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Hausarbeit Schuldrecht BT/ Sachenrecht Osnabrück WS 10/11
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AppleKitty
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Anmeldungsdatum: 06.03.2011
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 09 März 2011 - 19:49:57    Titel:

Nabend! Very Happy
Also, den § 1664 hätte ich auch als eigene AGL bejaht.
Mir macht der § 823 Jim gegen seine Eltern einige Probleme... Zuerst einmal hab ich irgendwie 3 oder 4 Meinungsstreitigkeiten alleine in diesem Anspruch. Und es gab ja schon einen Meinungsstreit direkt am Anfang, halt ob 1664 eine eigene AGL ist. Dann weiß ich nicht so recht, wie ich jetzt den Anspruch zuende prüfen soll... ich dachte zuerst daran, ein Verschulden der Eltern zu verneinen, weil sie ja eh immer so nachlässig sind und deswegen nicht nachlässiger sind als sonst. Aber das widerspricht doch irgendwie jeglicher Logik, oder? Das würde ja bedeuten, dass besonders faule und rücksichtslose Eltern nicht so stark haften wie gewissenhafte Eltern, die stets aufpassen.
Ich hoffe, irgendwer kann mich aus diesem dunklen Sumpf ziehen Razz
Schönen Abend noch!
AppleKitty
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Anmeldungsdatum: 06.03.2011
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 12 März 2011 - 19:29:00    Titel:

Hey!
Auch auf die Gefahr hin, dass niemand antwortet, wollte ich dennoch eine Frage einwerfen. Wie prüft ihr den § 1664?
Ich würde den gerne als Erstes prüfen, dabei stellt sich jedoch zum einen das Aufbauproblem und zum Anderen weiß ich nicht, ob dann nicht schon der Meinungsstreit da reingehört, ob § 1664 auch bei aufsichtspflichtverletzungen Anwendung findet. Einerseits habe ich das Gefühl, er gehört schon dort hinein, andererseits finde ich es komisch, den § 1664 als Haftungsmaßstab im § 1664 selbst zu prüfen. Ideen?
T-I-M
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Anmeldungsdatum: 27.06.2007
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 14 März 2011 - 15:00:32    Titel:

Ich werf mal was rein:
I Anspruch aus § 1664
1. § 1664 als eigene AGL (also 1. Meinungsstreit)
2. Anwendungsbereich des § 1664 (2. Meinungsstreit, ob § 1664 auch bei Verletzung der Aufsichtspflicht gilt)
3. Voraussetzungen des § 1664
AppleKitty
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Anmeldungsdatum: 06.03.2011
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 14 März 2011 - 15:49:43    Titel:

okay, die voraussetzungen für § 1664 lassen sich ja irgendwie aus den kommentaren zusammenklauben. aber können sich bei euch die eltern nach § 1664 exkulpieren? also handeln die bei euch grob fahrlässig oder nicht? ich hab zunächst einmal grobe fahrlässigkeit verneint, andere vorschläge?
herbinjo111
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Anmeldungsdatum: 04.03.2011
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 14 März 2011 - 18:32:38    Titel:

Hi!

Habe auch nochmal eine Frage:

Neben 1664 hat Jim aber auch noch einen eigenen Anspruch aus 823 oder ? Habe auch eine Meinung gefunden, dass der 1664 Haftungsmaßstab im 823 ist ?!

Bei Jim gegen die S-GmbH habe ich 823 nun verneint und bei 831 kann die GmbH sich exkulpieren. Einzig der Leihvertrag bereitet mir noch Probleme.

Ausserdem bin ich noch im Unklaren darüber welche Ansprüche Rudi haben könnte. Habt ihr da eine Idee ?

Danke
herbinjo111
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Anmeldungsdatum: 04.03.2011
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 15 März 2011 - 11:21:31    Titel:

Habe jetzt nochmal etwas genauer hingeguckt!

Wenn man bezüglich Kind gegen Eltern 1664 prüft und diesen als AGL zulässt, scheitert der Anspruch meiner Meinung nach wegen der fehlenden groben Fahrlässigkeit (277).
Als nächstes kommt dann 823 wegen des Unterlassens in Frage. Und da habe es nun so verstanden, dass der Anspruch am Verschulden scheitert, weil 1664 nicht nur als AGL sondern auch als Haftungsmaßstab für das Deliktsrecht gilt.

Was könnt ihr damit anfangen ?
AppleKitty
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Anmeldungsdatum: 06.03.2011
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 15 März 2011 - 12:40:42    Titel:

genau so habe ich das auch Wink
jetzt noch eine weitere Frage, vllt könnt ihr mir ja mal sagen, ob ihr das ähnlich habt.
jim gegen seine eltern gem. §§ 823 II iVm 229 StGB
wenn man dann das Vorliegen eines Schutzgesetzes prüft, bejaht ihr das kurz oder geht ihr da auch auf den persönlichen und sachlichen schutzbereich ein?
und prüft ihr noch ein anderes Schutzgesetz in verbindung mit § 823 II?
herbinjo111
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Anmeldungsdatum: 04.03.2011
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 15 März 2011 - 18:30:44    Titel:

Also kann man das so machen das ich erst 1664 prüfe, der dann scheitert und dann 823 I beim Verschulden, wegen 1664 als haftungsmaßstab ?! dann bleibt ja nur noch 823 II ivb mit 229.
Lefftie
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Anmeldungsdatum: 15.03.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 15 März 2011 - 22:01:19    Titel: § 1664 und § 823

Hi erstmal,

ich habe das gleiche gelesen, dass §1664 in der Prüfung des § 823 abgearbeitet wurde. Deshalb bin ich da jetzt auch etwas unsicher. aber eigentlich ist es ja nach h.M. eine eigene AGL.

Und eine Frage habe ich noch. Bei der Prüfung von § 823 bei Jim gegen seine Eltern hat sich mir die Frage gestellt ob Jim überhaupt einen Schaden davon trägt, auf Grund dessen er Schadensersatz von den eltern fordern kann. Da die doch sicherlich die Kosten übernehmen. Und ist es nicht sowieso so, dass die eltern Ansprüche für ihre Kinder geltend machen? Dann wäre das ja quasi eine Art Insichgeschäft. Oder sehe ich das falsch? Shocked
AppleKitty
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Anmeldungsdatum: 06.03.2011
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 16 März 2011 - 12:40:27    Titel:

also, ein insichgeschäft würde ich nicht annehmen, damit schneidet man sich nur die ganze prüfung ab.
ich hab noch ne frage (die ich glaub ich schon mal gestellt hab): handeln tony und mandy bei euch grob fahrlässig oder nicht? das ist ja eines der kernprobleme, weil sich die ganze hausarbeit ab dem moment ja unterschiedlich entwickelt. ich hab momentan nur leichte fahrlässigkeit und deswegen eine exkulpation der eltern angenommen. andere oder gleiche ideen?
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