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Zeitaufwand Jura Studium
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nadine07
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Anmeldungsdatum: 04.01.2005
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2005 - 20:18:16    Titel: Zeitaufwand Jura Studium

Hallo, ich habe da mal eine Frage bezüglich des Zeitaufwands, der für ein Jura Studium notwendig ist.
Ich werde voraussichtlich ab Oktober Jura studieren. Ich komme mitten aus dem Ruhrgebiet, möchte aber in Düsseldorf oder Köln studieren. Mein Plan sah so aus, dass ich ein Zimmer in einer WG dort beziehe, aber trotzdem so oft wie möglich nach Hause fahre. Lässt sich das Pendeln mit einem Jura Studium überhaupt vereinbaren? Wieviel Zeit nehmen Vorlesungen und Aktivitäten an der Uni in Anspruch?

Vielen dank schonmal für eure Antworten!

Nadine
Mulle
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Anmeldungsdatum: 27.05.2005
Beiträge: 83
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2005 - 16:42:10    Titel:

Hi Nadine,

Vorlesungen sind so eine Sache für sich. Mir persönlich haben sie kaum was gebracht, weil man eh nur einen Teil davon aufnehmen kann, was da alles erzählt wird und dann eh noch mal alles in Lehrbüchern und Skipten nacharbeiten muss.
Am Anfang war ich noch in fast allen Vorlesungen aber jetzt gehe ich nur am Semesteranfang hin und stelle dann schnell fest, ob die Vorlesung sinnvoll ist oder nicht. Kann also gut sein, dass Du ein verlängertes Wochenende hast, und dann lieber in Ruhe zu Hause mal ein paar Stunden lernst.
Ansonsten hatte ich in den ersten Semestern imm so 25 bis 30 Wochenstunden ( AGs und Vorlesungen zusammen).
Miriam80
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Anmeldungsdatum: 27.06.2005
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2005 - 14:39:02    Titel:

hallo,
ich kann dir nur dringend abraten jeden tag oder öfters zur uni zu pendeln, wenn es nicht sein muss.
Bevor ich angefangen habe Jura zu studieren war ich bei der Berufsberatung und wollte auch pendeln, da ich in Wolfsburg eine gemeinsame Wohnung mit meinen Freund hatte. Der Berufsberater hat mir dringend davon abgeraten, weil man den Anschluss mit den Kommilitonen nicht bekommt und anfängt die Uni zu schwänzen. Denn mal ehrlich wer fährt schon zig Kilometer für eine Vorlesung? Oder wenn man gerade wieder zu Hause angekommen ist, fährt man auch nicht noch mal Abends los, wegen einer Uni-Party und nach und nach verliert man den Anschluss.
Ich habe den Rat nicht beherzigt ( leider ) und bin von Wolfsburg nach Hannover gependelt, dass ging auch 2. Sem. ganz gut, aber wie gesagt, man fährt dann nicht mehr so regelmäßig hin und fängt an nachzuhängen. Und mal ehrlich, wer stet schon jeden morgen zu Hause früh auf und fängt an zu lernen? Am besten ist es zu den vorlesungen zu gehen und direkt danach das zu Hause nachzulernen, was man in der Vorlesung besprochen hat.
Meine Freundin pendelt von Bonn nach Köln ( wo ich jetzt auch studiere) und selbst diese kurze Strecke ist ihr schon zu streßig.
Ich hoffe, dass ich dir behilflich sein konnte.
Viel Erfolg beim Studium
Gruß
verzweifeltampc
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Anmeldungsdatum: 11.06.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2005 - 17:30:02    Titel:

Hallo!

ich pendle zwar nicht aber gehe recht viel neben der Uni arbeiten und denke wenn man das nicht auch noch dazu kommt ist das schon möglich.
Viele Vorlesungen kann man sich echt sparen.. und wenn man die Disziplin hat, sich zuhause hinzusetzen und dort wirklich zu lernen.. warum nicht?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich- wenn ich wirklich zu den vorlesungen gehe, die mir was bringen und nicht jeden Tag an der Uni bin wesentlich mehr DIsziplin aufbringe.. denn wie oft geht man dann doch ma nach einer halben Stunde einen Kaffe trinken ioder verquatscht eine Vorlesung in einem Cafe.. Wenn man extra für eine gute Vorlesung kommt, geht das nicht so schnell.
Das einzige Problem sind meiner Meinung nach zum einen die Freistunden, die man dann an der Uni abhängen muss und die sozialen Kontakte die ein wenig verarmen.. wenn man nicht jeden Tag zur Uni geht ist es schon wichtig nette Leute zu haben, die einen auf dem Laufenden halten.. die muss man erstmal finden, wenn man nicht oft da ist und ausserdem liegt mir immer viel dran, dass so eine Hilfe auf Gegenseitigkeit beruht.
Spacy
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Anmeldungsdatum: 27.06.2005
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2005 - 20:32:04    Titel: :-)

Was man nicht in die Vorlesungen + Repetitor + Nacharbeit von Anfang an investiert, dass rächt sich spätestens entweder in der Gesamlänge des Studiums oder in der Qualität des eigenen Wissensstandes.
Ich spreche aus Erfahrung Smile

Wenn ich nochmal anfangen könnte zu studieren, würde ich die Woche über in die Vorlesungen gehen, wochentags in der Bibliothek nacharbeiten und nach Möglichkeit garnicht arbeiten.
Dann kann man auch am Wochenende guten Gewissens nach Hause fahren Smile
MrBurnz
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2005 - 20:39:19    Titel:

Ich bin gerade im 6.Semester,und wenn ich nochmal von vorne anfangen müsste,würde ich in gar keine Vorlesung gehen.

Sinnvoll ist es nur kurz vor der Klausur die Kommilitonen zu fragen was der Prof gesagt hat was dran kommen könnte,und das dann gezielt vorbereiten nimmt vielleicht eine Woche in Kauf.

Vielleicht sollte man in die BK's gehen und ein paar BGB Vorlesungen mitnehmen,aber das wars auch.

Jura beginnt sowieso erst richtig mit dem Rep.


MrBurnz
nicole76
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Anmeldungsdatum: 01.07.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2005 - 21:16:41    Titel:

Also, ich kann nur aus Erfahrung sprechen und rate Dir vom Pendeln ab! Erst einmal verpaßt Du tatsächlich den Anschluß, wenn Du Dich z.B. nicht auch außerhalb der Uni mit den Leuten triffst und außerdem ist es wirklich anstrengend, wenn Du Dich dann auch noch abends nach der Heimfahrt hinsetzen mußt. Du verlierst sehr viel Zeit! Außerdem mußt Du ja auch morgens immer noch um einiges früher aufstehen und dann sind die doch häufig trockenen Vorlesungen kaum zu überstehen. Ob Pendeln oder nicht, Du solltest auf jeden Fall erst mal schauen, welche Vorlesungen Dir wirklich was bringen. Verstehst Du in der Vorlesung nicht viel oder zitiert der Dozent fast nur aus einem Buch, dann kauf Dir wirklich lieber ein gutes Buch oder noch besser ein gutes Skript! Aber wichtig ist dann wirklich, dass Du Dich auch hinsetzt und täglich, und zwar wirklich täglich was tust! Damit kannst Du Dir ne Menge Ärger ersparen. Denn Paniklernen vor den Klausuren oder später beim Examen ist nicht gut für die Nerven!

MfG Nicole
smut
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Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2006 - 17:14:17    Titel:

hi,
also ich finde pendeln gar nicht so schlimm. Ich lerne viel im zug und wäre ohne diese Zeit schon oft aufgeschmissen gewesen.. ich mein wer steht freiwillig ne stunde früher auf um zu lernen beim zug fahren ist es quasi ja zwang. Naja finanziell ist es ja wegen dem Semsterticket sowieso egal... und ach ja wegen dem Anschluss... ich hab viele Freunde gefunden bei denen ich am Wochenende schlafen kann und naja wenn man morgens bis 6 feiert kann man auch noch bis 7 nach hause fahren. hehe ist nätürlich auch irgentwie nicht für jeden was. Wenn du z.B. im Zug nicht gut lernen kannst würde ich dir auch abraten
smut
Arva van Harben
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2006 - 17:29:18    Titel:

Hi, ich pendel auch jeden Morgen, allerdings nur etwa 50km (=1h Zug). Das geht. Denn viele von meinen Kommilitonen sitzen morgends und dann abends im gleichen Zug, da hat man immer jemanden *G*
und "notfalls", ja hat smut recht, sucht man sich ne nette Übernachtungsmöglichkeit.
ShocK
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2006 - 19:36:48    Titel:

Also ich persönlich könnte mir nie vorstellen, so weit oder überhaupt zu pendeln. Habe einige Komilitonen, die aus der Vorstadt mit dem Auto zur Uni kommen, vielleicht also höchstens 15 Minuten fahren, und schon das nervt die. Wink
Ist aber vielleicht ein nicht ganz passendes Beispiel. Ich würde es trotzdem nicht machen. Es stimmt schon, besonders am Anfang des Studiums gehst du wirklich noch zu recht vielen Vorlesungen, hast zwischen den Terminen nicht wirklich Ruhe, voll konzentriert zu lernen (außer man verschanzt sich in der Bibliothek) und ganz wichtig, wie hier schon einige sagten: Die sozialen Kontakte sind meines Erachtens vor allem am Anfang schwer zu knüpfen, wenn man nicht lokal wohnt und sich mit den Leuten treffen kann bzw. sie zwischen, nach und vor den Veranstaltungen sieht. Wenn du niemanden an der UNi kennst, ist die Verlockung riesig groß, dass du dann immer weniger hingehst, es sei denn, du bist der totale Eigenbrödler und machst dir eh nichts aus deinen Komilitonen... Confused

Naja, wenn du dann noch lange hin und herpendeln musst, geht dir einfach zu viel Zeit verloren, wenn du nicht gerade wie oben geschrieben Zug fährst und super dort lernen kannst - ich könnte es nicht.

Gruß,

ShocK
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