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Frage zum Dualen Studium
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Jack159
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Anmeldungsdatum: 24.01.2009
Beiträge: 113

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2011 - 14:22:09    Titel: Frage zum Dualen Studium

Ich habe hier ein Stellenangebot gefunden, welches ein Duales Studium für Angewandte Informatik anbietet. Dort steht, dass man im 3 Monatigem Wechsel an der FH bzw. in der Firma ist. Das ganze geht 3 Jahre (Bachelor).
Demnach bin ich in den 3 Jahren also nur 1,5 Jahre an der FH, erreiche aber trozdem meinen Bachelor.
Bedeutet das also, dass ich gegenüber normalen Studenten, die doppelte Menge an Stoff in der hälfte der Zeit lernen muss? Ich bin ja nur 1,5 Jahre an der FH, also müsste der Stoff da ja theoretisch doppelt so schnell durchgekaut werden, wie bei einem normalen Studenten, der 3 Jahre an der FH ist oder?
Pimmelluf
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Anmeldungsdatum: 28.09.2008
Beiträge: 66
Wohnort: Lohne

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2011 - 17:41:51    Titel:

Ist bei den meisten dualen Studiengängen so.

Ich bin beispielsweise nur 60 Wochen in den 3 Jahren in der Studienphase (bei 20 Tagen Urlaub im Jahr), die letzten Wochen vor dem abschluss werde ich zum Schreiben der Thesis mehr oder weniger freigestellt von der Bank.

Du hast dann halt nur Pflichtvorlesungen, und vor allem in den späteren Semestern praktisch jeden Tag volles Programm Vorlesung. Semesterferien entfallen ja auch. Ist also alles ziemlich straff organisiert, die Studienarbeiten schreiben wir meistens während den Praxisphasen.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5732
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2011 - 16:06:02    Titel:

Das mit der doppelten Menge Stoff ist zwar an sich logisch, trifft die Sache jedoch nur bedingt.
Duale oder die meisten sonstigen berufsbegleitenden Studiengänge sind nicht nur von der Zeiteinteilung sondern auch in Bezug auf den Studieninhalt auf ihre Klientel angepasst. Manche Dinge werden als bekannt bzw. durch die Praxis vermittelt angesehen, andere Fächer oder theoretische Tiefen nicht als essentiell. Sie werden dann nur rudimentär angerissen. Dadurch lässt sich aber Zeit sparen.

Bleibt also festzuhalten, dass Du zwar erheblich mehr Stoff in weniger Zeit lernen wirst im dualen Studium (im Vergleich zum Vollzeitäquivalent) aber es ist nicht "das doppelte". Die Vorteile solcher Studiengänge liegen nicht in der abstrakt-akademischen Tiefe sondern in der Praxisorientierung der Lehre - aber: Egal was Du machst, es reicht allemal um den gleichen akademischen Abschluß zu erlangen.

Man muss aber wissen was man will und sollte vielleicht auch mal an die Jahre danach denken. Wer letztlich schon heute auf dem Trip ist, dass er sich irgendwann mal "Dr." nennen möchte, der ist in dualen Studiengängen nicht übermäßig gut aufgehoben.

Grüße,
Gozo
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