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Eigentumsfrage
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LawStudent09
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Anmeldungsdatum: 09.08.2010
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2010 - 15:36:10    Titel: Eigentumsfrage

Hi,

hier meine Augabe:

A lagert bei B Geräte ein. C, der Angestellte von B, stiehl ein Gerät und verkauft es an D. B will nun wissen, ob sie die HErausgabe von D verlangen kann

Ich habe angefangen, § 985 zu prüfen, komm aber nicht weiter, weil ich nicht weiß, wie es sich auswirkt, dass B die Geräte für A lagert. Wer ist denn hier Eigentümer? Kann nicht nur A die Herausgabe verlangen?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2010 - 22:27:24    Titel:

in der tat
wenn a es nur einlagert bleibt ereigentümer und b ist §985 verschlossen

auch §812 führt nicht weiter, da D den besitz von c geleistet bekommen hat

in betracht käme allerdings §1007II
auch wenn c besitzdiener des b war, ist sie b nach h.m. dennoch abhandengekommen

der anspruch könnte aber ausgeschlossen sein, wenn d eigentum erlangt hätte

ein gutgläubiger erwerb ist allerdings gemäß §935I2 ausgeschlossen

mithin hat b gegen d einen herausgabeanspruch nach §1007II bgb
Majestix
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 113

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2010 - 11:21:13    Titel:

Näher in Betracht kommen könnte neben vor allem 1007 II BGB noch GoA oder ungerechtfertigter Bereicherung, soweit die Weitergabe unerlaubt verbotswidrig war.
Der Schuldner könnte allerdings eventuell noch – und dies sogar noch im Prozess- anspruchsvernichtend an den Eigentümer herausgeben.
EldoradoO
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Anmeldungsdatum: 01.10.2009
Beiträge: 237

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2010 - 20:29:05    Titel:

Ronnan hat geschrieben:

Zitat:
auch wenn c besitzdiener des b war, ist sie b nach h.m. dennoch abhandengekommen


Ist es nicht so, dass wenn A bei B freiwillig eingelagert hätte und B die Sache verkauft hätte A dann das Eigentum verlieren würde?

Könnte man dann nicht sagen, dass es dann keinen Unterschied macht, wenn C die Sache verkauft weil er im Rechtskreis des B steht?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2010 - 01:10:04    Titel:

in der tat könnte man sagen, dass auch die überlassung an den besitzdiener eine hinreichende veranlassung darstellt

das ist allerdings nicht der standpunkt der h.m.
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