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Physikalische Kräfte Auffahrunfall
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sweety666
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Anmeldungsdatum: 03.03.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 03 März 2011 - 22:01:53    Titel: Physikalische Kräfte Auffahrunfall

Hallo, vielleicht kann mir hier ja jemand helfen. Es geht um folgendes: ich diskutiere gerade mit ein paar eltern über rückwärtsgerichtete kindersitze. Es geht darum was passiert wenn mir jemand von hinten auf mein stehendes Auto auffährt. Es gibt herrscht unter einigen Mädels der diskussion die meinung das dies nicht weiter schlimm wäre, da ja die energie die auf mein auto trifft mein auto in bewegung setzt und dadurch die energie die auf die insassen wirkt sehr vermindert wird.
nun denke ich aber das ja genau diese energie die mein auto in bewegung setzt die energie ist die auf mich als insasse wirkt und durch die ich in den sitz gepresst werde bzw. das kind was in dem reboard sitz sitzen würde aus dem sitz rausschleudert wird und das einzige was diese energie mildert ist das gewicht meines wagens und die knautschzone... was meint ihr?
Hauptsächlich ging es halt darum das gesagt wurde wenn zwei autos mit 30 km/h aufeinaderprallen die gefahr und intensität dieses unfalles viel größer wäre als wenn mir jemand mit 60km/h ins stehende auto knallt...
ich hoffe mir kann jemand eine antwort geben, wir sind nämlich keine physiker Very Happy
Cheater!
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Anmeldungsdatum: 28.10.2007
Beiträge: 5224
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 03 März 2011 - 23:48:23    Titel:

Du liegst (fast) richtig. Tatsächlich ist ein Auffahrunfall noch schlimmer, weil alle Sicherheitssysteme (Knautschzone, Sitze, Airbags, ...) für einen Frontalaufprall ausgelegt werden.

Man kann sagen:
Ein Frontalaufprall zweier Autos A und B mit jeweils 30km/h ist physikalisch das gleiche wie ein Auffahrunfall mit 60km/h des Autos C auf ein stehendes Auto D. In der Praxis sind die Insassen von A, B, C gleich gefährdet, die Insassen von Auto D sind stärker gefährdet.
Systemdynamiker
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Anmeldungsdatum: 29.10.2008
Beiträge: 192

BeitragVerfasst am: 04 März 2011 - 09:53:30    Titel: Flüssigkeitsbild

Den frontalen Zusammenstoss zweier Autos habe ich in einem Videoclip erklärt:

http://www.youtube.com/watch?v=Pwoaqmxu4as

Dieses Beispiel lässt sich problemlos auf den hier diskutierten Fall umformen. Wie stark ein Auto seitliche und rückwärtige Stösse abfangen kann, hängt von der Bauweise ab. Will man die Wirkung der Bremsen einbeziehen, muss das Beispiel erweitert werden.
_maddin_
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Anmeldungsdatum: 16.04.2008
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 04 März 2011 - 15:14:40    Titel:

Cheater! hat folgendes geschrieben:

Man kann sagen:
Ein Frontalaufprall zweier Autos A und B mit jeweils 30km/h ist physikalisch das gleiche wie ein Auffahrunfall mit 60km/h des Autos C auf ein stehendes Auto D. In der Praxis sind die Insassen von A, B, C gleich gefährdet, die Insassen von Auto D sind stärker gefährdet.



Es ist physikalisch nicht das gleiche! Da die kinetische Energie mit der Geschwindigkeit zum Quadrat wächst, ist die ich nenne es mal am Unfall beteiligte Energie bei einem Auto mit 60km/h doppelt so groß wie bei einem Unfall von zwei Autos mit 30km/h, wenn beide Autos gleich viel wiegen.
Cheater!
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Anmeldungsdatum: 28.10.2007
Beiträge: 5224
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 04 März 2011 - 18:31:12    Titel:

_maddin_ hat folgendes geschrieben:
Cheater! hat folgendes geschrieben:

Man kann sagen:
Ein Frontalaufprall zweier Autos A und B mit jeweils 30km/h ist physikalisch das gleiche wie ein Auffahrunfall mit 60km/h des Autos C auf ein stehendes Auto D. In der Praxis sind die Insassen von A, B, C gleich gefährdet, die Insassen von Auto D sind stärker gefährdet.

Es ist physikalisch nicht das gleiche! Da die kinetische Energie mit der Geschwindigkeit zum Quadrat wächst, ist die ich nenne es mal am Unfall beteiligte Energie bei einem Auto mit 60km/h doppelt so groß wie bei einem Unfall von zwei Autos mit 30km/h, wenn beide Autos gleich viel wiegen.

Geht jetzt diese Diskussion wieder los... Wink Im Schwerpunktsystem findet jeweils das gleiche statt. Daher ist es physikalisch das gleiche. Der Unterschied ist, dass beim Frontalzusammenstoß beide Autos anschließend stehen, während sie beim Auffahrunfall mit halber Geschwindigkeit weiterrollen. Physikalisch macht dies keinen Unterschied, in der Praxis werden die weiterrollenden Fahrzeuge womöglich noch gegen ein zweites Hindernis prallen.
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