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Brechung/Reflexion/Polarisation
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Gr33cer
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Anmeldungsdatum: 30.12.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 24 Nov 2010 - 22:37:35    Titel: Brechung/Reflexion/Polarisation

Könnt ihr mir bei meinem Praktikumsbericht helfen. Nummer 1 habe ich schon gemacht:) Könnt ihr das vielleicht auch z.T. genauer erklären?
VIELEN DANK an euch

ichbinsisyphos
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Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 1700

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2010 - 03:37:33    Titel:

Was isn das Problem? Die Versuche hast du ja schon gemacht, oder?

Es gibt einen Grenzwinkel der Totalreflexion, nur beim Übergang vom optisch dichten (Brechzahl groß) zum optisch dünnen (Brechzahl klein) Medium. Über dem gibts es Totalreflexion, darunter nicht. Die Formel kannst du dir herleiten, wenn du annimmst dass der Transmissionwinkel >= 90° (beim Grenzwinkel genau 90°) wird.

Brewsterwinkel existiert nur bei einer Polarisationsrichtung. Der reflektierte Strahl hat dann keine Normalkomponente des elektrischen Feldes mehr. Gibts auch Formeln dafür. In Abhängigkeit der Brechzahlen passiert das nur bei einem Winkel, mit einem kleinen Fehlerbereich zu beiden Seiten.
Gr33cer
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Anmeldungsdatum: 30.12.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2010 - 15:21:21    Titel:

Warum muss der Filter parallel zur Reflexionsebene liegen damit es geht?

Und wie ekläre ich es, dass bei unpolorisiertem Licht, der reflexierte Strahl vollständig polarisiert ist? (Und ist damit gemeint: --> Protokolliere die Richtung des Filters, den du als Analysator verwendest) Ekläre das Phänomen.
DANKE
ichbinsisyphos
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Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 1700

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2010 - 16:09:15    Titel:

Brewster-Winkel existiert nur für eine Polarisationsrichtung. Für die "parallel zur Einfallsebene". Was das bedeutet musst du dir wo raussuchen, das ist nämlich immer wieder ziemlich verwirrend.

Wenn du eine Skizze machen würdest, wo du Einfalls- und Ausfallswinkel an der Grenzfläche einzeichnest, dann ist die Einfallsebene das Blatt Papier.

Die für den Brewsterwinkel entscheidende Polarisationsrichtung ist parallel dazu. Nur in der Richtung kann es bei Reflexion passieren, dass der Feldstärkevektor in Ausbreitungsrichtung der reflektierten Welle zeigt. Keine Normalkomponente -> keine Intensität.

Im Brewsterwinkel gibt es also für diese Polarisationsrichtung keine Reflexion, alles wird transmittiert.



Unpolarisiertes Licht läßt sich immer in zwei senkrechte Komponenten zerlegen. Auch linear polarisiertes Licht läßt sich in zwei senkrechte Komponenten zerlegen Laughing Ist ziemlich interessant und zuerst immer etwas paradox. Ich hoffe du hast dazu auch Versuche gemacht.

Falls das einfallende Licht unpolarisiert ist, dann wird der senkrecht polarisierte Anteil teilweise reflektiert, zum Teil transmittiert, der parallel polarisierte Anteil wird ausschließlich transmittiert.
Also ist der reflektierte Strahl senkrecht linear polarisiert. Hinter der Platte gibt es weiterhin beide Polarisationsrichtungen.


Die Fragen über die Ausrichtung des Polarisationsfilters sind zu speziell auf deinen Versuch abgestimmt, darüber kann ich nichts sagen.
Gr33cer
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Anmeldungsdatum: 30.12.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2010 - 16:26:57    Titel:

http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ph/14/ep/einfuehrung/wellenoptik/polarisation_b.vlu/Page/vsc/de/ph/14/ep/einfuehrung/wellenoptik/polarisation31.vscml.html

Auf dieser Seite wird es auch gut erklärt oder?
Was ist der Unterschied zwischen Einfallswinkel und Brewsterwinkel?
Kann es sein dass mein Einfallswinkel (65 grad) und brechungswinkel 36 grad ist?
ichbinsisyphos
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Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 1700

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2010 - 16:45:31    Titel:

Ich glaube du bringst da ein paar Dinge durcheinander.

Der Brewsterwinkel ist jener Einfallswinkel, bei der parallel polarisiertes Licht nicht reflektiert wird.

Ja, natürlich kann es sein, dass der Brechungswinkel 36° bei 65° Einfallswinkel ist. Siehe Snellius'sches Brechungsgesetz.

Ja, die Seite erklärt es recht gut.
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