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Finanzwirt im mittl. Dienst. ---> nicht so gutes Gefühl
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Foren-Übersicht -> Sonstige Berufe -> Finanzwirt im mittl. Dienst. ---> nicht so gutes Gefühl
 
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konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2011 - 18:17:26    Titel:

Saiga hat folgendes geschrieben:

Nana ich bin Student, fand es nur unfair das ihr sowenig verdient im Vergleich zu einem 20Jährigen Feldwebel.


völlig korrekt und einer der gründe, warum ich mich nach der ausbildung doch für ein studium entschieden habe.
in der bevölkerung herrscht trotzdem das bild des hochbezahlten beamten, der eine kaffee-runde macht, während viele bürger im flur warten.
Saiga
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Anmeldungsdatum: 01.06.2008
Beiträge: 217

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2011 - 19:15:08    Titel:

Deleted

Zuletzt bearbeitet von Saiga am 02 März 2011 - 03:42:53, insgesamt einmal bearbeitet
Angeljdf
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Anmeldungsdatum: 22.09.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2011 - 17:45:09    Titel:

(Meine Person: Finanzverwaltung, Mittlerer Dienst, Bayern)

Was Konstantin beschreibt ist das sogenannte Prinzip der "Gausche Glocke". Es wird versucht den Teil der Durchfaller, aber leider auch den Teil der Leute mit Topnoten möglichst gering zu halten. In den letzten Jahren hat sich das Problem jedoch spürbar gebessert und die Prüfungen im mittleren Dienst sind deutlich fairer geworden. Gute Jahrgänge schließen mit einer Durchschnittsnote von fast 10,0 ab.

Den internen Aufstieg sollte man nicht als "langwierig" und "schwierig" schlecht reden. Um gleich nach der ersten Beurteilung zugelassen zu werden, hilft es aber natürlich ungemein, die Ausbildung unter den besten 20% abgeschlossen zu haben. Wer sich im Beruf anstrengt, kann aber auch so zugelassen werden (so wie ich ^^). Die Prüfung ist aber leider nur alle drei Jahre, so dass man erst mal vier bis sieben Jahre in einer Veranlagungsstelle arbeiten muss. Anschließend greifen aber alle Vorteile dieses Verfahrens. Man nimmt nämlich das letzte Gehalt (i.d.R. A7) mit ins Studium und kassiert deutlich mehr Gehalt als die Studienkollegen, die von extern kommen. Außerdem kann man jederzeit das Studium abbrechen und ohne Kostenverlust auf seinen alten Arbeitsplatz im mittleren Dienst zurückgehen.

Wenn du wirklich Geld verdienen willst, darfst du nicht beim Staat bleiben, und schon gar nicht bei der Finanzverwaltung. Geh nach der mD Ausbildung auf die BOS, mach Fachabi nach und studier dann irgendwas. Egal was du wählst, schwieriger als ein gehobenes Dienst Studium kann es gar nicht sein. Außerdem kann man in der freien Wirtschaft viel schneller persönliche Vorteie herausschlagen (kenn niemanden aus der freien Wirtschaft der mit 60 noch arbeitet und sich noch nicht irgendwie abgeseilt hat). Beim Finanzamt musst du bis 67 arbeiten und wenn man bei dir mit 60 einen Stift in der Tasche findest (Dramatisierung), wirst du auch noch ohne Pension entlassen.
GeorgA.
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Anmeldungsdatum: 08.10.2010
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2011 - 19:22:58    Titel:

Hey, danke für eure Antworten...

Verdient man denn wirklich so wenig?

Ich mein, ich will über 2100 Euro Netto kommen mit 3 Kindern und um die 33-36 Jahre.
Das reicht für mich schon.

Mein Vater verdient 2300 Euro Netto und wir haben alles. Ein Haus, ein gutes Auto und er kann uns auch alles bieten was wir wollen. Vorallem sind wir 6 Leute und alles ist bestens.
Von daher muss ich nicht viel mehr verdienen.


Natürlich kann ich danach mein Fachabi machen und studieren, aber ob ich da weit komme, von den Noten her, bezweifel ich leider.
Ingo30
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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2095

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2011 - 19:27:35    Titel:

Also,

so pauschal kannst Du das nicht sagen. Wenn ich schön auf dem Land lebe, die Kosten gering sind und Oma das Haus vererbt hat oder ähnliche Konstellationen die man bei Beamtenfamilien immer ganz gerne findet, lässt sich mit dem Gehalt auskommen. Lebst Du dagegen in München, wirst Du dich an der Armutsgrenze wiederfinden mit der Personenanzahl. Und denk dran, Landesbeamter --> Landesweit. Das ist dann nicht das schöne Dorf in Oberfranken, sonder auch die Metropolregion, in die man eigentlich nicht will (Am Beispiel Bayern).
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2011 - 21:33:14    Titel:

@angel meine erfahrungen beziehen sich auf niedersachsen und da war es vor 3 jahren noch so, dass der großteil mit 5 oder 6 notenpunkten bestanden hat.

@threadersteller mit dem kindergeld würdest du doch auf 2100€ netto kommen und mit einer arbeitenden frau auf deutlich mehr. die finanzverwaltung ist nur interessant, wenn man einen sicheren arbeitsplatz und nicht physisch arbeiten will, aber dementsprechend verdient man halt auch.
GeorgA.
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Anmeldungsdatum: 08.10.2010
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2011 - 21:46:43    Titel:

Ich meine ohne Kindergeld auf 2100 € Netto.

@ Ingo.

Mein Vater kommt mit dem Geld locker aus.
Wir leben in einer 50.000 Einwohner Stadt und es wurde uns weder Haus noch ähnliches vererbt.

Mein Vater hat sich mit seinem Onkel 2 Mehrfamilienhäuser gebaut.
Würd das so wenig sein, könnt er das wohl nicht bauen, auch wenn er es mit seinem Onkel baut.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2011 - 23:00:13    Titel:

dann muss du in den gehobenen dienst, die verdienen etwa 200-300€ netto monatlich mehr.
Saiga
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Anmeldungsdatum: 01.06.2008
Beiträge: 217

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2011 - 03:07:34    Titel:

Deleted

Zuletzt bearbeitet von Saiga am 02 März 2011 - 03:42:19, insgesamt einmal bearbeitet
GeorgA.
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Anmeldungsdatum: 08.10.2010
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2011 - 16:15:59    Titel:

Ich glaube 300k+ sind schon übertrieben.
220k-250k treffen es schon eher denk ich mal.


Gibt es denn keine Möglichkeiten sich als Finanzwirt im mittl. Dienst weiterzubilden, außer in den geh. Dienst?
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