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Osmolaritätsmessung
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epheser
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Anmeldungsdatum: 24.03.2008
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2010 - 20:03:13    Titel: Osmolaritätsmessung

Hallo,

für meine Abschlussarbeit habe ich mit einem Messgerät Flüssigkeit auf ihre Osmolarität geprüft. Das Messgerät arbeitet mit Strom. Also nehme ich an, dass es die Leitfähigkeit der Flüssigkeit prüft und dann auf die osmotische wirksamen Teilchen schließt. Meine Frage ist nun: Wie ist dieses Funktionsprinzip? Wie kann ich von Leitfähigkeit auf Stoffkonzentration schließen. Ich bin auf dem Gebiet der Chemie ein ziemlich unwissender Mensch Wink daher würde ich mich über Hilfe sehr freuen.

Vielen Dank schon mal im Vorraus.
Andy 1987
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Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 278

BeitragVerfasst am: 16 Dez 2010 - 15:25:59    Titel:

Hey,

nur aufgrund der Tatsache, dass das Gerät Strom benötigt, würde ich nicht darauf schließen, dass die Leitfähigkeit gemessen wird. Scheint mir eher unwahrscheinlich, da verschiedene Ionen bei gleicher Ladung verschiedene Leitfähigkeiten aufweisen. Die Leitfähigkeit von Cl- ist also eine andere als die von I- . Da die Osmolarität von der Teilchenzahl abhängt, würde ich eine Messung der Gefrierpunktserniedrigung für sinnvoller halten. Daraus lässt sich die Osmolarität errechnen. Verfügt das Gerät denn über ein temperierbares Element?

Gruß
epheser
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Anmeldungsdatum: 24.03.2008
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 16 Dez 2010 - 22:35:50    Titel:

Hey Andy 87,

vielen Dank für deine Antwort. Das Gerät ([url]http://www.bon.de/tearlab-schnellen-ermittlung-osmolarit%C3%A4t-p-427.html) hat keine Bauteile auf die man einfluss nehmen kann. Es befindet sich zum Messen am oberen Ende ein elektronischer Chip mit dem die Flüssigkeit entommen werden kann. Dann steckt man dies in die Basisstation und die gibt dann innerhalb weniger sekunden den wert in mOsm/l raus.[/url]
Andy 1987
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Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 278

BeitragVerfasst am: 16 Dez 2010 - 23:39:04    Titel:

ok. Bei diesem Gerät kann eine kryoskopische Messung ausgeschlossen werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass über einen Sensor direkt der osmotische Druck gemessen wird, den die Flüssigkeit verursacht. Auch dieser Druck ist direkt abhängig von der Teilchenzahl, sodass die Osmolarität daraus bestimmt werden kann. Da das Gerät ja anscheinend nur für Tränenflüssigkeit gedacht ist, wäre eine Bestimmung über die Leitfähigkeit möglich, wenn näherungsweise davon ausgegangen werden kann, dass das Verhältnis der gelösten Teilchen in der Tränenflüssigkeit immer relativ gleich ist. Glaube trotzdem ncht an eine Leitfähigkeitsmessung. Man kann das aber leicht testen:
Löst man Zucker in Wasser liegen die Moleküle ungeladen vor. Bei einer Leitfähigkeitsmessung würde man kaum eine Leitfähigkeit detektieren. Wenn man damit also die Osmolarität einer Zuckerlösung bestimmen kann, ist die Messgröße definitiv nicht die Leitfähigkeit.
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