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Herausforderer von Frau Merkel 2013
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Herausforderer von Frau Merkel 2013
 

Wer soll Frau Merkel 2013 herausfordern?
Sigmar Gabriel
6%
 6%  [ 3 ]
Frank-Walter Steinmeier
15%
 15%  [ 7 ]
Peer Steinbrück
26%
 26%  [ 12 ]
Joschka Fischer
2%
 2%  [ 1 ]
Renate Künast
8%
 8%  [ 4 ]
Jürgen Trittin
2%
 2%  [ 1 ]
Keiner der genannten
39%
 39%  [ 18 ]
Stimmen insgesamt : 46

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Steve2525
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2011 - 12:16:11    Titel: Herausforderer von Frau Merkel 2013

Da die Frage der Kanzlerkandidatur von der SPD selbst auf die Tagesordnung gesetzt wurde würde mich interessieren was das Forum von möglichen Gegenkandidaten hält. Habe bewußt auch mögliche grüne Kandidaten mitaufgezählt, da es nicht ganz auszuschließen ist, dass diese Partei mit einem eigenen Kandidat antritt.
nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2021

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2011 - 12:39:40    Titel:

Bitte nicht den Gabriel, selbst als SPD Wähler kann ich den nicht ab.

Fischer hat seine Rückkehr in die Politik schon ausgeschlossen.


Zuletzt bearbeitet von nAim am 22 Apr 2011 - 12:57:55, insgesamt einmal bearbeitet
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2011 - 12:45:49    Titel:

Wenn man Fischer bitten würde, würde er als political animal bestimmt nicht "Nein" sagen. Wink

Hinsichtlich Herrn Gabriel sind wir einer Meinung...
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2645

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2011 - 12:56:20    Titel:

Naja ich halte von den Personen Steinmeier und Steinbrück recht viel, allerdings sind die zugehörigen Parteikollegen und die Parteiführung wenig brauchbar. Und einen Grünen Bundeskanzler... naja, wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Laughing
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
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BeitragVerfasst am: 22 Apr 2011 - 13:10:45    Titel:

Keine/r der Aufgeführten hat Visionen, die unser Land aus dem gegenwärtigen Stillstand erwachen lassen würden. Confused
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06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..."
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
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BeitragVerfasst am: 22 Apr 2011 - 15:03:55    Titel:

Steinbrück ist zumindest der einzige, der Ahnung hat, wovon er redet und auch mal Klartext spricht.
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B.Sc. Wirtschaftsinformatik (7 Semester)
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Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
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BeitragVerfasst am: 22 Apr 2011 - 15:17:38    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:
Steinbrück ist zumindest der einzige, der Ahnung hat, wovon er redet und auch mal Klartext spricht.


... nur gehört er einer Partei an, die ganz sicher nicht den/die nächsten Kanzler/in stellen wird. Wink

Das vorläufige Ende der "Affäre Sarrazin-Parteiausschluss" zeigt das sehr deutlich.
Mit viel Getöse von der Parteispitze gegen den Großteil der eigenen Basis angestrengt, zerplatzt das Ganze in Wohlgefallen.

Sollte so ein wirrer Haufen etwa in Deutschland Verantwortung übertragen bekommen?
_________________
06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..."
Knalltüte
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Anmeldungsdatum: 31.08.2007
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BeitragVerfasst am: 22 Apr 2011 - 15:41:03    Titel:

16 Jahre Merkel sind noch nicht rum!
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Ich stell mich manchmal dumm, damit ich nicht allein dastehe.
nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2021

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2011 - 16:51:45    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:

Sollte so ein wirrer Haufen etwa in Deutschland Verantwortung übertragen bekommen?


Willst du damit sagen, was die restlichen Parteien veranstalten ist nicht wirr?
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1525

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2011 - 16:53:28    Titel:

Solange Holzköpfe wie Gabriel und Nahles in der Partei die Führung haben, ist sie sowieso unwählbar.
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Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
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BeitragVerfasst am: 23 Apr 2011 - 14:32:37    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Bitte nicht den Gabriel, selbst als SPD Wähler kann ich den nicht ab.


Es ist schon erstaunlich, dass Sigmar Gabriel auch bei SPD-Wählern ein sehr schlechtes Ansehen hat. Ich höre das auch immer wieder, dass selbst überzeugte SPD-Wähler den Gabriel nicht mögen und ihn deswegen nicht wählen würden.

Peer Steinbrück wäre sicherlich die beste Wahl. Ein sehr kluger Politiker mit einer klaren Meinung, der auch bei vielen Unions-Wählern Stimmen holen würde. Ich glaube aber nicht, dass "diese" SPD mit Gabriel und Nahles an der Spitze plus weiteren eher linken Politikern im Vorstand inclusive Jusos den Steinbrück als Kanzler-Kandidaten aufstellen würde. Der wäre ihnen vermutlich zu weit "rechts". Steinmeier klebt noch das Debakel der letzten Wahl an den Füßen, deswegen wird er es nicht machen wollen. Übrigens werden auch Olaf Scholz und sogar Hannelore Kraft für eine Kandidatur gehandelt.

Die Grünen werden erst einmal abwarten, wie sich die Stimmungslage so entwickelt. Wenn der Abstand zur SPD mehr als 10% ist, brauchen sie auch keinen eigenen Kandidaten aufstellen. Am ehesten würde es wohl Jürgen Trittin machen wollen, Frau Künast hat vielleicht mehr mit ihrer Arbeit als Bürgermeisterin von Berlin zu tun! Rolling Eyes

Aber egal wer aufgestellt wird, Frau Merkel lässt sich wohl nicht so schnell abwählen! Ich stelle mich schon auf eine dritte Amszeit mit Merkel in einer Schwarz-Grünen Regierung ein. Dann hätte Frau Merkel auch alle politischen Farben einmal ausprobiert! Wink
Steve2525
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2011 - 12:22:40    Titel:

Justav hat folgendes geschrieben:
Naja ich halte von den Personen Steinmeier und Steinbrück recht viel, allerdings sind die zugehörigen Parteikollegen und die Parteiführung wenig brauchbar. Und einen Grünen Bundeskanzler... naja, wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Laughing


Ein Kanzler kann seiner Regierungzeit schon sehr stark seinen Stempel aufdrücken. Das hat man nicht zuletzt bei Schröder gesehen. Insofern ist der Einfluss von Parteichef und Generalsekretär begrenzt. Viel wichtiger ist, ob der Kanzler auf Seiten der Koalitionspartner verläßliche Verbündete hat.

Zum grünen Kanzler: Also seit der BW-Wahl würde ich in der Richtung generell nichts mehr ausschließen. Die Grünen sind schwach im Osten, das ist zZt noch ihr Pferdefuß.
cyrix42
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BeitragVerfasst am: 24 Apr 2011 - 14:05:01    Titel:

Bis 2013 fließt noch viel Wasser die Flüsse hinunter... Insofern bringen derzeitige Spekulationen eher wenig.

Der Grünen-Hype wird sich bis dahin auch wieder etwas normalisiert haben. Eine Kanzler-Kandidatur der Grünen ist nicht auszuschließen, aber wohl noch immer wenig relevant. Einzig es läuft wirklich wie in BW, dass eine schwache SPD bundesweit hinter die Grünen zurück fällt. Das ist aber doch alles in allem eher unwahrscheinlich, da das Ländle für diese Konstellation schon bundesweit die besten Voraussetzungen hatte.

Für wahrscheinlicher halte ich eine schwarz-Grüne Koalition (und Merkel hätte dann das Kunststück vollbracht 3 Legislaturperioden mit 3 verschiedenen koalitionspartnern zu regieren... Wink ).

Von SPD-Seite halte ich derzeit noch immer Gabriel für den wahrscheinlichsten Kanzler-Kandidat. Scholz könnte mit seinem Hamburger Wahlergebnis 2013 noch interessant werden. Steinbrück würde zwar in der Mehrheit der Bevölkerung als zugkräftiger kandidat wirken, scheint mir aber selbst weniger Ambitionen zu haben. Dass er erneut Finanzminister in einer Regierung unter SPD-Beteiligung werden würde wollen, sehe ich schon eher.


Fischer ist dagegen sehr deutlich aus der Poltik ausgestiegen. Auch 2009 hat er sich nur für eine einzige Wahlkampfveranstaltung hergegeben. Ich denke auch, dass er bewusst als Übervater der Grünen nicht mehr aktiv sein wollte, um der zweiten Garde eine Chance zu geben.

Öcdemir halte ich aus den Reihen der Grünen für denjenigen, der am ehesten in der breite der Gesellschaft auf Anerkennung stoßen würde. Roth und Trittin stehen zu weit links, Künast kann nicht so recht mobilisieren. (Aber das könnte sich, sollte sie im September tatsächlich ins Rote Rathaus Berlins als regierende Oberbürgermeisterin einziehen, was ich für möglich, aber mittlerweile eher wieder unwahrscheinlicher halte, noch ändern). Bleibt aus der Partei-Spitze nur noch der Cem...


Cyrix
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Steve2525
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BeitragVerfasst am: 24 Apr 2011 - 15:21:17    Titel:

Zitat:
Von SPD-Seite halte ich derzeit noch immer Gabriel für den wahrscheinlichsten Kanzler-Kandidat.


Dann viel Spaß beim Absaufen...

Zitat:
Ich denke auch, dass er bewusst als Übervater der Grünen nicht mehr aktiv sein wollte, um der zweiten Garde eine Chance zu geben.


Könnte es nicht vielleicht eher so sein, dass Fischer keinen Bock hatte in der Opposition zu versauern?
jo icke eben
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BeitragVerfasst am: 24 Apr 2011 - 15:40:29    Titel:

Ich bin eindeutig für Martin Sonneborn als Kanzlerkandidaten. Er hat zwar wenig Chancen wirklich gewählt zu werden, aber er wäre momentan wahrscheinlich der beste Kandidat^^
In unserer Parteiendiktatur haben wir die Auswahl zwischen Gabriel oder Merkel, keine schönen Aussichten. Das sind 2 Seiten derselben Medaille...wäre schon wenn man noch mehr Kandidaten zur Wahl hätte.
Pauker
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BeitragVerfasst am: 24 Apr 2011 - 17:13:25    Titel:

Hast du doch. Ein "Kanzlerkandidat" steht eh nicht zur Wahl. Du musst dich nur damit abfinden, dass die meisten anderen in diesem Land, kein Interesse an den von dir wahrscheinlich favorisierten Personen oder Parteien haben.

Gruß
Pauker
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jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
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BeitragVerfasst am: 24 Apr 2011 - 19:52:52    Titel:

Zitat:
Hast du doch. Ein "Kanzlerkandidat" steht eh nicht zur Wahl.


Klar, den Kanzlerkandiaten kann ich nicht wählen. Allerdings habe ich als Bürger auch keinen Einfluss darauf wer gegen Merkel antreten wird. Es muss im Endeffekt auf Gabriel hinauslaufen, anders geht es wohl nicht.
Insofern ist die ganze Abstimmung sowieso etwas sinnlos.


Zitat:
Du musst dich nur damit abfinden, dass die meisten anderen in diesem Land, kein Interesse an den von dir wahrscheinlich favorisierten Personen oder Parteien haben.


Das glaube ich gar nicht mal. Ob alle Leute in diesem Land nun so heiss darauf sind unbedingt Fr. Merkel zu wählen bezweifle ich stark. Und Gabriel ist noch unbeliebter. Im Übrigen weisst du auch nicht wen ich favorisiere^^.
So ganz kann ich deine Argumentation nicht nachvollziehen. Nehmen wir mal eine "favorisierte" Person: Joschka Fischer. Die breite Masse wäre bereit ihn zu wählen. Somit hätten wir neben Gabriel und Merkel eine dritte Option.
Ausserdem, woher bitte willst du wissen, wen die Leute wählen? Stell dir mal man würde den Kanzlerkandidaten direkt wählen, dann könnte es durchaus passieren das die Leute auch einen von mir favorisierte Person wählen.

Im übrigen geht es auch nicht so sehr darum wen ich jetzt favorisiere oder nicht. Du hast letztendlich die Wahl zwschen 2 Personen - und das ganze nennt sich dann Demokratie. Das könnte man auch anders gestalten.
veteran
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BeitragVerfasst am: 29 Apr 2011 - 22:56:56    Titel:


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There is no such thing as society. There are individual winners and losers... and there is lasting social peace.
rundmc
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BeitragVerfasst am: 29 Apr 2011 - 23:13:12    Titel:

Keiner der genannten Kandidaten Crying or Very sad Crying or Very sad
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Es ist nur verständlich, dass die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biss einen gewissen Widerstand entgegen.
(Gilbert Keith Chesterton)
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BeitragVerfasst am: 30 Apr 2011 - 15:19:21    Titel:

Die Chronolige der beiträge ist vollkommen durcheinander...

Jedenfalls wird ab Landesebene der Regierungs-Chef immer nur indirekt gewählt, damit ist dieser (im Normalfall) eine Parlamentsmehrheit hinter sich hat. Das Parlament ist jadieVolksvertretung, nicht die Regierung.

Insofern ist die Prsonalisierung, die die großen Parteien (alle Bundestagsparteien) fahren, eher irreführend. Denn diese stehen formal gar nicht zur Wahl (jedenfalls außerhalb ihres Wahlkreises und Bundeslands).


Cyrix
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Steve2525
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Anmeldungsdatum: 20.06.2008
Beiträge: 1465

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2011 - 21:54:25    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Die Chronolige der beiträge ist vollkommen durcheinander...

Jedenfalls wird ab Landesebene der Regierungs-Chef immer nur indirekt gewählt, damit ist dieser (im Normalfall) eine Parlamentsmehrheit hinter sich hat. Das Parlament ist jadieVolksvertretung, nicht die Regierung.

Insofern ist die Prsonalisierung, die die großen Parteien (alle Bundestagsparteien) fahren, eher irreführend. Denn diese stehen formal gar nicht zur Wahl (jedenfalls außerhalb ihres Wahlkreises und Bundeslands).


Cyrix


Politik wird an Personen festgemacht. Das ist richtig und wichtig. Schließlich hat der Kanzler doch erheblichen Einfluss darauf welche Politik betrieben wird. Und von den oben aufgelisteten Politikern steht doch jeder auch inhaltlich für eine andere Richtung. Insofern wären Primaries wie es sie in den Staaten gibt keine schlechte Sache. Dabei sollten dann nicht nur Parteimitglieder, sondern auch registrierte Sympathisanten über den Kanzlerkandidat abstimmen dürfen, damit die potenzielle Wählerschaft beim Wahlverfahren besser repräsentiert wird.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
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BeitragVerfasst am: 02 Mai 2011 - 01:41:08    Titel:

Ich erinnere an die Kanzlerkandidatur bei der SPD 1994, die aus einer Mitgliederbefragung entstand: Rudolph Scharping.

Sorry, aber das erscheint mir eher komisch denn irgendwie von politischem Weitblick zeugend...

Cyrix
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Tonka
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BeitragVerfasst am: 04 Nov 2011 - 23:14:42    Titel:

Peer Steinbrück gibt sich in den letzten Wochen ja sehr viel Mühe, sich schon einmal als möglicher Kanzlerkandidat in Stellung zu bringen. Da gab es dann die TV-Runde bei Jauch zusammen mit Helmut Schmidt sowie ein Buch von Steinbrück und Schmidt. Zwei Jahre vor der Wahl ohne Absprache mit der Partei sich so in Szene zu setzen ist doch schon sehr mutig. Vielen SPD-Linken gefällt das überhaupt nicht. Sie lehnen Steinbrück als Kanzlerkandidaten strikt ab, das gilt auch für die Jusos.

Bleiben dann noch Steinmeier und Gabriel übrig. Ob die SPD nochmal den 23%-Mann Steinmeier ins Rennen schickt? Außerdem wäre Steinmeier ja auch ein "Rechter", was wiederum der SPD-Linken und den Jusos auch nicht passen würde. Gabriel schneidet in den Umfragen dermaßen schlecht ab, dass seine Kandidatur kaum Sinn machen würde. Und der Lieblingskandidat der SPD-Linken Klaus Wowereit fällt jetzt auch aus, nachdem er den Grünen die Tür vor de Nase zugemacht hat. Wowereit wäre als Fürsprecher für Rot-Grün im Moment wohl ziemlich ungeeignet, und mit den Grünen hat er sich es jetzt auch verscherzt.

Es läuft wohl vieles auf Peer Steinbrück hinaus, wobei ich dabei gespannt bin, wie die SPD die starke Ablehnung der SPD-Linken und der Jusos gegenüber Steinbrück abbauen will. Vielleicht lässt die SPD ja auch die Mitglieder mitentscheiden?!
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
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BeitragVerfasst am: 05 Nov 2011 - 00:24:30    Titel:

Mit den Grünen verscherzt?
Wir reden hier über Bundespolitik und nicht über die Einladung zu deinem Kindergeburtstag...
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
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BeitragVerfasst am: 15 Jul 2012 - 15:49:56    Titel:

In gute einem Jahr ist die Bundestagswahl. Die SPD möchte erst sehr spät entscheiden, wer als Kanzlerkandidat gegen Angela Merkel antritt. Es kommen wohl die drei SPDler Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück in Frage.

Hier mal eine aktuelle Umfrage zur "Direktwahl" eines Kanzlers:

Angela Merkel 45% - Peer Steinbrück 41%
Angela Merkel 52% - Frank-Walter Steinmeier 36%
Angela Merkel 61% - Sigmar Gabriel 25%

http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/deutschlandtrend/crbilderstrecke374~_mtb-1_pos-9.html#colsStructure

Die besten Chancen auf die Kanzlerschaft hat wohl Peer Steinbrück. Steinmeiers Werte sind etwas schlechter als die von Steinbrück. Sigmar Gabriel ist weit abgeschlagen in den Umfragen.

Hinzu kommt, dass höchtswahrscheinlich die Euro-Krise ein wichtiges Thema im nächsten Bundestagswahlkampf sein wird. Wer ist für dieses Thema besser geeignet als der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück? Einen besseren Finanzexperten gibt es in der SPD nicht. Leider ist der linke Parteiflügel der SPD nicht gut auf Steinbrück zu sprechen. Das könnte zu innerparteilichen Konflikten führen, falls die SPD Steinbrück aufstellt. Gabriel hat wohl nicht das notwendige Format, um Deutschland durch die Euro-Krise zu führen, zumal er ja nicht wirklich als Finanzexperte durchgeht und auch sonst schlechte Umfragewerte hat. Steinmeier wäre eine solide Lösung, aber ob das reicht, um Frau Merkel abzulösen?
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 18:41:32    Titel:

Die SPD schickt nun Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat ins Rennen. Sigmar Gabriel hatte wohl frühzeitig signalisiert, das nicht machen zu wollen und Frank-Walter Steinmeier verzichtet aus "persönlichen Gründen" auf die Kandidatur.

Meiner Meinung nach ist Peer Steinbrück der Kandidat mit den besten Chancen, Angela Merkel als Kanzlerin abzulösen. Für ihn spricht seine enorme Kompetenz im Bereich Wirtschaft und Finanzen, die bei der aktuellen Euro-Krise gut zur Geltung kommen könnten. Sein Problem ist wohl die SPD selbst, denn viele SPD-Linke fremdeln mit ihm, da er nicht gerade der Prototyp des Themas "Soziale Gerechtigkeit" ist.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 19:31:09    Titel:

Und bei der Kompetenz in Wirtschaft und Finanzen liegt Frau Merkel wohl auch nicht schlecht. (zumindest aus Sicht der Wähler)

Ich fürchte, dass ihm da ein Alleinstellungsmerkmal fehlt.

Gruß
Pauker
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Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 19:44:32    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:


Ich fürchte, dass ihm da ein Alleinstellungsmerkmal fehlt.

Gruß
Pauker


Das hat keiner bei grün, rot oder schwarz. Jeder von denen versucht doch nur noch, den anderen mit dessen Themen zu überflügeln.
_________________
06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..."
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 19:59:00    Titel:

Mit allzu viel Agenda 2010 wird die SPD nicht antreten. Diese Lektion dürfte sie gelernt haben...

Das ist im Übrigen auch ein Grund, warum sich kaum noch Jemand abhebt vom Anderen. Wer wirklich mal was wagt bzw. Fehler der Vergangenheit korrigiert, wird nicht mehr gewählt. Das Problem sind die Wähler, nicht die Parteien Wink
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 20:13:21    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Das Problem sind die Wähler, nicht die Parteien Wink


Einfach austauschen.
Die Idee hatte Ulbrich schon.
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06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..."
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 20:32:13    Titel:

Das hilft nicht, in spätestens 30 Jahren steht man wieder vor demselben Problem...

Es ist halt so, wie die gute alte Binse sagt. Wer angeln will, der steckt das auf den Angelhaken, was dem Fisch schmeckt und nicht das, was er selber gerne isst oder für richtig hält...
FH-Spacken
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 20:54:53    Titel:

Wer für Griechenland "mehr Zeit fordert", kann keinen großen ökonomischen Sachverstand haben. Griechenland wird auch nicht durch mehr Zeit zu einer größeren Wettbewerbsfähigkeiten gelangen und die Sparpolitik macht das Land jetzt schon kaputt. Aus eigener Vergangenheit wissen wir, was das heißt.
Ebenso schadet ein längeres Hinauszögern sowohl der eigenen als auch der Wirtschaft der anderen Länder, denn staatliche und private Kreditnehmer sind Konkurrenten gegenüber den Banken, wobei die privaten Kreditnehmer immer den kürzeren ziehen, d.h., je mehr Geld als Schulden von Staaten aufgenommen bzw. nach Griechenland gehen, umso weniger Geld bleibt für Kredite der Privatwirschaft, sodass Investitionen ausbleiben. Gleichzeitig schadet die entstehende Inflationierung besonders dem deutschen Mittelstand. Steinbrück denkt einfach zu kurz - wie es ja in der SPD üblich ist.

Helfen kann Griechland nur ein temporärer Ausstieg aus der Eurozone oder eine massive Inflationierung in Deutschland. Bei letzterem würde hier wahrscheinlich die Hütte brennen. Der Preis der derzeitigen Brüning'schen Sparpolitik ist eigentlich zu hoch und das Hinauszögern macht es nicht besser.
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 21:13:37    Titel:

Wenn Griechenland aussteigt, wird Portugal angegriffen...
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 21:36:03    Titel:

Die Alternative dazu heißt, Europa mittelfristig (wirtschaftlich) komplett lahm zu legen inkl. massiver Unruhen aufgrund der Sparpolitik. Ob das sinnvoll ist, bezweifle ich heftig. Insbesondere Anbetracht der Krise, die uns in 2013 ereilt, kann auch Deutschland daran kein Interesse haben.
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 21:39:21    Titel:

Sparpolitik ist der falsche Weg. Ich denke man wird es über eine Inflation lösen (müssen)...
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 21:41:19    Titel:

Du weißt schon, dass das für Deutschland eine Inflationierung um mehr als 23% bedeuten würde? Und du weißt auch, was das für Deutschland bedeuten würde? Dagegen wäre die letzte Hyperinlfation ein Witz.
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 21:44:20    Titel:

Nö, wusste ich nicht. Glaube ich auch nicht, das wird wieder irgendso ein Panikmacher als populistische Größe "berechnet" haben, um Stimmung zu machen Wink

Einen Austritt Griechenlands wird es jedenfalls nicht geben, da bin ich mir ziemlich sicher. Denn dann ist der Euro im Eimer. Es ist naiv zu glauben, dass die Angriffe auf die Euro-Zone aufhören, wenn ein Land einknickt...

Und ich denke die Inflation war 1922 wohl doch ein bißchen größer als 23%. Immerhin waren da innerhalb von wenigen Monaten sämtliche Vermögen wertlos...
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 21:50:25    Titel:

Zumindest eine reale Gefahr - anders als die Horrorszenarien, die bei Austritten (von Politikern) gezeichnet werden. In der Geschichte hat es einige Auflösungen von Währungsunionen gegeben, die alle sehr gut gelungen sind. Z.T. konnte die Länder innerhalb von Monaten wirtschaftlich wieder gesunden.

Eine so heftige Inflation will niemand in Deutschland - nicht mal die SPD.
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xmisterDx
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 22:04:24    Titel:

Welches Land wäre denn da ein Beispiel? Würde mir das gerne mal näher anschauen...

(Einerseits weil es mich interessiert, andererseits weil ich nicht glaube, dass die Situation mit der Heutigen vergleichbar ist)
Tonka
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BeitragVerfasst am: 01 Okt 2012 - 17:47:17    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:
Wer für Griechenland "mehr Zeit fordert", kann keinen großen ökonomischen Sachverstand haben. Griechenland wird auch nicht durch mehr Zeit zu einer größeren Wettbewerbsfähigkeiten gelangen und die Sparpolitik macht das Land jetzt schon kaputt.

Helfen kann Griechland nur ein temporärer Ausstieg aus der Eurozone oder eine massive Inflationierung in Deutschland. Bei letzterem würde hier wahrscheinlich die Hütte brennen. Der Preis der derzeitigen Brüning'schen Sparpolitik ist eigentlich zu hoch und das Hinauszögern macht es nicht besser.


Wenn Steinbrück sagt, Merkel sage nicht die Wahrheit über Griechenland - dann tut es Peer Steinbrück nämlich auch nicht. Er müsste nicht sagen, Griechenland braucht mehr Zeit, sondern Griechenland braucht mehr Geld. Das wäre dann die ehrlichste Antwort!
Ob der deutsche Wähler noch dazu bereit ist, stillschweigend weitere Rettungspakete für Griechenland abzusegnen? Steinbrück schließt ja auch ein drittes Hilfspaket für Griechenland nicht aus.

Fairerweise muss man sagen, dass es quasi egal ist, ob jetzt Angela Merkel oder Peer Steinbrück regiert. Keiner von beiden wird den Geldhahn für überschuldete südeuropäische Länder vollständig zudrehen. Lieber wird noch mal Geld nachgeschoben, weil man damit weiter Zeit kaufen kann, ohne das Problem zu lösen. Steinbrück und Merkel werden ähnliche Politik machen, wobei Steinbrücks Problem die SPD ist. Die SPD-Linke sowie die Grünen werden ihn zu Euro-Bonds drängen wollen, aber ich hoffe mal nicht, dass Steinbrück das mitmacht. Wenn Steinbrück Kanzler werden möchte, dann sollte er sich von Euro-Bonds distanzieren, sonst wird es schwer, in der politischen Mitte damit eine Wahl zu gewinnen!
FH-Spacken
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BeitragVerfasst am: 01 Okt 2012 - 19:21:37    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Welches Land wäre denn da ein Beispiel? Würde mir das gerne mal näher anschauen...

(Einerseits weil es mich interessiert, andererseits weil ich nicht glaube, dass die Situation mit der Heutigen vergleichbar ist)

Wie gefährlich die mangelnde Manövrierfähigkeit durch eine Währungsunion sein kann, hat Argentinien vor Jahren demonstriert: in den 90er Jahren band die Regierung den Peso an den Dollar und erreichte damit das gewünschte: die Zinsen fielen, ausländische Gelder flossen ins Land. Der Effekt war der gleiche wie jener der Währungsunion auf Länder wie Spanien und Griechenland. Die Problematik zeigte sich, als das Land in eine Rezession rutschte: da Abwertung ausgeschlossen war, versuchte die Regierung durch strikte Sparprogramme und Steuererhöhungen das Budget zu konsolidieren; Damit wurde jedoch die Wirtschaftskrise verschärft und verlängert. Da Geldgeber das Vertrauen verloren hatten, mussten große Kredite bei internationalen Organisationen aufgenommen werden – ähnlich wie 2010 Griechenland und Irland. Kredite sind jedoch keine Lösung, nur ein Aufschub. Der Kollaps kam 2002: das Finanzsystem brach zusammen, damit auch die Bindung an den Dollar, der Peso stürzte ab, Argentinien bediente seine Anleihen nicht mehr. Das ist das Gespenst, dass auch für die EURO-Peripherie droht.

Als Argentinien die Bindung aufgab, dauerte es bis zur Erholung nur etwa 3 bis 4 Monate.

Zitat:
Fairerweise muss man sagen, dass es quasi egal ist, ob jetzt Angela Merkel oder Peer Steinbrück regiert. Keiner von beiden wird den Geldhahn für überschuldete südeuropäische Länder vollständig zudrehen. Lieber wird noch mal Geld nachgeschoben, weil man damit weiter Zeit kaufen kann, ohne das Problem zu lösen. Steinbrück und Merkel werden ähnliche Politik machen, wobei Steinbrücks Problem die SPD ist. Die SPD-Linke sowie die Grünen werden ihn zu Euro-Bonds drängen wollen, aber ich hoffe mal nicht, dass Steinbrück das mitmacht. Wenn Steinbrück Kanzler werden möchte, dann sollte er sich von Euro-Bonds distanzieren, sonst wird es schwer, in der politischen Mitte damit eine Wahl zu gewinnen!


So ganz egal ist das nicht, denn Steinbrück und die SPD würden mit deutschen Steuergeld noch viel lockerer umgehen als Merkel und die CDU schon tun.
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BeitragVerfasst am: 04 Okt 2012 - 15:42:15    Titel:

da fragt ma sich ja schon wo die hohen Kompetenzwerte eigentlich herkommen?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/wolfgang-muenchau-peer-steinbrueck-und-seine-groesste-fehleinschaetzung-a-859295.html

>> Doch seine Finanzpolitik in den Jahren von 2007 bis 2009 stellte die Weichen für die späteren Fehlentwicklungen. Er hat die Euro-Krise nicht verursacht, aber einen wichtigen Beitrag geleistet, dass wir sie heute nicht lösen können.

Im September 2008, kurz nach der Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, stellte sich Steinbrück vor den Bundestag und polterte, die Krise sei vorwiegend ein amerikanisches Problem. Es war eine der größten Fehleinschätzungen im gesamten Krisenmanagement überhaupt. Steinbrück hatte kein Gespür für die Verflechtungen im internationalen Finanzmarkt, auch nicht für die Auswirkungen auf die Realwirtschaft, die er lange herunterspielte.

Kurz nach der Lehman-Pleite haben Merkel und Steinbrück zusammen die bislang verheerendste politische Entscheidung in der Euro-Krise getroffen. Als man sich am 12. Oktober 2008 zum ersten Euro-Gipfel überhaupt in Paris traf, einigte man sich auf deutschen Druck hin darauf, dass jedes Land für sich einen Schutzschirm über das eigene Bankensystem spannen sollte. Diese Entscheidung war der Auslöser der Euro-Krise. Denn dadurch setzte ein Teufelskreis zwischen einer Bankenkrise und einer Staatsschuldenkrise ein.<<

Für mich besteht die hohe Kompetenzeinschätzung des Wahlvolks wohl nur darin, dass Steinbrück in seiner Rethorik schon wieder mal die Kavallerie gesattelt hat um gegen das Weltju...; uups nee war ja ne andere Zeit, das Weltfinanzsystem zu Felde zu ziehen. Endlich mal einer der das anpackt, was die Stammtische schon lang denken, so in etwa sprach man ja auch von österreichischen Gefreiten, bis er die Welt in Schutt und Asche legte.

na zumindest bringt Steinbrück seine Bobbycar-Affaire gleich mit:


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nebeneinkuenfte-steinbrueck-greift-seine-kritiker-an-a-859501.html

>>"In Wahrheit geht es einigen Kritikern darum, meine persönliche Glaubwürdigkeit zu beschädigen. Das wird aber nicht gelingen", sagte er der "Welt". "Denn die Menschen, die meine Reden mit viel Zustimmung begleiten, wissen, wofür ich stehe und dass ich nichts zu verbergen habe."<<
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BeitragVerfasst am: 04 Okt 2012 - 16:22:55    Titel:

Die Nebeneinkünfte von Steinbrück könnten noch zum Eigentor werden:

http://www.youtube.com/watch?v=rbUfLoJnWlU

Ein bisschen mehr Präsenz im Bundestag wäre doch wirklich angebracht! Mit seinen Reden verdient er ja mehr als alle Minister und die Kanzlerin. Natürlich kann Peer Steinbrück Reden auf Veranstaltungen halten, aber müssen es so viele sein - wenn er dafür häufig im Parlament fehlen muss?
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2012 - 12:28:13    Titel:

Noch ein Jahr bis zur Bt-Wahl und man wähnt sich mitten im Wahlkampf. Das Waschen schmutziger Wäsche ist jetzt schon in vollem Gange.
Einziger Effekt: In ein paar Wochen kann und will es keiner mehr hören. Confused
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06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..."
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2012 - 12:32:38    Titel:

Ach, das wird jetzt ein Bummerang ür Schwarz-Gelb, die ja Tranparenz-Regeln für Abgeordnete bisher immer blockiert haben, sodass da Deutschland sich wie ein Dritte-Welt-Lan verhält. Wink

Sprich: Das Thema wird jetzt abgebügelt, und in nem Monat weiß keiner mehr was von.


Cyrix
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2012 - 12:40:36    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:


Sprich: Das Thema wird jetzt abgebügelt, und in nem Monat weiß keiner mehr was von.


Cyrix


... und dann sind immer noch 10 Monate Zeit, um neuen Dreck hochzuspülen.

Schon jetzt ist leider erkennbar, dass Visionen oder Ziele bei dieser Wahl kaum oder nur eine Nebenrolle spielen werden.

Noch mehr Gründe für fortschreitende Wahlmüdigkeit bzw. -verweigerung.
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06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
"Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht ..."
xmisterDx
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2012 - 15:10:21    Titel:

Wobei 600.000 EUR, um die es hier ja wohl zu gehen scheint, echt schon eine Hausnummer sind. Bei 22 Mio EUR Nebeneinkünften im gesamten Bundestag, gehört unser Peer da schon zu den ganz Großen...
FH-Spacken
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2012 - 15:55:26    Titel:

Ich finde es ziemlich traurig, dass wir jetzt eine schwachsinnige Debatte um Nebeneinkünfte führen, anstatt über Steinbrücks verquere politische Inhalte. Mir ist es doch völlig egal, ob und wieviel Honorar er für seine Auftritte bekommt - und wenn es 60 Mio. € wären.

Viel interessanter:

http://www.welt.de/wirtschaft/article109665255/Sinn-haelt-Griechenland-Austritt-fuer-unvermeidbar.html
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2012 - 16:21:01    Titel:

Och da würde ich jetzt nicht alles auf die Goldwaage legen. Herr Sinn ist relativ bekannt dafür sich hin und wieder populistisch zu äußern, um im Mittelpunkt zu stehen. Und er übertreibt/polarisiert dabei auch mal ganz gerne...

Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht...
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2012 - 16:30:58    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
06 Okt 2012 - 16:21:01

Griechenland wird die EU nicht verlassen. Unter Merkel nicht und unter Steinbrück schon gleich gar nicht...


das halten wir mal so fest. Wink
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06 Okt 2012 - 16:21:01 xmisterDx:
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