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entscheidung: Uni bzw Stadt für das Juradtudium
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> entscheidung: Uni bzw Stadt für das Juradtudium
 
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rOYAL.
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 2093
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2011 - 06:53:44    Titel:

NewJustitia hat folgendes geschrieben:
Ich würde mir eher das Angebot der Schwerpunktbereich anschauen und mich dann entscheiden!

Zum SPB kann man immernoch wechseln.

Ich würde empfehlen, zu Beginn eine Uni zu wähelen, die ein gewisses Signalling für den Lebebslauf hergibt, und anschließend dorthin zu gehen, wo man sich am wohlsten fühlt.
Daphney
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 214

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2011 - 13:33:24    Titel:

Signalling. Laughing Sicher brauchbar, wenn man dann zweimal ausreichend hat.
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2011 - 13:51:10    Titel:

Oh Gott, das ist so ein Stuss.

Es interessiert sich später keine Sau dafür an welcher Uni man war. Allein die Noten sind ausschlaggebend, allein die Noten!

Wenn man zweimal ausreichend hat, bringt es auch nix zu jammern, dass man doch an irgendeiner "Elitefakultät" war und das Ref danach in Bayern gemacht hat.
Oder glaubt hier ernsthaft jemand, dass die Großkanzlei dann sagt "oh achso, na... dann sind ihre Examina ja definitiv wie ein vollbefriedigend zu werten".

Und die Schwerpunkte sind mE auch relativ egal, zumindest für den Job später. Und was einem liegt und vielleicht gute Noten beschert, wird man im Laufe des Studiums merken.



Ich persönlich mag Heidelberg auch nicht. Die Stadt gefällt mir nicht und das elitäre Getue vieler fällt mir negativ auf, ABER ich hab da nicht studiert und hab deshalb nur so einen Blick von außen.


Hast du noch Zeit und Geld und Lust dir alle in Frage kommenden Städte nochmal ein, zwei Tage anzusehen?

Wenn du übrigens schon die Hamburger Mieten für hoch hälst, soweit ich weiß sind sie in München noch höher.
Überleg halt mal, was dir mehr liegt - Großstadt oder mehr eine gemütliche Stadt.
Daphney
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 214

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2011 - 13:52:41    Titel:

Cool *beifall Wink
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2011 - 13:57:32    Titel:

Den Beitrag von Asterisque würde ich dann auch mal so unterstreichen Wink .
matthias.
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Anmeldungsdatum: 06.02.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2011 - 02:19:45    Titel:

Hey Leute!

Also Heidelberg hab ich für mich mitlerweile ziemlich ausgeschlossen.
Am Donnerstag fahr ich nach Augsburg, schau mir Stadt, Uni, und ein paar Wohnungen an, wenn alles passt, wird es wohl Augsburg.
Augsburg bietet auch einen Schwerpunkt für Medizin-Recht an, das finde ich ganz gut, und ich glaub eingehen werde ich da nicht, immerhin knapp 300 000 Einwohner...
Als Alternative, falls ich es da jetzt total bescheuert finde, hat sich jetzt noch Köln aufgetan, da kam vorgestern die Zulassung...
Hm... =)

Schade, dass anscheinend niemand hier in Augsburg studiert, oder die Uni oder Stadt kennt Wink Die Uni ist eine ziemliche junge, 1970 gegründet, würdet ihr das positiv oder negativ werten?

Achja, noch was:
Ich hab in sone juristen Zeitschrift geschaut, NJW hieß die, und ALLE Stellenangebote darin forderten ein Prädikatsexamen Very Happy
Sind das jetzt einfach nur die Großkanzleien die da inserieren,
oder studiere ich jetzt tatsächlich arbeitslos?
Ihr habt da ja auch schon sowas angedeutet... Der Anwalt bei dem ich grad Praktikum mache, meint zu seiner Zeit spielte das keine so große Rolle, und auch heute legt er nicht so viel Wert auf die Note, sondern mehr auf zwischenmenschliche Fähigkeiten...
hmm... was darf man glauben?
Seaweed J. Smooth
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Anmeldungsdatum: 27.11.2007
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2011 - 22:30:16    Titel:

Ich bin dieses Wintersemester nach Hamburg gewechselt und hab von der Uni her keine Beschwerden, aber ich hab vorher quasi ein Fernstudium gegeben, mir den Stoff selbst beigebracht und zu den Klausuren hin.

Von der Miete ist Hamburg mindestens so hoch wie Muenchen - der Unterschied ist das in Muenchen der Mietspiegel im Schnitt vielleicht etwas hoeher liegt, aber die guten Wohnlagen in Hamburg sind mit Sicherheit genauso teuer wie in Muenchen und eine Wohnung zu bekommen ist als Student quasi unmoeglich.

Als Stadt bin ich total verliebt in Hamburg, hier gibts einfach alles, die Stadt ist mega vielseitig und die Leute offen und freundlich.
Smoover
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Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2011 - 00:14:28    Titel:

Zitat:
Achja, noch was:
Ich hab in sone juristen Zeitschrift geschaut, NJW hieß die, und ALLE Stellenangebote darin forderten ein Prädikatsexamen Very Happy
Sind das jetzt einfach nur die Großkanzleien die da inserieren,
oder studiere ich jetzt tatsächlich arbeitslos?
Ihr habt da ja auch schon sowas angedeutet... Der Anwalt bei dem ich grad Praktikum mache, meint zu seiner Zeit spielte das keine so große Rolle, und auch heute legt er nicht so viel Wert auf die Note, sondern mehr auf zwischenmenschliche Fähigkeiten...
hmm... was darf man glauben?
Die Arbeitsmarktsituation für Juristen ist alles andere als rosig und ohne Prädikatsexamen wird es tatsächlich sauschwer. Das Problem an der Sache: Man darf nicht glauben, man selbst sei der neue Krösus und werde besonders gut sein im Studium. Das dachten schon viele. Aber Jura ist nur zu 50 % Können (und um das richtig drauf zu haben, muss man schon sauviel können), der Rest ist Glück und absolut unvorhersehbar. Jura ist im Grunde ein Fass ohne Boden. Ich will dir keine Angst machen, aber auch keine Realitäten verschweigen. Wer meint er müsse Jura studieren, damit er später einen guten Job bekommt und viel verdient, ist gut beraten, sich mit der Realität auseinanderzusetzen und dann wird er schnell erkennen, dass dieses Glück nur die Wenigsten haben.

Ein Jurastudium ist sehr aufwändig und gerade die Jahre der Examensvorbereitung und des Referendariats sind knüppelhart. Eine Aufwand-Nutzen-Rechnung ergibt bei vielen hinterher, dass sie aufs falsche Pferd gesetzt haben. Und nein, das hier sind nicht die Worte eines verbitterten 4-Punkte-Kandidaten. Ein ehemaliger AG-Leiter von mir hatte im Studium fast durchgehend zweistellige Punktzahlen, teilweise auch 17 Punkte und das mehrfach. Ich hab die Klausuren selbst gesehen. Im Examen hat er einmal 6 Punkte bekommen, das zweite mal 7. Jetzt hat er es schwer, damit einen Arbeitsplatz zu bekommen und ist schon länger arbeitslos. Ich empfehle, ein bisschen zum Thema Berufsaussichten für Juristen zu googlen. Wenn du dann immer noch Jura studieren willst ok, aber man sollte sich unbedingt mit der Realität vorher auseinandersetzen. Fleiß und Intelligenz sind absolut keine Versicherung für ein gutes Examen, absolut nicht.
matthias.
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Anmeldungsdatum: 06.02.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2011 - 16:23:33    Titel:

Hey Leute,

Ich war in Augsburg, die Uni hat en guten Eindruck auf mich gemacht, die Stadt ist kleiner als ich dachte Wink Und naja, WG-Suche gestaltete sich schwieriger als angenommen...

Noch mal ne Frage zum Jura-Studium:
Gibt es in der Praxis eines Juristen, sei es als Anwalt oder noch als Student, irgendeinen KREATIVEN Aspekt?
Ich denke da zum Beispiel an den Prozess der Lösungsfindung, Entwicklung einer Verteidigungsstrategie oder ähnliches. Oder sind das alles statische Schemata die immer gleich ablaufen?
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