit politische Verantwortlichen stattfindet.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 16:55:09    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Filzstift hat folgendes geschrieben:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1158072/Der-Islam-wird-unser-Land-mitpraegen?bc=nrt;nra#/beitrag/video/1158072/Der-Islam-wird-unser-Land-mitpraegen

... die tun doch tatsächlich so, als wäre das ganze eine planmäßige unumkehrbare Entwicklung. Mit einer Selbstverständlchkeit, die nur vom Urdeutschen Anpassung, Verständnis und Veränderung verlangt.

Deutschland als quasi islamisches Land.

Da kann einem nur noch himmelangst werden. Confused


Nee, Deutschland als ein Land in welchem auch Moslems leben.


Claus Kleber fragte, ob er – Bülent Arslan – noch erleben werde, dass in Deutschland gleichberechtigt und mit großer Selbstverständlichkeit am Wochenende Muezzinrufe und Glockengeläut erklingen:

„Herr Kleber. Ich hoffe, dass ich das erleben werde und ich hoffe das insbesondere für meine Kinder und für die nächsten Generationen. Und zwar sowohl für die Muslime als auch für die Christen in Deutschland. Nur, damit das geschieht, müssen wir noch einiges verändern. Und wir haben in den letzten Jahren viel gemacht, aber ich glaube, dass wir noch nicht am Ziel angekommen sind.“

Das ist doch eine klare Ansage!

Es scheint nicht in erster Linie um Menschen zu gehen, die hier in unserem Land heimisch werden wollen, sondern um die Ausbreitung einer Religion, die je mehr Rechte beansprucht, je mehr ihrer Anhänger hier Fuß fassen.
Die Urdeutschen sollen nicht nur kulturell bereichert werden, sie sollen ein Stück ihrer eigenen Identität abgeben.
Das ist in etwa so, wie die Kolonialisierung Amerikas, Afrikas und Teilen von Asien durch die Europäer vonstatten ging. Nur das dies nicht kriegerisch sondern mit weit offenen Armen der derzeit politische Verantwortlichen stattfindet.


echt? Durch eine Moschee in Deiner Nähe gibst Du Deine Identität auf?? Hmm wie das? und heißt das für jeden Nichtchristen, der hier her kommt, sofern er Glockengeläut hört verliert er seine Identität?? Wie kommst Du nur auf so eine komische Interpretation?
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 16:56:28    Titel:

Inwiefern wir unsere Identität abgeben, wenn Moslems ein paar Moscheen bekommen, weisst wohl nur du allein...

Mich würde allerdings sowohl Glockengebimmel als auch ein Ruf vom Minarett ziemlich nerven. Daher sollte man darauf verzichten. Ist nicht nötig, sondern vielmehr ein Relikt aus Zeiten, in denen es keine bezahlbare Uhren gab...
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
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BeitragVerfasst am: 08 Okt 2010 - 17:14:33    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:


echt? Durch eine Moschee in Deiner Nähe gibst Du Deine Identität auf?? Hmm wie das? und heißt das für jeden Nichtchristen, der hier her kommt, sofern er Glockengeläut hört verliert er seine Identität?? Wie kommst Du nur auf so eine komische Interpretation?


Warum bloß bist du so auf Moscheen und Kirchen fixiert?
Es geht um das, was wir hier allgemein als unsere Lebensart verstehen und begreifen. Binnen weniger Jahre versucht eine einwandernde Kultur das zu verändern.
Hier mal ein sehr gutes Beispiel: http://www.spiegel.de/video/video-1088180.html
Man kann nun sagen, ok positiv, dass Mädchen darf trainieren - aber die Bedingungen bestimmt doch die Religion die von sich behauptet, die einzig wahre zu sein.
Das sind Mosaiksteinchen. Und solange von unseren Verantwortlichen immer nur entgegengekommen wird und nie gefordert wird, wird sich diese Religion immer mehr den öffentlichen Raum erobern.
Auch in Sphären die bisher in Deutschland quasi seit Jahrzehnten religionsfrei waren.
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