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Schadensersatz Krankenkasse
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Silvi87
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Anmeldungsdatum: 24.03.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 24 März 2011 - 14:35:39    Titel: Schadensersatz Krankenkasse

Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor folgendem Problem:
Zitat:
Fußgänger O wurde bei einem Autounfall von Autofahrer T verletzt, Krankenkasse K des O zahlt Heilbehandlungskosten.


Was sollte man jetzt grundsätzlich für Ansprüche der K gegen T (an)prüfen?

§7 I StVG und dann Drittschadensliquidation? Und woran scheitert diese, an der Zufälligkeit?

und

§116 I SGB X + §7 I StVG?

Da ich ein Gutachten erstellen muss möchte ich gerne sogut wie alles was noch sinnvoll erscheint anprüfen.

Für eure Hilfe bedanke ich mich bereits im voraus!

Gruß,
Silvi
Peter Pan
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Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 127
Wohnort: Kolonia

BeitragVerfasst am: 24 März 2011 - 21:45:31    Titel:

Hallo Silvi,

§ 7 StVG ist schon richtig.
Aber wieso willst du eine Drittschadensliquidation prüfen?
Die ist hier doch gar nicht einschlägig.
Da Du ein Gutachten erstellen musst, solltest du noch an § 18 StVG, § 823 I und § 823 II iVm § 229 StGB denken.

Das Problem des Falles befindet sich inder haftungsausfüllenden Kausalität, genauer gesagt im Schaden.
Nach der Differenzhypothese stellst du fest, dass eigentlich kein Schaden gegeben ist, denn der Schaden des O wird durch die K ersetzt.
Das Problem wird unter dem Begriff der sog. Vorteilsanrechnung gefasst.
Silvi87
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Anmeldungsdatum: 24.03.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 25 März 2011 - 12:37:45    Titel:

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort.

Die genannten §§ werde ich dann ebenfalls anprüfen, hatte ich aber zumindest teilweise auch schon im Hinterkopf.

Auch sehr nett das du mich auf dieses Problemfeld hingewiesen hast.

Ich hatte irgendwie die Idee gut gefunden die Drittschadensliquidation zumindest anzuprüfen, eben um zu zeigen das ich diese ebenfalls in Betracht gezogen habe. Oder erscheint das zu abwegig?

An welcher Voraussetzung scheitert diese denn?
Zitat:
Wikipedia.de: 1. Der Schaden liegt nicht beim Anspruchsinhaber.
2. Der Geschädigte hat keinen Anspruch.
3. Zufällige Verlagerung des Schadens vom Anspruchsinhaber auf den Geschädigten.


Ich würde sagen es scheitert spätestens an Punkt 2 weil K ja über §116 I SGB X einen Anspruch hat? Oder sogar schon früher?

Gruß,
Silvi
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