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Kraft bei Fahrversuch
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PatrickKiel
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Anmeldungsdatum: 11.03.2009
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2010 - 22:44:19    Titel: Kraft bei Fahrversuch

Moin,

ich glaub ich steht grad vor ner Mauer und weiß nicht weiter.
Also folgendes:
Ich will eine Maximalgeschwindigkeit eines Fahrzeuges unter realer bedingung mit der Maximalgeschwindigkeit die auf einem Prüfgerät ermittelt wurde, vergleichen.
So zur Theorie.

Wie man den Reibungswert und den Windwiederstand aussrechnet ist mir auch klar.
Allerdings wie komme ich denn auf die Kraft die das Fahrzeug schafft wenn man die Reibverluste und Luftwiederstand vernachlässigen würde?

Ich habe auch nur:
- Fahrzeuggewicht
- Maximalgeschwindigkeit auf dem Prüfgerät
. Maximalgeschwindigkeit unter realer Bedingung

Die Formel F = m * a kann ich ja hier nicht verwenden, denn die Beschleunigung ist ja unbekannt bzw 0 bei constanter Geschw.
Ich glaub ich steh grad aufm Schlau , brauch ich das ggf. gar nicht?

Wollte sonst die Kraft ausrechnen die das Fahrzeug macht , den Reibungswert und den Luftwiederstandwert der Kraft abziehen und die übrig gebliebene Kraft auf einer Geschwindigkeit zurück rechnen.

Also ein Beispiel.

Fahrzeug wiegt 300 KG, fuhr unter realer Bedingung 50 km/h auf der auf dem Prüfgerät 58 km/h. Jetzt will ich die Werte vergleichen ob die Differenz von 8 km/h auf die Verluste zurück zu führen sind oder ob das Prüfgerät eine Macke hat.

Dichte der Luft , Cw Wert und die angeströmte Fläche ist bekannt.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß

Patrick
M_Hammer_Kruse
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 8164
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2010 - 11:50:07    Titel:

Das Fahrzeug beschleunigt so lange, wie die Kraft, die es über Motor, Getriebe und Räder auf die Straße bringt, größer ist als Luft- und Rollwiderstand. Die mußt Du beide gleichsetzen und nach der Geschwindigkeit auflösen.

Bestimme die Leistung, die an den Rädern ankommt (Motorleistung abzüglich innerer Verluste in Getriebe, Differential usw.). Dann hast Du mit Kraft=Leistung/Geschwindigkeit die eine Seite der Gleichung.

Die andere Seite bekommst Du aus Luft- und Rollwiderstand. Auch da steht die Geschwindigkeit drin.

Ob ein Fahrzeug diese Geschwindigkeit auch erreicht, hängt letztlich von der Getriebeauslegung ab: Die Übersetzungen müsssen so beschaffen sein, daß der Motor bei der so errechneten Geschwindigkeit auch die Drehzahl hat, bei der er seine maximale Leitung abgibt.

Gruß, mike
PatrickKiel
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Anmeldungsdatum: 11.03.2009
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2010 - 23:14:19    Titel:

Hallo Mike,

und genau da besteht ja das Problem. Es geht hier um unterschiedliche Fahrzeuge bei denen die Maximalgeschwindigkeit gemessen wurde und deren Gewicht + in etwa die angeströhmte Fläche.

Diese Werte sollen nur überpürft werden ob diese den Werten der Prüfstandes übereinstimmen. Das die Geschwindigkeit auf dem Prüfstand höher ist ist ja klar , denn die Reibung dort ist ja weniger und Luftweiderstand ist 0.

Jetzt ist nur die Frage wie man dieses Mathematisch errechnen kann, denn wenn ich die Kreft des Fahrzeuges berechnen will mit der es sich vorwärts bewegt, dann brauch ich ja a die Beschleunigung. Bei konstanter maximalgeschwindigkeit ist die Beschleunigung ja 0 , sprich die FOrmel klappt nicht mit F = m * a

Die Getriebe und Motorleistung habe ich nicht, das wäre auch nicht das was Zielorientiert wäre.

Ideen?

Gruß
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