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Prüfung Mittäerschaft bei Tod des Haupttäters
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STO123
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Anmeldungsdatum: 28.06.2009
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 28 März 2011 - 10:54:43    Titel: Prüfung Mittäerschaft bei Tod des Haupttäters

hallo ihr lieben,
meine frage ist, wie ich die mittätrschaft prüfe, wenn der haupttäter tod ist. die strafbarkeit eines toten wird ja in der regel gar nicht geprüft.
meine idee war:

A könnte sich wegen mittäterschaft §25 bla bla bla.....
hierfür müsste eine rechtwidrige haupttat vorliegen.
1. strafbarkeit des haupttäters
tatbestand
rechtswidirgkeit
schuld
eine rechtswidrige haupttat liegt vor
2.strafbarkeit des hintermannes
tatbestand
rechtswidirgkeit
schuld

ist das so richtig?????

liebe grüße
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 28 März 2011 - 11:48:21    Titel:

das wäre die prüfung der teilnahme (minus schuld)
bei der mittäterschaft prüfst du ob ein gemeinsamer tatplan vorlag und die mittäter ihre (hinreichenden) tatbeiträge erbracht haben

http://lawww.de/Library/Taeterschaft/taeterschaft.html
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 29 März 2011 - 09:00:57    Titel:

Zitat:
A könnte sich wegen mittäterschaft §25 bla bla bla.....
hierfür müsste eine rechtwidrige haupttat vorliegen.


Würd ich bei Anstiftung/Teilnahme so unterschreiben. Bei Mittäterschaft nicht zwingend. In der Regel ist es ja sogar so, dass die Mittäter erst durch das gemeinsame Handeln alle Tatbestandsmerkmale erfüllen. Jeder allein betrachtet also gar nicht den objektiven Tatbestand einer Norm des besonderen Teiles erfüllt.
STO123
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Anmeldungsdatum: 28.06.2009
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 29 März 2011 - 10:43:28    Titel:

vielen dank erstmal!

jetzt hab ich noch eine frage bzw. zwei:

wenn ich jemanden bitte eine straftat zu begehen, würdet ihr eine mittelbare täterschaft prüfen oder eher eine anstiftung?
wenn der täter jemanden als werkzeug benutzt um sein ziel zu erreichen und er das auch plant. oder eher eine anstiftung wegen "bestimmen"?


und wie würde es denn in einem fall der auftragsmörder aussehen?
in solchen fällen liegt doch immer eine anstiftung vor, wel der auftragsmörder ja für geld, also aus seinem eigenen interesse heraus auch die tat begeht?
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