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Master Studium nach Bachelor of Arts
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tobzzz
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Anmeldungsdatum: 09.11.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2010 - 21:35:06    Titel: Master Studium nach Bachelor of Arts

...also habe vor evt. ein duales Studium (BWL/Logistik) an der Dualen Hochschule Heidenheim zu machen.
Meine Frage ist nun, welche Möglichkeiten ich bezüglich (wirtschaftlicher) Masterstudiengänge nach dem Dualen Studium habe.

MfG

Tobi Very Happy
derFuxx
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Anmeldungsdatum: 11.06.2007
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2010 - 22:00:33    Titel:

Also dein Vorteil ist schon einmal das die DHBW als Abschluss einen akademischen Grad vergibt. Das hat man VWAs oder BAs in anderen Bundesländern als Ba-Wü meines Wissens nach nicht. Dadurch stehen dir zumindest zunähst rein rechtliche Masterprogramme an deutschen Universitäten und Fachhochschulen offen. Dies war mit dem alten BA-Diplom nicht der Fall.

Problem ist jedoch, dass viele Hochschule interne Zulassungsvoraussetzungen erlassen, die du womöglich doch nicht erfüllst. So werden z.B. Creditpoints in bestimmten Fächern wie Mathe/VWL vorgegeben, die du als DHBW'ler nicht erreichst. Auch erkennen manche Hochschulen deinen DHBW nicht als fachlich gleichwertig an, sodass du entweder aus dem Bewerbungsprozedere rausfliegst oder Auflagen bekommst und bestimmt Module in deinen ersten Mastersemestern nachholen musst.

Allgemein ist es dadurch schwieriger einen guten Platz zu bekommen. Weiterhin ist die Konkurrenz sicherlich generell auch hoch und viele Bachelor kämpfen um vergleichsweise wenige Masterplätze. Du solltest dir hier vielleicht mal allgemein die Zahlen von diesem und letzten Jahr irgendwo anschauen.

Unmöglich ist es jedoch nicht und bei guten Leistungen kannst einen Uni-Master anschließen. Dazu gibt es natürlich noch die Möglichkeiten Ausland oder einen berufsbegleitenden Master zu machen. Da gibt es dann zig verschiedene Möglichkeiten, von denen viele sicherlich nicht so genau auf deinen Abschluss achten, ob der nun von der Uni oder einer DHBW ist.

Willst dahingegen eher forschungsorientiert arbeiten und du weißt das jetzt schon, dann bloß Hände weg von der DHBW. Für deine praktische Tätigkeit im Unternehmen lernst schon was, aber fachlich anspruchsvoll ist davon nichts und für eine Promotion wirst auch nicht vorbereitet.
tobzzz
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Anmeldungsdatum: 09.11.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2010 - 22:07:26    Titel:

ok, vielen dank schon mal!!!

Wenn ich dann an einer Uni/FH einen Bachelor of Arts BWL machen würde habe ich dann also bessere Chancen auf ein Masterstudium?

Und: welche möglichkeiten bieten sich an Studiengängen (wirtschaftl.) habe bis jetzt nur dieses Master of Business Administration gefunden !? Wie sieht das da aus?

Tobi
derFuxx
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Anmeldungsdatum: 11.06.2007
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2010 - 22:15:52    Titel:

Zitat:
Wenn ich dann an einer Uni/FH einen Bachelor of Arts BWL machen würde habe ich dann also bessere Chancen auf ein Masterstudium?

Kann man so leicht auch wieder nicht sagen, da zwei gegenläufige Entwicklungen eintreten. Mit einem Uni/FH-Bachelor stehen dir mehr Institutionen offen, bei denen du dich bewerben kannst. Allerdings werden auch im Regelfall deine Noten etwas schlechter sein.

Mit nem DHBW-Bachelor kannst dich nicht überall bewerben, allerdings sind die Klausuren dort so einfach, dass du ohne zu üben locker 1,x machen kannst.

Mit dem Ziel eines Master würde ich jedoch den Uni-Weg bevorzugen. Außerdem lohnt sich DHBW meiner Meinung nach nur, wenn man wirklich bei einer richtig guten Firma ist. Das müsstest du dann bei deinem Ausbildungsunternehem für dich entscheiden, womit du dich zufrieden gibst und was gut für dich ist.

Zitat:
Und: welche möglichkeiten bieten sich an Studiengängen (wirtschaftl.) habe bis jetzt nur dieses Master of Business Administration gefunden !? Wie sieht das da aus?

Auch da gibt es Ausnahmen, aber ein MBA ist meiner Meinung nach nicht wirklich das Studium was man wählen sollte, wenn man bereits einen Bachelor in BWL hat. Da ist ein M.Sc. oder M.A. mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausprägung sehr viel sinnvoller. MBA-Programme sind häufig generalistischer aufgebaut und haben eine andere Zielgruppe.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5732
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2010 - 23:28:51    Titel:

derFuxx hat folgendes geschrieben:

Mit nem DHBW-Bachelor kannst dich nicht überall bewerben, allerdings sind die Klausuren dort so einfach, dass du ohne zu üben locker 1,x machen kannst.

Ich habe so das Gefühl, dass würden nicht viele DHBWler unterschreiben.
Nein, im Ernst. Das duale Studium an der DHBW ist vom akademischen Niveau nicht auf Höhe eines Uni-Studiums, aber Noten bekommt man dort nicht geschenkt. Man sollte auch bedenken, dass die Leute die dort hin geschickt werden eben auch nicht der gesellschaftliche Durchschnitt ist, wie an Massenunis. Dazu kommt ein wahnsinniger Stressfaktor.

tobzzz hat folgendes geschrieben:
Wenn ich dann an einer Uni/FH einen Bachelor of Arts BWL machen würde habe ich dann also bessere Chancen auf ein Masterstudium?

Jain. Bei den meisten Unis/FH wahrscheinlich nicht. Was aber durchaus sein kann - hängt von der Hochschule ab - dass für das Masterstudium bestimmte CPs in bestimmten Bereichen (z.B. Statistik) gefordert werden. Die meisten Bachelor der DHBW erfüllen das nicht - übrigens auch manche FH oder gar Uni-Bachelor nicht.
Daneben sind gerade Unis nicht begeistert von FH und DHBW. Es gibt durchaus Unis die im Ruf sind FH UND DHBW-Absolventen zu diskriminieren. Die FU Berlin ist damit gerade in die Schlagzeilen geraten. Das ist rechtlich nicht ok aber nicht immer so einfach zu erkennen.

An FH solltest Du nur an ganz wenigen Probleme bekommen.

tobzzz hat folgendes geschrieben:

Und: welche möglichkeiten bieten sich an Studiengängen (wirtschaftl.) habe bis jetzt nur dieses Master of Business Administration gefunden !? Wie sieht das da aus?

Dir steht - oben genannte Zulassungsbedingungen mal aussen vor - jeder BWL-Master offen. Vollzeit, Teilzeit, Fernstudium. Master of Arts, Science und auch ein MBA. Wobei man gerade beim MBA sich schon sehr gute Gedanken machen sollte, ist es doch eigentlich kein Abschluß für BWLer. Aber er kann Sinn machen.

Grüße,
Gozo
derFuxx
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Anmeldungsdatum: 11.06.2007
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 10 Nov 2010 - 01:00:17    Titel:

Zitat:
Ich habe so das Gefühl, dass würden nicht viele DHBWler unterschreiben.

Nein, im Ernst. Das duale Studium an der DHBW ist vom akademischen Niveau nicht auf Höhe eines Uni-Studiums, aber Noten bekommt man dort nicht geschenkt.

Och doch, ich denke, dass das viele DHBWler unterschreiben würden Wink Rein vom fachlichen Anspruch der Vorlesungen ist es wirklich nicht schwer! Einfach mal in Foren wie http://ba-community.de/ schauen, was viele darüber denken. Und ich kenne es selber sehr gut Wink Immerhin meinen DHBW-Bachelor in Mannheim gemacht.

Ich weiß natürlich nicht genau, was die anderen so für die Klausuren gemacht haben, aber wenn man nen bisschen gut ist, was die meisten sind, reichen teilweise 1-2 Tage lernen für eine Klasur, während man das ganze Semester nichts getan hat und alles schlechter als ne 1,x ist Enttäuschung pur. So ging es mir jedenfalls immer.

Das was die DHBW schwer macht ist wie du richtig sagst der Stressfaktor. 10-12 Klausuren in 3 Wochen, nebenbei noch Vorlesungen hören, vllt. noch für die Firma bisschen arbeiten und Vorlesungszeiten von 8-10h teilweise am Tag schlauchen. Wie unser Studiengangsleiter immer meinte "Sie sind nicht hier, um etwas zu lernen, sondern ihren Firmen zu beweisen das sie leidensfähig sind".

Zitat:
Man sollte auch bedenken, dass die Leute die dort hin geschickt werden eben auch nicht der gesellschaftliche Durchschnitt ist, wie an Massenunis.
Das stimmt, gerade in den Kursen, wo die Leute der ganzen großen renommierten Firmen sind, ist die Leistungsdichte der Leute extrem hoch. Von meinen Kommilitonen würde ich echt mit fast jedem liebend gerne in einem Projekt zusammen arbeiten. Weil man kann sagen, so schlecht wie zwar die Vorlesungen oft sind, die Erfahrungen in der Firma und die allgemeine Leistungstärke der Leute machen das echt wieder gut und jeder kann in der Arbeit auf die es letztendlich ankommt sehr gut performen.
tobzzz
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Anmeldungsdatum: 09.11.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 10 Nov 2010 - 23:11:16    Titel:

vielen dank für die Infos!!

noch eine beiläufige Frage: Was haltet ihr von einem Studium mit Spezifikation auf den Bereich "Logistik" hinsichtlich Berufschancen, Gehalt, etc. ?? Smile
Markus22
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Anmeldungsdatum: 04.02.2007
Beiträge: 1817

BeitragVerfasst am: 11 Nov 2010 - 11:16:03    Titel:

welche art von logistik? es gibt dutzende spielarten...produktionsplanung, SCM, beschaffung, distribution, klassische transportlogistik und und und....
tobzzz
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Anmeldungsdatum: 09.11.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 16:43:56    Titel:

Markus22 hat folgendes geschrieben:
welche art von logistik? es gibt dutzende spielarten...produktionsplanung, SCM, beschaffung, distribution, klassische transportlogistik und und und....


hab hier mal die Beschreibung:

Zitat:
Inhalte des Studiums

Der BWL-Studiengang 'Spedition, Transport und Logistik' mit der Vertiefung 'Logistik-Informationssysteme' bietet Abiturienten einen akkreditierten staatlichen akademischen Abschluss (Bachelor of Arts). Er bietet interessante Berufsperspektiven einerseits in einer zukunftssicheren und wachsenden Branche bei Logistik-Dienstleistern (Speditionen, Transportunternehmen, Lager) und bei Logistik-IT-Dienstleistern (Logistik-Systemhäuser, Softwarehäuser, Anbieter von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware wie SAP). Andererseits bieten sich Berufsperspektiven im Logistikbereich als Querschnittsfunktion bei allen mittleren und größeren Hersteller- und Handelsunternehmen an.
Die Berufsperspektiven sind also sehr weit gefasst; die Entscheidung für diesen Studiengang ist keine berufliche Sackgasse!



Auf der anderen Seite bietet der Studiengang Industrie- und Handelsunternehmen sowie Logistik- und Logistik-IT-Dienstleistern qualifiziertes Personal zum Einsatz in Logistik- und Logistik-IT-Funktionen und insbesondere zum Management von Logistik-Entwicklungs- und Anwendungsprojekten. Das Studium ist durch die Fächerzusammensetzung und die Projektorientierung in seiner Struktur so angelegt, dass die Studenten bereits in der ersten Praxisphase produktiv für den Ausbildungsbetrieb arbeiten. Damit wird das Personalrisiko
tobzzz
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Anmeldungsdatum: 09.11.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2010 - 14:10:49    Titel:

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