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Berufsakademie? Oder lieber doch nich...
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Sandra1234
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Anmeldungsdatum: 29.09.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2010 - 22:07:50    Titel: Berufsakademie? Oder lieber doch nich...

Hallo zusammen,

ich mache zur Zeit eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau, werde im Sommer 2011 fertig. Danach habe ich von meiner Firma aus die Möglichkeit, ein duales Studium an einer BA zu machen (Fachrichtung Handel). Anfangs war ich sehr überzeugt, doch nach einem Gespräch mit einem derzeitigen BA-Studenten kamen mir Zweifel. Er meinte, der Verdienst reicht gerade so zum Leben, das Studium nimmt seine komplette Zeit in Anspruch (enormer Stress) und während der Praxisphasen hängt er in der "Luft". Er kommt quasi nach 3 Monaten in die Firma und sitzt in irgendwelchen Besprechungen, von denen er null Ahnung hat...
Nun möchte ich gerne andere Meinungen hören, um mir selbst eine Meinung bilden zu können.

Das wichtigste für mich: Wie viel Gehalt bekommt ihr und reicht es euch zum Leben? Bekomme derzeit ca. 600 Euro Ausbildungsvergütung und es reicht geradeso. Beim Studium bräuchte ich noch eine Wohnung, müsste Tankgeld und Kfz-Versicherung usw. bezahlen.

Werden die Studiengebühren von euren Firmen übernommen und fallen noch andere Kosten für das Studium an? Verwaltungsgebühren oder so?

Wie sieht es mit finanziellen Hilfen aus? Kindergeld? Wohnungsbeihilfe? Bafög? Kenne mich da leider gar nicht aus.

Wie hoch ist der Stresspegel? Ist es wirklich so arg wie man das immer hört?

Mehr fällt mir momentan nicht ein. Aber ich wäre sehr dankbar, auf diese Fragen eine Antwort zu bekommen bzw. eure Erfahrungen zu hören.

Vielen Dank!
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2010 - 19:44:47    Titel:

Lass dich nicht so von anderen Leuten verunsichern. Leute dramatisieren und übertreiben gerne.

Das mit dem Geld ist auch so eine Sache, meinst du, du würdest mehr Geld bekommen, wenn du irgendwo an einer Uni studieren würdest? Und meinst du da wäre der Stress soviel geringer?

Mit Sicherheit nicht, im dualen Studiengang stehst du finanziell immer noch besser da. Außerdem kriegst du dann wahrscheinlich auch noch Kindergeld und vielleicht können deine Eltern dann noch ein bischen beisteuern, das ist schon möglich, falls deine Eltern dazu nicht in der Lage sind, kann man soviel ich weiß, auch eine berufsausbildungsbeihilfe beantragen und Pendlergebühren lassen sich steuerlich auch absetzen.

Und der Stresspegel soll sehr hoch sein aber würde dich das wirklich abhalten? Vielleicht kommst du damit ja besser klar, als dein Kollege es tut. Ich sage versuch es einfach, wer kriegt bitte schon so ein Angebot? Die wenigsten die ich kenne, kriegen ihr Studium bezahlt. Überall muss man etwas dafür tun.

Das Schlimmste was passieren kann, ist dass du scheiterst und wäre das denn wirklich sooo schlimm? Das wäre immer noch besser als das was die meisten tun, die meisten geben ja schon auf, lange bevor es wirklich vorbei ist.
nasty_marty
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Anmeldungsdatum: 16.04.2010
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2010 - 22:54:54    Titel:

Was Studenten bisweilen als Stress bezeichnen, ist teilweise an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.
Es gibt natürlich auch sehr viele Ausnahmen. Den von dir geschilderten Fall mag ich nicht zu beurteilen.
Du wirst aber auch sehr viele Studenten finden, die sich über eine effektive 20 Stunden Woche beklagen. Mach dir das bewusst Wink
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2010 - 09:48:36    Titel:

nasty_marty hat folgendes geschrieben:
Du wirst aber auch sehr viele Studenten finden, die sich über eine effektive 20 Stunden Woche beklagen. Mach dir das bewusst Wink

Wobei man schon sagen muss, dass es keine 20h Woche bei dualen Studiengängen gibt...
Sicherlich ist Stress subjektiv und auch bei berufsbegleitenden Studiengängen allgemein wirst Du Leute finden die den "Stress" gähnend belächeln, hingegen viele andere dem Burn-Out sehr nahe sind.

Man sollte es nicht unterschätzen und auch nicht beschönigen (wobei auch nicht übertreiben) aber eine gewisse überdurchschnittliche Stressresistenz sollte man für solche Studiengänge schon mitbringen und tendentiell mehr als im Vollzeitstudium (wo ich persönlich auch finde, dass die meisten Studenten, wenn auch nicht alle, sich schlicht anstellen). Stress ist der Hauptgrund für den Abbruch von berufsbegleitenden Studiengängen. Meist ist das in der Stoffquantität in Relation zu der zur Verfügung stehenden Zeit begründet und ganz häufig kommt dann ein privater Aspekt hinzu.

Grüße,
Gozo
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