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analyse einer Glosse
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olley
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Anmeldungsdatum: 20.11.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 20 Nov 2010 - 23:01:23    Titel: analyse einer Glosse

Hallo Very Happy

ich schreibe bald eine arbeit zum thema textgebundene erörterung.
ich muss nun als hausaufgabe eine analyse über eine glosse schreiben. da ich mir nicht ganz sicher bin, wie ich das machen muss unso stell ich meine analyse jetzt einfach mal hier rein (sie ist aber noch nicht ganz fertig) und hoffe auf rückmeldung.
danke schon mal im foraus Wink

glosse:
Der peinliche Rokord ist, laum aufgestellt, bereits eingestellt worden. Eben war in den Vereinigten Staaten die 500. Hinrichtung nach der neuerlichen Freigabe durch den Supreme Court vollzogen, da ging es schon wieder weiter. In der vorigen Woche wurde in Texas der 36 Jahre alte Troy Dale Farris mit einer Giftspritze ums Leben gebracht.
und dieser Fall weigt: Selbst in der prinzipiell skandalösen Prayis der Todesstrafe gibt es noch Differenzeirungen - zum noch Skandalöseren. Im Fall Fassirs hatte - wie die Justiz selbst eingestand- die Polizei am Tatort schlampig gearbeitet, war Beweismaterial verloren gegangen, hatten Zeugen einander widersprochen. Gegen das Opfer des Justizmordes lagen keine Indizien vor. Das Urteil stützte sich allein auf die Aussage eines Mitangeklagten, der sich damit freikaufte. Nicht einmal der Begnadigungsausschuss votierte, ungwöhnlich genug, einmüutig für die Hinrichtung. Aber George Bush jr., der Gouverneur, will vielleicht Präsident werden. Gnadenlos.
Selbst Erben im vormaligen Reich des Bösen, die Herrscher in Moskau, haben dem Europarat den Verzicht auf die Todesstrafe immerhin versprochen. Und die einzige Weltmacht, die moralische?

und meine analyse:

Analyse der Glosse „Justizmord“ von Robert Leicht

In der Glosse „Justizmord“, die 1999 erschienen ist, setzt sich der Autor Robert Leicht mit der Ausführung der Todesstrafe in Amerika auseinander.

Am Beispiel der Hinrichtung des 36 Jahre alten Troy Dale Farris, der trotz mangelnder Beweise vom Supreme Court zum Tode verurteilt wurde, beschreibt er, wie die Amerikaner mit der Todesstraffe umgehen. In diesem Zusammenhang erwähnt Robert Leicht auch den „Justizmord“, also die an einem Unschuldigen vollstreckte Todesstrafe infolge eines Justizirrtums oder eines Rechtsmissbrauchs.
Gleich zu Beginn stellt der Autor seine Abneigung zur „skandalösen Praxis der Todesstrafe“ in den Vereinigten Staaten dar, die sich ins „noch Skandalösere“ steigere.
Denn, laut Autor, ist nicht nur die Praxis an sich zu kritisieren, sondern auch ihre Ausführung, wie Robert Leicht an dem Beispiel der Hinrichtung von Troy Dale Farris zeigt.
Angeblich habe die Polizei schlampig gearbeitet, es wäre Beweismaterial verloren gegangen und Zeugen hätten einander widersprochen (vgl. Z. 12 f.f.). Zudem habe niemand das Urteil in Frage gestellt.
In diesem Zusammenhang weist Robert Leicht auch darauf hin, dass der Gouverneur von Texas, George Bush jr. vielleicht Präsident werden will.
Eben hier liegt in seinen Augen das Problem; nämlich dass Amerika, die „einzige Weltmacht, die morlaische“ (Z. 28 f.f.), diese „skandalöse Praxis der Todesstrafe“ duldet und dass sogar ein Befürworter dieser Praxis die Staatsführung übernehmen will. Und dass, wo das „vormalige Reich des Bösen“ (Z. 25), Russland, einen Verzicht auf die Todesstrafe in Erwägung zieht.
Bestimmend für die Sprache des Textes ist ein polemischer und bissiger Unterton, der typisch für die Gattung der Glosse ist. Beispiele sind hierfür „der peinliche Rekord“ in Z.1 oder „aber George Bush jr., der Gouverneur, will vielleicht Präsident werden. Gnadenlos“ in Z. 23 f.f.
Die Sprache verstärkt die Kritikpunkte an der „skandalösen“ Praxis der Todesstrafe, was den Leser auch dazu anregt, die Kritikpunkte zu überdenken und sich seine eigene Meinung zu bilden.
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2016 - 19:03:05    Titel:

Was ist aus Deinem Thema geworden?

Was zeichnte eine gute Glosse aus,

was macht es so schwer fuer Journalisten eine Glosse zu schreiben?
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