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Sind hier eigentlich nur "1er Abis" unterwegs?
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Foren-Übersicht -> Abi-Forum -> Sind hier eigentlich nur "1er Abis" unterwegs?
 
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Fußball
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Anmeldungsdatum: 17.03.2010
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 21:01:42    Titel: Sind hier eigentlich nur "1er Abis" unterwegs?

Aaaalso.
Mir fiel schon seit langer Zeit immer wieder das Gleiche in diesem Forum und auch auf anderen Internetseiten auf und zwar, dass hier irgendwie jeder 3. einen 1er Schnitt im Abizeugnis hatte.
Woher kommt das?
An meiner Schule gibt es jährlich von ca. 80 Abiturienten allerhöchstens 5 mit einem 1,Schnitt und davon ist dann normal auch höchstens nur einer dabei, der besser als 1,5 war.
Was ich außerdem immer lese, dass einige Leute ihr Abitur mit 2,5 als schlecht befinden!
Warum?
Bei uns in der Stufe ist jeder glücklich, wenn er diesen Schnitt erreichen kann und auch von anderen Schulen aus der Umgebung höre ich ständig dasselbe.

Daher frage nicht nur ich mich, sondern auch einige Mitschüler sich, warum im es im Internet nur lauter schlaue Leute gibt oder sind es einfach nur Leute, die ihren Schnitt einfach ein wenig nach oben schummeln?

Was mich auch immer wieder aufregt, ist, wenn Leute sagen, dass jedes Abi in jedem Bundesland gleich ist. Das stimmt aber nunmal nicht.
Bayern ist und bleibt das Bundesland, in dem es am Schwierigsten ist, gute Noten zu bekommen.
Das haben wir auch letztens mit unserem W-Seminarlehrer nachgeprüft.
Er sagt nämlich auch, dass bayerische Abitur das mit ABstand schwierigste ist.
Wir haben dann im Seminar Prüfungsaufgaben aus den unterschiedlichsten Bundesländern bearbeitet und analysiert und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass das einfach ein Witz ist!
Was da an Aufgaben drankamen, war echt lächerlich. Da waren Dinge dabei..unfassbar.. einfachste Funktionenaufgaben aus der 9. Klasse..

Aber ich möchte mich gar nicht weiter aufregen, denn ich mache mir mit diesem Beitrag, zumindest außerhalb von Bayern, sicher keine Freunde.
Aber das ist mir egal, ich würde trotzdem gerne mit euch darüber diskutieren (wenn ich mal Zeit habe und nicht den ewig kotzlange SToff für jede Klausur lernen müsste -.- .. [da sagen nämlich auch manche "jaja abitur.. einfach im unterricht aufpassen und man schafft einen 1er Schnitt. Sonst noch nen WUnsch? Bei uns in Bayern ist das jedenfalls nicht so einfach, denn die, die wirklich gut sind, die lernen dann auch Tag und Nacht, obwohl sie super aufpassen und gut mitarbeiten] )
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21523

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 21:17:56    Titel:

Punkt 1: Es schaffen durchaus einige Leute ein Abi mit einem Schnitt von besser als 2,0. Der Durchschnitt liegt bei etwa 2,5...

Punkt 2: Die Gruppe der Nutzer eines Internetforums, welches sich stark dem Thema Studium widmet, ist keine repräsentative Auswahl aus der Gesamtbevölkerung. Es dürften tendenziell sich eher die Besseren hier finden.

Punkt 3: Und mich regt es auf, wenn jeder sein Abi für das Schwerste hält. In wie vielen Bundesländern warst du bisher aktiv und wie sehr hast du dich mit den verschiedenen Bildungssystemen beschäftigt? (Ich persönlich habe durch mein Herumgeziehe und Beruf mittlerweile intensiveren Einblick in Thüringen, Bayern, NRW und RLP gewonnen; ansonsten recht viele Bekannte bundesweit, sodass ich auch anderweitig mitbekomme, was so passiert. Und wenn ich eines feststellen kann, dann, dass es i.W. einen Wettlauf nach unten gibt: Jedes Bundesland scheint nach dem geringsten Standard zu streben...)

edit:

Punkt 4: Die Mär von den schwierigsten Noten. Also mir sagt die Graphik etwas anderes. Und dir?

edit 2:

Punkt 5: Noch einmal zurück zu den vielen Leuten mit 1er-Abi. Vielleicht sollten wir uns mal konkrete Zahlen anschauen, bevor wir laut herumtönen?

http://www.gew.de/Binaries/Binary29527/5KMK-Abiturnoten_2005%20%282%29.pdf

Ich zähle da für Bayern 5898 1er-Abiturienten von insgesamt 26033 Prüflingen, also 22,65%, d.h. fast jeder Vierte...

Auch gibt es einige Bundesländer, wo deutlich weniger Leute entsprechend gute Durchschnittsnoten erhalten.
Cyrix
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Zuletzt bearbeitet von cyrix42 am 13 Nov 2010 - 21:27:57, insgesamt 2-mal bearbeitet
Bobolina1978
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 533

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 21:21:41    Titel:

Hmm, Du hast prinzipiell schon recht, ist mir auch schon aufgefallen. Aber nicht nur hier, sondern auch im Berufsleben, und zwar nicht wirklich von den Personalchefs, sondern von Kollegen. Seltsam muss ich sagen. Ich finde 2,x immer noch gut, egal welcher Abschluss.

Meinen Berufsabschluss habe ich mit 2,6 gemacht, meine FHR habe ich jetzt mit 1,3 abgeschlossen. Ganz ehrlich. Hab ja jetzt auch nichts vom schummeln hier.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1775

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 21:33:39    Titel:

ständig das gleiche geweine. mein abi ist so schwer bla bla bla.
werdet erwachsen! es gibt im leben schwierigere sachen als so ein blödes abitur. und sich dann im internet damit brüsten wasn toller held man ist und wie weit mas doch gebracht hat.
sicher ist das abitur kein standartabschluss. aber es ist lediglich die grundlage für eine ausbildung.
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http://www.youtube.com/watch?v=LMpmW4DTBi0
A320
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Anmeldungsdatum: 19.10.2010
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 21:37:53    Titel:

Nun, wir befinden uns hier in einem Internetforum... will heißen, man kann sich als jemand ausgeben, der man nicht ist, seine Noten nach oben schrauben und gleichzeitig die Abischnitte von anderen degradieren. Ich bin auf einem Gymnasium in BaWü und erreiche im besten Fall einen Schnitt im Bereich von 1,8, könnte aber auch bei 2,4 landen; es ist ja noch eine Weile hin zum Abitur. Bei uns in der Stufe ist es abzusehen, dass es nur sehr wenige Leute gibt, deren Durchschnittsnote 1,0 oder unwesentlich schlechter sein wird. Allerdings lernen die dann auch offenkundig 3 Stunden oder mehr am Tag – wäre nichts für mich, ich brauche meine Freizeit für meine Hobbies und meine Familie/Freunde. Es kommt auch darauf an, was man (direkt) nach dem Abi machen will. Die von mir angesprochenen Leute wollen häufig etwas NC-lastiges studieren (Medizin, Biologie,...). Viele von den Dingen, die ich mir als spätere Tätigkeit vorstellen, erfordern ohnehin Einstellungstests und/oder ein persönliches Gespräch. Ich persönlich bin mit meinen Leistungen soweit sehr zufrieden. Smile

Ein "schlechtes" Abitur muss kein Genickbruch für die Zukunft sein, gleichwohl ein "1ser Abi" kein Garant für eine besonders erfolgreiche Karriere darstellt.
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2150

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 21:40:35    Titel:

Ich fand die Abi-Zeit blöd. Hab nur ein Abi mit 3,0 in NRW. Interessiert auch nicht weiter, wenn der Bachelor dafür bei 1,9 liegt. Wink Das einzig lästige sind die Zulassungsvorraussetzungen an einigen Unis, mein Studiengang lag damals mit einem NC von 2,2 deutlicher unter meiner Abinote, durch Losverfahren habe ich aber immernoch einen Platz bekommen. Und nun sah man die ganzen 1er Abiturienten 2x durch Mathe 1 fallen... Wink
Ich stehe zu meinem schlechten Abi, war nicht meine Zeit und nicht mein Lernumfeld.

Generell ist das Abi zwar nicht soo schwer, aber halt eben oft sehr subjektiv, wohingegen an einer Uni die Bewertung doch objektiver ist und viel Geschwätz auch nicht unbedingt eine gute Note bedeutet. Wink
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 2352

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 21:41:04    Titel:

dein beitrag ist sehr subjektiv formuliert und von einzelerfahrungen geprägt. grobe schätzungen sind nicht gerade repräsentativ (siehe zahlen in cyrixs post).

du hast in einem seminar mal ebend das niveau sämtlicher anderer bundesländer untersucht, obwohl du durch den besuch nur eines bayerischen gymnasiums nicht mal einen vergleich für das ganze bundesland machen kannst? Rolling Eyes

bayern kann sich gar nicht von allen anderen bundesländern abheben, denn sachsen hat doch in allen teilaufgaben der letzten pisa-studien besser abgeschnitten.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21523

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 21:41:16    Titel:

Und doch hat man mit einem besseren Abi deutlich mehr Möglichkeiten (z.B. bei der Wahl des Studienfachs und -orts, aber auch bei "gehobeneren" Ausbildungen ist ein gutes Abi äußerst hilfreich).

Wer lieber in der Oberstufe feiert, soll danach nicht jammern, wenn er nicht das Traumfach an der Traumuni studieren kann und sich dann einklagen, weil Noten ja sowieso nichts aussagen...


Cyrix
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Fußball
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Anmeldungsdatum: 17.03.2010
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 22:06:31    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Und doch hat man mit einem besseren Abi deutlich mehr Möglichkeiten (z.B. bei der Wahl des Studienfachs und -orts, aber auch bei "gehobeneren" Ausbildungen ist ein gutes Abi äußerst hilfreich).

Wer lieber in der Oberstufe feiert, soll danach nicht jammern, wenn er nicht das Traumfach an der Traumuni studieren kann und sich dann einklagen, weil Noten ja sowieso nichts aussagen...


Cyrix

Feiern? Meine Mitschüler und ich sind froh, wenn wir freitags und ggf noch Samstagabend mal die Sau rauslassen können, der Rest der Woche wird hauptsächlich mit Lernen verbracht, zumindest bei denen, die ein halbwegs gutes Abitur haben möchten und das sind die meisten.

Und zu A320
3 Stunden am Tag auf einen normalen Schultag lernen? Das müsste bei mir so ungefähr täglich hinkommen, ein 1er Abi werde ich im Normalfall aber trotzdem nicht schaffen. Das liegt aber nicht daran, dass ich irgendwie besonders blöd bin oder so, im Gegenteil, ich habe einen ziemlich hohen IQ.
Aber wenn man sich eben auf jedes Fach am nächsten Tag vorbereiten muss, weil entweder eine Stegreifaufgabe oder eine Abfrage drohen, dann kommt man auf fast 3 Stunden, selbst bei gutem Aufpassen.
Beispiel:
Am Montag sieht mein Stundenplan so aus

Geschichte (doppelstunde)
Biologie (doppelstunde)
frei
Latein
Geographie
Englisch
frei
Mathe
Religion


So, 7 unterschiedliche Fächer.
Von denen gibt es in Mathe, Englisch und Latein regelmäßig Hausaufgaben auf.
Dafür brauche ich in etwa eine halbe Stunde.
Und dann gehts zur Sache: 7 Fächer mit meist 2-3 seitigen Hefteinträgen und mehreren Buchseiten, die man richtig gut beherrschen sollte.
Mathe ist dabei sozusagen schon "chillig", denn wenn man die Hausaufgabe kann, muss man idR auch nichts mehr weiteres tun.
Tja und für die jeweiligen anderen Fächer braucht man dann halt jeweils 20-30 Minuten bis man sagen kann, dass man gut vorbereitet ist.
Und wenn ich dann von Mitschülern höre, dass sie direkt nach der Schule (die für uns übrigens bis auf Freitag immer erst um 17 Uhr zu Ende ist mit ein paar Freistunden, in denen sich aber auch kaum jmd auf Lernen konzentrieren kann) bis 22 Uhr pauken und am Ende trotzdem regelmäßig "nur" 11-13 schaffen, anstatt angestrebten 13-15 Punkten, dann gibt mir das schon zu denken.

Womöglich werden hier jetzt wieder welche sagen
"Mann, du lernst aber viel und schaffst trotzdem kein 1er Abitur, echt schlecht!"

Dazu sage ich zum Einen, dass mind. ein Drittel meiner Jahrgangsstufe von 75 Leuten wesentlich mehr lernt als ich
und zum Anderen, dass ich eben dann doch manchmal nach einem extrem anstrengenden und langen Schultag nix mehr von Schule hören will und für den Rest des Abends mal entspanne und früh ins Bett gehe und dadurch halt manchmal nicht so gut vorbereitet bin.
Wenn's dumm läuft, kommt eben am nächsten Tag 'ne Stegreifaufgabe oder ein Lehrer frägt mich ab. Dann gibts eben nicht so viele Punkte, da ich ja nicht richtig vorbereitet bin, sondern nur noch versuche das, was ich im Unterricht mitbekommen habe, wiederzugeben.
Je nach Fach und Anspruch des Themas der vergangenen Stunde gibts dann eben 6-11 Punkte und keine 12 und höher, wie ich sie mir eigentlich regelmäßg als Ziel feststecke.


Zuletzt bearbeitet von Fußball am 13 Nov 2010 - 22:15:53, insgesamt einmal bearbeitet
Tantus
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 565

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 22:13:19    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Punkt 4: Die Mär von den schwierigsten Noten. Also mir sagt die Graphik etwas anderes. Und dir?


Damit diese Graphik irgendetwas aussagen kann, müsste man aber auch berücksichtigen, wie viel Prozent eines Jahrganges in welchem Bundesland das Abitur ablegt.
Fußball
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Anmeldungsdatum: 17.03.2010
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 22:21:33    Titel:

Ach ja, zu dieser Statistik sage ich Folgendes:

Ich finde, Statistiken kann man sehen wie man will und sie zu seinem eigenen Vorteil nutzen.
Ich könnte nämlich zB sagen, dass es hier daran liegt, dass es in Bayern weniger "Extrem-Faule" gibt, also weniger Leute mit einem 3,0 Abi und schlechter.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21523

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 22:28:27    Titel:

LOL,

kaum widerspricht eine Statistik der eigenen Meinung, muss sie eben uminterpretiert werden...

Du könntest Politiker werden. Wink

Cyrix
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Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 1510

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 22:45:12    Titel:

Früher war halt alles besser Wink Es stimmt, liest man hier einige Beiträge, kommt man wirklich zu dem Schluß jeder hat ein 1er Abi.
Viel wichtiger ist doch zu wissen: Hab ich die Vorraussetzungen mitbekommen, um ein wissenschaftliches Studium zu meistern? Oder hab ich nur gelernt, mir in kurzer Zeit "Brechwissen" anzueignen, welches nach ein paar Wochen schon wieder obsolet ist? Und da seh ich schon den Unterschied, wenn ich mal so 12-15 Jahre zurückblicke. Bei 13 Schuljahren war genug Zeit, den Stoff so aufzubereiten, dass immer noch viel Lernerei angesagt war - trotzdem blieb auch genug Zeit für Freizeitgestaltung und Party machen. Sehr gute Noten waren damals auch eher selten - genauso, wie die Leute, die damals aus der Grundschule ans Gym wechseln durften. Bei uns waren es 5-6 Leute - der Rest ging auf die Haupt-oder Realschule. So haben sich die Zeiten geändert.
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"Sozialamt Dechernich, Schmitz mein Name..."
Fallfrage
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Anmeldungsdatum: 28.08.2010
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 22:49:09    Titel:

.h

Zuletzt bearbeitet von Fallfrage am 21 Okt 2011 - 23:59:19, insgesamt einmal bearbeitet
krawallschachtel
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Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 648

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 22:53:21    Titel:

Zitat:

Feiern? Meine Mitschüler und ich sind froh, wenn wir freitags und ggf noch Samstagabend mal die Sau rauslassen können


Die Zeit hätte ich im Abi nicht gehabt.

Ich hab meist wenn ich zu Hause war gekocht, gegessen und dann aber auch gelernt bis abends. Dann war ich froh um 21 spätestens 22 Uhr die Bücher zumachen zu können und vielleicht noch ne Stunde zu surfen oder zu lesen. Die Leute aus meinem Jahrgang die jede Woche (oft auch schon Donnerstags) Party gemacht haben, sind durchgefallen. Komplett. Die werden jetzt Bankkaufleute trotz 5 in Mathe Very Happy

Zitat:
Was ich außerdem immer lese, dass einige Leute ihr Abitur mit 2,5 als schlecht befinden!


Es ist Durchschnitt. Für die einen ist Durchschnitt schlecht, für die anderen okay. Wenn man nicht in der Masse untergehen will (der Abiturienten, der Studenten, Absolventen, später der Bewerber) muss man besser sein als der Durchschnitt.
Für jemand der immer eine 1 in Deutsch hat, kann eine 2 schon mies sein. Ein Naturwissenschaftler mag sich darüber freuen Smile
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Menschen die Sätze gerne mit drei Punkten beenden...
A320
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Anmeldungsdatum: 19.10.2010
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 23:07:13    Titel:

"3 Stunden am Tag auf einen normalen Schultag lernen? Das müsste bei mir so ungefähr täglich hinkommen, ein 1er Abi werde ich im Normalfall aber trotzdem nicht schaffen. Das liegt aber nicht daran, dass ich irgendwie besonders blöd bin oder so, im Gegenteil, ich habe einen ziemlich hohen IQ. "

Das finde ich persönlich viel. Ich muss lange nicht so viel für meine Noten tun. Meine Fächerwahl sieht aber auch entsprechend aus, ich habe –neben Deutsch und Mathe– Englisch, Spanisch und Politik als LK gewählt. Dort bedarf es hauptsächlich an Randwissen, ansonsten geht es häufig um Textverständnis, ausarbeiten und interpretieren von Sachverhalten sowie eigenständiges Schreiben. Das liegt mir einfach, wirklich lernen kann man es allerdings nicht.

Ich habe auch nichts gegen Auswendiglernen (es ist halt einfach anspruchslos) in Fächern wie Biologie u.Ä., aber ausschließlich für eine bessere Note lerne ich nicht, da fehlt mir der Sinn dahinter.
dompteur
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Anmeldungsdatum: 23.10.2008
Beiträge: 119
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BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 23:09:08    Titel:

Ich finde die Diskussion um die Abi-Note so sinnlos. In meinem Jahrgang hatten 36 von 126 einen 1,x Schnitt, davon 3 mit 1,0.
Na und? Letztlich ist das Abitur doch nur angestrebt worden um danach studieren zu können. Und wenn man den Studienplatz hat, dann wird das Abi so unwichtig, der Personaler wird auch nicht mehr auf die AbiNote schauen, wenn du dich auf einen Job bewirbst wofür man studiert hat Laughing

Außerdem stimme ich klar zu, dass vorallem Abiturnoten sehr subjektiv ablaufen. Ich kenne einige Beispiele aus meinem Jahrgang die absolut nur Stroh im Kopf hatten, denen logisches Denken ein Fremdwort sein sollte und dennoch 2,x haben. Wie kann man das schaffen? In dem man seine Stärken auslegt und das haben diese Personen gemacht. Die haben auswendiggelernt bis zum erbrechen und haben alle Infos abgerufen. Ob das in einem sinnvollen Zusammenhang immer war, kann man bestreiten, es stellt sich nur die Frage, ob man bereit war dafür zu arbeiten. Auch die Lehrer haben einen großen Einfluss darauf gehabt. Gab Mathelehrer die haben nur ein geringes Niveau angesetzt und gab welche von der "alten Schule", die entsprechende Erwartungen hatten.

Insgesamt kann man doch sagen, dass die Abinote sehr von den beteiligen Personen abhing, aber bestimmt nicht darin, wie klug sie sind.

Ich weiß, dass das jetzt nur ein Fallbeispiel ist. Also kommt mir damit nicht an. Man muss ja auch einfach einen Vergleich machen können.
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Myxon
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Anmeldungsdatum: 21.09.2010
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 13 Nov 2010 - 23:20:30    Titel:

Das Abitur ist zweifelsfrei wichtig und öffnet viele Türen. Je besser das Abitur, umso mehr und größere Türen werden sich öffnen.

Einige Schüler schaffen es schon frühzeitig ein gesundes Leistungsdenken zu entwickeln und streben dementsprechend nach sehr guten Noten.

Andere, ich zähle mich zu dieser Gruppe, haben zu Schulzeiten andere Dinge im Kopf. Bei mir war es der Sport,die Feierei und die Freundin.Das ist auch völlig in Ordnung so, denn ich habe die Prioritäten halt so gelegt. Die "Quittung" gabs mit einem 2,6 Abi.

Mit Beginn des Studiums entwickelte sich bei mir ein ganz anderes Leistungs- und Anspruchsdenken an mich selbst und im Studium liege ich bisher bei 1,x.

Ich ärgere mich ein wenig, erst so spät aufgewacht zu sein. Ich hätte gerne ein besseres Abitur gemacht. Speziell auch im Hinblick darauf, dass sich die Abiturnote, hinsichtlich von Bewerbungsentscheidungen der Personaler, noch negativ auswirken könnte.

Doch muss ich auch meinem Vorredner zustimmen: Das Abitur ist schon sehr subjektiv.

Wie dem auch sei : Jeder ist seines Glückes Schmied und sollte sich jetzt im Nachhinein nicht beklagen, sondern lieber in die Hände spucken und es in Zukunft besser machen! Smile
Masor
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Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 251

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2010 - 00:41:43    Titel:

Es gibt auch einfach gar nicht zu wenig talentierte Leute. Ich kenne zumindest einige. Feiern und (sehr) gute Noten? Kein Problem. Gelernt wird das, was wichtig ist, das ist die Kunst. Und das Bundesland-Argument fällt dadurch raus, da es an den einschlägigen "Elite"-TUs des Landes danach so weiterging.
A320
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Anmeldungsdatum: 19.10.2010
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2010 - 00:53:07    Titel:

Masor hat folgendes geschrieben:
Es gibt auch einfach gar nicht zu wenig talentierte Leute. Ich kenne zumindest einige. Feiern und (sehr) gute Noten? Kein Problem. Gelernt wird das, was wichtig ist, das ist die Kunst. Und das Bundesland-Argument fällt dadurch raus, da es an den einschlägigen "Elite"-TUs des Landes danach so weiterging.


Kann ich so bestätigen. Ich sehe es ja an mir selber – geringer Lernaufwand und trotzdem in den meisten Fächern gute bis sehr gute Noten. Das schließt sich auf keinen Fall aus.
Natürlich gibt es auch Leute, die den ganzen Tag lang pauken und trotzdem auf keinen grünen Zweig kommen...
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1775

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2010 - 00:58:56    Titel:

und die beschweren sich dann. mir gings in ein paar fächern genauso.

hab ich über elektrotechnik gekotzt... gelernt wien blöder und es kam ne 4 raus.

mathe lag mir und mit minimalem lernaufwand ne 1
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A320
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Anmeldungsdatum: 19.10.2010
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2010 - 01:17:43    Titel:

Offensichtlich hast du ja den Anforderungen der Schule in vollem Maße genügt, oder was hättest du sonst noch tun sollen? Dass E-Technik im Besonderen unter den Ingenieurwissenschaften knallhart sein soll, hört man von vielen Seiten... sieht man ja an den sehr humanen NCs, falls überhaupt vorhanden. Da würde ich mich niemals rantrauen, zumal mich die Mathematik in der Oberstufe eigentlich überfordert.
windhose
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Anmeldungsdatum: 15.10.2009
Beiträge: 878

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2010 - 02:42:25    Titel:

Fallfrage hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wir haben dann im Seminar Prüfungsaufgaben aus den unterschiedlichsten Bundesländern bearbeitet und analysiert und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass das einfach ein Witz ist!
Was da an Aufgaben drankamen, war echt lächerlich. Da waren Dinge dabei..unfassbar.. einfachste Funktionenaufgaben aus der 9. Klasse..


Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Deutschland ein Bundesland gibt, in welchem einfache Funktionsaufgaben, die vom Schwierigkeitsgrad her eindeutig der Mittelstufe zuzuordnen sind, Gegenstand der Abiturprüfungen sind.


Ähm, wäre evtl möglich, da im G8 Kurvendiskussion ans Ende der 10. Klasse gerutscht ist. In einigen Bundesländern wird damit sogar erst in der 11. Klasse angefangen........
........also kann es durchaus sein, dass jemand der seit Klasse 9 oder 10 mit Funktionen hantiert nach 3 oder 4 Jahren Aufgaben als Babykram empfindet, die jemand löst, der gerade erst damit angefangen hat.
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"Der Anteil der Frauen unter den Mathematikerinnen wird stetig größer" Wink
Maximaler Erfolg
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Anmeldungsdatum: 10.05.2010
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2010 - 04:41:05    Titel:

Fußball hat folgendes geschrieben:
3 Stunden am Tag auf einen normalen Schultag lernen? Das müsste bei mir so ungefähr täglich hinkommen, ein 1er Abi werde ich im Normalfall aber trotzdem nicht schaffen. Das liegt aber nicht daran, dass ich irgendwie besonders blöd bin oder so, im Gegenteil, ich habe einen ziemlich hohen IQ.

Drei Stunden täglich mit Lernen zu verbringen, dennoch nur durchschnittliche Noten zu schreiben, sein eigenes Abitur im Bundesland am schwersten einschätzen zu wollen und sich dann noch auf den eigenen vermeintlich hohen IQ zu berufen hört sich aber tatsächlich ziemlich dumm an.

Für statistische Zwecke:
Miserables Loser-Abi hier, nie aufgepasst geschweige denn gelernt und gerne gefehlt.


Zuletzt bearbeitet von Maximaler Erfolg am 29 Dez 2010 - 02:56:31, insgesamt 2-mal bearbeitet
TheConvexity
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Anmeldungsdatum: 29.06.2010
Beiträge: 283

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2010 - 05:18:21    Titel:

Ich habe mein Abitur mit 2,0 gemacht. Nur gepennt, nie was richtig gemacht, klassischer Loser.

Heute, naja, nicht das, was andere von mir erwartet hätten.

Glücklich?

PS: Hoher IQ steht im Widerspruch zu hohem Lernaufwand im Abitur um eine gute Note zu erreichen. Wie ist hoher IQ spezifiziert? Von wem wurde der Test abgenommen? Mensa, anerkannter Diplom-Psychologe oder Internet-Test?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 21523

BeitragVerfasst am: 14 Nov 2010 - 10:33:18    Titel:

Es gibt übrigens von der KMK gesetzte Bildungsstandards, die alle Bundesländer erfüllen müssen.

Sie dazu z.B. http://www.kmk.org/bildung-schule/qualitaetssicherung-in-schulen/bildungsstandards/dokumente.html .

Und danach passiert in der Oberstufe überall so ziemlich das Gleiche: Analysis, etwas lineare Algebra, ein wenig Stochastik und das war´s. Mal macht man an der einen, mal an der anderen Ecke etwas mehr, dafür wo anders etwas weniger... Aber im Grunde bleibt es überall fast das Gleiche.

Cyrix
p.s.: Angefangen mit dem PISA-Schock vor 10 Jahren reformiert jedes Bundesland beständig sein Bildungssystem. Überall werden Lehrplaninhalte gekürzt, der Unterricht umstrukturiert, deutlich weniger rüber gebracht. Es findet ein Wettlauf nach unten statt. Bayern startet dabei etwas weiter hinten (im Vergleich zu anderen Bundesländern), hat aber genauso Ambitionen möglichst viel zu streichen...
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Nalien
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Anmeldungsdatum: 21.05.2010
Beiträge: 356

BeitragVerfasst am: 16 Nov 2010 - 02:01:11    Titel:

Zitat:
p.s.: Angefangen mit dem PISA-Schock vor 10 Jahren reformiert jedes Bundesland beständig sein Bildungssystem. Überall werden Lehrplaninhalte gekürzt, der Unterricht umstrukturiert, deutlich weniger rüber gebracht. Es findet ein Wettlauf nach unten statt. Bayern startet dabei etwas weiter hinten (im Vergleich zu anderen Bundesländern), hat aber genauso Ambitionen möglichst viel zu streichen...

Weiss nicht wie es vorher war oder wie es in anderen Bundeslaendern aussieht.

Aber bei uns, im Saarland, beschweren sich momentan selbst die Lehrer, dass der Lehrplan fuer unseren Jahrgang viel straffer angezogen sei als der vorangehender Jahre, was irgendwie mit der Einfuehrung der G8 Geschichten zu tun haben soll.

Zumindest im Fach Mathematik. Nachvollziehen kann ich es nicht wirklich da die Themen nicht sonderlich schwer sind, weder kann ich es vergleichen da ich nicht weiss was die Jahrgaenge vorher so viel weniger haben konnten, aber naja.
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1414

BeitragVerfasst am: 16 Nov 2010 - 02:23:07    Titel:

Fußball hat folgendes geschrieben:
Ach ja, zu dieser Statistik sage ich Folgendes:

Ich finde, Statistiken kann man sehen wie man will und sie zu seinem eigenen Vorteil nutzen.
Ich könnte nämlich zB sagen, dass es hier daran liegt, dass es in Bayern weniger "Extrem-Faule" gibt, also weniger Leute mit einem 3,0 Abi und schlechter.

man könnte auch meinen, dass die dortigen lehrer ihre schüler besser aufs abi vorbereiten...so als bsp.

nix für ungut, aber ich kann an der uni mannheim ziemlich gut beobachten, dass abinoten ab sagen wir 1.6 und runter definitiv keinen unterschied machen. hingegen ist es zumeist nicht verwunderlich, wenn die überflieger auch eine 1.x im ganz oberen bereich hatten. und ich red von bwl/vwl!!! allerdings kenn ich mindestens 3 leute, die ein ähnlich "schlechtes" hessen-abi haben (mittlere 2) und gerade ziemlich gut an der tu darmstadt in einem ing-studiengang abschliessen.
ein sehr gutes abi ist blos eine eintrittskarte in studiengänge, die begrenzte aufnahmefähigkeit haben...das wars auch schon.
Fußball
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Anmeldungsdatum: 17.03.2010
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BeitragVerfasst am: 16 Nov 2010 - 18:04:00    Titel:

heute haben wir zB in Relgion darüber diskutiert, dass ja viele von uns aus Bayern nach BaWü wechseln (wir leben an der Grenze) und diese schreiben dort dann auch ein besseres Abitur.
Für sie ist das bayerische Abi auch das Schwerste und zwar vor allem deshalb, weil zB die Würtemberger sogenannte Sternchenthemen haben.
Man legt sich also im Unterricht auf bestimmte Themen fest, die man genauer bespricht und die dann auch ganz sicher im Abi dran kommen.
Wir müssen uns aber auf alles vorbereiten, weil alles dran kommen kann.
Klar ist natürlich auch, dass wir dann auf die jweiligen Themen nicht so gut vorbereitet sind, wir weil es nicht so intensiv durchgenommen haben.
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konstantin87
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BeitragVerfasst am: 17 Nov 2010 - 13:44:13    Titel:

Fallfrage hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wir haben dann im Seminar Prüfungsaufgaben aus den unterschiedlichsten Bundesländern bearbeitet und analysiert und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass das einfach ein Witz ist!
Was da an Aufgaben drankamen, war echt lächerlich. Da waren Dinge dabei..unfassbar.. einfachste Funktionenaufgaben aus der 9. Klasse..


Stell' doch mal Beweise für diese Behauptung zur Verfügung.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Deutschland ein Bundesland gibt, in welchem einfache Funktionsaufgaben, die vom Schwierigkeitsgrad her eindeutig der Mittelstufe zuzuordnen sind, Gegenstand der Abiturprüfungen sind.


Warum gehst du auf den von mir zitierten Beitrag nicht ein?

Warum glaubst du einen hohen IQ zu haben? Bei 3 Stunden täglichen Lernens keine guten Noten zu schreiben ist eigentlich ein Widerspruch dazu (hoher IQ -> wenig lernen).
Fußball
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BeitragVerfasst am: 17 Nov 2010 - 15:18:30    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
Fallfrage hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wir haben dann im Seminar Prüfungsaufgaben aus den unterschiedlichsten Bundesländern bearbeitet und analysiert und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass das einfach ein Witz ist!
Was da an Aufgaben drankamen, war echt lächerlich. Da waren Dinge dabei..unfassbar.. einfachste Funktionenaufgaben aus der 9. Klasse..


Stell' doch mal Beweise für diese Behauptung zur Verfügung.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Deutschland ein Bundesland gibt, in welchem einfache Funktionsaufgaben, die vom Schwierigkeitsgrad her eindeutig der Mittelstufe zuzuordnen sind, Gegenstand der Abiturprüfungen sind.


Warum gehst du auf den von mir zitierten Beitrag nicht ein?

Warum glaubst du einen hohen IQ zu haben? Bei 3 Stunden täglichen Lernens keine guten Noten zu schreiben ist eigentlich ein Widerspruch dazu (hoher IQ -> wenig lernen).

weil du wohl nicht genau lesen kannst
ich hab ein paar beiträge davor geschrieben, warum meine noten nicht top sind, sondern "nur" im bereich 2,0

hab das ganze einfacvh mal kopiert, vllt liest du es ja dieses mal

Und zu A320
3 Stunden am Tag auf einen normalen Schultag lernen? Das müsste bei mir so ungefähr täglich hinkommen, ein 1er Abi werde ich im Normalfall aber trotzdem nicht schaffen. Das liegt aber nicht daran, dass ich irgendwie besonders blöd bin oder so, im Gegenteil, ich habe einen ziemlich hohen IQ.
Aber wenn man sich eben auf jedes Fach am nächsten Tag vorbereiten muss, weil entweder eine Stegreifaufgabe oder eine Abfrage drohen, dann kommt man auf fast 3 Stunden, selbst bei gutem Aufpassen.
Beispiel:
Am Montag sieht mein Stundenplan so aus

Geschichte (doppelstunde)
Biologie (doppelstunde)
frei
Latein
Geographie
Englisch
frei
Mathe
Religion


So, 7 unterschiedliche Fächer.
Von denen gibt es in Mathe, Englisch und Latein regelmäßig Hausaufgaben auf.
Dafür brauche ich in etwa eine halbe Stunde.
Und dann gehts zur Sache: 7 Fächer mit meist 2-3 seitigen Hefteinträgen und mehreren Buchseiten, die man richtig gut beherrschen sollte.
Mathe ist dabei sozusagen schon "chillig", denn wenn man die Hausaufgabe kann, muss man idR auch nichts mehr weiteres tun.
Tja und für die jeweiligen anderen Fächer braucht man dann halt jeweils 20-30 Minuten bis man sagen kann, dass man gut vorbereitet ist.
Und wenn ich dann von Mitschülern höre, dass sie direkt nach der Schule (die für uns übrigens bis auf Freitag immer erst um 17 Uhr zu Ende ist mit ein paar Freistunden, in denen sich aber auch kaum jmd auf Lernen konzentrieren kann) bis 22 Uhr pauken und am Ende trotzdem regelmäßig "nur" 11-13 schaffen, anstatt angestrebten 13-15 Punkten, dann gibt mir das schon zu denken.

Womöglich werden hier jetzt wieder welche sagen
"Mann, du lernst aber viel und schaffst trotzdem kein 1er Abitur, echt schlecht!"

Dazu sage ich zum Einen, dass mind. ein Drittel meiner Jahrgangsstufe von 75 Leuten wesentlich mehr lernt als ich
und zum Anderen, dass ich eben dann doch manchmal nach einem extrem anstrengenden und langen Schultag nix mehr von Schule hören will und für den Rest des Abends mal entspanne und früh ins Bett gehe und dadurch halt manchmal nicht so gut vorbereitet bin.
Wenn's dumm läuft, kommt eben am nächsten Tag 'ne Stegreifaufgabe oder ein Lehrer frägt mich ab. Dann gibts eben nicht so viele Punkte, da ich ja nicht richtig vorbereitet bin, sondern nur noch versuche das, was ich im Unterricht mitbekommen habe, wiederzugeben.
Je nach Fach und Anspruch des Themas der vergangenen Stunde gibts dann eben 6-11 Punkte und keine 12 und höher, wie ich sie mir eigentlich regelmäßg als Ziel feststecke.
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BeitragVerfasst am: 18 Nov 2010 - 01:00:07    Titel:

Diese tausenden von Seiten an Tafelbildern und sonstigen Texten lassen sich problemlos auf ein absolutes Minimum reduzieren.
Wer jedes Wort auswendig lernt ist sich selbst schuld, dass er so viel Zeit aufwendet und hat somit auch keine 13 Punkte oder besser verdient. Selbst "nur" 11-13 ist da noch zu hoch gegriffen, da es das Ziel des Abiturs verfehlt, welches soweit ich weiss Verstaendnis foerdern soll, und nicht stupides Auswendiglernen, was jedes Stueck Papier im Beruf ersetzen kann.

Dein Argument von wegen du haettest so viele Stunden am Tag ist auch Kaese (die hat jeder, nicht nur in Bayern), sowie die Behauptung man muesste zu jeder Unterrichtseinheit ueber den Quatsch der waehrend des Unterrichts verzapft wird hinaus vorbereitet sein.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
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BeitragVerfasst am: 18 Nov 2010 - 01:45:54    Titel:

Fußball hat folgendes geschrieben:
konstantin87 hat folgendes geschrieben:
Fallfrage hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wir haben dann im Seminar Prüfungsaufgaben aus den unterschiedlichsten Bundesländern bearbeitet und analysiert und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass das einfach ein Witz ist!
Was da an Aufgaben drankamen, war echt lächerlich. Da waren Dinge dabei..unfassbar.. einfachste Funktionenaufgaben aus der 9. Klasse..


Stell' doch mal Beweise für diese Behauptung zur Verfügung.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Deutschland ein Bundesland gibt, in welchem einfache Funktionsaufgaben, die vom Schwierigkeitsgrad her eindeutig der Mittelstufe zuzuordnen sind, Gegenstand der Abiturprüfungen sind.


Warum gehst du auf den von mir zitierten Beitrag nicht ein?

Warum glaubst du einen hohen IQ zu haben? Bei 3 Stunden täglichen Lernens keine guten Noten zu schreiben ist eigentlich ein Widerspruch dazu (hoher IQ -> wenig lernen).

weil du wohl nicht genau lesen kannst
ich hab ein paar beiträge davor geschrieben, warum meine noten nicht top sind, sondern "nur" im bereich 2,0

hab das ganze einfacvh mal kopiert, vllt liest du es ja dieses mal


ich habe deine ausreden davor schon gelesen, aber dein "falsches" oder ineffizientes lernen spricht bestimmt nicht für ein schwereres abitur in bayern.

warum hat sachsen in den letzten pisa-studien besser abgeschnitten als bayern?

meine eigentliche frage war, die du scheinbar WIEDER überlesen hast, wie habt ihr das abitur der anderen bundesländer in einem seminar analysiert? du scheinst das wort subjektivität nicht zu kennen oder verstehen, wenn du glaubst, dass du in ein paar stunden mal ebend ganze bundesländer analysieren kannst.
hast du dieses mal wieder keine beweise für deine behauptung, ist das auch ein beweis (für deine noten bei der lernzeit...) Rolling Eyes
hbr
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BeitragVerfasst am: 18 Nov 2010 - 12:16:35    Titel:

Wenn viele schon darüber heulen, wie "schwer" doch angeblich das Abi oder auch die FH-Reife sein sollen, dann fürchte ich um die Studierfähigkeit. Gegen diverse Grundlagenklausuren im Studium ist der Abi-Stoff geradezu ein Kindergartenspiel!
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Was ist der Unterschied zwischen Objektiv und Subjektiv? Eine Meinung ist subjektiv, meine Meinung jedoch immer objektiv^^
-stopfkind-
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BeitragVerfasst am: 18 Nov 2010 - 18:40:28    Titel:

ist schon echt cool. aber jeder jammert in seinem rahmen Very Happy

nur als schwer hab ich erst dem stoff aus dem studium empfunden. iwas läuft da doch falsch oder? und das liegt sicher nicht an bayern. es sind auch einige bayern mit mir in einem fachsemster und glänzen tun die nicht gerade.
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GloamingsDownTheWell
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BeitragVerfasst am: 19 Nov 2010 - 14:35:49    Titel:

Also bei uns in RLP macht jede Schule bzw. jeder Lehrer sein eigenes Abi.
Deswegen gibts "leichte" und "schwere" Gymnasien und der Wert des Abis = 0.

Ich muss bestimmt keine linearen Funktionen im Abi bearbeiten und geschenkt bekomm ich auch nichts.

Weshalb denken die Bayern eigentlich immer, dass ihr Abi das allerschwerste von allen und deswegen am besten wäre und man ein 1er Abi von anderen B-Ländern mit einem bayerischen 2,8-3,5er vergleichen könnte??!
retisch
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BeitragVerfasst am: 26 Nov 2010 - 15:18:44    Titel:

also ich finde auch, dass das bayerische abi schwerer ist, als in den meisten anderen bundesländern
ich habe mein abi nahe der grenze zu bw gemacht und kannte daher auch einige leute aus baden würtemberg

da haben wir uns meistens schlapp gelacht, wie die gute noten einfach in den arsch geschoben bekommen haben
die schreiben da in der 12. klasse tatsächlich in englisch einen test über die verwendung von simple present oder present progressive
da haben wir uns auch gedacht "was soll die scheiße eigentlich, das macht man doch in der 5. klasse!!"
dort war das halt ein "wiederholungstest".
toll, aber man bekommt dafür eben eine gute note und das war ja bei weitem nicht der einzige "wiederholungstest" bei denen

na ja mir kanns ja egal sein, ich hab mein studium sehr gut abgeschlossen und habe auch im studium selber gemerkt, wie schwer es doch leute aus anderen bundesländern hatten
meine beiden besten kumpels sind aus hamburg und die haben bei den ersten prüfungen gleich mal dermaßen versagt, bis sie sich irgendwann "aklimatisiert" haben, während meine bayerischen kollegen und ich sofort sagten "die klausuren hier sind ja 80x leichter und "lernunaufwändiger" als das abi, obwohl uns prophezeit wurde, dass jede klausur in etwa den abiturprüfungen aus allen fächern zusammen entspricht. jaja.. so ein gelaber (zum glück)
cyrix42
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BeitragVerfasst am: 26 Nov 2010 - 15:55:03    Titel:

LOL

Da hat aber jemand massive Minderwertigkeitskomplexe...


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Masor
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BeitragVerfasst am: 26 Nov 2010 - 15:58:14    Titel:

Vor allem hat er anscheinend gleichzeitig ein 2,3er Abi und Psychologie in Österreich fertig studiert als auch ein 1,9er Abi und studiert gerade Biotechnologie. Vllt erzählt er auch einfach generell Unsinn.
lilchen15
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2010 - 00:53:13    Titel:

Ist es nicht so, dass es auf den Menschen ankommt, ob "etwas" schwer ist? Wink
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 1775

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2010 - 01:05:51    Titel:

lilchen15 hat folgendes geschrieben:
Ist es nicht so, dass es auf den Menschen ankommt, ob "etwas" schwer ist? Wink


nein darüber kann man immer! pauschal eine aussage treffen.
für niemanden ist mathematik schwer. aber englisch kann eigentlich niemand.....
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lilchen15
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Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2010 - 01:22:51    Titel:

-stopfkind- hat folgendes geschrieben:
lilchen15 hat folgendes geschrieben:
Ist es nicht so, dass es auf den Menschen ankommt, ob "etwas" schwer ist? Wink


nein darüber kann man immer! pauschal eine aussage treffen.
für niemanden ist mathematik schwer. aber englisch kann eigentlich niemand.....


wäre deine aussage so:

"für niemanden ist englisch schwer. aber mathematik kann eigentlich niemand....."

DAS würde ich verstehen. Rolling Eyes
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Anmeldungsdatum: 14.05.2010
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2010 - 15:45:24    Titel:

Ich bin eigentlich davon überzeugt, dass Bayer und BaWüler heftigste Minderwertigkeitskomplexe haben müssen. Ich kenne eigentlich keine, die nicht die Nase spitz in den Himmel schielen haben. Dass deren Abi soviel schwerer sein soll kann ich mir nicht vorstellen. Vorallem in BaWü, dort hat man ja nichtmal richtige Leistungskurse. Was die in Mathe gemacht haben war für mich ein Witz. Trotzdem halten die sich mit ihrem Abi oft für top-of-the-notch, ich kanns eigentlich nicht nachvollziehen. Bei den Bayern kann ich es noch ein wenig nachvollziehen, denn dort machen immerhin nur 30% eines Jahrgangs (circa) das Abi, nicht ganze 50%, womit es auch etwas anspruchsvoller sein darf - dass der Unterschied aber so groß sein soll, hat mir bisher kein bayrischer Kommilitone beweisen können.

Und ja, wer 3 Stunden am Tag lernen muss und nicht in den 1er Bereich kommt, sorry Leute, aber das ist nicht Hochintelligent, das ist nichtmal überdurchschnittlich begabt.

Um zurück zum Thema zu kommen: Ja, es ist bezeichnent dass es viel mehr 1er Kandidaten gibt als in der Realität zu vermuten wäre, wobei man vielleicht dazu sagen muss, dass die 1,x ja bis 1,9 geht, und das ist fast schon eine glatte zwei... Sprich soo unmöglich ist das gar nicht. Wenn man jetzt noch die Leute mit 3,x abzieht, weil die oft gar nicht studieren wollen sondern eine Ausbildung machen, ist man bei einer Horde 1,xer und 2,xer hier im Forum. Dazu kommt dass viele Themen sich mit NCs befassen, und diese wiederum oft im 1,x Bereich sind, und manch ein 1,xer mal nachfragt, ob der mit seiner 1,x nicht doch 0,1 zu schlecht war... Und wenn man dann noch einen unerklärten Rest übrig hat, dann darf man diesen Wohl als Internet-profilierungsgierig bezeichnen.
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Beiträge: 1775

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2010 - 18:21:09    Titel:

ich hab ne Fachhochschulreife mit nem schnitt von 3,2. um dem gerücht mal entgegen zuwirken^^
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2010 - 19:08:59    Titel:

Zitat:
Ich bin eigentlich davon überzeugt, dass Bayer und BaWüler heftigste Minderwertigkeitskomplexe haben müssen.

...

Und ja, wer 3 Stunden am Tag lernen muss und nicht in den 1er Bereich kommt, sorry Leute, aber das ist nicht Hochintelligent, das ist nichtmal überdurchschnittlich begabt.

schön wenn man sich selber wiederlegt ... also wenn du in Bayern in der 1er Bereich kommst und zwar überall, dann musst du schon etwas begabt sein, um das mit unter 3 Stunden lernaufwand am Tag zu schaffen.
d.h nicht, dass viele mit keinem recht hohen lernaufwand ordentlich Noten bekommen, aber das dann eben höchstens ein guter zweier, aber die ganzen hohen Punkte gibt es nicht einfach mal so hinterhergeschmissen vorallem in den Klausuren (die hier doppelt zählen und nicht irgendwie 1:1 wie man das aus einigen anderen Bundesländern kennt).
Und wenn man eben dann sieht wie Lena mit Geschichte+Sport im LK Abi macht dann ist das eben schon ein Unterschied zu hier wo ich ein Hauptfach brauche, das einiges an Vorwissen braucht oder man eben sieht wie es kein Zentralabitur gibt usw. zudem muss man sich einfach mal http://www.abiturloesungen.de/ anschauen oder ähnliches, vorallem wenn ich bei anderen Bundesländern einen Englisch LK Text lese und wirklich alles verstehe und kein Wort nachschauen muss verwundert mich das einfach ...
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2010 - 19:35:29    Titel:

Versucht mal keine allgemeinen Aussagen aus eurem persönlichen Lernverhalten abzuleiten. Das muss schon im Ansatz scheitern... Jeder ist ein Individuum, jeder ist und jeder lernt anders.

Cyrix
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2010 - 16:59:15    Titel:

Hier mal wieder was neues zu diesem thema

Zitat:
Hallo!

Hab mal ne Frage die eher auf persönliche Einschätzung als auf Fakten baut! Mich würden einfach mal andere Meinungen interessieren.
Es geht um das Bayernabi. Also,die Bayern denken ja gerne mal, sie sind was besseres als der Rest Detschlands winking smiley stimmt das bezüglich ihres Abiturs? Ist das Abi in bayern schwerer zu schaffen? Ist folglich ein 1,5er Schnitt in bayern besser als ein 1,5er in Bremen? (Ob das jetzt bei ZVS etc interessiert ist ja egal)

Meine Erfahrungen sind so:
Ihc bin bis einschließlich Klasse 9 in Bremen zur Schule gegangen. Familie ist umgezogen, Klasse 9 hab ich in Bayern wiederholt und bis einschließlich K12 in Bayern weitergemacht. Dann wieder Umzug, K12 und 13 in Niedersachsen gemacht.
Ist jetzt schon ein paar Jährle her... winking smiley
Ich war erstaunt!!! Es ist nicht pauschalisierbar weil ich ja jeweils nur 1 Gymnasium kennen gelernt habe aber das in bayern war, muss ich neidlos anerkennen, mit Abstand dasjenige mit dem meisten Anspruch. Auch das wo man am meisten dazu gebracht wurde viel zu lernen. Sowohl in Bremen als auch in Niedersachsen hab ich nie was für die Schule getan und immer beste Noten gehabt. In Bayern musste ich zum Teil für gute Noten schon echt ranklotzen.

Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen entsetzt, was für Unterschiede es in den Bundesländern gibt..... sicher auch von Schule zu Schule aber es fiel mir persönlich extrem auf wie viel viel anspruchsvoller es in Bayern zuging!
Auch Thema Abiprüfungen: während ich in Niedersachsen das mit links gemacht hab, hab ich bei einigen Abiturprüfungen die meine ehemaligen Klassenkameraden in Bayern zu bewältigen hatten, echt schlucken müssen! also ganz krasse niveau-unterschiede!

so. das ist nur meine persönliche erfahrung smiling smiley
vielleicht weiß ja jemand anders auch was zu dem thema zu berichten?
würd mich sehr interessieren! lg


Den beitrag habe ich von dieser seite, wo es in etwa die selbe diskussion gibt
http://www.studis-online.de/Fragen-Brett/read.php?3,1087020

wisst ihr, an irgendetwas muss es doch liegen, dass diese Diskussionen immer im Bezug auf das bayerische Abi beginnen. Irgendwas muss ja wohl dran sein Rolling Eyes
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2010 - 17:33:54    Titel:

Ich denke auch, dass zumindest ein bisschen was dran ist. Man soll es nicht überbewerten, ich denke dass man in den meisten Bundesländern eine gute Schulbildung erhält und somit der Standort nicht vollkommen entscheiden ist.
Ich gehe selbst in Bayern auf die Schule und habe auch gemerkt, dass es bei uns wohl ein wenig schwerer sein KÖNNTE.

Beweis 1:

In der 8. Klasse kam ein Schüler aus Berlin in unsere Klasse. Er hatte dort einen sehr guten Schnitt (ich glaube so 1,4 war's) und den hat er auch noch ohne großartiges Lernen geschafft.
Als wir dann aber die ersten Stegreifaufgaben (also unangesagte Tests) geschrieben haben, versagte er auf ganzer Linie.
Auch im weiteren Schuljahr hat er nichts auf die Reihe bekommen, obwohl er bereits im 1. HJ irgendwann angefangen mal was zu lernen.
Am Ende ist er trotzdem sitzen geblieben wegen einer 5 in Englisch und Deutsch, wo er in Berlin noch jeweils in Englisch eine 1 und in Deutsch eine 2 hatte.

Beweis 2:

In diesem Schuljahr (11. Klasse, aber Oberstufe, da G8 ) kam ein Schüler aus NRW in unsere Jahrgangsstufe. Er hat in NRW bereits die 12. Klasse gemacht (also noch mit LKs und so), musste aber hier in Bayern zurück in die 11. Klasse, weil 12. Klasse hätte ja nicht funktioniert wegen G8 und 13. Klasse war ebenfalls nicht möglich, weil ihm ja sonst die Noten aus 12/1 und 12/2 fehlen würde.
Die Vorraussetzungen waren also schon mal nicht schlecht. Er hatte in NRW in 12/1 einen 1,5 Schnitt und in 12/2 einen 1,7 Schnitt (das weiß ich deshalb so genau, weil er ein guter Kumpel geworden ist).
Außerdem hat er ja bereits 12 Schuljahre hinter sich und geht jetzt wieder in die 11. Klasse macht also eigentlich die Dinge, die er 2 Jahre zuvor bereits in der Schule hatte.
Vom Lernen her, sagte er, war es relativ überschaubar. So konnte man eigentlich, wenn man gut aufgepasst hat relativ einfach gute Noten schreiben, gelernt hat er nicht wirklich viel.
In diesem Jahr ist es aber anders. Dass er im Unterricht auch hier gut aufpasst, bestreite weder ich, noch er, noch unsere Klassenkameraden, da er immer sehr gut mitmacht im Unterricht.
ABER in den Schulaufgaben (also großen Leistungsnachweisen) geht er unter.. JUNGE DAS GLAUBT MAN GAR NICHT!!
Der passt echt so gut auf und er sagt auch, dass er immer gut lernt auf die Schulaufgaben, trotzdem hat er bisher in 6 Schulaufgaben (Deutsch, Englisch, Latein, Geographie, Religion und Geschichte/Sozialkunde) bis auf Englisch nie mehr als 6 Punkte geschrieben, also hatte er nie etwas besseres als eine 4+ !
In den Stegreifaufgaben, also den unangesagten Tests, die über die letzten 2 Stunden gehen, schreibt er noch ganz passable Noten so zwischen 9 und 12 Punkten (bis auf Mathe und Physik da schreibt er nie unter 12), aber in den Schulaufgaben ist er wie gesagt schlecht.
Ihn wundert dass ja auch, denn als er hierher kam sagte er auch, dass er nicht glaube, dass es in Bayern großartig schwieriger sei.
Aber jetzt musste er es am eigenen Leib erfahren und er gibt jetzt selber zu, dass man hier, zumindest für die Schulaufgaben, wesentlich mehr tun müsse.
Außerdem gibt es keine LKs (oder zumindest soetwas ähnliches, also Fächer, die doppelt gewichtet werden), man kann also keine Schwerpunkte setzen, was ihm auch nicht gerade entgegenkommt, denn er ist in Mathe und Physik richtig gut und das konnte er durch die LKs und deren doppelte Wertung also ausnutzen, hier zählen Mathe und Physik genauso wie Religion und Kunst.
Ich bin schon sehr gespannt, welche Note er denn dann in der Physik und Mathe Schulaufgabe schreibt.

---

So viel erst einmal von mir. Wie gesagt, ich bin der Meinung, dass ich, solange ich kein anderes Oberstufensystem miterlebt habe, auch nicht sagen kann, wie es denn in anderen Bundesländern so ist.
Nur eben durch diese beiden Mitschüler bin ich darauf aufmerksam geworden, dass es wohl in anderen Bundesländern ein wenig anders (einfacher?) zugeht.
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Anmeldungsdatum: 17.03.2010
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BeitragVerfasst am: 03 Dez 2010 - 13:55:43    Titel:

Also Süd-Nord-Gefälle haben wir auf jeden Fall.
In Sachsen ist das Abi auch hart, aber ansonsten ist der Unterschied wohl zwischen Bayern und Bremen am krassesten, sagte auch unsere Wirtschaftslehrerin, deren Sohn hier in Bayern auf die Schule ging und ein schlechtes Abi hatte, dann aber in Bremen studierte und Jahrgangsbester war.
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
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BeitragVerfasst am: 03 Dez 2010 - 14:45:59    Titel:

Bildung ist Ländersache und die Gymnasien unterscheiden sich schon innerhalb der Länder.
Auch wenn es einige nicht hören wollen, die Noten sind kaum vergleichbar.
Dies gilt nicht nur für die Oberschulen, sondern auch für die Hochschulen.

Ich kann dies aus meiner Erfahrung absolut bestätigen (durch mehrer Umzüge, auch Bundesweit). Habe also mehrere Schulen und immerhin 2 Hochschulen besucht.

Wer glaubt, dass Noten vergleichbar sind, der irrt. Das ist höchstens bei der zentralen Abschlussprüfung gegeben (in den paar Fächern, in Abhängigkeit von der Vornote, also ist auch das Endergebnis (Gesamtnote) nicht vergleichbar).

Die Noten unterscheiden sich schon innerhalb der Schulen. Abhängig von Dozent bzw. Lehrer und Leistungsstärke der Klasse.

Deshalb bin ich auch an Hochschulen für Einstellungstests, die sind objektiver und dort zählt neben der Tagesform (die immer zählt), die Qualität der Einzelnen Personen.
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