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Problem bei der Hausarbeit- schwerer Raub
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sunnyme
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Anmeldungsdatum: 20.09.2010
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2011 - 20:34:46    Titel: Problem bei der Hausarbeit- schwerer Raub

Hallo zusammen!
Also ich schreibe die große Übung in Marburg. Ich bin nicht ganz sicher bei der Lösung eines Teil.
Also es geht darum, dass der T den O mit einem Sandsack niederschlägt und ihn danach berauben will. O ist bewusstlos, T nimmt doch an, dass er tot ist und läuft davon, ohne die Sache zu entwenden. Der O wacht kurz darauf aus seiner Ohmacht.
Nun habe ich den versuchten schweren Raub geprüft und ein gefährliches Werkzeug angenommen. Also das Mitführen und das Verwenden. Ist das so richtig?
Dazu habe ich noch die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung und die Gefahr des Todes angenommen und es verneint wegen mangelndem Vorsatz. Es aber objektiv bejaht, weil O ja durch den Schlag sich schlimme Verletzungen hätte zuziehen können oder zum Beispiel verkühlen können. Ist das zu viel Interpretation??

Wäre total lieb wenn jemand helfen könnte!Bin langsam etwas am verzweifeln, ob ichs jetzt doch umschreiben soll... Sad
Flauschi
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Anmeldungsdatum: 30.06.2008
Beiträge: 505

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2011 - 19:44:04    Titel:

da das verwenden ja durchgeht, sprichst du das mitführen nicht mehr an, das ist dann überflüssig, so wie ne waffe auch immer n gefährliches werkzeug ist, führt man das werkzeug, was man verwendet auch immer mit sich.
der absatz 2 hat ja ne höhere strafandrohung als absatz 1, deswegen prüfst du, sobald II vorliegt, den I nicht mehr, also auch nicht die gesundheitsschädigung/todesgefahr.

ich würd aber auf jeden fall noch ne gefährliche körperverletzung in vollendung prüfen, da haste dann auch deine lebensgefahr. vorsatz kann man da durchaus bejahen finde ich, wenn man jmd niederschlägt muss man damit rechnen, dass der dann nicht fröhlich weiter rumspringt.
sunnyme
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Anmeldungsdatum: 20.09.2010
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2011 - 20:42:36    Titel:

Danke für die Antwort Smile

Also aber ich fang doch erst mit Absatz 1 an ..und nicht mit Absatz 2? Oder soll man in der Prüfung mit Absatz 2 anfangen?Hatte das noch nirgends so gesehen..
Flauschi
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Anmeldungsdatum: 30.06.2008
Beiträge: 505

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2011 - 13:03:46    Titel:

man fängt immer mit dem schwersten delikt an, also absatz 2
DwieDillinger
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Anmeldungsdatum: 26.02.2010
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2011 - 21:57:50    Titel:

Bei allem Respekt, aber das stimmt nicht. In einem Gutachten sollte man alle in Frage kommenden Delikte prüfen. Erst bei den Konkurenzen dann aussscheiden, was zurücktritt. Delikte, die aber erkennbar zurücktreten, sollen kürzer dargestellt werden. Was ist hier mit Rücktritt vom Versuch?
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