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Logik-Schaltung in DTL Logik - Verständnisfrage
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DunkDream
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 176

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2011 - 17:43:20    Titel: Logik-Schaltung in DTL Logik - Verständnisfrage

Hallo,

ich arbeite mich gerade in der Digitaltechnik etwas ein und habe mir zu diesem Zweck ein Buch gekauft.

In diesem Buch bin ich gerade beim Kapitel Schaltkreisfamilien und dort wird auch die DTL Logik aufgeführt.

Ich habe im Buch diese Schaltung vorgefunden:



Also der erste Teil der Schaltung Links ist ja die UND-Verknüpfung. Rechts haben wir den Invertierer. Soweit so gut.

Aber wozu dient die Z-Diode? Das Buch sagt, dass sie zur Pegelverschiebung dient.

Irgendwie ist das für mich aber noch nicht richtig klar. Meine erste Frage wäre daher die folgenden:

Angenommen der Transistor T1 ist nicht durchgesteuert, sprich hochomige Kollektor-Emitter Strecke, welche Spannung liegt dann an der Z-Diode? Wenn es z.B. eine Z-Diode ist, die 2V stabil liefern soll. Liegen dann in dem Fall wirklich 2V an der Diode an?

Eventuell könntet ihr mir grob erklären wofür der mittlere Zweig vorhanden ist. Wäre wirklich sehr nett.

Schöne Grüße und Danke!


DunkDream
elexberd
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Anmeldungsdatum: 08.10.2010
Beiträge: 783
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2011 - 18:19:03    Titel:

Die Z-Diode soll nur den Störabstand vergrößern, die Schaltschwelle wird zu dem Zweck um die Z-Spannung nach oben verschoben.
DunkDream
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 176

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2011 - 19:05:07    Titel:

elexberd hat folgendes geschrieben:
Die Z-Diode soll nur den Störabstand vergrößern, die Schaltschwelle wird zu dem Zweck um die Z-Spannung nach oben verschoben.


Auf dich kann man immer zählen elexberd Smile

Könntest du deine Aussage eventuell noch etwas genauer erläutern? Weswegen genau wird der Störabstand vergrößert etc.

Wäre dir sehr verbunden Wink

Danke für deine Antwort.
elexberd
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Anmeldungsdatum: 08.10.2010
Beiträge: 783
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2011 - 22:48:40    Titel:

Wenn einer der Diodeneingänge logisch "1" wird, fängt der Transistor T2 erst an zu leiten, wenn die Eingangsspannung den Wert Ube2 + Uz erreicht hat (die Spannung Ube1 wird durch die Diodenflussspannung in etwa kompensiert).

Das bedeutet, dass ein Eingangsspannungsbereich von 0 bis (Ube + Uz) noch logisch "0" ist. Ohne die Z-Diode wäre das nur Ube. Die Vergrößerung des Bereichs durch die Z-Diode vergrößert diesen also etwa um den Faktor 4.
Der sich daraus ergebende Störabstand ergibt sich aus dem Verhältnis dieses Spannungsbereiches auf das Ausgangssignal des angeschlossenen Schaltkreisesund dem zu erwartenden Störpegel.
DunkDream
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 176

BeitragVerfasst am: 01 März 2011 - 06:49:43    Titel:

Meine Frage geht eher in die Richtung warum eben die von dir besagten Spannungen dort herrschen müssen. Warum wird der Transistor erst durchgesteuert wenn ube+uz anliegen?

WIe verhält sich die Z-Diode wenn der Transistor gesperrt ist? Wie wenn er leitend ist? Welche Spannungen fallen dann an ihr ab?

Könntest du die Fragen eventuell auch noch beantworten? Oder auch jemand anders, geht auch.
elexberd
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Anmeldungsdatum: 08.10.2010
Beiträge: 783
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 01 März 2011 - 11:26:28    Titel:

Der Strom durch die Z-Diode ist offensichtlich noch vernachlässigbar klein, solange die an ihr liegende Spannung kleiner als ihre Durchbruchsspannung ist. Dann leitet der Transistor auch noch nicht (ausreichend gut).
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