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3-Fach-Bachelor
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markusob
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 601

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2011 - 00:43:54    Titel:

Dann bist du halt von der Diskussion müde geworden. Wir kommen da sicherlich zu keinem Konsens. Jedenfalls habe ich selber und andere, die ich persönlich kenne, mit geisteswissenschaftlichen Fächern ganz andere Erfahrungen gemacht wie in der Statistik angegeben. Es ist auch einfach logisch, dass es ein großer struktureller Nachteil ist, wenn man gezielt ein Studienfach wählt, dessen Inhalte in Unternehmen nicht benötigt werden und das an anderen Fähigkeiten unterm Strich auch nur das vemittelt, was jedes andere Studienfach nebenei vermittelt. Sich ständig rechtfertigen und interessant machen zu müssen und doch nichts Gescheites abzukriegen, war ich einfach leid.

Bessere Arbeitsbedingungen für Praktikanten? Die Motivation, ein Praktikum zu machen, rührt ja wohl keinesfalls daher, dass man zum Arbeiten im Sinne von Geld verdienen dorthin geht. Warum sollten Studenten bessere Arbeitsbedingungen verlangen? Die wirkliche Motivation von 99% der Praktikanten ist doch die, dass man am Ende ein gutes Praktikumszeignis bekommt und einen bekannten Namen im Lebenslauf hat, weil scheinbar heute ein allgemeiner Konsens besteht, das jeder Absolvent, der kein Praktikum im Lebenslauf hat, zweite Wahl ist. Je lascher Praktika vergeben werden, desto lieber müsste es den Studenten demnach sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es im Interesse der Studenten ist, den Zugang zu Praktikas zu erschweren.
Kognitive Dissonanz
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 216

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2011 - 01:36:16    Titel:

Schnurz321 hat folgendes geschrieben:
Stimmt denn die Zahl mit den 20% Arbeitslosigkeit unter GWlern? Wenn ja, dann ist es auch Fakt, dass diese Zahl um 100% bzw. 300% höher ist als die Gesamtarbeitslosigkeit bzw. die der anderen Akademiker.


Nun, die Zahl kann man selber errechnen, in dem man die pdf-Datei zum akademischen Arbeitsmarkt der Arbeitsagentur auswertet, die hier früher geposted wurde. Dort ist jeweils angegeben, wie viele Beschäftigte es gibt und wie viele Arbeitslose. Einfache Division ergibt dann bei den Geisteswissenschaftlern eine entsprechende Quote von 20%. (Ja, ich weiß, genau genommen ist es nicht die ALQ, sondern die Relation von Erwerbslosen zu Erwerbstätigen...)

Sie ist sicherlich viel höher als die der Ingenieure oder Mathematiker, was eventuell auf einer Selbst-Selektion der entsprechenden Studenten basiert, aber keineswegs 300% höher als die ALQ gewisser anderer Fächer. Besonders besorgniserregend sind dabei die armen Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Dort beträgt die Arbeitslosigkeit gemäß entsprechenden Zahlen nämlich gerundete 13% (13100 Arbeitslose, 103300 Beschäftigte), und dies ist sicherlich nicht durch Selbstselektionseffekte verzerrt. Auch andere fachspezifische Arbeitslosenquoten liegen im zweistelligen Bereich.

Viel interessanter als eine pauschale Verunglimpfung der Geisteswissenschaften wäre es daher zu untersuchen, wodurch der Arbeitsmarkterfolg denn nun beeinflusst wird. Die Frage ist also, ob die Arbeitsloigkeit durch einen Stigmatisierungseffekt des Faches verursacht wird und wie viel davon auf das Fach zurückgeführt werden kann, oder durch individuenspezifische Effekte. Eine solche konstruktive Diskussion wird leider unmöglich gemacht, wenn die zu untersuchende Gruppe als Abfall bezeichnet wird und dieser Gruppe sogar die reine Möglichkeit (!!!) einer Anstellung in der Wirtschaft abgesprochen wird.


Zuletzt bearbeitet von Kognitive Dissonanz am 06 Jan 2011 - 06:48:13, insgesamt einmal bearbeitet
Kognitive Dissonanz
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 216

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2011 - 01:54:03    Titel:

markusob hat folgendes geschrieben:
Es ist auch einfach logisch, dass es ein großer struktureller Nachteil ist, wenn man gezielt ein Studienfach wählt, dessen Inhalte in Unternehmen nicht benötigt werden und das an anderen Fähigkeiten unterm Strich auch nur das vemittelt, was jedes andere Studienfach nebenei vermittelt.
Anhand deiner eigenen Beiträge sieht man, dass das eben nicht so ist, zumindest wenn ich dich als repräsentativen Bwler nehme. Ich habe beim Lesen deiner Antworten das Gefühl, dass du oftmals überhaupt nicht verstehst, worüber ich rede. Wenn ich z.B. sage, deine Lektüre ist bereits vorstrukturiert, die der Geisteswissenschaften hingegen oftmals nicht, und daraufhin die Antwort von "exotischen Quellen" handelt, merke ich einfach, dass mein Punkt nicht verstanden wurde. Das entspricht auch meiner Erfahrung mit Bwlern, dass ihnen oftmals das Abstraktionsniveau und teilweise einfach Textverständnis fehlt. Das ist ok. Aber zu sagen, dass das Studium der Bwl dies im gleichen Maße lehrt wie andere Studienfächer, ist für mich daher so weit hergeholt, dass es fast irreal wirkt.

markusob hat folgendes geschrieben:
Bessere Arbeitsbedingungen für Praktikanten? Die Motivation, ein Praktikum zu machen, rührt ja wohl keinesfalls daher, dass man zum Arbeiten im Sinne von Geld verdienen dorthin geht. Warum sollten Studenten bessere Arbeitsbedingungen verlangen?

Markus, du fragtest mich, warum Studenten sich über unbezahlte Praktika aufregen sollten und welchen Anreiz sie haben dagegen vorzugehen. Ich habe dir die Gründe genannt, die damals von entsprechenden Studenten genannt wurden (es gab mWn. sogar Bundestagspetitionen dazu). Das ist erstmal ein historisches Faktum. Wenn du sagen möchtest, dass ich dies Faktum falsch wiedergebe, fordere ich dich auf mir Quellen zu nennen und mich der historischen Unwahrheit zu überführen. Bei allem Respekt, aber ich kann nichts dafür, dass du nicht über das Tagesgeschehen informiert bist, und dir daher nicht bewußt ist, was im Zusammenhang mit "Generation Praktikum" alles passiert ist. Das ändert aber nichts daran, dass entsprechende Studenten eine Reglementierung verlangt haben.
Sissiatj
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Anmeldungsdatum: 06.12.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2011 - 08:20:08    Titel:

Es tut mir Leid, ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber das eigenliche Thema der Diskussion kenne ich zur Genüge und deshalb möchte ich doch jetzt unbedingt mal meinen Senf dazugeben bzw. eine andere Fragei n den Raum werfen.

Was sagt ihr denn dazu, wenn man einfach kein "Talent" für Naturwissenschaften und alle verwandten Gebiete (vor allem Mathematik) hat? Und dass es Talente für bestimmte Fächer gibt, darüber müssen wir ja hoffentlich nicht diskutieren, die Aussage "Jeder kann ein Mathematikstudium schaffen, wenn er es wirklich will" halte ich für Unsinn.
Mein Punkt ist also der Folgende:

Was wenn jemand (ich zum Beispiel) euch in allen Punkten zustimme,einsehe warum Ingenieurswissenschaftliche Fächer oder BWL für den Arbeitsmarkt wichtiger und sinnvoller sind, ich natürlich ebenfalls gerne einen guten Berufundeinanständiges Gehalt haben möchte, und ich sogar der Meinung bin, dass ich zum Beispiel meine "soziale Ader" viel eher ausleben kann, wenn ich zum Beispiel Umwelttechnologie studiere und damit in einem Land meiner Wahl arbeite und "helfe".

Was wenn ich all das finde und trotzdem,mit realistischer Selbsteinschätzung weiß,dass ich dank unterirdischer Leistungen in den Fächern Physik, Mathe, Chemie und Informatik ziemlich sicher nicht fähig wäre, ein solches Studium überhaupt nur zu bestehen, sofern ich denn angenommen werde,geschweige denn einenguten Abschluss zu machen?

Es kommt mir nämlich oft so vor, als vergessen manche, wenn sie über Geisteswissenschaftler sprechen, dass viele von ihnen nicht Menschen sind, welche das vielversprechende WING Studium ausgeschlagen haben,um sich doch lieber mit Germanistik zu beschäftigen, sondern eigentlich keine Wahl hatten. Und seid ihr auch der Meinung, dass jemand der absolut keine Technikaffinität hat, aber vielleicht sein Studium an irgendeiner TU irgendwie durchgezogen hat, dann wirklich eine gute Arbeit machen wird?
Ich wage das zu bezweifeln, aber ich würde gerne mal hören, was ihr von diesen Gedanken haltet.
Yin
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 87

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2011 - 10:14:17    Titel:

Ich glaube, dass BWL-Studenten oftmals keinen wirklichen Interesse an ihrem Studium haben, die Wirtschaft sie dazu zwingt und es angeblich einen Arbeitsplatz in der Zukunft sichern soll~

Gäbe es weder Kapitalismus noch Materialismus, so wäre BWL mit Sicherheit eines der wenigsten studierten Fächer~

Ein Beispiel hierfür sind Promis und Studenten aus reichen Familien, die meistens Geistes- oder Sozialwissenschaften studieren, da sie finanziell abgesichert sind~

Schaffe ich es rgendwann den Jackpot zu knacken, so würde ich mein Leben lang dem Studium von Japanologie, Sinologie und Geschichte widmen und darin meine Professortitels machen~

Schade, dass wir Menschen von Geld beherrscht und gesteuert werden...
markusob
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 601

BeitragVerfasst am: 07 Jan 2011 - 16:49:17    Titel:

@ Kognitive Dissonanz

Du kannst es als Dummheit auffassen, aber ich verstehe immer noch nicht, was du mit „vorstrukturierten“ und „nicht vorstrukturierten“ Quellen meinst. Wenn ich z.B. eine Figur in einem Roman im Rahmen einer Hausarbeit zu interpretieren versuche, dann greife ich hier auch auf die Primärliteratur (den Roman) zu und auf Sekundärliteratur (Beiträge, in denen andere schon ihre Sichtweise darstellen, wie die Figur oder andere Aspekte des Romans interpretiert werden können). Daraus entwickle ich meine eigene Interpretation und versuche neue Aspekte reinzubringen oder die Figur unter einem anderen Gesichtspunkt zu interpretieren. Was ist solchen Quellen unstrukturierter als wenn ich z.B. im Rahmen einer Personalwirtschaft-Hausarbeit Literatur zum Thema „Maßnahmen zu Verhinderung von Mobbing am Arbeitsplatz“ auswerte? Ich würde sogar behaupten, dass ein solches Thema wie Mobbing am Arbeitsplatz mehr auf andere Wissenschaften zugreift als das sehr in sich geschlossene Bereich der Literaturwissenschaft. Da musst du schon konkreter werden, sonst verstehe ich es nicht.

Ich finde es auch rührend, dass du dir so sehr um die Gruppe der Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Sorgen machst. Die Sache ist nur so, dass diese Berufsgruppen zu 70% selbständig sind (Tendenz war früher noch viel größer). Wer also nach einer angemessenen Zeit im Angestelltenverhältnis keine eigenen Mandate mitbringt und immer noch auf ein reines Anstellungsverhältnis angewiesen ist, der hat natürlich schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt. Denn die Möglichkeiten, da als reiner Angestellter was zu machen, brechen ab einem bestimmten Punkt in der Karriere einfach weg. Es ist eben relativ rar, dass ein Steuerberater einen anderen einfach nur so einstellt, ohne dass dieser irgendein unternehmerisches Engagement mitzubringen bereit ist oder in der Lage dazu ist. Auch mittelständische Betriebe haben nicht eine so große Menge an Steuerproblemen, dass sie einen Steuerberater in Vollzeit einstellen können. Hier findet man oft gemischte Strukturen, in denen ein Steuerberater teilweise angestellt ist und teilweise weitere Mandate freiberuflich betreut (Syndikus-Steuerberater). Die Struktur der Branche kann Imo nicht sinnvoll durch die üblichen Größen der Arbeitsagentur wiedergegeben werden. Das trifft sicherlich auch auf die Geisteswissenschaften zu, da die Zahlen nicht wiedergeben können, wie viele in prekären Arbeitsverhältnissen arbeiten, gezwungen waren, Umschulungen zu machen oder einfach nur in Teilzeit arbeiten (Frauenanteil ist in den GS sehr hoch.). Daher habe ich auch von Anfang an gesagt, dass Statistiken nicht geeignet sind, die Situation richtig darzustellen.

@Sissiatj

Das Argument kommt immer wieder hoch, dass GS sowieso keine guten BWLer oder Ingenieure abgegeben hätten. Da stimme ich unter Einschränkungen schon zu. Aber ist denn ein unsinniges Studium zu machen in dem Fall eine Lösung? Das Studium zögert den Zeitpunkt, an dem man sich ernsthafte Gedanken um einen Beruf machen muss, nur hinaus. Spätestens nach dem Studium wird sich jeder GS doch wieder mit der Frage beschäftigten müssen, was er der Wirtschaft bieten kann. Und dem Fall ist es doch schade, wenn sich intelligente Leute selbst durch so ein Studium ins Bein schießen und dann andere an ihnen vorbei ziehen, die oft sogar weniger auf dem Kasten haben, aber so schlau waren, „was Gescheites zu lernen“.
Kognitive Dissonanz
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 216

BeitragVerfasst am: 07 Jan 2011 - 19:12:59    Titel:

markusob hat folgendes geschrieben:
Du kannst es als Dummheit auffassen, aber ich verstehe immer noch nicht, was du mit „vorstrukturierten“ und „nicht vorstrukturierten“ Quellen meinst.
Es kann durchaus vorkommen, dass du anhand der Sprüche Salomon's dessen Haltung zum Industriekapitalismus herausarbeiten sollst unter besonderer Beachtung des drei-gliedrigen Schulsystems. Klingt weit hergeholt, und für einen Bwler absurd. Ich bin mir aber sicher, dass die meisten Geisteswissenschaftler dies bewerkstelligen können.

Hingegen kommt es doch eher seltener vor, dass du anhand des Baetge Handlungsempfehlungen für die Wahl des korrekten Controlling-Systems herausarbeiten sollst. Warum? Nun, bei Baetge dreht sich alles um Bilanzen. Da wird man nichts zum Controlling finden. Alles schön vorstrukturiert.

Im obigen Beispiel hingegen findet man in keinem einzigen Spruch Salomons das Wort "Industriekapitalismus", unter anderem, da es das zu Lebzeiten Salomons noch gar nicht gab. Das stellt allerdings kein Hindernis für GWs dar.

Nur zur Erinnerung um nicht falsch verstanden zu werden: deine Auffassung war es, dass das Bwl-Studium alle Fähigkeiten eines GW-Studiums nebenbei vermitteln würde. Das halte ich für vermessen. Nur weil du in Controlling ein wenig Plus und Minus rechnen musst, hast du noch lange nicht die gleichen Fähigkeiten wie ein Mathematiker. Gleiches gilt auch hier: nur weil du Quellen zitieren musst, heißt das noch lange nicht, dass du die gleichen Fähigkeiten hast wie ein Geisteswissenschaftler.
vonhelden
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 466

BeitragVerfasst am: 07 Jan 2011 - 21:58:35    Titel:

Yin hat folgendes geschrieben:
Ich glaube, dass BWL-Studenten oftmals keinen wirklichen Interesse an ihrem Studium haben, die Wirtschaft sie dazu zwingt und es angeblich einen Arbeitsplatz in der Zukunft sichern soll~

Gäbe es weder Kapitalismus noch Materialismus, so wäre BWL mit Sicherheit eines der wenigsten studierten Fächer~

Ein Beispiel hierfür sind Promis und Studenten aus reichen Familien, die meistens Geistes- oder Sozialwissenschaften studieren, da sie finanziell abgesichert sind~

Schaffe ich es rgendwann den Jackpot zu knacken, so würde ich mein Leben lang dem Studium von Japanologie, Sinologie und Geschichte widmen und darin meine Professortitels machen~

Schade, dass wir Menschen von Geld beherrscht und gesteuert werden...


5 Euro bekommst du, wenn du die Logiklücke in deinem Posting findest.
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 08 Jan 2011 - 02:28:13    Titel:

Zitat:
Sie ist sicherlich viel höher als die der Ingenieure oder Mathematiker, was eventuell auf einer Selbst-Selektion der entsprechenden Studenten basiert, aber keineswegs 300% höher als die ALQ gewisser anderer Fächer. Besonders besorgniserregend sind dabei die armen Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Dort beträgt die Arbeitslosigkeit gemäß entsprechenden Zahlen nämlich gerundete 13% (13100 Arbeitslose, 103300 Beschäftigte), und dies ist sicherlich nicht durch Selbstselektionseffekte verzerrt. Auch andere fachspezifische Arbeitslosenquoten liegen im zweistelligen Bereich.


300 Prozent wurde abgeleitet von der durchschnittlichen Arbeitslosigkeit unter Akademiker, da diese im Schnitt deutlich unter 5 % liegt.

Ich will das Gehalt und die Fähigkeiten nicht allzu klein reden. Also mitunter ist der Lohn gar nicht so schlecht. Zumindest auf der von dir abgegebenen Statistik scheinen recht hohe Einstiegsgehälter gegeben.Auch wenn mir andere Quellen oft anderes sagten.

Aber du musst doch eingestehen, dass das schon ein ziemliches Problem ist oder nicht? Also die Arbeitslosigkeit vom GW.

Zitat:
Die Frage ist also, ob die Arbeitsloigkeit durch einen Stigmatisierungseffekt des Faches verursacht wird und wie viel davon auf das Fach zurückgeführt werden kann, oder durch individuenspezifische Effekte.


Ich denke schon es ist, wie bereits vermutet eben nicht auf die direkte Verwertbarkeit des Studienwissens im Beruf zurückzuführen. Woran soll es denn sonst liegen? Sicher nicht daran, dass die Arbeitgeber die GWs einfach nur schlechtreden.Abi und dann just for fun studieren und sojemand soll besser als jemand sein, der speziell ausgebildet wurde, mitunter schon jahre an Berufserfahrung sind?

Manche Dinge muss man halt in der Praxis tun,das ist wie mit der Liebe.

Zitat:
Anhand deiner eigenen Beiträge sieht man, dass das eben nicht so ist, zumindest wenn ich dich als repräsentativen Bwler nehme. Ich habe beim Lesen deiner Antworten das Gefühl, dass du oftmals überhaupt nicht verstehst, worüber ich rede.


Inwiefern soll der Beitrag dafür Beweis sein, dass alle anderen außer Geisteswissenschaftler keine komplexen Texte verstehen oder komplexe ,kritische Gedanken denken können? DAS entbehrt doch jeglicher Grundlage. Und ich bin auch kein Bot nur weil ich eine andere Meinung habe.

Tut mir leid wenn dich das vielleicht ein bischen verstört aber für mich klingt das eher nach

"Ich fühle mich missverstanden also musst DU hier der Dumme sein." Seine Meinung ist übertrieben aber wahrscheinlich auch wegen der schlechten Erfahrung die man gemacht hat, diese verbittert doch mitunter ziemlich.

Was unterstellst du ihm denn? Du unterstellst ihm Dummheit weil er Quellen anders deutet als du, was mitunter doch legitim sein kann. Du hast aus der einen Quelle das Geisteswissenschaftler 2600 Euro Einstiegsgehalt erhalten. Das sehe ich z.B auch ein, auch wenn die meisten Quellen die ich aufgesucht habe, eher was anderes vermuten lassen. Manche Geisteswissenschaftler haben auch ganz solide Perspektiven aber dabei ist nunmal nicht egal, WAS man studiert.

Wenn ich auf Gehaltsvergleich.de blicke, so verdient ein Anglist teilweise ganz gut Geld, oft aber verdient er sogar verdammt wenig Kohle und hat schlechte Arbeitsmarktchancen als vielleicht ein Soziologe oder Politikwissenschaftler oder Geograph.

Verschiedene Quellen geben verschiedene Dinge an.

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,577672,00.html

Du sagst "Generation Praktikum" sei ein gewollter Mythos. Er behauptet es sei kein Mythos. Natürlich wird auch viel übertrieben aber diese Quelle spricht z.B. von präkeren Arbeitsmarktverhältnissen.

Dort hieße es dann auf einmal, die Arbeitslosigkeit sei bei 5 Prozent, vielleicht liegt das am Alter des Artikels.

Wobei dann auch die Rede von Zeit und Honorarverträgen sei und das nur jeder 8te eine feste Arbeitsstelle nach dem Studium erreicht.

Dort liegt der Durchschnittlohn dann sogar bei unter 1900 Euro im Monat und das nur jeder 5te zufrieden mit seinem Lohn sei und viele im Nachhinein doch etwas anderes studiert hätten, nicht weil ihr Fach ihnen nicht gefiel, sondern weil ihre Jobs oft unterfordernd oder fachfremd waren.

Ich glaube nichtmal, dass die Lage damals sooo schlimm war. Die Sache ist nur die, dass jetzt nicht automatisch jeder nur weil er mal was aus einer bestimmten Quelle anzweifelt oder relativiert, automatisch unkritisch, stumpf oder sonstwie in seiner Wahrnehmung gestört ist.

Schonmal daran gedacht, dass seine Ansichten doch ein wenig einen wahren Kern haben. Ich stimme z.B. nicht mit der Ansicht überein, dass diese mehrfachbachelor reiner Abfall sind. Nur die Aussage, dass das konkret anwendbare Fachwissen von anderen Akademikern ein Vorteil ist und der angebliche Vorteil der Geisteswissenschaftler oft auch auf andere Akademiker zutrifft, ist doch so an sich gar nicht verkehrt?


Zitat:
Wenn ich z.B. sage, deine Lektüre ist bereits vorstrukturiert, die der Geisteswissenschaften hingegen oftmals nicht, und daraufhin die Antwort von "exotischen Quellen" handelt, merke ich einfach, dass mein Punkt nicht verstanden wurde. Das entspricht auch meiner Erfahrung mit Bwlern, dass ihnen oftmals das Abstraktionsniveau und teilweise einfach Textverständnis fehlt. Das ist ok. Aber zu sagen, dass das Studium der Bwl dies im gleichen Maße lehrt wie andere Studienfächer, ist für mich daher so weit hergeholt, dass es fast irreal wirkt.


Nun, du sagst BWLer können tendenziell keine komplexen Texte verstehen oder ihr Denken habe kein so hohes Abstraktionsniveau wie das von Geisteswissenschaftlern. Tut mir leid aber eine solche Aussage halte ich für vermessen und arogant.

Vor allem wenn du sie von deinen persönlichen Erfahrungen ableitest oder weil dir mal 1-2 Leute hier gegen den Strich gehen.

Vielleicht können sie Heideggers verschachtelte überladene Sprache nicht genau verstehen oder haben sich nicht tiefergehend mit dem befasst, was Nietsche unter dem Begriff des Übermenschen verstand. Ich schätze aber mal auch, dass sowas vermutlich nicht für sie von Bedeutung sein wird.

Es ist doch albern zu behaupten, die paar Jahre Studium allein würden auf ewig bestimmen, zu welchen Gedankenleistungen eine Person im Stande ist. Den sonst wären viele GW auch ziemlich eingeschränkt. Ich meine wenn man mal von Fächern mit Statistik absieht, wie hoch ist der Matheanteil in Germanistik?Sind also alle Germanisten unfähig höhere Mathematik anzuwenden?Sicher nicht. Auch wenn die MINTler und Wirtschaftswissenschaftler wegen ihrer guten mathematischen Ausbildung wahrscheinlich schon einen gewissen Vorteil haben werden.

Deswegen werden schlaue Menschen wahrscheinlich auch meistens irgendwas finden, egal was sie studiert haben.

Ich geb dir ja auch insofern recht, dass es echt stumpfe BWLer gibt, das streite ich auch gar nicht ab aber die wirst du dann wahrscheinlich überall finden, diese Fachidioten die über ihre kleine Scholle nicht hinauskönnen. Genau wie der Ingenieur, der sich mit nichts befassen will, was sich der Dinglichkeit entzieht. Für alles gibt es einen negativen Stereotypen

Sowas gibt es aber auch auf der anderen Seite. Zumindest habe ich das in meinem Jahrgang schon häufig erlebt.Irgendwelche zarten Prinzessinnen mit schlechtem 3er Abi, die sich nicht wirklich für Gesellschaft und Politik interessierten, sich auch nicht genug für andere interessierten, um z.B. in die soziale Richtung zu gehen und totale Mathematikphobiker sind, die damals schon in der Mittelstufe ihre Probleme damit hatten. Halt einfach Leute die sich für das mondäne Tagesgeschäft nie interessiert haben und dann vielleicht Philosophie und Kunstgeschichte studieren, weil sie sonst nichts interessiert oder sie sonst nichts können.


Zitat:
Was wenn ich all das finde und trotzdem,mit realistischer Selbsteinschätzung weiß,dass ich dank unterirdischer Leistungen in den Fächern Physik, Mathe, Chemie und Informatik ziemlich sicher nicht fähig wäre, ein solches Studium überhaupt nur zu bestehen, sofern ich denn angenommen werde,geschweige denn einenguten Abschluss zu machen?

Es kommt mir nämlich oft so vor, als vergessen manche, wenn sie über Geisteswissenschaftler sprechen, dass viele von ihnen nicht Menschen sind, welche das vielversprechende WING Studium ausgeschlagen haben,um sich doch lieber mit Germanistik zu beschäftigen, sondern eigentlich keine Wahl hatten. Und seid ihr auch der Meinung, dass jemand der absolut keine Technikaffinität hat, aber vielleicht sein Studium an irgendeiner TU irgendwie durchgezogen hat, dann wirklich eine gute Arbeit machen wird?
Ich wage das zu bezweifeln, aber ich würde gerne mal hören, was ihr von diesen Gedanken haltet.


Ich kann das ganz gut nachvollziehen was du meinst. Ich z.B. würde wohl am liebsten Physik- oder Mathematikprofessor werden, wenn ich in dieser Richtung etwas begabter wäre.

Nur muss man deswegen Geisteswissenschaften studieren? Wahrscheinlich auch deutlich über der Regelstudienzeit und auch nicht wirklich überragend gut, weil man halt nichts anderes schaffen würde?

In so einem Fall frage ich mich z.B. warum man dann nicht einfach eine technische oder handwerkliche Berufsausbildung macht. Da muss man nicht unbedingt ein totales Mathegenie sein, man kann sich da gut weiterbilden, im fachlichen wie betriebswirtschaftlichen Bereich, verdient mitunter echt nicht schlecht und kann auch international gut arbeiten. Auch in der Entwicklungshilfe oder bei Ärzte ohne Grenzen und ähnlichen Aktion. Die brauchen auch gute Versorgungstechniker,Handwerker, Krankenpfleger, medizinisch technische Assistenten usw usf.

Zitat:
Es kann durchaus vorkommen, dass du anhand der Sprüche Salomon's dessen Haltung zum Industriekapitalismus herausarbeiten sollst unter besonderer Beachtung des drei-gliedrigen Schulsystems. Klingt weit hergeholt, und für einen Bwler absurd. Ich bin mir aber sicher, dass die meisten Geisteswissenschaftler dies bewerkstelligen können.


Das klingt in der Tat abwegig. Die Fragestellung erscheint auch recht beliebig.Natürlich sollte man sich immer mal Fragen stellen aber Fragen sollten auch ein Ziel haben. Selbst wenn man dies bewerkstelligen sollte. Die Frage ist doch eher, warum sollte man dies tun? Natürlich könnte sich durch sowas "eventuell" mal eine Erkenntnis herausarbeiten die ich "eventuell" "irgendwann mal" im tatsächlichen Leben nutzen könnte nur ist das doch ein recht hypothetischer Fall.


Zitat:
Im obigen Beispiel hingegen findet man in keinem einzigen Spruch Salomons das Wort "Industriekapitalismus", unter anderem, da es das zu Lebzeiten Salomons noch gar nicht gab. Das stellt allerdings kein Hindernis für GWs dar.



Vielleicht Verbindungen zu erkennen, wo der Normalmensch keine Verbindungen sieht und außerhalb abgetrampelter Pfade zu denken. Ich denke aber man kommt auch durchs GW Studium ohne diese Fähigkeit wirklich stark ausgeprägt zu haben und auch viele andere Menschen können diese Fähigkeit entwickeln.



Zitat:
Nur zur Erinnerung um nicht falsch verstanden zu werden: deine Auffassung war es, dass das Bwl-Studium alle Fähigkeiten eines GW-Studiums nebenbei vermitteln würde.


Ich glaube sie werden schon vermittelt. Und selbst wenn man sein Unimaster auch ohne diese Fähigkeit bekommt. Dann kann sie ein GW auch ohne diese Fähigkeit bekommen. Ist ja nicht so,dass die intelligenter als andere Studenten sind oder ihr Studium soviel anspruchsvoller.Das ist doch eher eine Sache der einzelnen Person.

Zitat:
Nur zur Erinnerung um nicht falsch verstanden zu werden: deine Auffassung war es, dass das Bwl-Studium alle Fähigkeiten eines GW-Studiums nebenbei vermitteln würde. Das halte ich für vermessen. Nur weil du in Controlling ein wenig Plus und Minus rechnen musst, hast du noch lange nicht die gleichen Fähigkeiten wie ein Mathematiker. Gleiches gilt auch hier: nur weil du Quellen zitieren musst, heißt das noch lange nicht, dass du die gleichen Fähigkeiten hast wie ein Geisteswissenschaftler.


Ich glaube so ein Studium der Wirtschaftswissenschaften ist sicherlich nicht sehr einfach.Sicher ist das mehr als einfach nur +/- und Quellen zitieren ist auch nicht alles. Man muss Daten interpretieren können , Entscheidungen treffen und die auch erklären können und sinnvolle Prognosen machen.

Ich frage mich wozu man überhaupt Universitäten braucht, wenn es nicht ab und an ein paar Leute gibt, die selbstständig denken könne.
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Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 216

BeitragVerfasst am: 08 Jan 2011 - 03:27:45    Titel:

Bimbo, ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf diesem Niveau weiter über das Thema zu diskutieren. Meine Aussagen werden genommen, durch den Fleischwolf gedreht und dann total verzerrt wiedergeben. Was soll denn das? Bringt das die Diskussion irgendwie voran? Nein, also lasst das doch.

Ein Beispiel: ich habe nie gesagt, dass nur Geisteswissenschaftler komplizierte Texte verstehen können. Dennoch wird es nun hier so wiedergegeben. Ich habe auch nie gesagt, Markus sei dumm. Ich habe gesagt, dass er mir das Gefühl vermittelt meine Beiträge nicht zu verstehen.

Auch die von mir erfundene Fragestellung mag abwegig oder beliebig sein. Markus wollte, dass ich bezüglich "vorstrukturierter" Quellen konkreter werde. Das ist ein konkretes Beispiel. Ich hätte genauso gut Jesus nehmen können und seine Haltung zu den Hartz-Reformen unter besonderer Berücksichtigung des demokratischen Prinzips. Das wäre genauso ein konkretes Beispiel, bei dem ich vom durchschnittlichen GW eine wesentliche fähigere Antwort erwarte als vom durchschnittlichen Bwler. Und warum man die Frage bearbeiten möchte, liegt auf der Hand: sie könnte interessant sein. Und warum erwarte ich, dass GWs bessere Antworten produzieren? Weil Bwler nicht in der Bearbeitung solcher Fragen geschult werden. Bwler werden nämlich in anderen Kompetenzen geschult. Aber um das mal kurz zu wiederholen: es wurde behauptet, ein Bwl-Studium vermittele alle Fähigkeiten, die auch ein GW-Studium vermittelt, nebenbei. Dies geht mit der Begründung einher, dass man ja auch Quellen Zitieren muss. Ich muss dem einfach widersprechen, weil es das absurdeste ist, was ich je gehört habe. Genausogut könnte ich sagen, dass man im Bwl-Studium alle Fähigkeiten des Mathematikers erlernt, da man ja auch Formeln anwenden muss, und auch alle Fähigkeiten des Germanisten, da man auch die deutsche Sprache benutzt. Ich kann kaum fassen, dass man solche Standpunkte überhaupt vertreten kann.

Zum Fachwissen: das im Studium vermittelte Fachwissen wird ja oft gar nicht benötigt (sonst wären auch alle Mathematiker arbeitslos). Dies ist z.B. sogar Konsens hier: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/275811,0.html und wie man anhand der 80% sieht, die einen Job haben. Wenn es denn nun nicht benötigt wird, dann kann man ja auch jemanden einstellen, der es erst gar nicht hat. Warum also sollte ich einen Bwler einstellen, wenn a) sein Fachwissen eigentlich unnötig ist und b) ich auch einen Geisteswissenschaftler einstellen kann, der wahrscheinlich für weniger Geld arbeitet. Daher glaube ich einfach nicht, dass die Rolle des Fachwissens bei der ALQ der GWs so groß ist. Aber ich weiß, dass ja sogar meine in der Literatur übrigens durchaus gängige Unterscheidung zwischen Fachwissen und Fähigkeiten hier angezweifelt wird. Deswegen hat eine Diskussion eigentlich gar keinen Sinn, denn man hat eher das Gefühl, dass hier überhaupt kein Erkenntnisinteresse besteht. Jeder möchte nur seine Meinung widergeben, so lange und so oft bis der andere endlich aufgibt.

Zitat:
Ich kann das ganz gut nachvollziehen was du meinst. [...] Nur muss man deswegen Geisteswissenschaften studieren?
Die Frage ist, warum man es nicht tun sollte, wenn es ihn interessiert? Er kennt ja den Arbeitsmarkt, der so schlecht nicht aussieht (80%, zur Erinnerung), und wenn er es möchte, spricht doch nichts dagegen. Er ist sicherlich auch so schlau und wird sich im Verlaufe seines Studiums einen Plan für danach zurecht legen. Und wenn es so einfach ist, dass Bwler das ganze sogar nebenbei lernen, na, dann wird er doch mit Prädikatsexamen abschließen können!
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