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BWL - überhaupt ein universitäres Studium?
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> BWL - überhaupt ein universitäres Studium?
 
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Lena1986
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 993

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 08:55:21    Titel:

Aber eher sinnlos die Diskussion. Das Argument mit dem konzeptionellen Arbeiten zieht bei mir eher weniger.
Da steht die Frage dahinter, wie dieses konzeptionelle Arbeiten aussehen soll. Geht es darum, dass ein Ziel erreicht werden soll und derjenige sich den Weg dahin ausdenken und erarbeiten soll?
Je nach Aufgabe hilft es dir da nur in der Lage zu sein Dinge die man gelernt hat auf das Unternehmen anzuwenden und so zu modifizieren, dass das dann funktioniert.
Das hat allerdings nicht so viel mit dem Hochschulabschluss, sondern eher mit Organisationstalent, etwas Kreativität und noch ein paar anderen Eigenschaften die eher in der Person liegen zu tun.
michael.wi
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Anmeldungsdatum: 18.07.2007
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 09:37:14    Titel:

R1: Wenn du deine Diskussion ohne so viele persönliche Angriffe führen könntest - das wäre eine tolle Sache.
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1423

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 12:28:03    Titel:

Eben, ich glaube beleidigen lassen brauche ich mich nicht. Ich war bisher hier im Forum immer durchgehend sachlich und das verlange ich auch von anderen.

Ich möchte aber zumindest so freundlich sein und noch einige Fragen beantworten:

- 3 Semester mehr
6 Theoriesemester FH, 9 Theoriesemester Uni (Regelstudienzeit)
Das ist übrigens auch der Grund, warum ich einen FH-Bachelor grundsätzlich als sinnvoller erachte als einen Uni-Bachelor, weil er viel näher an einem ausgereiften Programm angelehnt ist bzw. die 6 Theoriesemester einfach übernommen werden konnten.

- Fächer
Es geht nicht um Fächer ansich, sondern um die Tiefe der Inhalte und das abstrakte Arbeiten. Du selbst hast in diesem Thread geschrieben, ich darf zitieren
"Wenn bspw. ein BWLer aufgrund seiner Kenntnisse, eine neue und bessere Methode findet, um Arbeitsprozesse in der Industrie effektiver zu gestalten, Kosten besser berechnen zu können udgl., dann würde ich sagen, dass er wissenschaftlich gearbeitet hat. So ist es zwar nie erforderlich wissenschaftlich ausgebildet zu sein, um etwas neues zu entdecken und zu gestalten, doch sehr nützlich."
Wo ist man nun wissenschaftlicher ausgebildet, an einer FH oder an einer Uni und wo ist dies dann vielleicht noch etwas mehr nützlich "um etwas neues zu entdecken und zu gestalten" (=konzeptionelles Arbeiten)? Wenn du selbst schreibst, eine wissenschaftliche Ausbildung ist nützlich dafür (dass sie nicht pauschal notwendig ist lasse ich absolut gelten), dann musst du auch gelten lassen wenn man sagt, eine wissenschaftlichere Ausbildung kann in diesen Bereichen dann vielleicht auch noch etwas mehr nützlich sein. Das sagt nichts drüber aus, dass man das als FH-Absolvent nicht genau könnte, aber dass man in diesem Bereich als Uni-Absolvent Vorteile aus seinem Studium ziehen kann, es dafür eben "nützlicher" ist.

- FH-Besuch
Ich frage mich umgekehrt, an welcher Uni du warst, dass du dir anmaßen kannst, ein Uni-Studium würde rein garnichts weiter bringen.

- "mein" konzeptionelles Arbeiten
Bsp.: Ich habe im Konzern eine EVA-Steuerung eingeführt, wo ich auch in der Theorie deutlich an meine Grenzen gestoßen bin. Ich musste hier weiter in die Theorie einsteigen, hab mir viele Fachartikel und Literatur besorgt, um das notwendige Handwerkszeug zu haben, das ganze in der Praxis umzusetzen. Kollegen hatten hier ein noch größeres Theoriedefizit bzw. konnten in einem Fall gerade mal noch etwas mit der Bezeichnung anfangen.


Und ums nochmal zu sagen:
Das ist meine persönliche Erfahrung. Die kannst du mir schlecht absprechen, genausowenig wie ich dir deine abspreche.
Ich hab auch mal ein Praktikum gemacht, wo ich meiner Betreuerin (FH-Absolventin) erklären musste, was der Unterschied zwischen Ist, Soll und Plan ist. Dass ich diese negative Erfahrung nicht generealisiere ist selbstverständlich. Umgekehrt gibt es bei Uni-Absolventen sicher auch einige, welche die Kurve von der Theorie zu Anwendung nicht gebacken kriegen.
Es ging hier schlicht um eine Differenzierung zwischen Uni und FH. Dass Unterschiede vorhanden sind, ist unzweifelhaft, dass diese Unterschiede auch in der Praxis Relevanz haben, ist meiner Erfahrung nach der Fall. Nicht umsonst wird eben auch was die Einsatzfelder betrifft bei einigen Unternehmen unterschieden.
Lena1986
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 993

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 13:45:51    Titel:

Meiner Meinung nach ist das was du mit der Einführung der EVA Steuerung beschreibst etwas, dass du auch gekonnt hättest, wenn du an einer FH gewesen wärst. Ich glaube in dem Fall kommt es einfach darauf an, wie viel Theorie du dir in deinem Studium selbst erarbeiten musstest und wie das Verhältnis und die Anforderung von Semesterarbeiten zu Klausuren war. Das Problem vieler FH´s ist einfach, dass lieber Klausuren als Hausarbeiten geschrieben werden, wordurch die Studenten keine Gelegenheit bekommen sich wirklich mal tief in eine Materie einzuarbeiten.
Ich weiß gar nicht wie viel Stunden ich während meines Studiums in der HSU oder im Wirtschaftsarchiv verbracht habe. Aber das übt eben.
Mein kleiner Bruder hingegen studiert Ing. in WHV und hat bis zum vierten Semester noch nicht mal einen Hausarbeit abgeben müssen. Seine erste Arbeit, bei der er sich wirklich in Materie vertiefen werden muss ist seine Bachelorarbeit.

Übrigens habe ich bei mir im Unternehmen ein Ideenmanagementsystem eingeführt. In die Psychologie hinter diesen Systemen und auch in die technische Umsetzung habe ich mich auch in Nachtarbeit in der HSU eingearbeitet. Kann man als Fhler durchaus Smile

Otscho hat folgendes geschrieben:
- 3 Semester mehr
6 Theoriesemester FH, 9 Theoriesemester Uni (Regelstudienzeit)
Das ist übrigens auch der Grund, warum ich einen FH-Bachelor grundsätzlich als sinnvoller erachte als einen Uni-Bachelor, weil er viel näher an einem ausgereiften Programm angelehnt ist bzw. die 6 Theoriesemester einfach übernommen werden konnten.



Ist es tatsächlich so, dass man an der Uni 9 Theoriesemester hat? Ich hatte an der FH 7 Semester Pflicht.
PradaCityGirl
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Anmeldungsdatum: 02.01.2011
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 21:59:34    Titel:

Leute da gibt es in meinen Augen wirklich nicht viel zu diskutieren. Die Sachen sind doch superklar.

UNI (aber bitte nur Mannheim, Köln und Frankfurt) = Zukunft und guten/hochbezahlten Job; die Personaler wissen das ein 1, Komma Abschluss z.B. an der Goethe Uni in Finance mehr wert ist als ein 1, Komma Abschluss an der "FH Hintertupfingen". Das ist halt mal so! Die FHler mit vollwertigem Abitur - solche soll es ja auch geben - haben sich halt auch für den chilligen Weg entschieden. Also, dann nicht beschweren!

Macht Euren Master aber leiber an einer soliden privaten Business School/Uni = EBS, LSE oder London Busines School (=LBS)

Wer dies nicht vorweisen kann, ist eh schlecht dran und schafft es in den meisten Fällen sowieso nicht in eine der global agierenden Topunternehemen hinein.

Wer sich natürlich als besserer Buchhalter im Saunabetrieb um die Ecke oder bei den Stadtwerken sieht, dafür reicht auch ein Abschluß an irgend einer der "namenlosen" staatlchen FHs.
...aber die Vorstellung mit Fach-Abit. in einem Hörsaal zu sitzen, obwohl ich ein vollwertiges Abi vorweisen kann, ist mir persönlich einfach zuwider, Sorry!
sidi
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 1708

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 22:08:10    Titel:

Kann kein Admin den Troll mal sperren. Ist doch offensichtlich, dass niemand solche Meinungen ernsthaft vertritt.
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1232

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 22:26:04    Titel:

Zitat:
Macht Euren Master aber leiber an einer soliden privaten Business School/Uni = EBS, LSE oder London Busines School (=LBS)


Die LBS nimmt nur Leute mit Berufserfahrung und die EBS als solide zu bezeichnen-_-.

Solche Leute machen einige interessante Threads wirklich kaputt und haben nichts anderes zu tun als zu provozieren.


Zuletzt bearbeitet von wima am 04 Jan 2011 - 22:41:16, insgesamt 2-mal bearbeitet
PradaCityGirl
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Anmeldungsdatum: 02.01.2011
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 22:27:07    Titel:

sidi hat folgendes geschrieben:
Kann kein Admin den Troll mal sperren. Ist doch offensichtlich, dass niemand solche Meinungen ernsthaft vertritt.


Zum 100.000 mal das ist meine Meinung hinter der ich stehe ...Dir muß sie ja nicht gefallen. Das heißt aber noch lange nicht das sie nicht legitim ist.
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1232

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 22:31:48    Titel:

Zitat:
...aber die Vorstellung mit Fach-Abit. in einem Hörsaal zu sitzen, obwohl ich ein vollwertiges Abi vorweisen kann, ist mir persönlich einfach zuwider, Sorry!


Im Mannheimer Master in Management ist ein Drittel der Leute von Fhs/BAs oder irgendwelchen Unis. An der EBS sollte sowas auch möglich sein.
R1
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.09.2009
Beiträge: 928

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2011 - 22:51:10    Titel:

Otscho hat folgendes geschrieben:
Eben, ich glaube beleidigen lassen brauche ich mich nicht. Ich war bisher hier im Forum immer durchgehend sachlich und das verlange ich auch von anderen.


Entschuldige, aber Du hast hier zu diesem Thema nichts sachliches geliefert. Wenn Du meinst, es sei sachlich, sich - weil man grad ganz stolz auf sein erstes Projektchen ist ? - sich was zu suchen und sich aufbaut und hinrotzt " Uni-Absolventen können im Gegensatz zu FH-Absolventen konzeptionell arbeiten, dann weiß ich nicht auf welchem Bahnhof Du stehst.

Otscho hat folgendes geschrieben:

Ich möchte aber zumindest so freundlich sein und noch einige Fragen beantworten:

Fein

Otscho hat folgendes geschrieben:

- 3 Semester mehr
6 Theoriesemester FH, 9 Theoriesemester Uni (Regelstudienzeit)
Das ist übrigens auch der Grund, warum ich einen FH-Bachelor grundsätzlich als sinnvoller erachte als einen Uni-Bachelor, weil er viel näher an einem ausgereiften Programm angelehnt ist bzw. die 6 Theoriesemester einfach übernommen werden konnten.


Da bist Du nicht so ganz richtig informiert? Wenn Du die Zeit für die Diplomarbeit vom Diplom (FH) -Studium abziehst, passt dass nicht ganz, wenn Du das mit einem 6 Semester Bachelor vergleichst. Dann - ich bin ja nicht so firm - möchte ich Dich fragen, wo die Zeit für die Diplomarbeit in Deinem 9 Sem. Uni-Studium ist?


Otscho hat folgendes geschrieben:

- Fächer
Es geht nicht um Fächer ansich, sondern um die Tiefe der Inhalte und das abstrakte Arbeiten. Du selbst hast in diesem Thread geschrieben, ich darf zitieren
"Wenn bspw. ein BWLer aufgrund seiner Kenntnisse, eine neue und bessere Methode findet, um Arbeitsprozesse in der Industrie effektiver zu gestalten, Kosten besser berechnen zu können udgl., dann würde ich sagen, dass er wissenschaftlich gearbeitet hat. So ist es zwar nie erforderlich wissenschaftlich ausgebildet zu sein, um etwas neues zu entdecken und zu gestalten, doch sehr nützlich."
Wo ist man nun wissenschaftlicher ausgebildet, an einer FH oder an einer Uni und wo ist dies dann vielleicht noch etwas mehr nützlich "um etwas neues zu entdecken und zu gestalten" (=konzeptionelles Arbeiten)? Wenn du selbst schreibst, eine wissenschaftliche Ausbildung ist nützlich dafür (dass sie nicht pauschal notwendig ist lasse ich absolut gelten), dann musst du auch gelten lassen wenn man sagt, eine wissenschaftlichere Ausbildung kann in diesen Bereichen dann vielleicht auch noch etwas mehr nützlich sein. Das sagt nichts drüber aus, dass man das als FH-Absolvent nicht genau könnte, aber dass man in diesem Bereich als Uni-Absolvent Vorteile aus seinem Studium ziehen kann, es dafür eben "nützlicher" ist.


Kann vieleicht auch etwas mehr nützlich sein... klingt nun schon mal irgendwie anders, als vorher? "Feststellung, dass man als Uni-Absolvent immer dann seine Vorteile ausspielen kann...."

"...wenn es konzeptioneller wird, weil man dann auf mehr Theorie zurückgreifen kann und daneben einfach auch abstrakteres Arbeiten gelernt hat."

Dazu generell: Nein! Es kann - wie ich sagte und wo Du mir beipflichtest - nützlich sein, wissenschaftlich ausgebildet zu sein. Generell. Wer überhaupt nur ein Grundstudium überlebt hat, weiß dass er es kann und könnte sich allein mit dem in allen möglichen Kram einarbeiten, wenn er es wollte. Es würde keinen Unterschied machen ob er sich - mit den grundlegenden Methoden, die er kennenlernte - auf ein Unternehmensproblem stürzt, oder auf eine Klausur, oder auf den Dr.-Grad.

Otscho hat folgendes geschrieben:


- FH-Besuch
Ich frage mich umgekehrt, an welcher Uni du warst, dass du dir anmaßen kannst, ein Uni-Studium würde rein garnichts weiter bringen.


anmaßen...... also wirklich, wie soll man mit so was verirrtem umgehen?


Was Du nicht wissen kannst: Ich empfehle jedem Bildungsmäßig eher etwas mehr, als weniger zu tun. Nicht aber, weil man das dann wirklich ungeheuerlich im sachlichen Berufsaltag gebrauchen könnte, was man da büffelt, sondern um sich so zwischen zahlreichen Vollpfropfen platzieren zu können, dass sie möglichst wenig untergeistliche Angriffsfläche haben.

Konzeptionell Denken und Arbeiten kannst Du, oder kannst es nicht. In der (Hoch-)Schule kannst Du durch diverse Aufgabenstellungen - als denkfähiger - lernen was so alles geht und überhaupt sehen, dass man es kann (oder nicht). Ein erfolgreich abgelegtes Studium (in BWL u. diversen anderen) sagt aber erst mal nur aus, dass Du nicht dumm bist und Grundlegende Kenntnisse mitbringst. Irgendeiner hatte es hier schon angeführt: Die Leistungen der Absolventen stehen nicht in Korrelation zu den in den Schulen erbrachten Leistungen.... einen kausalen Zusammenhang kannst Du Dir dahingehend abschmatzen.


Otscho hat folgendes geschrieben:

- "mein" konzeptionelles Arbeiten
Bsp.: Ich habe im Konzern eine EVA-Steuerung eingeführt, wo ich auch in der Theorie deutlich an meine Grenzen gestoßen bin. Ich musste hier weiter in die Theorie einsteigen, hab mir viele Fachartikel und Literatur besorgt, um das notwendige Handwerkszeug zu haben, das ganze in der Praxis umzusetzen. Kollegen hatten hier ein noch größeres Theoriedefizit bzw. konnten in einem Fall gerade mal noch etwas mit der Bezeichnung anfangen.


Ich falle gleich aus allen Wolken. Nur, EVA..... ist nicht Deine Erfindung, oder wie? Ja, also dann muss ich Dich enttäuschen... das nennt man dann "Anwendung von Methoden / Wissenschaften" (Du weißt schon, das ist das, von dem man sagt das lernt man an der FH). Und wenn Du sagst, Deine Kollegen hatten noch weniger Plan, meinst Du dann alle Kollegen, oder meinst Du damit nur die FH-Kollegen? Und wie sollen denn die Plan haben, wenn die sich nicht wie Du darin eingearbeitet haben, weil sie dieses Projekt ja gar nicht hatten? Verstehste? Ich komme Deiner Logik nicht hinterher....(muss ein typisches FH-Problem sein).

Und dann meinst Du, dass ein FH-Kollege nicht dazu fähig wäre (wenn es seine Aufgabe gewesen wäre), dass er sich, wie Du, das theoretische Handwerkszeug besorgt und damit arbeiten kann? Sag ma.... bist Du der, den ich mein Leben lang suche? Bist Du Gott?


Otscho hat folgendes geschrieben:

Es ging hier schlicht um eine Differenzierung zwischen Uni und FH. Dass Unterschiede vorhanden sind, ist unzweifelhaft,


wer sagt das? Hm...mag sein? Vielicht liegt es am Betrachtungswinkel? Schick doch mal einen Durchschnittsstudenten von der Dorf-Uni zur FH nach Reutlingen, oder Deggendorf.....oder so.... und dann frach den noch ma, wie der Ausflug war.


Otscho hat folgendes geschrieben:

dass diese Unterschiede auch in der Praxis Relevanz haben, ist meiner Erfahrung nach der Fall.


Weil Du persönlich, mit Deinem Projekt an Deine Grenzen gestossen bist, kannst Du daraus schlussfolgern, dass ein FH-Abslovent das nicht kann...
menschenskind ist das ..... Gott oh Gott oh Gott!

Otscho hat folgendes geschrieben:

Nicht umsonst wird eben auch was die Einsatzfelder betrifft bei einigen Unternehmen unterschieden.


Laughing Was Du Dir zwar nicht vorstellen kannst, aber dennoch so ist, ist, das Personaler, Menschen sind, wie wir alle (weißt Du?). Und so gibt es Personaler, die wie Du ticken und andere wie ich. Und so wie Du es selbst schreibst - "bei einigen Unternehmen" sind solche so wie Du (denen kannste auch nich helfen).


Zu Deiner Differenzierung zwischen Uni und FH

XXXX studierte an der privaten Fachhochschule Göttingen BWL mit
den Schwerpunkten Marketing, E-Business und Asien/Pazifik.
Anschließend stieg er als Consultant bei der Unternehmensberatung
UNICconsult Strategieentwicklung ein.
Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand
am Lehrstuhl für Strategisches Marketing an der European
Business School (EBS) mit den Forschungsschwerpunkten
Konsumentenverhalten, Nischenmarketing, Versandhandelsmarketing.


Ein Autor des Jahrbuch des Marketing 2010/11


Das ist nur ein Beispiel... da hast Du einen FH-Absolventen, der Deine (Elite-)Uni-Kollegen demnächst unterrichtet, derweil er bislang an dieser (Elite-) Uni promoviert....

Wie kann er das? Er hat doch nur eine FH-Bildung und wie soll er damit nur wissenschaftlich arbeiten? Shocked

Das zu MEINER These: Ob einer konzeptionell arbeiten kann oder nicht, liegt einzig in der Person (seinem Willen, seinen persönlichen Fähigkeiten und seiner Einstellung zu etwas) und nicht darin, welche Schule (Uni-FH) er besucht hat. Denn dieser da z.B. hat nichts anderes an Stoff vorgesetzt bekommen, wie all seine anderen FH-Kollegen. Er jedoch, findet das Wühlen in diesen Stoffen besonders interessant.... sonst nix. Und das es natürlich mehr Uni-Absolventen gibt, die promovieren (gar Prof. ) werden wollen, liegt in der Natur der Dinge (die meisten BWLer wollen in die Wirtschaft und natürlich planen FH-Studenten noch seltener, dass sie Prof werden wollen - sonst könnten sie gleich zur Uni). Was, wie Du siehst, nicht bedeutet, sie könnten es nicht, weil sie in ihrem FH-Studium kein konzeptionelles Arbeiten gelernt hätten, oder weil FH-Studenten dies per se nicht könnten.
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