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Mnemotechnik beim Jurastudium
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ElMiguel
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Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2010 - 17:33:25    Titel: Mnemotechnik beim Jurastudium

Hallo!

Ich arbeite im Moment an einem Projekt, um Jurastudenten gezielt Mnemotechniken (Gedächtnis/Erinnerungs-Techniken) zum bewältigen Ihres Lernstoffes beizubringen.

Der Vorteil der Mnemotechniken liegt darin, dass man sich langweilige und abstrakte Fakten viel leichter und dauerhafter einprägen kann.

Bei dem Teil des Studiums, der logisches Denken und Herleitungen verlangt, kann ich nicht viel helfen, doch beim stupiden Auswendiglernen könnte ich weiterhelfen.

Deshalb meine Frage, was ein Juarastudent für seine Prüfungen oder auch auf lange Hinsicht einfach nur stur auswendig lernen muss?

Paragraphen?
Die Gliederung der Gesetzbücher, um bestimmte Paragraphen schnell zu finden?
Allgemeine Systeme um an bestimmte Problemstellungen heranzugehen?

Ich wäre über Tips oder Beispiele sehr dankbar!

Vielen Dank, Michael
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2010 - 19:19:38    Titel:

Gar nicht so viel wie man gemeinhin denkt. Nicht wenige behaupten, für das Examen nichts wirklich auswendig gelernt zu haben.

Ich lerne Definitionen auswendig (was ist eine "Waffe", was ein "Mangel", was eine "Gefahr"?) und bekannte Streitstände bzw. deren Argumente. Außerdem Prüfungsschemata z.B. zur Reihenfolge der Prüfung bei der Zulässigkeit von Klagen.
Gonzalez
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Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2011 - 09:22:35    Titel:

aus deiner frage schließe ich, dass du selbst kein jurastudent bist..? als außenstehender so eine "lerntechnik" speziell fürs jurastidum zu entwickeln erscheint mir sehr schwierig, zumal man nichts wirklich auswenig lernen muss (wie schon StR-Tobi sagt)
Daphney
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 214

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2011 - 12:58:09    Titel:

Dass man "nichts" auswendig lernen muss, stimmt ja aber nun auch nicht. Es ist im Vergleich sicher weniger als alle denken und für einen Jurastudenten, der an Masse gewöhnt ist, sowieso. Aber als wenig empfinde ich es trotzdem nicht.
Gerade das StrafR ist doch voll von Auswendiglernerei von Streitständen, die einem selbst im Traum nicht einfielen.
Ich bin jetzt noch nicht so weit, aber ich glaube schon, dass das Examen ein Kampf gegen das Vergessen wird - wie auch viele sagen.

Ich lerne neben diesen Sachen, die Tobi erwähnt hat (und bisher sind es wirklich noch nicht viele, aber das könnte auch an meiner Abneigung gegenüber StrafR liegen), auch Logikfragen, also zum Beispiel kleinere Übungsfälle, bei denen ich dann an Argumente denken muss oder an einen §, den man gern übersieht. Insofern tauchen auch im eigentlich logikbasierten Lernen immer mal wieder Spitzen auf, die auf purem Auswendiglernen basieren, da ich sonst im entscheidenden Augenblick nicht daran denke. Der Fehler ist mir einmal in einer Klausur passiert, dass ich einen Gedanken, den ich sogar selbst entwickelte, in der Hektik nicht einbrachte - der Unterschied war "gut" zu "sehr gut" - wobei mir klar ist, dass das fürs Examen noch gar nichts sagt. Seitdem pauke ich aber auch Dinge, die ich mir ursprünglich logisch erschlossen habe, auf die man aber nicht sofort wieder kommt.

Inwiefern entwickelt der Threadersteller denn da was?
Gonzalez
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Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2011 - 14:03:10    Titel:

wenn man das so sieht, dann besteht das ganze lernen aus auswendiglernerei.
Daphney
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 214

BeitragVerfasst am: 03 Jan 2011 - 15:21:55    Titel:

Kann sein, aber die Frage ist doch, ob sich das System, das er vorstellt, darauf anwenden lässt oder nicht. Wir nennen das, was wir tun, ja gerade nur unterschiedlich. Aber wir tun dasselbe.
ElMiguel
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Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 17:40:33    Titel:

Hm... das Problem scheint mir, dass man sich beim Jurastudium weniger auf das Gesetz, als viel mehr auf die schon gelösten Fälle konzentriert...
Was die Sache natürlich schwieriger macht, denn wenn jemanden ein Fall vorgelegt wird, dann muss er ja scheinbar erst einmal parallelen zu ihm bekannten Fällen ziehen.

Was ich eher anbieten könnte, wäre die Einspeicherung von harten Fakten.
Ich muss während der Prüfung spezielle Paragraphen nachschlagen und weiß im Gedächtnis genau, wo ich welche Themen im Gesetzesbuch finde.
Soetwas die Richtung. Wäre das zum Beispiel Hilfreich?
Kognitive Dissonanz
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 216

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 20:01:25    Titel:

Gibt es bereits. (Definitionen Strafrecht - Schnell gemerkt: Leichter lernen, Schneller merken, Sicherer erinnern)
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