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Ausbildung zum Industriekaufmann beendet, und nun?
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dasp88
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Anmeldungsdatum: 16.02.2011
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2011 - 08:40:58    Titel: Ausbildung zum Industriekaufmann beendet, und nun?

Hallo zusammen,

ich habe nun eine 2,5 jährige Ausbildung zum Industriekaufmann hinter mir. Habe mich damals nach dem ganz normalen Abitur dazu und gegen ein Studium entschlossen, um erstmal eíne berufliche Grundlage zu legen und um ein wenig Geld zu verdienen. Ob diese Entscheidung richtig oder falsch war, ist eigentlich nun egal.
Habe im Januar die Abschlussprüfung mit der Note 1 bestanden.
Aktuell bin ich übernommen worden in meinem Unternehmen für ein Jahr. Allerdings sehe ich hier für mich definitiv keine Zukunft, Betriebsklima & Bezahlung sind in meinen Augen nicht berauschend. Meine Tätigkeit in der Buchhaltung stellt mich leider auch nicht wirklich zufrieden. Statt 40 Wochenstunden könnte ich die Arbeit locker in 25-30 Stunden schaffen und fühle mich einfach unterfordert.
Also sitze ich meine Zeit hier mehr oder weniger ab und mache es nur des Geldes wegen (wohne noch zu hause, kann also eine Menge des Nettogehalts sparen) und weil sich ein paar Monate Berufserfahrung nach der Ausbildung sicherlich im Lebenslauf auch nicht schlecht machen.

In Zukunft sehe ich mich im Vertrieb/Außendienst o.Ä., später sicherlich in einer führenden Position und eben nicht als "kleiner" Sachbearbeiter. Dazu wird wohl der Industriekaufmann nicht ausreichen.
Nun stellt sich die Frage, wie ich mich am besten weiterbilden kann. Interessant finde ich die Bereiche Marketing, Wirtschaftspsychologie, die Sachen, die ich in der Ausbildung gelernt habe haben mir auch grundsätzlich Spaß gemacht.

Nun stellen sich mir folgende Fragen:
Wer kann mich zu einer geeigneten Weiterbildung gut informieren? (Arbeitsamt, IHK, Studienberatung an der Uni)
Möchte erfahren, was mir eine Weiterbildung bringt, auch auf die Job- und Verdienstchancen in der Zukunft.
Was wäre ein idealer weiterer Schritt für meine "Karriere"?

Momentan neige ich dazu, Wirtschaftsingenieurwesen mit einem wirtschaftlichen Schwerpunkt zu studieren. Will mich diesbezüglich jetzt vorwiegend informieren. Stand heute würde ich gerne ab Oktober Wing studieren. Nebenher würde ich dann versuchen, einen Job mit einer geringen Stundenzahl zu finden, möglichst in dem Bereich, den ich jetzt auch gelernt habe und hoffe, dass mir dabei die kaufmännische Ausbildung etwas bringt.

Bis dahin müsste ich mich dann hier im Unternehmen durchkämpfen... Für ein halbes Jahr etwas anderes zu finden, wird denke ich schwierig.

Würde mich vllt. auch ein BWL/WiWi Studium weiterbringen?
Wie stehen IHK-Fortbildungen im Vergleich zu einem Studium?
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5983

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2011 - 19:25:57    Titel:

-weiterbildung zum staatlich geprüften betriebswirt. vorteil: neben dem beruf möglich und du hast bereits praxiserfahrung. nachteil: nicht akademisch
-reguläres studium
-fernstudium (fernuni hagen oder die fh's von oncampus.de kosten nur ca. 300euro pro semester und sind anerkannt)

der nachteil dieser weiterbildungen besteht darin, dass in der regel irgendwann schluss ist. auf bestimmte positionen kommt man irgendwann nur durch beziehungen und den richtigen abschluss, neben der leistungsfähigkeit. allerdings kann man mit einem betriebswirt mit praxiserfahrung auch entsprechend weit kommen. die richtigen noten hast du ja scheinbar.

die nötigen infos über die 3 wege bietet dir google. die selbstständigkeit wirst du spätestens im studium auch brauchen, aber ihk und studienberatungen sind schon mal der richtige ansatz.
dasp88
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Anmeldungsdatum: 16.02.2011
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2011 - 08:21:12    Titel:

Ja, das gilt es eben jetzt durch Beratungen und eigene Überlegungen herauszufinden, was für mich das beste ist.

Aktuell bin ich ja erstmal übernommen und bis zum Wintersemester ist ja auch noch ein wenig hin. Dennoch will ich mir jetzt Gedanken machen und dann schauen, wie ich meine Zukunft aufbaue.

Eine IHK-Fortbildung hätte den Vorteil, dass ich mich ab jetzt bei anderen Unternehmen bewerben könnte.

Dennoch tendiere ich gefühlsmäßig zu einem Studium an der Uni, da ich denke, dass die Abschlüsse dort besser anerkannt sind. Zudem reizt es mich auch, nochmal das Studentenleben zu genießen. Nach 3 Jahren (Bachelor) wäre ich 25, dann richtig in das Berufsleben einzusteigen und den Master nebenberuflich zu machen, ist in meinen Augen ein guter Weg.

Wie gesagt werde ich mich in den nächsten Tagen mal erkundigen und beraten lassen und dann meine Zukunftspläne genau definieren.
Keks23
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Anmeldungsdatum: 20.03.2008
Beiträge: 100
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BeitragVerfasst am: 18 Feb 2011 - 22:06:25    Titel:

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konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5983

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2011 - 23:14:34    Titel:

ob man bwl an einer uni oder fh studieren sollte, hängt stark von dem bereich in den man arbeiten möchte ab. wenn ich in die industrie möchte, dann würde ich bwl an einer fh studieren, aber bei ib & ub würde ich eine uni bevorzugen.
da gibt es auch kein richtig oder falsch. das hat alles nicht grundlos seine daseinsberechtigung.

man muss auch realistisch sein. der großteil aller bwl-studenten kommt nachher nicht über einen einfachen sachbearbeiter-posten weg, den man auch über den staatlichen geprüften betriebswirt erreicht hätte. die leute träumen immer von vorständen, aber schaffen tuns die wenigsten und das hängt auch nicht nur von der leistungsfähigkeit ab.
da muss man sich fragen, ob das wirklich 3-4 jahre studium wert ist. in diesen jahren hätte man ja schon 70.000 bis 100.000€ brutto verdient, die man dann erst mal aufholen muss. das dauert aber, wenn man bedenkt, dass man als bachelor meist mit 35 bis 40k einsteigt, aber ein industriekaufmann in einigen regionen nicht viel weniger bekommt. dazu kommen dann ja häufig noch schulden durch bildungskredit oder bafög.
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