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Judenvernichtung
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MichelNobel
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
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BeitragVerfasst am: 20 Nov 2010 - 18:27:04    Titel: Judenvernichtung

Verzeiht mir die Frage aber sie schwirrt in meinem Kopf.
Wieso haben sich die Oberhäupter Deutschlands damals entschlossen die Juden zu vergasen anstatt sie einfach außerhalb Europa abzuschieben?

Confused
2Pir²
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Anmeldungsdatum: 06.04.2010
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 20 Nov 2010 - 18:38:53    Titel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wannseekonferenz#Die_Entscheidung_zum_Holocaust

bei solchen Fragen hilft wikipedia eigentlich meistens ganz gut Wink
MichelNobel
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 20 Nov 2010 - 18:43:35    Titel:

Wikipedia sagt:

Zitat:
nachdem vorher schon die Umsiedlungsprojekte nach Nisko und Madagaskar als undurchführbar zu den Akten gelegt worden waren.


wieso war das nicht möglich? es wäre doch die mildere methode gewesen?
so viel härte zur vernichtung ist unverständlich.
DeutschLehrer
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Anmeldungsdatum: 05.04.2010
Beiträge: 452
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BeitragVerfasst am: 21 Nov 2010 - 00:45:05    Titel:

Das kann man mit heutigem Denken nicht begreifen. Da spielte die Hierarchie eine Rolle, voreilender Gehorsam usw. Niemand hat einen klaren, praktikablen Plan zur Abschiebung/Deportation vorgelegt und eventuelle Ressourcen dafür zu Verschwenden, war auch niemand bereit.
Damit haben die sich damals selber hochgeschaukelt.

Gruß DL
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Das Leben ist ein Jammertal, aber Jeder muss da durch.
MichelNobel
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2010 - 01:43:18    Titel:

Deutschlehrer hat geschrieben:

Zitat:
Niemand hat einen klaren, praktikablen Plan zur Abschiebung/Deportation vorgelegt


Ja aber es muss doch mindestens soweite Pläne gegeben haben dann Konzentrations und Vernichtungslager zu bauen was keinen minderen Aufwand darstellte. Mit dem gleichen Aufwand mit dem die Vernichtungslager aufgebaut worden sind, hätte man mindestens eine Abschiebung bewirken können. Confused
Sydoni
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Anmeldungsdatum: 22.01.2009
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BeitragVerfasst am: 21 Nov 2010 - 03:13:45    Titel:

Naja, die KZs waren ja schon vorher da. Ein Problem war mit Sicherheit der gescheiterte Russlandfeldzug, der zum Zeitpunkt der Wannseekonferenz schon so gut wie verloren war. Ursprünglich sollten die Juden einfach nach Osten vertrieben werden, was aber so nun natürlich nicht mehr möglich war.

Interessant ist auch folgendes Zitat aus dem Jahre 1922:
Zitat:

"Wenn ich einmal wirklich an der Macht bin, dann wird die Vernichtung der Juden meine erste und wichtigste Aufgabe sein. Sobald ich die Macht dazu habe, werde ich zum Beispiel in München auf dem Marienplatz Galgen neben Galgen aufstellen lassen. Dann werden die Juden gehängt, einer wie der andere, und sie bleiben hängen, bis sie stinken. So lange bleiben sie hängen, wie es nach den Gesetzen der Hygiene möglich ist, sobald man sie abgeknüpft hat, kommen die nächsten dran, und das geschieht so lange, bis der letzte Jude in München ausgetilgt ist. Genauso wird in anderen Städten verfahren, bis Deutschland vom letzten Juden gereinigt ist."

Quelle


LG
Sydoni
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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6192

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2010 - 11:36:09    Titel:

Sydoni hat folgendes geschrieben:
Naja, die KZs waren ja schon vorher da. Ein Problem war mit Sicherheit der gescheiterte Russlandfeldzug, der zum Zeitpunkt der Wannseekonferenz schon so gut wie verloren war. Ursprünglich sollten die Juden einfach nach Osten vertrieben werden, was aber so nun natürlich nicht mehr möglich war.


Hmm, der Russlandfeldzug war im Januar 1942 zwar kein voller Erfolg mehr... aber als komplett gescheitert konnte man ihn da sicherlich noch nicht ansehen. Im Gegenteil. 1942 war das Jahr der größten Erfolge und maximaler Ausdehnung der besetzten Gebiete...

Die Konzentrationslager bzw. Vernichtungslager, in denen der Holocaust im Wesentlichen vollzogen wurde, wurden auch erst kurz vor bzw. nach der Wannseekonferenz gebaut/in Betrieb genommen...
Yin
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 85

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2010 - 11:44:35    Titel:

Hitler wollte weder eine Abschiebung noch auf mildere Methoden zurückgreifen...

Ihm ging es einfach um die gezielte Tötung der Juden. Alles andere hätte seinen Mordlust (und evtl. Rachegefühl) gegenüber Juden nicht befriedigen können...
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
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BeitragVerfasst am: 21 Nov 2010 - 13:08:23    Titel: Re: Judenvernichtung

MichelNobel hat folgendes geschrieben:
Verzeiht mir die Frage aber sie schwirrt in meinem Kopf.
Wieso haben sich die Oberhäupter Deutschlands damals entschlossen die Juden zu vergasen anstatt sie einfach außerhalb Europa abzuschieben?

Confused


http://de.wikipedia.org/wiki/Konferenz_von_%C3%89vian

"Im Völkischen Beobachter stand nach Abschluss der Konferenz der hämische Kommentar zu lesen, Deutschland biete der Welt seine Juden an, aber keiner wolle sie haben. Auf der anderen Seite schrieb Golda Meïr später über die Konferenz: „Dazusitzen, in diesem wunderbaren Saal, zuzuhören, wie die Vertreter von 32 Staaten nacheinander aufstanden und erklärten, wie furchtbar gern sie eine größere Zahl Flüchtlinge aufnehmen würden und wie schrecklich Leid es ihnen tue, dass sie das leider nicht tun könnten, war eine erschütternde Erfahrung. […] Ich hatte Lust, aufzustehen und sie alle anzuschreien: Wisst ihr denn nicht, dass diese verdammten ‚Zahlen‘ menschliche Wesen sind, Menschen, die den Rest ihres Lebens in Konzentrationslagern oder auf der Flucht rund um den Erdball verbringen müssen wie Aussätzige, wenn ihr sie nicht aufnehmt?“

Auch auf : http://www.schoah.org/exil/evian.htm
Sydoni
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Anmeldungsdatum: 22.01.2009
Beiträge: 322
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2010 - 15:32:39    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Sydoni hat folgendes geschrieben:
Naja, die KZs waren ja schon vorher da. Ein Problem war mit Sicherheit der gescheiterte Russlandfeldzug, der zum Zeitpunkt der Wannseekonferenz schon so gut wie verloren war. Ursprünglich sollten die Juden einfach nach Osten vertrieben werden, was aber so nun natürlich nicht mehr möglich war.


Hmm, der Russlandfeldzug war im Januar 1942 zwar kein voller Erfolg mehr... aber als komplett gescheitert konnte man ihn da sicherlich noch nicht ansehen. Im Gegenteil. 1942 war das Jahr der größten Erfolge und maximaler Ausdehnung der besetzten Gebiete...

Na zumindest war mit der Niederlage vor Moskau die Blitzkriegstrategie erstmal gescheitert und der Einbruch des Winters brachte die Wehrmacht zum Stillstand. In der Heimat war man ja davon überzeugt, dass die Wehrmacht bis zum Wintereinbruch schon wieder zu Hause sein würde. Der sowjetische Winter machte dem aber einen Strich durch die Rechnung und ermöglichte es der roten Armee, sich wieder zu sammeln.

Du hast natürlich Recht, dass der Russlandfeldzug noch nicht komplett verloren war (nun gut, mit dem heutigen Wissen wohl schon, aber dass war er dann bereits schon am 21. Juni 1941), aber es war bereits Anfang 1942 klar, dass das kein kam-sah-siegte Unternehmen sein würde. Die zunehmend sich vergrößernde Frontlinie sorgte schon so dafür, dass die Wehrmacht nur unzureichend mit Nachschub versorgt werden konnte, da wollte man diese Ressourcen nicht noch mit Deportationen weiter verringern.
Zitat:

Die Konzentrationslager bzw. Vernichtungslager, in denen der Holocaust im Wesentlichen vollzogen wurde, wurden auch erst kurz vor bzw. nach der Wannseekonferenz gebaut/in Betrieb genommen...

Ich hab ja auch KZs geschrieben. Wink
Im Falle von Auschwitz, das bereits knapp zwei Jahre vor der Wannseekonferenz errichtet wurde, war vor allem die günstige Lage ausschlaggebend (ursprünglich wollte man Zwangsarbeiter aus Polen so "komfortabel" nach Deutschland verschleppen), weswegen dann hier auch Birkenau als Vernichtungslager gebaut wurde. Eine Deportation in die Ostgebiete, wäre logistisch aufwändiger gewesen.

LG
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hosenscheisser
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Anmeldungsdatum: 23.01.2006
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BeitragVerfasst am: 21 Nov 2010 - 19:24:10    Titel:

Die "Oberhäupter", das war Hitler und seine Lakaien. Es war "Hitlerismus", was heute als die ideologische Essenz des Nationalsozialismus bezeichnet wird, ein authentisches Eigenprodukt von Hitler.
Zitat:
Es ist eigentlich Hitlerismus und die Rassenlehre, hinter der sich nichts anderes verbirgt, als das, was er praktizierte, eine Art Sozialdarwinismus.
...
Durch seinen rassistisch begründeten Antisemitismus war Hitler der Meinung, dass die Geschichte ein ewig währender Kampf ist, in dem die Starken die Schwachen besiegen, und dass sich in diesem ewigen Kampf nur starke Völker behaupten können und starke Völker seien möglichst reinrassige Völker. Das Überleben der Menschheit, so seine Wahnvorstellung, hängt dann von dem Grad der Reinrassigkeit der Völker ab und der Zerstörer dieser Reinrassigkeit und damit der Zerstörer der Menschheit, der wie ein Krebsgeschwür die Völker und Kulturen zerstört, war für ihn „der Jude“. So wie in "Mein Kampf" der ungeheuerliche Satz steht: "Ihn zu bekämpfen ist ein Auftrag, wer das tut, vollzieht ein Werk des Herrn." Ein ungeheuerlicher Satz, der von dem, was das Volk meinte und glaubte, so weit entfernt war wie nur irgendetwas. Für uns heute ist es unbegreiflich, dass dieser Mann sich angemaßt hat, Millionen Menschen zu einem industriell fabrizierten Tod zu verurteilen.

Mit den Kategorien der abendländischen politischen Kultur, der politischen Philosophie und der Rechtskultur betrachtet, ist es ein unverstellbares Verbrechen. Wenn man aber die Dinge so sieht, wie Hitler sie offenbar gesehen hat, war dieser Mann der Meinung, mit der Ausrottung des Judentums ein Werk des Herrn und etwas Gutes zu tun. D.h. in unserer heutigen Sprache, er hatte eben andere Werte, und der Wert, dem er folgte, schrieb ihm eben diese Handlung vor. Er hat es guten Gewissens und wir müssen annehmen auch guten Glaubens getan. Wenn wir aber das ins Auge fassen, dann müssen wir sagen, dass der Nationalsozialismus, genauer der Hitlerismus, in seiner Tiefendimension nicht nur ein revolutionäres Ereignis in der deutschen Geschichte, oder der modernen Demokratie ist, sondern dass er die gesamte abendländische antike biblische aufgeklärte Kultur in ihren tiefsten Grundlagen und ihrem Kern zerstören wollte.
Und dieser Mann hatte Erfolg, man fasst es nicht, ...

Obwohl ich versucht habe, diese Komponente in wenigen Worten zu umreißen, muss ich, gefragt wie das möglich war, offen gestehen, dass es mir letztlich unbegreiflich bleibt. Wir haben das, was da in diesem Willen der Zerstörung aller sittlichen, rechtlichen, moralischen, religiösen und christlichen Grundlagen an fanatisiertem Zerstörungswillen so erfolgreich frei gesetzt wurde, bis heute nicht verstanden und ich glaube, dass in Deutschland keiner auf die Frage, wie das möglich sein konnte, eine Antwort hat. Wir haben es hier offenbar mit einer Dimension zu tun, die die Kategorien, die dem Historiker, dem Politologen, dem Soziologen und Psychologen zur Verfügung stehen, überschreitet, aber ich vermute, dass die tiefste Dimension eine quasi-religiöse gewesen ist.

So wie auch die tiefste Wurzel dieses unbegreiflichen Hasses gegen das Judentum, wenn man es überhaupt verstehen will, nur heilsgeschichtlich so verstehen kann, dass er wollte, dass die Deutschen das auserwählte Volk seien, das sie aber nicht sein konnten, solange es noch ein anderes gab. Also haben wir es im Nationalsozialismus letztlich mit dem ersten großen nachmodernen postchristlichen Phänomen, einer neuen heidnischen Religion, oder Pseudoreligion zu tun, die zu erfassen und zu beschreiben uns im Grunde genommen bis heute die Kategorien fehlen.

http://gfk-web.de/inhalt/vortraege/070121.html
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Entschuldigt meinen nick!
H.
MichelNobel
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
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BeitragVerfasst am: 21 Nov 2010 - 21:30:09    Titel:

Yin hat geschrieben:

Zitat:
Hitler wollte weder eine Abschiebung noch auf mildere Methoden zurückgreifen...

Ihm ging es einfach um die gezielte Tötung der Juden. Alles andere hätte seinen Mordlust (und evtl. Rachegefühl) gegenüber Juden nicht befriedigen können...


Das ist eben für mich unverständlich, dass man die Methode gewählt hat anstatt sich dessen bewusst zu sein welche Schuld man damit auf das Deutsche "Volk" lädt. Es war ja nicht so dass nur einige beteiligt waren, schließlich beteiligten sich alle Gesellschaftsschichten an dem Massenmord.
Da hätten sich doch einige durchsetzten können Juden massenweise abzuschieben als alle zu vergasen. Wenn man den unbedingten Willen hatte Juden und anderes "minderwertige" Leben zu vernichten so müsste man doch mindestens die Möglichkeit finden können (auch wenn eine Deportation nach Russland nicht möglich war) diese in andere Gebiete der Welt abzuschieben...mad.... [/quote]
Politiker01
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Anmeldungsdatum: 19.11.2010
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BeitragVerfasst am: 22 Nov 2010 - 09:25:25    Titel: Re: Judenvernichtung

MichelNobel hat folgendes geschrieben:
Verzeiht mir die Frage aber sie schwirrt in meinem Kopf.
Wieso haben sich die Oberhäupter Deutschlands damals entschlossen die Juden zu vergasen anstatt sie einfach außerhalb Europa abzuschieben?

Confused


Ursprünglich wollte man die Juden aus Deutschland "Rausekeln" wohin auch immer. Als der Krieg ausbrach wurde der Madagaska-Plan formuliert.
Dh. alle Juden sollte nach Madagaska deportiert werden. Da England im Sommer 1940 jedoch keinen Frieden schloss und die Weltmeere blockiert waren und es zudem nicht genug Schiffe gab - wurde eine andere "Lösung" anvisiert.

Mehr dazu unter: Nicolson Baker Menschenrauch.
seite22
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Anmeldungsdatum: 26.01.2011
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BeitragVerfasst am: 07 Feb 2011 - 06:35:40    Titel:

Möglich muss ich die Links wiederschauen.Dann kann ich es verstehen.
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Anmeldungsdatum: 10.02.2011
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BeitragVerfasst am: 10 Feb 2011 - 10:52:06    Titel:

Mit heutiger Denkweise wirst du sicherlich nicht dahinter kommen. Du müsstest dich in die frühere Zeit hinein denken. Idea
Und dazu musst du auch verstehen, warum die Nationalsozialisten so gehandelt haben. Heut zu Tage denken viele Leute, dass die lieben Juden ganz friedlich in Europa lebten und dann der "böse Hitler" kam und alle töten wollte. Aber dem war bei Weitem nicht so. Der Antisemitismus war schon lange zuvor in der deutschen Geschichte verankert. Idea
Und im 3. Reiche ist es nur ausgeartet. Aber viele Juden haben den Hass provoziert, in dem sie sich in höhere Positionen gedrängt und finanziellen Profit geschlagen haben. Natürlich ist es Unrecht gewesen, Frauen und Kinder mit einzuschließen, aber im damaligen Denken setzte sich fest, dass jeder Jude schlecht war. Und es wäre wohl so gewesen, dass die Juden sich einst rächen würden, wenn sie "nur abgeschoben" werden. Und würde man die Kinder am Leben lassen, würden diese ebenfalls einst ihe Eltern rächen wollen, so Heinrich Himmler. Idea
dasfloh
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Anmeldungsdatum: 16.02.2011
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BeitragVerfasst am: 17 Feb 2011 - 04:11:29    Titel:

Moin alle(n) !!!

Hm, also ich habe auch schon oft und viel über dieses Thema nachgedacht und bin zu folgenden Schlüssen gekommen:
Der erste Weltkrieg lag gerade hinter Europa. Deutschland hatte diesen verloren - der Kaiser wurde abgesetzt, die Republik wurde ausgerufen und (last but not least !) musste Deutschland immense Reparationszahlungen an die Siegermächte leisten. Das gefiel keinem. Und man (der einfache Bürger wie auch die Politiker) suchte nach einem Schuldigen, dem man alles anhängen könnte, dann würde man jammern, diesen dafür verurteilen und/ oder belangen und dann (anders) weitermachen.
Der Schuldige war in diesem Fall mit Hilfe der Dolchstoßlegende schnell gefunden: Die Juden. Ergo mussten diese "bestraft" werden: Ausrottung.
Zudem konnte man die Juden nicht einfach in einen anderen Teil Europas abschieben, da Hitlers Plan ja vorsah, GANZ Europa zu unterwerfen, um neuen Lebensraum für das deutsche Volk zuschaffen. Da er dachte, das würde klappen, mussten die Juden also GANZ weg.

So weit bin ich zur Zeit mit meinen Gedanken zu diesem Thema ... aber noch (lange) nicht damit fertig ...

LG,

das floh
Yin
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 85

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2011 - 21:56:17    Titel:

MichelNobel hat folgendes geschrieben:
Yin hat geschrieben:

Zitat:
Hitler wollte weder eine Abschiebung noch auf mildere Methoden zurückgreifen...

Ihm ging es einfach um die gezielte Tötung der Juden. Alles andere hätte seinen Mordlust (und evtl. Rachegefühl) gegenüber Juden nicht befriedigen können...


Das ist eben für mich unverständlich, dass man die Methode gewählt hat anstatt sich dessen bewusst zu sein welche Schuld man damit auf das Deutsche "Volk" lädt. Es war ja nicht so dass nur einige beteiligt waren, schließlich beteiligten sich alle Gesellschaftsschichten an dem Massenmord.
Da hätten sich doch einige durchsetzten können Juden massenweise abzuschieben als alle zu vergasen. Wenn man den unbedingten Willen hatte Juden und anderes "minderwertige" Leben zu vernichten so müsste man doch mindestens die Möglichkeit finden können (auch wenn eine Deportation nach Russland nicht möglich war) diese in andere Gebiete der Welt abzuschieben...mad....
[/quote]

Ich denke, es hat eher einen psychologischen Grund:
Nach der Niederlage des ersten Weltkrieges war das Nationalbewusstsein der deutschen Nation stark verletzt... und dann kommt ein Mann namens Hitler und indoktriniert die Bevölkerung mit seiner Überzeugung, Charm und starke Persönlichkeit~ Der Großteil der Bevölkerung war relativ unmündig und haben nur auf einen solchen Mann gewartet, der sie leitet und führt~ Sicher waren mehr oder wenige Menschen gegen seine Methoden, aber die Begeisterungswelle hat ziemlich viel Druck, Anpassungstrieb und Gruppenzwang erzeugt, dies beeinflusste auch die nachfolgenden Generationen~

An moralische Konsequenzen hatten relativ wenige gedacht, hauptsache man bleibt seinen Führer und dessen Wunsch und Wille treu, um so einen Beitrag zur Nation leisten zu können~

Selbst wenn jemand an humanitäreren Methoden wie Abschiebung statt Vergasung gedacht hätte, denke ich kaum, dass sie diese Meinung öffentlich laut machen würden, denn die Konsequenz wäre Todesstrafe, ähnlich wie das Szenario aus der Französischen Revolution~

Alles in allem wollte Hitler die totale Annihilation der Juden im Deutschen Reich... nein, ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass er die Juden überhaupt aus der Welt eliminieren wollte~
tolgmaster
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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
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BeitragVerfasst am: 21 März 2011 - 18:27:27    Titel:

Früher hat man gedacht und behauptet das in Auschwitz 4 millionen Juden ermordet wurden,bis 1990 stand ein Denkmal in Auschwitz.

Man hat diese Zahl in den Nürnburgerprozess als erwiesen dargestellt.

Also hat man jeden der an dieser zahl gezweiflet hat als Holocaustleugner hingestellt. Ich weis nicht ob es ein gesetz gegen das leugnen gab,nur wenn das so war ,hätte man zu unrecht im knast sitzen müssen.

Daher meine frage,was unterscheidet einen Holocaustleunger von Heute der nicht an die 6Millionen glaubt und eine von Früher der nicht an die opferzahlen in auschwitz geglaubt hat?

Theoretisch gesehen nichts. Gleichzeitg stellt man sich immer mehr fragen wie z.b. wie kam man auf diese zahl von 4 mill.? Kann man sich überhaupt so sehr verechnen das eine differenz von fast 3 millionen entsteht?

Das erstaunliche ist das man eigentlich froh drüber sein müsste das nicht so viele juden in Auswitz gestorben sind, immerhin fast 3 millionen (manche länder haben weniger einwohner). Nur waren jüdische gruppen erbost drüber und haben dies sogar geleugnet.Sie haten nachweislich unrecht. denkt mal drüber nach...
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Lieberman (isr. ausenminister):"nur durch krieg, kann man Frieden schaffen."
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BeitragVerfasst am: 22 März 2011 - 12:12:47    Titel:

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
Früher hat man gedacht und behauptet das in Auschwitz 4 millionen Juden ermordet wurden,bis 1990 stand ein Denkmal in Auschwitz.

Man hat diese Zahl in den Nürnburgerprozess als erwiesen dargestellt.

Also hat man jeden der an dieser zahl gezweiflet hat als Holocaustleugner hingestellt. Ich weis nicht ob es ein gesetz gegen das leugnen gab,nur wenn das so war ,hätte man zu unrecht im knast sitzen müssen.

Daher meine frage,was unterscheidet einen Holocaustleunger von Heute der nicht an die 6Millionen glaubt und eine von Früher der nicht an die opferzahlen in auschwitz geglaubt hat?

Theoretisch gesehen nichts. Gleichzeitg stellt man sich immer mehr fragen wie z.b. wie kam man auf diese zahl von 4 mill.? Kann man sich überhaupt so sehr verechnen das eine differenz von fast 3 millionen entsteht?

Das erstaunliche ist das man eigentlich froh drüber sein müsste das nicht so viele juden in Auswitz gestorben sind, immerhin fast 3 millionen (manche länder haben weniger einwohner). Nur waren jüdische gruppen erbost drüber und haben dies sogar geleugnet.Sie haten nachweislich unrecht. denkt mal drüber nach...


Pff und was ist mit den kommunistischen Opfern? Da wird nun darüber gestritten ob es nun 150 Millionen oder doch "nur" 50 Millionen waren.
Doch auch wenn man sagt es waren nicht mal 50 Millionen sondern nur 5 Millionen muss man nicht in den Knast - denkt mal darüber nach.
tolgmaster
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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
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BeitragVerfasst am: 23 März 2011 - 01:19:19    Titel:

mir ging es nur um die Glaubwürdigkeit der heutigen opferzahlen.
wie gesagt wenn man 3 millionen plötzlich wegkorrigieren muss ,stellt man sich die frage,was haben die beim nürnberger prozess gemacht?

gewürfelt?

wie kann es sein das ein spiegel reporter jahrzehnte später mehr über den Holocaust weis als die chaoten beim nürnburger prozess?

denkt mal drüber nach...
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Anmeldungsdatum: 19.11.2010
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BeitragVerfasst am: 23 März 2011 - 09:53:27    Titel:

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
mir ging es nur um die Glaubwürdigkeit der heutigen opferzahlen.
wie gesagt wenn man 3 millionen plötzlich wegkorrigieren muss ,stellt man sich die frage,was haben die beim nürnberger prozess gemacht?

gewürfelt?

wie kann es sein das ein spiegel reporter jahrzehnte später mehr über den Holocaust weis als die chaoten beim nürnburger prozess?

denkt mal drüber nach...


Kommunistische Lügenpropagandazahlen. Die Kommunisten haben doch andauernd die Opferzahlen von anderen Hochgebauscht und ihre eigenen Runtergespielt.

Heute wird die 6 Mio Zahl als unzweifelhaft angesehen weil man sagt:

1. Alle seriösen Historiker bewegen sich um diese Zahl herum

2. Nach fast 70 Jahren Forschung ist die korrekte Zahl vorhanden.

Doch zur Glaubwürdigkeit: 1950 galt - Der 2. Weltkrieg kostete die Sowjetunion 20 Millionen Tote. Bis 1990 war diese Zahl bereits auf 25 Millionen hochgeschnellt, heute werden die Verluste der Sowjetunion mit 27 Millionen angegeben.

Wie kann man sich um 7 Millionen verrrechnen?

Das gleiche mit den Opfern des 2. Weltkrieges.

1950 galt Der 2. Weltkriewg kostete 50 Millionen Tote.
Bis 1990 war diese Zahl bereits auf 60 Millionen angestiegen, heute wird bei manchen Autoren angegeben das der 2. Weltkrieg gar 70 Millionen Tote forderte.

Wie kann man sich um 20 Millionen verrechnen?

Immer wenn Zahlen nach oben korrigiert werden bin ich sehr skeptisch wenn es um glaubwürdigkeit geht. Holocaustopfer mussten nach UNTEN korrigiert werden, aber alles andere geht rauf?
Maulwurf 2011
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Anmeldungsdatum: 30.12.2010
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BeitragVerfasst am: 23 März 2011 - 12:12:48    Titel:

Zitat:
Kommunistische Lügenpropagandazahlen. Die Kommunisten haben doch andauernd die Opferzahlen von anderen Hochgebauscht und ihre eigenen Runtergespielt.


Das haben ALLE und IMMER gemacht und nicht nur kommunistische Staaten. Ausserdem ist es noch sehr fraglich, ob kommunistische Zahlen falsch sind (für Holokaust ja, aber ich meine für deutsche Verluste im 2 WK)


Zitat:
Doch zur Glaubwürdigkeit: 1950 galt - Der 2. Weltkrieg kostete die Sowjetunion 20 Millionen Tote. Bis 1990 war diese Zahl bereits auf 25 Millionen hochgeschnellt, heute werden die Verluste der Sowjetunion mit 27 Millionen angegeben.

Wie kann man sich um 7 Millionen verrrechnen?


Na und ? Deutschland hat sich um 6 Mio tote Soldaten verrechnet.

5 Mio sow. Zivilisten starben nicht in besetzten Gebieten. 27 minus 5 = 22 Mio. Ausserdem wurdenviele vermisst und so weiter.


Zitat:
Das gleiche mit den Opfern des 2. Weltkrieges.

1950 galt Der 2. Weltkriewg kostete 50 Millionen Tote.
Bis 1990 war diese Zahl bereits auf 60 Millionen angestiegen, heute wird bei manchen Autoren angegeben das der 2. Weltkrieg gar 70 Millionen Tote forderte.

Wie kann man sich um 20 Millionen verrechnen?


Es geht vor allem um chinesische Verluste, die noch nicht mal annähernd bestimmt werden könnten. Ausserdem noch 7 Mio Sowjetbürger. Zuerst waren es 300.000 tote US-Soldaten und heute schon 400.000.
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Maulwurf 2011
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 6192

BeitragVerfasst am: 23 März 2011 - 20:29:28    Titel:

Die Zahl der gefallenen Wehrmachtssoldaten hat sich seit 1950 meines Wissens in etwa verdoppelt. Insofern ist eine Verschätzung um 30%, wie bei den sowjetischen Verlusten geschehen, alles Andere als unrealistisch...
Politiker01
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Anmeldungsdatum: 19.11.2010
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BeitragVerfasst am: 23 März 2011 - 21:25:53    Titel:

Ja doch zb das Ausschwitz BSP um 3 Mio Opfer nach unten korrigiert.

Jugoslawien das selbe - wird oft mit 1.7 Mio Opfern angegeben, dabei waren es "nur" 1 Mio - 700 000 weniger.

Zudem wird vieles doppelt oder gar dreifach gezählt.

Theoretisch; 6 Mio Holocaustopfer + 6 Mio tote in Polen + 20 Mio tote in der UdSSR= 32 Mio.

Doch praktisch: Von den 6 Mio toten in Polen sind 3 Mio im Holocaust enthalten und den 20 Mio toten der UdSSR sind 2 Mio im Holocaust enthalten= 32 -3-2=27 Mio.

Wie das 1939-45 bei der Osthälfte Polens gerechnet wurde oder der annaktierte Teil Polens durch die Deutschen? etc

Wenn Ausschwitz um 3 Mio nach unten korrigiert wurde und Jugoslawien um 700 000 nach unten und alle anderen Staaten bleiben UNGEFÄHR gleich wieso steigen diese Zahlen immer weiter?

Von 50 auf 70 Mio WTF? das sind fast um 50% verschätzt.
Maulwurf 2011
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Anmeldungsdatum: 30.12.2010
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BeitragVerfasst am: 24 März 2011 - 12:06:02    Titel:

Aber ich glaube trotzdem, dass im 2 WK nicht 5,3, sondern 11-12 Mio deutsche Soldaten starben. Auch das spricht nicht dafür, dass 1941-1942 im Osten lediglich 800.000 Landser getötet wurden.

http://www.ndr.de/land_leute/norddeutsche_geschichte/feuersturmzeitzeugen126.html
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Maulwurf 2011
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Anmeldungsdatum: 19.11.2010
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BeitragVerfasst am: 24 März 2011 - 13:50:13    Titel:

Maulwurf 2011 hat folgendes geschrieben:
Aber ich glaube trotzdem, dass im 2 WK nicht 5,3, sondern 11-12 Mio deutsche Soldaten starben. Auch das spricht nicht dafür, dass 1941-1942 im Osten lediglich 800.000 Landser getötet wurden.

http://www.ndr.de/land_leute/norddeutsche_geschichte/feuersturmzeitzeugen126.html


Geht diese Scheiße jetzt hier wieder los? Rolling Eyes

Es ist historisch EINWANDFREI BEWIESEN das im 2. Weltkrieg die militärischen+zivilen Verluste Deutschlands bei ca 6 Mio lagen.

Und da ist ALLES dabei.

Sie können gerne ihre Phantasien von 12 Millionen oder mehr toten glauben nur wahr werden sie dadurch trotzdem nicht. Disskusion beendet!
Maulwurf 2011
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BeitragVerfasst am: 24 März 2011 - 19:22:41    Titel:

Das sind nicht meine Phantasien und 12 Mio sind viel logischer als 5,3. Das ist genauso wie mit deutschen Verteibungsverlusten. Offiziell waren es 500.000, aber in Wirklichkeit doch 1-2 Mio. Offiziell waren es 5,3 Mio Tote, aber in Wirklichkeit doch 12 Mio.
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Maulwurf 2011
Thomas Hanke
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BeitragVerfasst am: 01 Apr 2011 - 03:11:58    Titel:

Ich dachte schon „wo bleibt das Arschloch?“ - (Un)schön, nicht enttäuscht zu werden.

Du weißt schon, dass dein Scheiß unter Volksverhetzung läuft, Baby-Pseudo-Nazi?

Prof. Dr. Dr. Dr. Gruszi hat folgendes geschrieben:

Und dazu musst du auch verstehen, warum die Nationalsozialisten so gehandelt haben. Heut zu Tage denken viele Leute, dass die lieben Juden ganz friedlich in Europa lebten und dann der "böse Hitler" kam und alle töten wollte. […] Aber viele Juden haben den Hass provoziert, in dem sie sich in höhere Positionen gedrängt und finanziellen Profit geschlagen haben. […] Und es wäre wohl so gewesen, dass die Juden sich einst rächen würden, wenn sie "nur abgeschoben" werden. Und würde man die Kinder am Leben lassen, würden diese ebenfalls einst ihe Eltern rächen wollen, so Heinrich Himmler. Idea

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Thomas Hanke
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MichelNobel
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BeitragVerfasst am: 02 Mai 2011 - 23:22:07    Titel:

Yin hat geschrieben:

Zitat:
Alles in allem wollte Hitler die totale Annihilation der Juden im Deutschen Reich... nein, ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass er die Juden überhaupt aus der Welt eliminieren wollte~


Naja wenn man die ersten Zeilen von "Mein Kampf" ließt, kann man den Eindruck sehr leicht gewinnen. Ich find es aber auch amüsant wie die Deutschen behaupten nie von der Judenvernichtung gewusst zu haben, denn ließt man sich einige Seiten aus "Mein Kampf" durch so leuchtet jedem einigermaßen vernüftig denkendem Menschen ein, was Hitler eigentlich wollte (Und jeder hatte ja auch das Buch). Ich denke aber, dass neben der Judenvernichtung, welche Hitler als persönliche Angelegenheit betrachtete, zumindest genauso von Gewicht war, die östlichen Völker zu versklaven und Lebensraum zu schaffen. Im Zuge der Judenvernichtung, die in Kz's vollzogen wurden, konnten so auch alle anderen "lebensunwerten" Menschen mitvergast werden, so dass der Aufbau der KZ's nur positive Nebeneffekte hatte.


Zitat:
Ich denke, es hat eher einen psychologischen Grund:
Nach der Niederlage des ersten Weltkrieges war das Nationalbewusstsein der deutschen Nation stark verletzt... und dann kommt ein Mann namens Hitler und indoktriniert die Bevölkerung mit seiner Überzeugung, Charm und starke Persönlichkeit~ Der Großteil der Bevölkerung war relativ unmündig und haben nur auf einen solchen Mann gewartet, der sie leitet und führt~ Sicher waren mehr oder wenige Menschen gegen seine Methoden, aber die Begeisterungswelle hat ziemlich viel Druck, Anpassungstrieb und Gruppenzwang erzeugt, dies beeinflusste auch die nachfolgenden Generationen~


Sicher erklärt das die Stimmung in der Bevölkerung gegenüber Hitler.
Aber diejenigen, die die Strippen gezogen haben, waren ja keine unmündigen. Millionen von Menschen zu deportieren erfordert eine organisatorische Meisterleistung also musste sich die Mehrheit im Konsens darüber befunden haben, dass die einzige Lösung der Judenfrage ihre Vernichtung ist. Und das ist eben für mich unverständlich. Vll ist das Ausmaß einfach zu groß um es mit Vernunft zu begreifen...

DasFloh hat geschrieben:

Zitat:
Hm, also ich habe auch schon oft und viel über dieses Thema nachgedacht und bin zu folgenden Schlüssen gekommen:
Der erste Weltkrieg lag gerade hinter Europa. Deutschland hatte diesen verloren - der Kaiser wurde abgesetzt, die Republik wurde ausgerufen und (last but not least !) musste Deutschland immense Reparationszahlungen an die Siegermächte leisten. Das gefiel keinem. Und man (der einfache Bürger wie auch die Politiker) suchte nach einem Schuldigen, dem man alles anhängen könnte, dann würde man jammern, diesen dafür verurteilen und/ oder belangen und dann (anders) weitermachen.
Der Schuldige war in diesem Fall mit Hilfe der Dolchstoßlegende schnell gefunden: Die Juden. Ergo mussten diese "bestraft" werden: Ausrottung


Na klar das sind mehr oder weniger die Tatsachen, was aber in dem Thread zum Thema steht ist nicht wieso "die Juden" insgesamt nicht gemocht wurden, und das ja nicht erst nach dem ersten Weltkrieg, sondern wieso es kein milderes Mittel gab als die Ausrottung. Naja und nebenbei kann doch ein verlorener Krieg und Reperaturzahlungen kein vernüftiger Grund sein um Millionen Menschen zu ermorden.
Prof. Dr. Dr. Dr. Gruszi
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Anmeldungsdatum: 10.02.2011
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2011 - 12:21:02    Titel:

Thomas Hanke hat folgendes geschrieben:
Ich dachte schon „wo bleibt das Arschloch?“ - (Un)schön, nicht enttäuscht zu werden.

Du weißt schon, dass dein Scheiß unter Volksverhetzung läuft, Baby-Pseudo-Nazi?

Prof. Dr. Dr. Dr. Gruszi hat folgendes geschrieben:

Und dazu musst du auch verstehen, warum die Nationalsozialisten so gehandelt haben. Heut zu Tage denken viele Leute, dass die lieben Juden ganz friedlich in Europa lebten und dann der "böse Hitler" kam und alle töten wollte. […] Aber viele Juden haben den Hass provoziert, in dem sie sich in höhere Positionen gedrängt und finanziellen Profit geschlagen haben. […] Und es wäre wohl so gewesen, dass die Juden sich einst rächen würden, wenn sie "nur abgeschoben" werden. Und würde man die Kinder am Leben lassen, würden diese ebenfalls einst ihe Eltern rächen wollen, so Heinrich Himmler. Idea


Meinst du, ich habe jetzt Angst vor dem "bösen §130"? Und auf "Korrekturen.de" brauchst du auch nicht die Welle machen, dass du mir drohen könntest. Lese dir meinen Beitrag noch ein Mal durch und fange an, zu denken, Freund! Evil or Very Mad
Philskow
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2011 - 12:24:00    Titel: Thema verfehlt

Die Eingangsfrage dieses Threads ist leider relativ naiv.

Es war ja keineswegs so, dass die Juden gebeten wurden, Deutschland zu verlassen, und als dies nicht möglich war, griff man schweren Herzens zur "Endlösung". Genau so wenig hatten die Juden das zufällige Pech, in diesem speziellen historischen Moment nun mal die Rolle des Sündenbocks spielen zu müssen.

Im Gegenteil ist Antisemitismus und die Verfolgung von Juden durch das gesamte Mittelalter und auch in der Neuzeit ein stetig wiederkehrendes Phänomen. Aus heutiger Sicht ist das schwer zu verstehen (auch wenn es in unserer Gesellschaft durchaus noch antisemitische Tendenzen gibt, zumindest in bestimmten Gruppen), muss aber einfach akzeptiert werden. Zur genaueren Information siehe die Judenprogrome des Mittelalters. Auch in den Kreuzzügen, die natürlich vor allem auf das Heilige Land abzielten, wurden Juden zum Opfer. Und in vielen Städten gibt es heute noch Judengassen, die darauf hindeuten, dass Juden oft außerhalb der (Kern-) Stadt oder in bestimmten Vierteln leben mussten. In der Neuzeit werden Juden oft als Bürger zweiter Klasse behandelt, was sich in höherer Besteuerung oder verweigertem Zugang zu gewissen Ämtern darstellt.

Die enorme Radikalisierung des Judenhasses fängt nicht erst mit Hitler an. Im Wilhelminismus, also der deutsch-nationalen Begeisterung unter Wilhelm II. zum Ende des 19. Jhdts., kommt mehr und mehr die Rassenlehre auf. Dort werden Menschen in verschiedene Rassen eingeteilt (Duh!), und die Deutschen werden zu den Ariern gezählt, die den Juden antagonistisch in einem Gut-Böse-Verhältnis gegenüberstehen. Daraus wird ein Auftrag abgeleitet, das "böse" Element unter den Rassen, die Juden, zu vernichten. Wer sich hierzu näher informieren will, erkundigt sich mal nach dem Wagner-Kreis in Bayreuth. Im Rahmen meines Studiums hatte ich das sehr zweifelhafte Vergnügen, das Buch eines der Exponenten dieses Kreises zu lesen: Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts von Houston Stewart Chamberlain. Auch dort klingt alles sehr abstrus, aber kaum weniger radikal (nur sprachlich eleganter) als bei Hitler. Von dieser "Weltanschauungsliteratur", die ebenso auf historischen Vorbildern und Entwicklungen beruht, führen sehr direkte Entwicklungslinien zum nationalsozialistischen Gedankengut.

Die Gründe, die schließlich, die Machtergreifung Hitlers begünstigten (Versagen der Weimarer Republik, politische (Untertanen-) Kultur, empfundene Schmach sowie Reparationsforderungen des Versailler Vertrags, Weltwirtschaftskrise), führten natürlich auch zu einem Klima, dass es der Bevölkerung erleichterte, solchen fanatischen Wahnvorstellungen zu folgen. Ursache für die Bereitschaft zur Judenvernichtung waren sie jedoch keineswegs allein. Dafür gibt es leider viel zu viele historische Vorläufer...
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"Ein passionierter Mensch in einem mediokren Land:
Ich weiß, warum ich hier stehe; ich weiß, warum ich hier stand" Thees Ullmann (Tomte)
Prof. Dr. Dr. Dr. Gruszi
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2011 - 12:27:08    Titel: Re: Thema verfehlt

Philskow hat folgendes geschrieben:
Die Eingangsfrage dieses Threads ist leider relativ naiv.

Es war ja keineswegs so, dass die Juden gebeten wurden, Deutschland zu verlassen, und als dies nicht möglich war, griff man schweren Herzens zur "Endlösung". Genau so wenig hatten die Juden das zufällige Pech, in diesem speziellen historischen Moment nun mal die Rolle des Sündenbocks spielen zu müssen.

Im Gegenteil ist Antisemitismus und die Verfolgung von Juden durch das gesamte Mittelalter und auch in der Neuzeit ein stetig wiederkehrendes Phänomen. Aus heutiger Sicht ist das schwer zu verstehen (auch wenn es in unserer Gesellschaft durchaus noch antisemitische Tendenzen gibt, zumindest in bestimmten Gruppen), muss aber einfach akzeptiert werden. Zur genaueren Information siehe die Judenprogrome des Mittelalters. Auch in den Kreuzzügen, die natürlich vor allem auf das Heilige Land abzielten, wurden Juden zum Opfer. Und in vielen Städten gibt es heute noch Judengassen, die darauf hindeuten, dass Juden oft außerhalb der (Kern-) Stadt oder in bestimmten Vierteln leben mussten. In der Neuzeit werden Juden oft als Bürger zweiter Klasse behandelt, was sich in höherer Besteuerung oder verweigertem Zugang zu gewissen Ämtern darstellt.

Die enorme Radikalisierung des Judenhasses fängt nicht erst mit Hitler an. Im Wilhelminismus, also der deutsch-nationalen Begeisterung unter Wilhelm II. zum Ende des 19. Jhdts., kommt mehr und mehr die Rassenlehre auf. Dort werden Menschen in verschiedene Rassen eingeteilt (Duh!), und die Deutschen werden zu den Ariern gezählt, die den Juden antagonistisch in einem Gut-Böse-Verhältnis gegenüberstehen. Daraus wird ein Auftrag abgeleitet, das "böse" Element unter den Rassen, die Juden, zu vernichten. Wer sich hierzu näher informieren will, erkundigt sich mal nach dem Wagner-Kreis in Bayreuth. Im Rahmen meines Studiums hatte ich das sehr zweifelhafte Vergnügen, das Buch eines der Exponenten dieses Kreises zu lesen: Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts von Houston Stewart Chamberlain. Auch dort klingt alles sehr abstrus, aber kaum weniger radikal (nur sprachlich eleganter) als bei Hitler. Von dieser "Weltanschauungsliteratur", die ebenso auf historischen Vorbildern und Entwicklungen beruht, führen sehr direkte Entwicklungslinien zum nationalsozialistischen Gedankengut.

Die Gründe, die schließlich, die Machtergreifung Hitlers begünstigten (Versagen der Weimarer Republik, politische (Untertanen-) Kultur, empfundene Schmach sowie Reparationsforderungen des Versailler Vertrags, Weltwirtschaftskrise), führten natürlich auch zu einem Klima, dass es der Bevölkerung erleichterte, solchen fanatischen Wahnvorstellungen zu folgen. Ursache für die Bereitschaft zur Judenvernichtung waren sie jedoch keineswegs allein. Dafür gibt es leider viel zu viele historische Vorläufer...


Genau so ist es! Smile Also nicht den "bösen Nazis" alleine die "Schuld" geben, Ihr naiven, neuzeitlichen Vollpfosten.
Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
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BeitragVerfasst am: 27 Mai 2011 - 16:31:40    Titel:

Höre ich da eine leichte Ironie heraus? Wenn ja, könntest du ja Argumente gegen meine Darstellung anführen...
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MichelNobel
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BeitragVerfasst am: 28 Mai 2011 - 21:15:26    Titel:

Philskow hat geschrieben:
Zitat:
Die Eingangsfrage dieses Threads ist leider relativ naiv.


Wieso naiv? Das was du geschrieben hast ist keine neue Erkenntnis und auch ein misslungener Versuch auf die Ausgangs gestellte Frage eine Antwort zu finden. Denn dass Antisemitismus über viele Jahre ein Problem war, beantwortet doch nicht, wieso die Nazis nicht auf eine mildere Methode zurückgegriffen haben, welche trotzdem den Zweck genauso gut erfüllen würde.
Ich finde, dass das eine berechtigte Frage ist. Schaut man sich das Ausmaß der "Menschenausrottungsindustrie" der Nazis an, so stell sich doch die Frage wieso statt einer entgültigen Verbannung auf so ein Mittel zurückgegriffen werden musste.
Außerdem versteh ich nicht deine Redewendung dass man "schweren Herzen" zur Endlösung gegriffen hat. Das suggeriert als hätten die Nazis Mitleid mit den vergasten Menschen (wozu ja nicht nur Juden zählten).
Zudem stelle ich es in Frage wieso es nicht möglich sein sollte, alle Juden aus Deutschland wegzuschaffen. Es sind Fragen die die "Denke" der damaligen Rudelanführer hinterfragen möchten. Wieso so und nicht so?
Prof. Dr. Dr. Dr. Gruszi
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BeitragVerfasst am: 30 Mai 2011 - 16:09:06    Titel:

MichelNobel hat folgendes geschrieben:
Philskow hat geschrieben:
Zitat:
Die Eingangsfrage dieses Threads ist leider relativ naiv.


Wieso naiv? Das was du geschrieben hast ist keine neue Erkenntnis und auch ein misslungener Versuch auf die Ausgangs gestellte Frage eine Antwort zu finden. Denn dass Antisemitismus über viele Jahre ein Problem war, beantwortet doch nicht, wieso die Nazis nicht auf eine mildere Methode zurückgegriffen haben, welche trotzdem den Zweck genauso gut erfüllen würde.
Ich finde, dass das eine berechtigte Frage ist. Schaut man sich das Ausmaß der "Menschenausrottungsindustrie" der Nazis an, so stell sich doch die Frage wieso statt einer entgültigen Verbannung auf so ein Mittel zurückgegriffen werden musste.
Außerdem versteh ich nicht deine Redewendung dass man "schweren Herzen" zur Endlösung gegriffen hat. Das suggeriert als hätten die Nazis Mitleid mit den vergasten Menschen (wozu ja nicht nur Juden zählten).
Zudem stelle ich es in Frage wieso es nicht möglich sein sollte, alle Juden aus Deutschland wegzuschaffen. Es sind Fragen die die "Denke" der damaligen Rudelanführer hinterfragen möchten. Wieso so und nicht so?


Das habe ich doch bereits erklärt. Es kam die Sorge auf, die Juden würden sich international organisieren, um sich am deutschen Reiche zu rächen. Aber das Ziel war ein judenfreies Europa, ohne die Gefahr einer möglichen Rache einzugehen. Idea
Prof. Dr. Dr. Dr. Gruszi
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Beiträge: 86

BeitragVerfasst am: 30 Mai 2011 - 16:10:12    Titel:

MichelNobel hat folgendes geschrieben:
Philskow hat geschrieben:
Zitat:
Die Eingangsfrage dieses Threads ist leider relativ naiv.


Wieso naiv? Das was du geschrieben hast ist keine neue Erkenntnis und auch ein misslungener Versuch auf die Ausgangs gestellte Frage eine Antwort zu finden. Denn dass Antisemitismus über viele Jahre ein Problem war, beantwortet doch nicht, wieso die Nazis nicht auf eine mildere Methode zurückgegriffen haben, welche trotzdem den Zweck genauso gut erfüllen würde.
Ich finde, dass das eine berechtigte Frage ist. Schaut man sich das Ausmaß der "Menschenausrottungsindustrie" der Nazis an, so stell sich doch die Frage wieso statt einer entgültigen Verbannung auf so ein Mittel zurückgegriffen werden musste.
Außerdem versteh ich nicht deine Redewendung dass man "schweren Herzen" zur Endlösung gegriffen hat. Das suggeriert als hätten die Nazis Mitleid mit den vergasten Menschen (wozu ja nicht nur Juden zählten).
Zudem stelle ich es in Frage wieso es nicht möglich sein sollte, alle Juden aus Deutschland wegzuschaffen. Es sind Fragen die die "Denke" der damaligen Rudelanführer hinterfragen möchten. Wieso so und nicht so?


Das habe ich doch bereits erklärt. Es kam die Sorge auf, die Juden würden sich international organisieren, um sich am deutschen Reiche zu rächen. Aber das Ziel war ein judenfreies Europa, ohne die Gefahr einer möglichen Rache einzugehen. Idea
MichelNobel
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
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BeitragVerfasst am: 18 Jun 2011 - 10:27:40    Titel:

Prof. Dr. Dr. Dr. Gruszi hat geschrieben:

Zitat:
Es kam die Sorge auf, die Juden würden sich international organisieren, um sich am deutschen Reiche zu rächen.


Das ist wohl Schwachsinn. Die Juden waren doch nicht einmal ein Volk geschweige denn konnten sie sich überhaupt in einer Sprache verständigen.
A.H.Hattray
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2011 - 20:15:05    Titel: Die Frage

Michel Nobel nach der Judenvernichtung ist einfach zu beantworten:

Mit der Vernichtung der Juden wollte man sich auch deren Vermögen aneignen!

Bleiben die Juden am Leben, würden sie ja davon Kunde geben können, dass ihre Vermögen gestohlen worden sind.

Der kriminelle Akt den Mitwisser(die Juden) auszulöschen, wurde schon immer von mafiösen Kreisen als der Nützlichste betrachtet, ihre Verbrechen weitgehend verbergen zu können.

Die Orden der Nationalsozialisten, die SS und SA, die sich im wesentlichen, gemeinsam mit der Gestapo an der Judenenteignung beteiligt hatten, waren ja nicht ohne Vorbilder.

Beispielsweise wurde der Jesuitenorden aus dem Grunde gegründet, die Juden zu verfolgen, auszurauben, zu foltern und zu ermorden. Das wurde vom Katholizismus bereits seit 1500 Jahren vor dem Nationalsozialismus praktiziert.

Auch die protestantische Kirche hat durch ihren Hauptvertreter Luther, die Ausrottung der Juden propagiert. Es war immer günstig die fleißigen, intelligenten, umtriebigen Juden als Sündenbock auszumachen, waren sie doch eine Minderheit, die man mit den Geldangelegenheiten beauftragt hatte und denen immer etwas zu stehlen war.

Das hat Tradition, vor allem in Deutschland und in Rom beim Vatikan. Noch heute ist der Klerikalfaschismus und das antijudaistische gang und gäbe bei den Katholiken und Christen allgemein. Dass sich der Islam seit Ende des 19. Jahrunderts diesem Vorgehen gegen die Juden Zug um Zug angeschlossen hat, trägt schon perverse Züge.

Schließlich waren es die Kreuzzüge der Päpste die die Völkerwanderung der Juden so richtig in Gang setzten. Schon von daher trägt das katholische Europa die Mitverantwortung Für die Wanderung der Juden.

Dies sollte man beachten, ehe man solche Fragen wie Sie stellt, Michel Nobel.

Ömer
EldoradoO
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Anmeldungsdatum: 01.10.2009
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BeitragVerfasst am: 25 Nov 2011 - 17:32:08    Titel:

Judenvernichtung war nur ein Vorwand um Lebensraum im Osten zu schaffen.
Ricca
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2011 - 12:12:52    Titel:

EldoradoO hat folgendes geschrieben:
Judenvernichtung war nur ein Vorwand um Lebensraum im Osten zu schaffen.


"Judenvernichtung" klingt als Begriff, als habe man es nicht mit Menschen zu tun, sondern mit Schädlingsbekämpfung. Um das Geschehene zu begreifen, muss man wohl erst einmal um die Begrifflichkeiten ringen.

Es handelte sich um die gezielte Tötung von 6 Millionen Menschen. Die kann unmöglich nur ein "Vorwand" gewesen sein, sondern war wohl eher Selbstzweck. Empfehle hierzu vorläufig die entsprechenden Abhandlungen von Götz Aly und Daniel Goldhagen.
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 893

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2011 - 18:43:56    Titel: Diese Methode

Juden zu vernichten ist ja seit 1700 Jahren propagiert worden.

schon die frühen Kirchenväter waren, in der irrigen Annahme die Juden hätten "Gottes Sohn" ermordet, stringent antijüdisch.

Die katholische Kirche ließ die Juden verfolgen, ausrauben und ermorden, um sich deren Vermögen anzueignen.

Luther ist heute ein Argument für die Alt- und Neo-Nazis, denn der hat aus den gleichen Gründen, die "Ausrottung der Juden" gefordert und im Detail beschrieben, was er damit meint(Siehe Czermak-Geschichte einer Verfolgung/Reinbek)

Päpste und Luther waren geistige Wegbereiter der Judenvernichtung und Hitler setzte nur um, was in vielen Bürgern des Jahres 1938(Reichspogromnacht) schlummerte.

Deutschland war zu 98,2 % christlich. Die Deutschen wurden am meisten von Deutschen betrogen. Aber der Hugenberg Verlagskonzern und der Franz Eher - Verlag und deren Blätter brachten es fertig, eine kleine Minderheit als Sündenbock zu diffamieren.

Auch heute noch werden Juden für alles Möglich verantwortlich gemacht, selbst dort, wo keine Juden beteiligt sind, wie z.B. bei den Landesbanken, der HRE oder der Bayern Hyp, wo "anständige" Protestanten und Katholiken als Bänker die Pleite einleiteten. Dennoch dringt es immer wieder durch: Die Suche nach dem Sündebock.

Abdul
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