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Fußnoten
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.Ernestine.
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Anmeldungsdatum: 09.03.2011
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 24 März 2011 - 15:37:06    Titel: Fußnoten

Hab noch ein paar Probleme mit den Fußnoten in meiner Hausarbeit.
Sind sie nötig bei...
- Darstellung von Ansichten im Meinungsstreit (habs jetzt immer nur so gemacht, dass ich am Anfang ein, zwei Vertreter angegeben hab, aber wenn man bestimmte Formulierungen oder Beispiele zur Erklärung teilweise aus Lehrbüchern übernimmt, muss man das kennzeichnen?)
- Kontra-Argumenten im Meinungsstreit (also beim Streitentscheid, denn da gibt man ja eig seine eigene Meinung ab, aber natürlich übernimmt man ja auch Argumente aus Lehrbüchern...)

Und jetzt bitte keine Antwort, à la: "Du musst ALLES, was nicht von dir ist, mit Fußnoten kennzeichnen". (Ach neeee, echt?!) Bitte auf das konkrete Problem eingehen.
pe
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 24 März 2011 - 19:54:09    Titel: Re: Fußnoten

.Ernestine. hat folgendes geschrieben:


Und jetzt bitte keine Antwort, à la: "Du musst ALLES, was nicht von dir ist, mit Fußnoten kennzeichnen". (Ach neeee, echt?!) Bitte auf das konkrete Problem eingehen.


Dann verstehe ich deine Frage nicht. Anscheinend weißt du doch wie es geht. Immer, nicht nur bei MS, bei allen "fremden Gedanken" Fußnoten machen. Auch nicht nur einmal zu Beginn einer Ansicht. Jeder Gedankengang muss einzeln belegt werden. Wenn du bei der Entscheidung des MS fremde Argumente als deine eignen angibst, entspricht das nicht den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens. Die Korrektoren sehen auch die fehlenden Fußnoten, deine Kommilitonen haben die. ==> Punktabzug

3 Fußnoten pro Seite in Hausarbeiten dürften in etwa der Durchschnitt sein.

Du solltest deine Frage präzisieren. Wenn es dir darauf ankommt, die Herkunft deiner Lösung zu verschleiern, dann ist das bei Dissertationen grsd. möglich. Bei Hausarbeiten aber gibt es aber Vergleichsarbeiten, die vollständig zitieren. Da fällt das auf.
.Ernestine.
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Anmeldungsdatum: 09.03.2011
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 25 März 2011 - 17:09:09    Titel:

Okay, war vllt doof formuliert. Hier nochmal anschaulicher:

Nehmen wir das Problem, ob ein Versuch fehlgeschlagen ist, wenn schon Ausführungshandlungen vorgenommen worden. Ich nehm mir das Buch "32 Probleme aus dem Strafrecht AT", da steht, dass in BGHSt 4, 181 die Tatplantheorie vertreten wird. Dann schreib ich das so:
"Laut der Tatplantheorie (Fußnote: BGHSt 4, 181) kommt es auf die Tätervorstellung zu Beginn der Tat an. Hat der Täter seinen Tatplan auf bestimmte Tätigkeitsakte beschränkt, so ist der Versuch nach erfolgloser Vornahme dieser Handlungen fehlgeschlagen. Hat der Täter seinen Tatplan dagegen nicht von vornherein beschränkt bzw. hatte er überhaupt keinen klaren Tatplan, so bleibt der Versuch auch nach Vornahme einzelner fehlgeschlagener Handlungen unbeendet und rücktrittsfähig, wenn der Täter erkennt, dass die bisherigen Ausführungshandlungen zur Erfolgsherbeiführung noch nicht ausreichen." (usw.)
Den Beschreibungstext hab ich mir aus verschiedenen Lehrbüchern zusammengebastelt, damit er klar verständlich ist. Und ich müsste jetzt wirklich hinter jeden Satz nochmal eine Extra-Fußnote mit irgendeinem Lehrbuchverweis setzen? Reicht das so nicht?
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