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Welche Rolle spielt das Alter?!
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Bonobo
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Anmeldungsdatum: 23.02.2009
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 14:45:43    Titel: Welche Rolle spielt das Alter?!

Hallo,

Ich mache mir mittlerweile einige Gedanken, das mein Alter u.U. ein Hindernis bei der Job-Bewerbung darstellen könnte bzw. ich nicht genau die Bedeutung des Alters einschätzen kann. Sozusagen eine Art Mini-Krise. Zu meiner Situation im Status Quo: Ich bin derzeit BWL-Masterstudent mit den Schwerpunkten Strategie/Organisation und Marketing an einer recht renommierten Uni in Deutschland und werde das Studium wohl im Herbst 2011 abschliessen (wird wohl zwischen 1,6-1,8 liegen). Meinen Bachelorabschluss hab ich ebenfalls an einer bekannten Uni absolviert. Ein Auslandssemester kann ich ebenso wie Tätigkeiten als Stud. Hilfskraft und Werkstudent vorweisen. Ab Dezember bis Jui 2011 mache ich wohl auch noch 2 Praktika (hatte bislang keine gemacht). Erwäge auch noch ein fünftes Mastersemester zu machen, um ein weiteres Praktikum hinterher zu schieben. Wäre dann Frühling 2012 durch. Spreche 4 Sprachen nahezu fließend und engagiere mich ehrenamtlich. Aber mein Alter! Ich hab erst recht spät bemerkt, was mich wirklich interessiert. Habe die 7.Klasse wiederholen müssen (familiärbedingt), Zivildienst gemacht und zuvor ein Jahr lang ein anderes Fach studiert. Quasi also 3 Jahre verloren. Nun werd ich Ende des Jahres 27, wenn ich mit dem Studium fertig bin gar 28. Ich kenn niemanden der genauso alt oder älter ist als ich und sich in der gleichen Situation befindet.
Übertreib ich oder spielt das Alter eine untergeordnete Rolle? Stellt ein Abschluss mit 28 grundsätzlich ein Problem dar? Wird man dadurch benachteiligt? Was kann ich noch machen, um das relativ hohe Alter bei Bewerbungen weniger ins Gewicht fallen zu lassen? Habt ihr ebenfalls Erfahrungen mit diesem Dilemma oder kennt ihr andere in dieser Situation? Ich mache mir halt wirklich Sorgen bezüglich meiner Jobchancen, wenn ich von Kommilitonen höre, die mit 24 oder 25 ihren Masterabschluss machen.
Bin jedenfalls für jegliche Berichte und Anregungen dankbar!


Zuletzt bearbeitet von Bonobo am 19 Okt 2010 - 14:54:48, insgesamt einmal bearbeitet
SwaLi
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Anmeldungsdatum: 11.01.2008
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 14:49:08    Titel:

Ja du bist deutlich zu alt. Jeder sollte sich unmittelbar nach dem Abitur erstmal vorm Bund/Zivi drücken und dann das Studium so schnell wie möglich durchpowern, um schnellstmöglich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen.

Wo leben wir hier eigentlich? Rolling Eyes


Im Ernst: Mit 28 einen Master zu haben kommt mir wirklich nicht zu alt vor. Gehörst sicher nicht zu den jüngeren, aber da kann man doch nichtmal davon sprechen, dass du besonders lang gebraucht hast.
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 14:52:48    Titel:

Bei über 30, nem Bachelorabschluss und ohne Berufsausbildung ... da kann man sich bei WiWi-Fächern durchaus mal Sorgen machen. Aber nicht mit 28, nem Master, guten Noten, Auslandserfahrung und Praktika.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5739
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 15:28:03    Titel:

28, Master und Angst um das Alter? Sorry, das klingt einfach nur nach Paranoia.
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1618

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 16:10:36    Titel:

mein cousin wird sein master mit 23 jahren und 2 monaten haben. ich mein diplom mit 25.
ein freund von mir fängt jetzt mit 24 an zu studieren, ein anderer hat mit 25 seit dem abitur noch nichts gemacht.

dir kann das alles völlig egal sein, du wirst schon ein job kriegen. "bezahlt" hast du ja schon die letzten drei jahre in form von einkommensverzicht.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5739
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2010 - 09:33:59    Titel:

Mein Schwager hatte Sein Dipl in VWL mit 22. Gab es auch damals. Nur machen wir uns nichts vor. Die meisten machen Abi mit 19/20. Wer fünf Jahre direkt draufrechnet ist bei ca. 24/25 für ein Masterabschluß. Ich denke der normale Schnitt wird sich dort einpendeln. Auch je nachdem was jetzt mit der Wehrpflicht wird und dem G8. Ich denke die normale Bandbreite wird irgendwo zwischen 22 und 28 liegen für die Mehrheit der Absolventen. Auch wenn Du damit wahrscheinlich schon am oberen Ende des "normalen" liegst, Sorgen brauchst Du Dir nicht machen.
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1429

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2010 - 09:39:06    Titel:

Zum Vergleich:
Der Durchschnittsalter der Absolventen meines Semesters lag über 27 (Diplom). Mit Wehrdienst, Urlaubssemester für Praktikum und vielleicht Auslandssemester, wo man weniger macht kann man da selbst bei Einhaltung der Regelstudienzeit nicht großartig drunter bleiben.
Auswandere2012
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 17.10.2010
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2010 - 14:45:24    Titel:

Hi,

seit wann wird die Qualität eines Bewerbers am alter gemessen? Confused
Was sagt das Alter über die Qualität des Bewerbers aus?

GAR NICHTS!

Ein 30jähriger Absolvent kann mit einem hervorragendem Hochschulabschluss genauso gut sein, wie ein 23 jähriger, 24er, 26er, oder 28 jähriger Absolvent, wenn nicht sogar teilweise besser!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein 22 jähriger Bengel von der Uni kommend eine hohe Verantwortung bekommen wird. Des weiteren.... haben die mit fortgeschrittenen Alter einen höheren Ehrgeiz, Zuverlässigkeit, Disziplin, souveränes auftreten, Verhandlungsgeschick und Lebenserfahrung die NIEMALS ein 22 jähriger haben wird.

Ich kann mir auch niht vorstellen, dass so einer für Ernst genommen wird von einem 60 jährigen CEO während wichtigen Verhandlungen bzw. Meetings.

Das wissen auch die Unternehmen.... ich denke ein Einstieg bis 30 Jahren sollte kein problem darstellen. Viele Unternehmehmen sehen jedoch dies auch als Grenze an.

Was man auch bedenken sollte... es gibt jede Menge junge Talente die nicht direkt nach dem Abitur die Möglichkeit hatten an die Uni zu gehen... und erstmal eine Ausbildung oder was anderes gemacht haben um sich ein Studium leisten zu können. Nicht jeder hat reiche Eltern die das Studium und den Lebensunterhalt der Kinder finanzieren können! Diese haben meist mehrere Jobs/Praktikas/Vollzeitjobs gehabt (somit mehr Berufserfahrung, selbst wenn nicht direkt vergleichbar.. aber immerhin...) und haben mehr Unternehmens abläufe kennengelernt als diejenigen die 22 sind und gerade die Uni verlassen haben.

Deshalb finde ich es ist ein sinnloses Gequatsche seine Qualitäten usw. mit dem alter anzugeben. Nur weil jemand sein UNIabshluss mit 1,8 abschliesst und vielleicht 29 ist... heißt nicht automatisch dass er scheisse ist und nichts kann!

LG
R1
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.09.2009
Beiträge: 928

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2010 - 17:57:38    Titel:

liegt wohl an meiner sichtweise.... aber für mich liest sich das wie ein fake.... diese story da..... Shocked
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2226

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2010 - 10:37:47    Titel:

Kobi85 hat folgendes geschrieben:
@ mtobi:
Das ist sicher nicht das Ergebnis einer repräsentativen und offiziellen Umfrage. Wenn du aber mit den Leuten redest kann es dir fast jeder bestätigen..spätestens nach 3-4 Bier. Ich finde es einfach erschreckend wenn mir hier alle Leute im Finance-master erzählen dass sie das Zeug eigentlich hassen, sich aber trotzdem es mind. 10-12h am Tag reindrücken.
Jedem das Seine wie gesagt, ich mach keinem einen Vorwurf.


Ich bin mir nicht sicher, inwieweit das die Leute sind, die man nach zwei Jahren noch im Job antrifft. Ohne die hohe Bezahlung würde keiner 100h-Wochen schieben - klar. Doch zumindest die Leute, die ich über drei Monate (!) persönlich kennengelernt habe und mit denen ich eng zusammengearbeitet haben, hat das, was sie gemacht haben, Bock gemacht (mir i.Ü. auch) - natürlich wiederum nicht alles (gibt Geileres als irgend so einen Mark-up umzusetzen), doch das ist in jedem Job so. So war es auch in der Big4, wo ich davor mal war. Doch bottom line habe ich zumindest die Erfahrung gemacht, dass die Leute Interesse an der Arbeit haben. Doch wie gesagt, für 20-30k weniger im Jahr, macht das auch keiner (sind aber offensichtlich zwei verschiedene Dinge, Motivations- vs. Hygienefaktoren).
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