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typisches Bild für den Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg
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Foren-Übersicht -> Geschichte-Forum -> typisches Bild für den Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg
 
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rzrcop
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Anmeldungsdatum: 18.01.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 06 März 2011 - 23:48:17    Titel: typisches Bild für den Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg

Hallo,

Ich muss nächste Woche ein Referat in Englisch über den Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg halten.
Die Aufgabenstellung ist es, dazu ein "typisches" Bild zu dem Thema zu nehmen, das näher zu beschreiben und dann erläutern.

Könnt ihr mir da ein bestimmtes Bild empfehlen, was dafür geeignet wäre?


MfG rzr
Politiker01
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Anmeldungsdatum: 19.11.2010
Beiträge: 297

BeitragVerfasst am: 07 März 2011 - 08:06:01    Titel: Re: typisches Bild für den Eintritt der USA in den 1. Weltkr

rzrcop hat folgendes geschrieben:
Hallo,

Ich muss nächste Woche ein Referat in Englisch über den Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg halten.
Die Aufgabenstellung ist es, dazu ein "typisches" Bild zu dem Thema zu nehmen, das näher zu beschreiben und dann erläutern.

Könnt ihr mir da ein bestimmtes Bild empfehlen, was dafür geeignet wäre?


MfG rzr


Bild: amerikanische Soldaten welche gerade angekommen sind und durch London marschieren oder der Untergang der Lusitania.

Bei deinem Referat soltest du auch folgendes erwähnen - wieso erklärten die USA Deutschland den krieg?

Weil ein paar ihrer Schiffe von U-booten versenkt worden sind?

1917 gab es keine Interkontinentalraketen, keine Flugzeuge welche über den Atlantik fliegen konnten - NICHTS womit D hätte die USA bedrohen können- nichts was eine Kriegserklärung gerechtfertigt hätte gegen ein Land welches 6000 Kilometer entfernt war.

Das waren reine Wirtschaftsinteressen der USA dahinter. Da D den Aussenhandel mit Europa gestört hat. Durch den Aussenhandel mit Europa verdienten die Ammis im Jahr (umgerechnet) ca 1 BILLION Dollar mehr. DAS war der wahre kriegsgrund.

Kann dir keiner einreden das die USA wegen ein paar versenkten Schiffen in den Krieg eingetreten sind - müsste heute die halbe Welt mit Somalia im krieg sein.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 07 März 2011 - 19:25:39    Titel:

Wo haben Sie eigentlich ihr geschichtliches Wissen gewonnen?

Die Lusitania wurde 1915 versenkt. Daraufhin wurde auf amerikanischen Protest hin der uneingeschränkte U-Boot-Krieg eingestellt, was den Kriegseintritt der USA zunächst verhinderte...

Die USA traten 1917 in den Krieg ein, nachdem Deutschland erneut den uneingeschränkten U-Boot-Krieg ausgerufen hatte. Nachvollziehbar, denn es konnte somit jedes Handelsschiff unabhängig von seiner Nationalität, ohne Vorwarnung versenkt und die Besatzung ihrem Schicksal überlassen werden. Das traf natürlich auch US-amerikanische Schiffe...

Wieso hätten die USA in den Krieg eintreten sollen, um ihren Handel zu stärken? Waffen, Material und Güter hätte man auch so liefern können. Ohne Kriegseintritt sogar an beide Seiten...
Politiker01
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Anmeldungsdatum: 19.11.2010
Beiträge: 297

BeitragVerfasst am: 07 März 2011 - 22:05:51    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Wo haben Sie eigentlich ihr geschichtliches Wissen gewonnen?

Die Lusitania wurde 1915 versenkt. Daraufhin wurde auf amerikanischen Protest hin der uneingeschränkte U-Boot-Krieg eingestellt, was den Kriegseintritt der USA zunächst verhinderte...

Die USA traten 1917 in den Krieg ein, nachdem Deutschland erneut den uneingeschränkten U-Boot-Krieg ausgerufen hatte. Nachvollziehbar, denn es konnte somit jedes Handelsschiff unabhängig von seiner Nationalität, ohne Vorwarnung versenkt und die Besatzung ihrem Schicksal überlassen werden. Das traf natürlich auch US-amerikanische Schiffe...

Wieso hätten die USA in den Krieg eintreten sollen, um ihren Handel zu stärken? Waffen, Material und Güter hätte man auch so liefern können. Ohne Kriegseintritt sogar an beide Seiten...


Pff - Bei einem Krieg sterben tausende oder hunderttausende - selbst wenn dutzende Handelsschiffe versenkt werden sterben höchstens hunderte oder ein paar tausend.

Ein Staatsoberhaupt muss dies abwegen. Sind es ein paar hundert Tote Staatsbürger wert sich in einen großen Krieg zu stürzen bei welchem hunderttausende Staatsbürger sterben?

Zumal die USA ja nie direkt angegriffen worden sind - der uneingeschränkte Ubootkrieg galt für jeden.

Die logische Reaktion: So lange Krieg herrscht halt keine Handelsschiffe hinschicken - dies hätte das Ende des US aussenhandels mit Europa bedeutet= 1 Billion Jährlich welche den USA durch die Lappen gegangen wären. Das waren reines Wirtschaftsinteressen der Amerikaner.

Einem Land welches 6000 Kilometer entfernt ist den Krieg erklären - zu einer Zeit als es keine Flugzeuge/Raketen gab - weil ein paar Handelssschiffe versenkt wurden - oder hätten versenkt werden können? Confused

Zudem war der Ubootkrieg auf ein ziemlich winziges - stückchen Ozean um England herum beschränkt - ja das reicht um einem Land den Krieg zu erklären. Rolling Eyes

Wirtschaftsinteresse- die Ammis geben es ja mittlerweile offen zu.
Unter anderem in George Friedmanns : The Next 100 Years: A Forecast for the 21st Century
ein_versuch
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Anmeldungsdatum: 27.01.2011
Beiträge: 271

BeitragVerfasst am: 08 März 2011 - 08:41:02    Titel:

Zitat:
Pff - Bei einem Krieg sterben tausende oder hunderttausende - selbst wenn dutzende Handelsschiffe versenkt werden sterben höchstens hunderte oder ein paar tausend.

Ein Staatsoberhaupt muss dies abwegen. Sind es ein paar hundert Tote Staatsbürger wert sich in einen großen Krieg zu stürzen bei welchem hunderttausende Staatsbürger sterben?


Nun, unmittelbarer Auslöser des Weltkrieges war ja der Tod eines Menschen (beziehungsweise zweier). Hätten da Österreich-Ungarn, Russland und Deutschland nicht auch eher abwägen sollen, ob ein solches Ereignis den Tod von Hunderttausenden/Millionen Menschen wert ist?

Und selbst gegeben, dass die Amerikaner aufgrund rein wirtschaftlicher Interessen in den Krieg eingetreten sind- was macht dieses Motiv mehr verwerflich als die Machtinteressen der europäischen Mächte (vor allem Ö-U und Russland) auf dem Balkan, französische Revanchegelüste oder britisches Hegemoniedenken?
Politiker01
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Anmeldungsdatum: 19.11.2010
Beiträge: 297

BeitragVerfasst am: 08 März 2011 - 10:20:42    Titel:

ein_versuch hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Pff - Bei einem Krieg sterben tausende oder hunderttausende - selbst wenn dutzende Handelsschiffe versenkt werden sterben höchstens hunderte oder ein paar tausend.

Ein Staatsoberhaupt muss dies abwegen. Sind es ein paar hundert Tote Staatsbürger wert sich in einen großen Krieg zu stürzen bei welchem hunderttausende Staatsbürger sterben?


Nun, unmittelbarer Auslöser des Weltkrieges war ja der Tod eines Menschen (beziehungsweise zweier). Hätten da Österreich-Ungarn, Russland und Deutschland nicht auch eher abwägen sollen, ob ein solches Ereignis den Tod von Hunderttausenden/Millionen Menschen wert ist?

Und selbst gegeben, dass die Amerikaner aufgrund rein wirtschaftlicher Interessen in den Krieg eingetreten sind- was macht dieses Motiv mehr verwerflich als die Machtinteressen der europäischen Mächte (vor allem Ö-U und Russland) auf dem Balkan, französische Revanchegelüste oder britisches Hegemoniedenken?


Weil das eine interne europäische angelegenheit war.

Deutschland fühlte sich zwischen Russland + Frankreich eingekeilt und bedroht. England fühlte sich durch den deutschen Flottenbau bedroht, etc etc - Der Erste Weltkrieg wird allgemein als die große Katastrophe/der unnötige Krieg bezeichnet.

Alle dachten das dieser in wenigen Monaten zu ende sein werde.

Es ist ziemlich heuchlerisch von den USA gewesen - 3 Jahre haben sie sich rausgehalten aber dann plötzlich weil ein paar Schiffe versenkt worden sind - und nachdem auf der ganzen Welt bekannt war was für ein Gemetzel dieser Krieg war- haben sie sich in interne europäische Angelegenheiten eingemischt und nur aus Wirtschaftsinteressen mehreren Ländern welche auf der anderen Seite der Welt waren den Krieg erklärt.


Von der spanischen Grippe und Versailles ganz zu schweigen.
ein_versuch
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Anmeldungsdatum: 27.01.2011
Beiträge: 271

BeitragVerfasst am: 08 März 2011 - 11:06:36    Titel:

Politiker01 hat folgendes geschrieben:


Weil das eine interne europäische angelegenheit war.



Das treibt mir den europäischen Einigungsgedanken dann doch etwas auf die Spitze Wink

Der Krieg wurde vielleicht nur von europäischen Mächten geführt, dies aber nicht nur in Europa, sondern auch in Asien, Afrika und eben auf den Weltmeeren. Die "paar Schiffe" beliefen sich laut Wikipedia auf mehr als 1.1 Millionen BRT neutraler Länder bis Ende 1917.

Darüber hinaus: Als die Deutschen den uneingeschränkten U-Boot-Krieg begannen, kam es zu Protesten der Amerikaner, und er wurde wieder abgebrochen. Beim 2. Mal wurde er nicht abgebrochen, und dieses Mal kam es eben zur Kriegserklärung.

Und nochmal: Was ist an wirtschaftspolitischen Interessen verwerflicher als an machtpolitischen, an Revanchegelüsten oder an der Hoffnung auf Gebietsgewinne?


Schlussendlich ist diese Diskussion hier aber auch nutzlos; Der Ersteller dieses Stranges hat nach einem typischen Bild zum Kriegseintritt der USA gefragt. Ich würde raten, ein Bild zu suchen, dass die massive materielle/industrielle Überlegenheit der USA darstellt- bereitgestellte Versorgungs/Nachschubgüter hinter der Front, eine voll besetzte Fabrik, die Munition oder Waffen herstellt, ein frisches Regiment, das hinter der Front auf den Einsatz wartet, Rekruten in den USA,...

vielleicht auch mal auf wikicommons nachschauen!
Politiker01
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Anmeldungsdatum: 19.11.2010
Beiträge: 297

BeitragVerfasst am: 09 März 2011 - 08:58:55    Titel:

ein_versuch hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Der Krieg begann am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien.[4] Am 30. Juli befahl Russland die Generalmobilmachung zur Unterstützung Serbiens. Daraufhin erklärte das Deutsche Reich als Bündnispartner Österreich-Ungarns Russland am 1. August den Krieg. Am Abend desselben Tages überschritten russische Kavallerie-Abteilungen die ostpreußische Grenze.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg

Was sich da Frankreich und England einmischen musste? Bündnisspartner hin oder her.


Hervorhebung von mir. Also wenn sich der deutsche Bündnispartner den Österreichern an die Seite stellt, ist das ok. Wenn aber Frankreich und England das tun, ist das eine Einmischung?

Im Übrigen waren es die Deutschen, die den Franzosen den Krieg erklärt hatten, nicht umgekehrt.


Russlands Mobilmachung zur Unterstützung Serbiens brachte der Reihe nach gegenseitige Ultimaten und Kriegserklärungen der europäischen Großmächte in der ersten Augustwoche, womit der Erste Weltkrieg begann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Serbiens#Erster_Weltkrieg

Den russischen Militärs war bekannt, dass Deutschland im Falle einer Generalmobilmachung Russlands ebenfalls seine Truppen mobilisieren würde, worauf sie auch konsequent abzielten. Das Deutsche Reich forderte in einem Ultimatum die sofortige Rücknahme der russischen Mobilmachung. Nachdem diese ausblieb, machte das Reich ebenfalls mobil und erklärte Russland am 1. August den Krieg, woraufhin das mit Russland verbündete Frankreich in Erwartung eines deutschen Angriffes ebenfalls mobil machte. Tatsächlich aber erfolgten die ersten Kriegshandlungen durch Russland noch am selben Abend mit Überschreiten der ostpreußischen Grenze.

http://de.wikipedia.org/wiki/1._Weltkrieg

1. Nach ihrer Logik waren demnach im 2. Weltkrieg Frankreich und GB die "bösen" da sie Deutschland den Krieg erklärten nicht umgekehrt Rolling Eyes

2. Bündnisspartnern zu Hilfe kommen ist schon in ordnung. Doch wenn die Deutschen sagen - wenn ihr weiterhin mobilisiert werden wir das auch tun und es wird Krieg geben. Und es die Russen trotzdem machen?
Am gleichen Tag der Kriegserklären fielen die Russen in Ostpreußen ein.
Was brauchten die Russen ne Generalmobielmachung noch bevor Österreich Ungarn überhaupt etwas gegen Serbien unternommen hatte?

3. Nochmal zum Ubootkrieg jetz habe ich den besten vergleich: Wenn in einem öffentlichen Park mehrere Bomben entdeckt werden, wird dieser abgesperrt und überall Warnungen aufgestellt - Betreten verboten, Sie begeben sich in Lebensgefahr, betreten auf eigene Verantwortung.

Wenn dann einer daherkommt - Das ist ein öffentliches Gebiet - ich warne euch- wenn ich dort hingehe und mir passiert etwas herrscht Krieg.
Welche Warnung ist dann wohl Berechtigt?
ein_versuch
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Anmeldungsdatum: 27.01.2011
Beiträge: 271

BeitragVerfasst am: 10 März 2011 - 13:29:13    Titel:

Zitat:
Grün: Fairness gibt es selten - aber die Vergleiche sitzen. Absolut lächerlich ist es den USA das Recht zuzuspechen einem 6000 km entferntem Land den Krieg zu erklären weil es nicht das tat was die Ammis wollten. Während eines Krieges.


Nun, was ist das "Recht, einen Krieg zu erklären"?


Zitat:
enn sich heute anfangen China und Japan zu Fetzen- Japan eine Blockade verhängt, China daraufhin im Gelbe Meer den Uneingeschränkten Ubootkrieg durchführt, und die USA daraufhin China den Krieg erklären- können die USA nur von einem Gehirnamputierten Idioten geführt werden.


Nun, das ist eher eine Frage der Machtverhältnissen. Die USA würden China nicht den Krieg erklären, weil es einen Superweltkrieg inkl. Atomkrieg bedeuten könnte. Würde es aber z.B. zu Auseinanderetzungen zwischen zwei nicht so starken Mächten kommen, denke ich, dass durchaus militärisch eingegriffen werden würde; Heutzutage vielleicht nicht mehr mit einem direkten (Land-)Kriegseintritt, aber z.B. mit Konvois, Eskorten und dem Angriff auf feindliche U-Boote.. Es sind ja z.B. auch deutsche Flotteneinheiten vor der Küste Somalias im Einsatz.
rzrcop
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Anmeldungsdatum: 18.01.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 21 März 2011 - 19:35:14    Titel:

also wäre das bild ok?

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