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Erlaubnistatbestandsirrtum in Hausarbeit- Streitentscheid?
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Smoover
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Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2011 - 20:38:04    Titel: Erlaubnistatbestandsirrtum in Hausarbeit- Streitentscheid?

Hallo zusammen,

ich schreibe gerade eine Strafrechtshausarbeit zum Erlaubnistatbestandsirrtum. Ich bin gerade bei den Rechtsfolgen des Irrtums angelangt und hab alle Theorien einmal dargestellt (ohne Argumente) und den Sachverhalt darunter subsumiert.

Jetzt bin ich beim Streitentscheid angekommen. Bis auf die strenge Schuldtheorie führen alle Theorien bekanntlich zum gleichen Ergebnis, nur eben auf verschiedenen dogmatischen Wegen.

Ich bin nur unsicher, was ich jetzt machen soll. Reicht es tatsächlich, die strenge Schuldtheorie abzulehnen mit ensprechenden Argumenten dagegen, ohne auf die anderen Theorien noch einzugehen?

Wenn ich jetzt die strenge Schuldtheorie ablehne, ist für den Fall eine Entscheidung nicht mehr erforderlich.

Wie würdet ihr das darstellen? Kann es richtig sein, die Argumente pro/contra bzgl. der anderen Theorien einfach gar nicht zu nennen, weil es nicht darauf ankommt?

Eine Entscheidung wird wohl egal sein, aber was mich vor allem interessiert ist, ob ihr die Argumente pro und contra schon bei der Darstellung der einzelnen Theorien anbringen würdet und dann hinterher den Entscheid entfallen lassen würdet?

Mir erscheint es dann einfach zu kurz! Confused Embarassed

Ich danke schon einmal für jegliche Hilfe!
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2011 - 21:15:36    Titel:

in meiner ersten hausarbeit ging es auch um das thema
ich hatte den streit dann ausgefochten, zumal es ja theoretisch für beteiligte von relevanz sein könnte

das wurde allerdings wohl zu recht kritisiert
ohne relevanz kein streitentscheid

jetzt die argumente wegzulassen wäre allerdings auch riskant
am geschicktesten ist es wohl die argumente schon bei der darstellung der meinung zu bringen, die strenge lehre abzulehnen und im übrigen dahnistehen zu lassen
Smoover
Newbie
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Anmeldungsdatum: 17.01.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2011 - 22:16:32    Titel:

Erst einmal vielen Dank für die rasche Antwort!

Den Vorschlag mit den Argumenten im Rahmen der Meinungsdarstellung finde ich soweit gut. Ich frag mich allerdings, ob es dann genügt, einfach ein paar Argumente mit einfachem Beleg anzuführen oder tatsächlich eine umfassende Literaturauswertung vorzunehmen ist inkl. Aufsätzen, Festschriften und Co.? (also jetzt bei den Meinungen, zwischen denen ein Entscheid ohnehin dahinstehen kann)
Shafirion
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2011 - 00:20:04    Titel:

Solange es keine Teilnehmer gibt, ist der völlig ausgelutschte und überbewertete Streit um die Rechtsfolgen des ETBI äußerst knapp zu halten (vgl. nur Rengier, AT, 2. Aufl., 2010, § 30 Rn. 7).
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