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Soziologie- Bin ich hier richtig?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Soziologie- Bin ich hier richtig?
 
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snowweiss
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Anmeldungsdatum: 01.01.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 01 Jan 2011 - 22:28:14    Titel: Soziologie- Bin ich hier richtig?

Hallo zusammen Smile

Ich hab dieses Wintersemester angefangen Soziologie mit dem Nebenfach Wirtschaftswissenschaften zu studieren.
Soziologie deshalb weil ich mich immer sehr für Diskussionen rund um das Thema Gesellschaft interessiert habe.
Die Hauptvorlesung in Soziologie gefällt mir ganz gut, Statistik weniger.
Ich habe entdeckt dass mir mein Nebenfach Bwl besser gefällt als Soziologie.
Wisst ihr ob man mit soziologie auch in richtung unternehmen gehen kann?
oder wie sziologen in der freien wirtschaft angesehen sind?

Vielen Dank Smile
R1
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Anmeldungsdatum: 27.09.2009
Beiträge: 928

BeitragVerfasst am: 01 Jan 2011 - 23:42:33    Titel: Re: Soziologie- Bin ich hier richtig?

snowweiss hat folgendes geschrieben:
Hallo zusammen Smile

Ich hab dieses Wintersemester angefangen Soziologie mit dem Nebenfach Wirtschaftswissenschaften zu studieren.
Soziologie deshalb weil ich mich immer sehr für Diskussionen rund um das Thema Gesellschaft interessiert habe.
Die Hauptvorlesung in Soziologie gefällt mir ganz gut, Statistik weniger.
Ich habe entdeckt dass mir mein Nebenfach Bwl besser gefällt als Soziologie.
Wisst ihr ob man mit soziologie auch in richtung unternehmen gehen kann?
oder wie sziologen in der freien wirtschaft angesehen sind?

Vielen Dank Smile



Dir gefällt Soziologie soweit ganz gut, aber die Statistik gefällt Dir gar nicht.... und daher eher Hauptfach BWL...oder wie?
snowweiss
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Anmeldungsdatum: 01.01.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2011 - 11:44:20    Titel:

Ja, die inhalte von bwl gefallen mir soweit am besten sogar noch besser als das Hauptfach soziologie
markusob
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 601

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2011 - 13:37:09    Titel:

Dann steig auf BWL um. Das Soziologiestudium ist kein berufsquaifzierender Abschluss.
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 4006

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2011 - 13:44:59    Titel:

markusob hat folgendes geschrieben:
Dann steig auf BWL um. Das Soziologiestudium ist kein berufsquaifzierender Abschluss.


Ein BWL-Studium aber auch nicht.
Clarice
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 625

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2011 - 14:20:13    Titel:

Kombiniere doch die beiden Fächer. Du kannst z.B. in Soziologie den Schwerpunkt Wirtschaftssoziologie wählen und als erstes oder zweites Hauptfach BWL. Wenn du allerdings Statistik und/oder generell Mathe nicht magst, weiß ich nicht, ob du mit BWL glücklich wirst.
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2011 - 14:35:02    Titel:

Nun, nur weil jemand sagt, dass ihm "Statistik weniger liegt" heißt dass noch lange nicht, dass man in diesem Fach nicht mitkommt oder in Mathematik versagen würde.

Statistik ist in beiden Studiengängen von großer Bedeutung, ich glaube eher, es ging um die anderen Inhalte.
Clarice
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 625

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2011 - 14:41:41    Titel:

Dass er nicht mitkommt oder es nicht schaffen kann, habe ich auch nicht gesagt. Aber ich weiß von meiner Freundin und einigen anderen BWLern, dass das Fach nicht wenig mit Mathe zutun hat, mehr als Soziologie (es sei denn man spezialisiert sich im Hauptstudium auf st. Methoden). Aber in BWL wird ja viel über mathematische Formeln definiert. Aber naja, das kann er ja auch sicher selbst beurteilen, ob es was für ihn ist.
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2011 - 15:26:23    Titel:

Und wieder, er hat nur gesagt dass ihm Statistik nicht so liegt.

Das muss nicht heißen, dass man von Mathematik generell nicht so begeistert ist. Es gibt viele Leute, die mögen speziell Stochastik nicht, auch wenn die vergleichsweise gut in Mathematik sind.

Außerdem wurde BWL schon als Nebenfach belegt, dort ist es zwar ein wenig abgespeckt aber sicherlich hat man dadurch einen besseren Überblick als der durchschnittliche Abiturient nach den Prüfungen über das Fach.
markusob
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 601

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2011 - 15:36:59    Titel:

@Lamusshu

Ein BWL-Studium stellt einen berufqualifizierenden Abschluss dar. Um das zu verstehen, muss man die Entstehungsgeschichte der Studiengänge kennen:

Alle Studiengänge, die ehemals das Diplom vergeben haben, sind inhaltlich so gestaltet, dass sie einen Kompromiss zwischen den Anforderungen einer wissenschaftlichen Ausbildung und den Anforderungen der Wirtschaft darstellen. Sie sind von den Universitäten in Kooperation mit den Wirtschaftsverbänden gestaltet worden. Deshalb sind sie berufsqualifizierend.

Dagegen stellen alle Studiengänge, die ehemals mit dem Magister abgeschlossen haben, eine reine wissenschaftliche Ausbidung dar, die nur von den Universitäten selbst gestaltet wurde. Als Zielberuf kommt hier in erser Linie nur eine wissenschaftliche Laufbahn oder das Gymnasiallehramt in Frage. Da der Staat ab den 70ern nicht mehr so viele Absolventen in diesen Fächern aufgenommen hat und die Arbeitslosigkeit stark anstieg, haben die Universitäten, um einen Einbruch der Studentenzahlen und letztendlich ihrer eigenen Jobs zu verhindern, dieses Konzept mit den freien Kombination aus mehreren Fächern ins Leben gerufen. Die Kombination vieler Fächer soll darüber hinwegtäuschen, dass es für die Absolventen keinen Bedarf am Arbeitsmarkt gibt. Statt "berufsquaifizierend" nennen die Univeritäten diese Fächer "berufsbefähigend" - ein toller rethorischer Kniff.
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