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Auflassung, Vormerkung, verfügung
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Totmacher
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2010 - 20:22:18    Titel: Auflassung, Vormerkung, verfügung

Hallo,

bräuchte bei einem Fall etwas Hilfe.

A verkauft sein Grundstück an B. Der B wird auch eingetragen. Nun ficht A den Kaufvertrag mit B an, weil er sich beim Kaufpreis verschrieben hat. B will das Grundstück später an C weiterveräußern.

1) Wie kann sich A gegen eine Weiterveräußerung an C schützen und wie erwirbt A wieder das Eigentum.

2) Was passiert wenn B an C veräußert, dieser auch eigetragen wird. Aber der A hat zuerst eine Vormerkung erworben.


Teil 1)
A. A gegen B auf EIntragung eines Widerspruchs gemäß § 899??
I) Voraussetzungen des § 894. Unrichtigkeit des Grundbuchs. Der Irrtum lagt nur beim kausal geschäft. Somit ist der B EIgentümer des Grundstücks. Das Grundbuch ist nicht unrichtig.
II) Kein Anspruch aus § 899. (-)

B. A gegen B auf Eintragung einer Vormerkung gemäß §§ 883, 885??
I) Anspruch auf dingliche Rechtsänderung. Hier Rückübereignung aus§ 812, da rechtlicher Grund weg.
II) Bewilligung wird durch einstweilige Verfügung ersetz.
III) A wird eigetragen.
IV) B ist auch berechtigt.
V) A hat Eintragung einer Vormerkung erlangt.

Wie kommt der A nun sein Eigentum zurück?? Ich weiß jetzt nicht genau, wie der A wieder in das grundbuch kommt? Gibt es da einen §§ wie bei dem Grundstückserwerb gemäß §§ 873, 925???


Teil 2)
A. A gegen B aus § 812 die Rückübereignung des Grundstücks?
I) Erhalten= Eigentum am Grundstück.
II) durch Lstg= Auflassung
III) ohne RG (+), da KV= nichtig
IV) Unmöglichkeit, weil C jetzt Eigentümer ist? (-), da Verfügung B-C gegenüber A unwirksam ist § 883 II.
V) A hat gegen B Anspruch auf Rückübereignung.

Auch hier stelle ich mir die Frage, wie kommt der A wieder in das Grundbuch? Wer Bewilligt, wer stimmt zu, wer stellt den Antrag??


Würde mich über Hilfe freuen Smile)
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