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Rgelstudienzeit überschreiten für bessere Noten?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Rgelstudienzeit überschreiten für bessere Noten?
 
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ronan191
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2010 - 10:10:21    Titel: Rgelstudienzeit überschreiten für bessere Noten?

Hallo,

mein Kollege und ich haben uns gestern darüber unterhalten, was wohl bessere wäre:

Option 1) Regelstudienzeit einhalten, dafür hat man aber weniger Lernzeit pro Modul zur Verfügung, da man sich in etwa auf mindestens 6 Module vorbereiten muss.

Option 2) Regelstudienzeit wird evtl. nicht eingehalten, da man sich bspw. in den ersten drei Semestern mehr Zeit für die restlichen 5 Module (pro Semester) gelassen hat und somit im siebten drei Module nachholen muss.

Gehen wir mal davon aus, dass Student X die Zeit die er mit dem Schieben gewinnt auch wirklich zum Lernen nutzt, so müsste am Ende ja auch eine bessere Zensur dabei rauskommen.

Soweit ich weiß, muss man ja dem Bafögamt nach 4 Semestern einen Leistungsnachweis erbringen. Ist es dann möglich, dass man danach kein Bafög mehr bekommt? Oder Bekommt man dann nur für die Regelstudienzeit Bafög sofern Anspruch darauf besteht?

Weshalb die Frage von mir? Mich würde interessieren, ob einige diese "Taktik" fahren und wenn ja ob das gut geht? Ich gehe dabei (wie gesagt) davon aus, dass durch die Einsparung des einen Moduls der Student auch mehr Zeit in die anderen Module investiert und möchte keine Debatte darüber auslösen, ob Student X sich stattdessen auf die faule Haut legt.

Wie sieht das eigentlich aus, wenn man die Bachelorarbeit schreibt aber noch einige Modulprüfungen ablegen muss? Macht man die im Anschluss oder davor?

Ich bedanke mich bei euch im Voraus für die Antworten!
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5739
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2010 - 14:24:00    Titel: Re: Rgelstudienzeit überschreiten für bessere Noten?

Grundsätzlich sind Noten etwas wichtiger als eine Überschreitung der Regelstudienzeit von sagen wir einem Semester.

ronan191 hat folgendes geschrieben:
Gehen wir mal davon aus, dass Student X die Zeit die er mit dem Schieben gewinnt auch wirklich zum Lernen nutzt, so müsste am Ende ja auch eine bessere Zensur dabei rauskommen.

Genau dieses ist aber der Knackpunkt. Die Erfahrung zeigt, dass in den allermeisten Fällen (Ausnahmen bestätigen natürlich auch diese Regel) die Noten trotz der zusätzlichen Zeit wenn überhaupt nur marginal besser sind. Auch wenn man mit viel Elan herangeht, so verfliegt die Selbstdisziplin in aller Regel sehr schnell, da sich Menschen doch nicht von jetzt auf gleich ändern können.


Zitat:
Weshalb die Frage von mir? Mich würde interessieren, ob einige diese "Taktik" fahren und wenn ja ob das gut geht? Ich gehe dabei (wie gesagt) davon aus, dass durch die Einsparung des einen Moduls der Student auch mehr Zeit in die anderen Module investiert und möchte keine Debatte darüber auslösen, ob Student X sich stattdessen auf die faule Haut legt.

Aber genau das ist hier der springende Punkt. Prinzipiell ist der Weg gangbar und Du kaufst Dir mit einem Nachteil (längere Studienzeit) einen Vorteil (bessere Noten). Ich persönlich denke, dass die längere Studienzeit dabei das geringere Übel ist und man mehr von besseren Noten hat. So im Schwarz-Weiß-Denken. Nun ist die Welt aber bunt oder zumindest mit vielen Grautönen gespickt. Daher ist es schon sehr wichtig zu fragen, ob der Student X den Weg den er vor sich hat so auch durchhält. Die Erfahrung, wie gesagt, zeigt gegenteiliges aber dabei gibt es auch Ausnahmen. Wenn man aber nicht die Noten signifikant versbessert könnte die längere Dauer schon beim zukünftigen AG die Frage aufwerfen, ob sie gerechtfertigt war.

Zitat:
Wie sieht das eigentlich aus, wenn man die Bachelorarbeit schreibt aber noch einige Modulprüfungen ablegen muss? Macht man die im Anschluss oder davor?

Die meisten Absolventen fangen mit der Thesis erst nach den Prüfungen an. Man sollte eine solche Arbeit auch nicht unterschätzen. Meist ist mehr Arbeit drin als man vorher dachte. Es gibt aber nicht selten die Möglichkeit, die Thesis auch schon früher zumindest zu beginnen - manchmal auch bereits sie zu beenden. Das solltest Du aber mit Deiner Hochschule direkt absprechen was möglich ist und was Standard.

Grüße,
Gozo

Ich bedanke mich bei euch im Voraus für die Antworten![/quote]
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2010 - 16:35:56    Titel:

Kann mich Gozo nur anschließen und zum Thema Bafög: Da verfängt der "tolle Trick" nicht, da der Leistungsnachweis genau dazu da ist, die Gammler auszumustern.
Grundsätzlich legt auch die Hochschule im Rahmen der Studienordnung fest, welche Anforderungen ein Student erfüllen muss, um den geforderten Leistungsnachweis zu erhalten. I.d.R. sind diese so human, dass man schon extrem querschießen muss, um diesen nicht zu erhalten. Meine FH fordert z.B. nur 90CP bis zum 5. Semester.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2010 - 19:06:41    Titel:

einer meiner Profs sagte mal, dass es drei Sorten von Studenten gibt.

Sorte 1: denen ist alles egal (Dauer und Noten)
Sorte 2: Die wollen schnell fertig werden, Noten egal
Sorte 3: die wollen gute Noten, aber lassen sich mehr Zeit.

Seiner Erfahrung nach fallen aber Punkt 2 und 3 meistens zusammen.
Ich selbst kenne einen Fall, wo jemand langsamer studiert, aber dann auch immer bomben Noten hat.

zur Bachelorarbeit:

Unsere Studienordnung sieht 3 Module im 6. Semester vor + Bachelorarbeit. Angeblich ein Planungsfehler. Und die Hochschule (bzw die Profs) lassen ungerne BAchelorarbeiten an der Hochschule schreiben (typisch FH). Aber mit diesem "Planungsfehler" ist es natürlich nicht möglich die Arbeit ordentlich in einem Unternehmen zu schreiben.

Die meisten ziehen daher 2 Kurse vor, so dass sie im letzten Semester nur noch einen Kurs haben. Und da gibt es bei uns Kurse, die dann als Block in einer Woche und an ein paar Terminen abgehandelt werden. Man muss halt so koordinieren, dass man am Ende nur noch ein oder zwei der Insgesamt 2 Wahlfächer offen hat. Da kann man dann einen solchen passenden Kurs wählen.

ein Freund von mir hat bei uns an der Hochschule die Ba geschrieben und gleichzeitig noch ein recht aufwändiges Fach offeen gehabt. das war gegen Ende des Semesters alles natürlich sehr stressig für ihn.

Bachelorarbeit kann man bei uns schreiben, wenn man 150CP zusamnen hat (glaube ich)
ronan191
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 10 Nov 2010 - 00:51:28    Titel:

Danke für die zahlreichen Antworten. Habe mir das auch so ähnlich gedacht. Bei uns ist nur das Problem, dass man diese Modulpraktikas absolvieren muss, bevor man eine Zulassung zur Modulprüfung erhält. Soll heißen, wer vor hat zu Schieben, aber dennoch die Modulpraktikas absolvieren will, um die nicht auch noch zu schieben, muss sich dennoch ein wenig mit dem Inhalt der entsprechenden Module auseinandersetzen.
Dr.Dr.Frosch
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Anmeldungsdatum: 20.07.2007
Beiträge: 320
Wohnort: Lehrte

BeitragVerfasst am: 10 Nov 2010 - 15:16:43    Titel:

Man muss vielleicht auch beachten dass wenn man länger für bessere Noten studiert man oft auch mehr Ahnung in den Fächern hat und tiefer einsteigen kann.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 10 Nov 2010 - 15:19:45    Titel:

diese "taktik" wird bei geschätzten 90% der studenten niemals funktionieren. du gehst davon aus, dass du diese 4 prüfungen dann besser schreibst, aber wenn du mal ein blackout hast, krank wirst oder ein ungeplantes ereignis eintritt und nur eine prüfung schlechter ausfällt, als du von dir erwartest, oder du sogar durchfällst, dann hast du die im nächsten semester als zusätzliche belastung und bist wieder bei 5 ( zusätzlich dazu noch einige hinten ).
auch müsstest du alles verschieben, was aufeinander aufbauend ist.

mein tip, schreib alle prüfungen und verbesser die mit den schlechtesten noten.
ich zum beispiel akzeptiere keine 4,0 oder 3,7 und eine 3 lasse ich nur stehen, wenn es ein schweres fach ist, was mir nicht liegt oder eine verbesserung zu aufwendig wäre.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 10 Nov 2010 - 15:31:46    Titel:

Zitat:
ich zum beispiel akzeptiere keine 4,0 oder 3,7 und eine 3 lasse ich nur stehen, wenn es ein schweres fach ist, was mir nicht liegt oder eine verbesserung zu aufwendig wäre


Du kannst bereits bestandene Prüfungen wiederholen? Unsere Prüfungsordnung lässt sowas nicht zu.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 10 Nov 2010 - 17:34:07    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:
Zitat:
ich zum beispiel akzeptiere keine 4,0 oder 3,7 und eine 3 lasse ich nur stehen, wenn es ein schweres fach ist, was mir nicht liegt oder eine verbesserung zu aufwendig wäre


Du kannst bereits bestandene Prüfungen wiederholen? Unsere Prüfungsordnung lässt sowas nicht zu.


unsere prüfungsordnung lässt eine wiederholung einer bestandenen prüfung zu, wenn man diese in jeweiligen studienabschnitt in regelzeit bestanden hat und innerhalb von zwei semestern wiederholt.
einige profs wollten das kippen und nur noch im folgenden semester erlauben oder ganz abschaffen, aber da waren die gewählten vertreter mal sinnvoll.
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1423

BeitragVerfasst am: 10 Nov 2010 - 17:49:50    Titel:

Was soll denn das für 'ne Hochschule sein?
Wenn einem die Note nicht passt eifnach nochmal schreiben... Shocked
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