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Garantenstellung aus Ingerenz
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glamorous
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Anmeldungsdatum: 31.07.2007
Beiträge: 202

BeitragVerfasst am: 31 März 2011 - 20:23:51    Titel: Garantenstellung aus Ingerenz

Hey Leute, ich hab eine kurze Frage, hoffentlich könnt ihr mir helfen:

C schlägt nach Vollendung eines Raubes durch A und B nieder, um die Beute zu sichern. R wird lebensgefährlich verletzt. A, B und C haben alle mit lebensgefährlichen Verletzungen ernstlich gerechnet und sich damit abgefunden, den Tod halten alle drei nicht für möglich. R stirbt nicht.

Ich möchte nun unterlassene Hilfeleistung prüfen, aber durch das pflichtwidrige Vorverhalten könnten sie ja als Garant dastehen. Nur versuchten Totschlag prüf ich jetzt nicht weil kein Tötungsvorsatz gegeben ist. Soll ich jetzt versuchten Totschlag durch Unterlassen prüfen um zur Garantenstellung zu kommen oder was muss ich prüfen? Wie gesagt, Tötungsvorsatz fehlt ja, dann sollte auch kein versuchter Totschlag durch Unterlassen möglich sein. Gefährliche KV hab ich bejaht durch mittelbare Täterschaft bei A und B, kann man da irgendwie die Garantenpflicht miteinbringen?
rOYAL.
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 2093
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 31 März 2011 - 20:32:55    Titel:

Nicht krampfhaft versuchen, irgendwas unterzubringen, was man meint erkannt zu haben. Prüfe noch § 221, mir fällt auf den ersten Blick sonst auch nichts anderes ein.
FlyingCircus
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 31 März 2011 - 23:32:41    Titel:

Unglaubich, dass ihr für jede Frage ein eigenes Thema eröffnet, anstatt mit anderen Übungsteilnehmern zu diskurtieren XD
Man könnte noch an §252 StGB denken, mit dem Problem des absichtslos-dolosen Werkzeuges. C will nämlich nur A+B die Beute erhalten, nicht aber sich selbst Wink
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