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Ein paar Fragen zum Thema "Zelle"
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H3ADLIN3R
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Anmeldungsdatum: 19.10.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 14:59:26    Titel: Ein paar Fragen zum Thema "Zelle"

Hallo biologen Wink

Ich schreibe bald eine Bio-Klausur und hätte noch einige Fragen den zu lernenden Stoff betreffend:

-Wovon hängt das Auflösungsverfahren des Lichtmikroskops ab?
-Inwiefern stellt die Zelle ein offenes System dar, inkl. Beispielen.

Wäre nett wenn ihr mir helfen könntet.

Mfg
H3ADLIN3R
citsch
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Anmeldungsdatum: 20.01.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 16:22:32    Titel:

Zitat:
Wovon hängt das Auflösungsverfahren des Lichtmikroskops ab?


- Wellenlänge des Lichtes
- Linsenqualität

Zitat:
Inwiefern stellt die Zelle ein offenes System dar, inkl. Beispielen.


Ein "offenes System" ist ein System, das mit der der "Außenwelt" Energie und Masse austauschen kann. Eine Zelle tauscht Nährstoffe / Abfallstoffe und Wärme mit dem umgebenden Zellen / Medien aus. Ein geschlossenes System ist z.B. das Universum.
H3ADLIN3R
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Anmeldungsdatum: 19.10.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 16:36:11    Titel:

Danke schon einmal für deine antwort. Das mit dem offenen System hab ich verstanden, hätte ich auch selbst drauf kommen können Embarassed Embarassed Embarassed

Aber zu der ersten Frage nochmal:
wir hatten im Unterricht so eine formel, da stand im Zähler ein komisches Zeichen, wie ein geschwungenes A ohne Strich in der Mitte, und unten stand "2n (sin alpha) und das Ganze soll dan "dmin" sein. Das hat doch irgendwas damit zu tun. Kann mir das vielleicht nochmal irgendwer erklären?
Danke schon einmal.
p8003
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Anmeldungsdatum: 30.07.2006
Beiträge: 2488
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 17:06:09    Titel:

Das "komische" Zeichen nennt sich Lambda und steht meistens für die Wellenlänge einer Strahlung. Das was du hier ansprichst klingt für mich etwas in Richtung Interferenz am optischen Gitter und Berechnung des kleinsten Spaltabstands. Aber ohne genauere Infos kann ich da auch nur spekulieren...
http://de.wikipedia.org/wiki/Gangunterschied
Halfrussian
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Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 75
Wohnort: Freiburg

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2010 - 21:38:24    Titel:

Nicht zu kompliziert denken! Nichts mit interferenz oder so.
Es geht um eine abiklausur immerhin...

Also die formel ist ja

d= [ Lamda/ n * sin (a/2) ]

d= maximale möglichen Auflösevermögens (des LM)
Lamda= Wellenlänge des Lichtes (z.b. grün 500 nanometer)

n*sin(a/2) ist zusammen "numerische Apertur" oder einfacher ausgedrückt:

n= Brechungszahl Medium (Du kannst Objekt in verschiedenen flüssigkeiten haben oder an der Luft, alles hat eine verschiedene brechungszahl)

und das mit dem sinus hat was mit dem Objektiv zu tun.
Stell dir vor eine Linse vom objektiv und die hat einen Öffnungswinkel.
Dazu kann ich dir eine seite empfehlen wo es am Anfang sehr einfach erklärt ist.

http://www.mikroskopie.de/kurse/apertur.htm

Hoffe es hilft dir weiter...
=]
H3ADLIN3R
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Anmeldungsdatum: 19.10.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2010 - 13:28:43    Titel:

Wir hatten noch irgendwas mit Blaulicht, und Öl, bzw. Luft. Was hat das genau damit zu tun.

Irgendwie wurde gesagt, dass Blaulicht (im Zähler) die Wellenlänge verringert (und das gut wäre) und im Nenner entweder Öl, oder Luft. Und was hat das damit zu tun?

Mfg

EDIT: Mir kam gerade noch eine kleine Frage dazu:
Was sind die chemischen Eigenschaften eines Phospholipids?
Ich kenn als einzige Eigenschaft, dass es amphiphil ist, sonst leider nichts Sad
Halfrussian
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Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 75
Wohnort: Freiburg

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2010 - 22:23:38    Titel:

Wenn du die formel nimmst, dann ist Lamda die wellenlänge des lichtes.
Blaulich hat eine geringere wellenlängewelle als rotlicht!

Genauso beim fotographieren: Bei sonnenschein lassen sich bessere fotos machen als im dunkeln! Das gleiche beim mikroskop.


Zu Luft und Öl ist zu sagen, dass jedes medium eine andere brechungszahl hat und die wird in der formel berücksichtigt.
Öl bündelt die lichtstrahlen, daraus folgt mehr lich und mehr lich kommt ein besseres foto heraus.
Ich lege dir die angegebene site nochmal ans herz wo auch dieses phänomen besprochen wird.
H3ADLIN3R
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Anmeldungsdatum: 19.10.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2010 - 17:34:47    Titel:

vielen dank, würde dich gerne bewerten, weiß nur nicht ob das hier überhauot möglich ist Wink

So, morgen schreib ich die Klausur, und ich denke das ich eigentlich ganz gut vorbereitet sein müsste, dank euch.
Außer eben der einen Frage die ich schon weiter oben gepostet habe:
Mir kam gerade noch eine kleine Frage dazu:
Was sind die chemischen Eigenschaften eines Phospholipids?
Ich kenn als einzige Eigenschaft, dass es amphiphil ist, sonst leider nichts


Mfg
DasAtom
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Anmeldungsdatum: 06.11.2007
Beiträge: 337
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2010 - 18:13:22    Titel:

Hey,

die Amphiphilie ist schon die wichtigste Eigenschaft der Phospholipide, aber man kann da noch spezieller drauf eingehen.

1. gibt es unterschiedliche Phospholipide; das typische ist das Glycerophospholipid, welches aus einem Glycerin entsteht an dem zwei Fettsäuren und eine hydrophobes Molekül durch Veresterung angelagert werden. Meist sind diese polaren Gruppen Cholin (dann hat man Lecithin) oder Inositol etc.

2. die Fettsäuren die angelagert werden, sind entweder gesättigt oder ungesättigt. Ungesättigt bedeutet, dass sie eine oder mehrere Doppelbindungen haben und dadurch einen "Knick" bekommen - die ungesättigten sind hingegen "gerade"; zur Funktion s. 4

3. die hydrophoben Schwänze lagern sich in wässriger Lösung spontan zusammen und bilden entweder Mizellen (einschichtig), Vesikel (zweischichtig) oder die Lipiddoppelschicht (logisch: zweischichtig)

4. diese doppelschichtige Membran ist fluide, d.h. die Lipide in ihr können sich in lateraler Ebene frei bewegen (Fluid-Mosaik-Modell). Enthält die Membran viele gesättigte Fettsäuren, so ist die Fluidität gering, da sich die "geraden" Fettsäuren durch sog. Van-der-Waals-Kräfte gegenseitig anziehen und die Membran starr machen. gibt es viele ungesättigte FS erhöht sich die Fluidität, da durch den "Knick" ein großer Abstand zwischen den FS erzeugt wird und die V-d-W-Kraft nicht mehr wirken kann. Die Fluidität kann zudem durch Cholesterin beeinflusst werden

Wenn Du das weißt, hast Du alles drauf, was auf Schulniveau über das Thema zu wissen ist

Viele Grüße

DasAtom
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