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Zahnradaufgabe
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schwammkopf
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Anmeldungsdatum: 09.02.2008
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2011 - 20:21:06    Titel: Zahnradaufgabe

hab probleme mit der folgenden aufgabe, wäre super, wenn mir da jmd helfen würde..

der antrieb einer hebevorrichtung eines gabelstaplers soll eine hebegeschwindigkeit von 1,2 m/s ermöglichen. Der antrieb erfolgt über eine zweistufiges getriebe (alle räder gerade verzahnt, nullgetriebe=

Antriebsquelle ist ein geregelter elektromotor mit n nenn= 2400 min^-1

z1=17 Zähne
z3=19 Zähne
modul stufe1=2,5
modul stufe2=3,0
wegen des gehäuses sollte i2/i1= 0,75
wirksamer durchmesser des kettenrades dr=220

Zähnezahlen z2 und z4 sind zu ermitteln



Ich weis nicht, wie der ansatz hier geht... kann mir vlcht jemand helfen.. bittee..????

bedanke mich schonmal im voraus..
snowman45
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Anmeldungsdatum: 22.11.2009
Beiträge: 97

BeitragVerfasst am: 02 März 2011 - 21:03:16    Titel:

probier doch erstmal selbst nen ansatz Wink
schwammkopf
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Anmeldungsdatum: 09.02.2008
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 02 März 2011 - 21:58:44    Titel:

danke, ich habs schon selbst hinbekommen.. aber sitze seit paar stunden an einer anderen Aufgabe
schwammkopf
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Anmeldungsdatum: 09.02.2008
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 02 März 2011 - 22:57:09    Titel:

In der Aufgabenstellung lautet:

Maximales Drehmoment der Welle, unter der Annahme, dass die Schraube bis an ihre Streckgrenze angezogen werden kann.

Was sagt mir das jetzt aus?? Mit was ist die Streckgrenze gleichzusetzen?

T=F*l

Wie komme ich jetzt auf die Kraft?? Ist F die Montagevorspannkraft oder Fa (Betriebslängskraft)??

Ich hab da wirklich Verständnisprobleme

Kann mir denn jemand HELFEN BITTEEE???
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 02 März 2011 - 23:27:11    Titel:

Die Streckgrenze ist ja eine Spannung, als Kraft pro Fläche.
Da du die Fläche der Schraube gegeben hast (Tabellenwerk) und die Streckgrenze für den Werkstoff der Schraube ebenfalls m Tabellenwerk steht, kannst du die Kraft ausrechnen.

So würde ich es machen.
Ich gehe davon aus, dass du die Schraube angegeben hast.
schwammkopf
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Anmeldungsdatum: 09.02.2008
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 03 März 2011 - 00:38:16    Titel:

alsoo.. ich habe eine M10 Schraube mit der Festigkeitsklasse 10.9 angegeben..

als streckgrenze ist 940, und für die Fläche muss ich wohl As also den Spannungsquerschnitt nehmen..

F=A*sigma

das ist dann die Kraft, mit der ich die Schraube bis zu der Spannung (Streckgrenze der Schraube) belaste.. Hab ichs richtig verstanden?
Lothol
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Anmeldungsdatum: 08.03.2009
Beiträge: 1124

BeitragVerfasst am: 03 März 2011 - 03:05:08    Titel:

schwammkopf hat folgendes geschrieben:
Maximales Drehmoment der Welle, unter der Annahme, dass die Schraube bis an ihre Streckgrenze angezogen werden kann.

Das ist doch eine total blödsinnige Annahme!

Niemals darf man an die Streckgrenze gehen!

Alle Auslegungen basieren darauf, daß man weit unterhalb der Streckgrenze bleibt; d.h.:
man hat sich ausnahmslos und immer im Bereich der Elastizität zu bewegen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Spannungs-Dehnungs-Diagramm
Ausnahmslos und immer sind Dimensionierungen so vorzunehmen, daß man sich im steil ansteigenden Bereich der Kennlinie befindet - also weit unterhalb der Streckgrenze, nämlich dort, wo eindeutig das Hook'sche Gesetz gilt.

Dementsprechend werden z.B. Schrauben bei Verbindungen an Eisenträgern ausgelegt: 4.6 od. 5.6
Warum?
Läppische Mindestzugfestigkeit: 400 bzw. 500
Kein Thema: setzt man halt mehr Schrauben. Smile

Aber: Mindestbruchdehnung 25 bzw. 20%

Und nur darauf kommt es an: Sicherheitsreserven. Smile

Wie soll denn etwas dauerbelastbar sein, wenn man sich bereits in der Streckgrenze befindet?

Wer verbreitet denn einen derartigen Blödsinn?
schwammkopf
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Anmeldungsdatum: 09.02.2008
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 03 März 2011 - 12:43:18    Titel:

So lautet doch die Aufgabenstellung, dass die Schrauben bis an ihre Streckgrenze angezogen werden..
Ob das in der Praxis so umgesetzt wird oder nicht, das weis ich nicht, interessiert mich wirklich auch nicht, ich will nur die Aufgabe richtig lösen und wissen, wie man sie richtig löst...

Nun eine Frage noch... Man kann die Streckgrenze der Schraube ermitteln (Tabellenbuch)
Wir hatten in der Übung mal eine ähnliche Aufgabe gelöst.. Da haben wir die Streckgrenze= Vergleichsspannung gesetzt und dann mit dieser Annahme mit einer Formel die Montagevorspannung errechnet..
und mit der Montagevorspannung die Montagevorspannkraft (Fm) und mit dieser Kraft dann das Drehmoment...

Gilt das für diese Aufgabe auch???

Wann muss ich denn die Montagevorspannkraft errechnen und mit dieser Kraft dann weiter rechnen?? Ich verstehe das nicht so ganz
Lothol
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Anmeldungsdatum: 08.03.2009
Beiträge: 1124

BeitragVerfasst am: 03 März 2011 - 15:36:25    Titel:

schwammkopf hat folgendes geschrieben:
Ob das in der Praxis so umgesetzt wird oder nicht, das weis ich nicht, interessiert mich wirklich auch nicht, ich will nur die Aufgabe richtig lösen und wissen, wie man sie richtig löst...

Das sollte Dich m.E. schon insoweit interessieren als eine richtige Aufgabenlösung durchaus auch darin gesehen werden kann, daß man sie auf Grund der o.g. blödsinnigen Annahme nicht löst. Wink

Wenn Du sie dennoch lösen willst, reicht diese Angabe
Zitat:
ich habe eine M10 Schraube mit der Festigkeitsklasse 10.9 angegeben..

als streckgrenze ist 940,

noch nicht ganz aus: Du brauchst auch noch die Steigung der Schraube, um aus der Tabelle den entspr. richtigen Kern-Durchmesser entnehmen zu können.

Um daraus wiederum die richtige Fläche A zu errechnen.

Dann weiter
Zitat:
F=A*sigma

das ist dann die Kraft, mit der ich die Schraube bis zu der Spannung (Streckgrenze der Schraube) belaste.. Hab ichs richtig verstanden?

Ja.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 2007

BeitragVerfasst am: 03 März 2011 - 18:42:40    Titel:

Zitat:
ich habe eine M10 Schraube mit der Festigkeitsklasse 10.9 angegeben..

als streckgrenze ist 940,


dazu gibts ne ganz einfach faustformel: Zugfestikeit zb. 10.9 => 10 * 100 = 1000 Nmm^-2
Streckgrenze 10.9 => 10*9*10= 900Nmm^-2

die fläche findest du in Tabellen unter dem Spannungsquerschnitt.
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