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Bachelor Mathe
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langenscheidt
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Anmeldungsdatum: 20.05.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2011 - 14:15:38    Titel: Bachelor Mathe

Hallo leute,
ich bin zur Zeit mitten in meinem Mathebachelor (1-Fach) und versuche mir Pläne für 'nach dem Bachelor' zu schmieden.

Die Sache ist die:
- ich habe keine Ahnung was ich später werden will
- Meine Noten sind nicht unbedingt Mastertauglich, ich ratsche an der 3,0 vorbei.

Ich will aufjedenfall versuchen in den Master reinzukommen.
Was aber wenn nicht?! Ist es möglich seinen Bachelor weiter auszubauen in dem Nebenfach? Oder ist es besser sich zu bewerben und dann sich fachspezifisch auszubilden?
Wie steht es generell aus von einem fertigen MatheBachelor zu einer anderen Studienrichtung zu gehen, so dass man nicht von null anfangen muss? (Scheine anrechnen lassen ist klar, aber ein höherer Einstieg der mit dem Bachelor äquivalent ist)

Ich bekomm immer mehr das gefühl, dass je länger ich Mathe studiere, umso mehr verliere ich Zeit, mich für nützliche Berufseigenschaften zu bilden. (Da ich nicht glaube, dass mein späterer Arbeitsgeber was von Mathetheorie hören will)
Daher zweifel ich auch ein wenig daran, den Master zu machen.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2011 - 13:06:53    Titel:

Dein zukünftiger Arbeitgeber will nicht von dir etwas über Funktionentheorie oder dergleichen hören, wohl aber, dass du fähig bist, dich in abstrakte Dinge einzuarbeiten, Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz besitzt, und Dinge lösen kannst.

Cyrix
langenscheidt
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Anmeldungsdatum: 20.05.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2011 - 13:39:01    Titel:

Das mit der Arbeitsmoral verstehe ich schon.
Aber ich wenn ich den Master in etwas mache, was echt keinen anwendungssinn mehr in der praxis besitzt, dann könnt ich doch meinen fleiß besser in was reinstecken, womit der arbeitsgeber auch was anfangen kann.
Denn nach dem Bachelor Mathe kann er ja schon sehen, dass ich nicht ganz blöde bei abstrakten dingen bin.

Ein purer Mathemaster würde den abstraktionsgrad noch erhöhen, aber wo taucht den sowas schon im berufsleben auf?
Dann müsste ich schon an der Uni gelandet sein, aber das will ich nicht Smile
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2011 - 17:10:02    Titel:

Generell gilt: Je weiter du vom Fachlichen entfernt deinen Job suchst, desto mehr kann man schon mit einem B.Sc. anfangen. Willst du dagegen die typischen Mathematiker-Jobs z.B. in der Prozess-Optimierung, Finanz-Produkt-Entwicklung oder eben bei Versicherungen, sollte es schon ein ordentlicher Hochschulabschluss sein (und nicht nur ein Grundstudium + X Wink ).

Für das höhere Management ist dagegen der Dr. aus nicht-fachlichen Gründen ein gern gesehener Türöffner...

Cyrix
Schreibknecht
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Anmeldungsdatum: 16.10.2010
Beiträge: 187

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2011 - 17:25:16    Titel:

Zitat:

Ein purer Mathemaster würde den abstraktionsgrad noch erhöhen, aber wo taucht den sowas schon im berufsleben auf?

Das kann man so im Allgemeinen auch nicht sagen. Wenn du dich in Topologie vertiefst, trifft das schon zu; in Optimierung wirst du dagegen auch Vieles mit direktem Anwendungsbezug lernen. Der Haken an der Sache: Topologie ist viel interessanter. Wink
Mein subjektiver Eindruck nach Statistiken und entsprechenden Artikeln (die natürlich immer mit Vorsicht zu genießen sind) ist aber, dass mit einem Mathe-Bachelor die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zumindest besser sind als in naturwissenschaftlichen Fächern.
langenscheidt
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Anmeldungsdatum: 20.05.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 21 Mai 2011 - 17:43:46    Titel:

Ja da hast du recht. Ich habe meine Gedanken für mich behalten ^^
Also ich vertiefe mich in Richtung Statistik und Höhere Algebra. Im Numerik/Modellierung/Optimierung habe ich nichts gewählt.
Vielleicht sogar leider nicht, da Algebra ziemlich hartes Brot ist, da wir themen behandeln, die teils sich mit anderen Bereichen überschneiden
(zb Gruppentheorie/Brauer&LieGr, Physik/Tensorprodukt&Quaterionen).
Und viel Interesse kann ich dafür nicht entwickeln.

Es besteht für mich noch die Möglichkeit, die Vertiefung in Algebra halb abzuschließen und mich woanders fortzu'studieren'.

Numerik/Modellierung/Optimierung sind das gutes Alternativen, oder sollte man doch besser die Vertiefung durchziehen für spätere Aussichten (s. erster Beitrag)

In die Programmierung will ich nicht, eher in den Oraganisatorischen/Management Bereich, falls die Info hilft.
erobique
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 378

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2011 - 15:29:39    Titel:

Was ist denn Dein Nebenfach?
Sollte doch prinzipiell möglich sein in WiMa-, Statistik-, Angewandte Mathematik- usw. Master reinzukommen. Glaube nicht, dass die Nachfrage nach Mathe-lastigen Mastern so groß ist, dass derartige Notenbeschränkungen wie die übliche 2,5 da überhaupt zum Zuge kommen - im Zweifelsfall musst Du halt dann noch ein Bewerbungsgespräch führen.
Schreibknecht
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Anmeldungsdatum: 16.10.2010
Beiträge: 187

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2011 - 16:29:11    Titel:

Das hatte mich an der Stelle auch irritiert. Viele Masterprogramme laufen ja erst an, aber wo gibt es überhaupt Zulassungsbeschränkungen für einen Master in Mathe?
langenscheidt
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Anmeldungsdatum: 20.05.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2011 - 16:51:28    Titel:

mein nebenfach ist bio. da höre ich viele grundlagen der biologie und bioinformatik. die beschränkung gilt in münster, obwohl die formulierung ein bisschen unklar ist durch "3,0 oder äquivalente qualifikation oder zu den 40% gehört oder besondere eignung"
wie ist denn die übliche aufnahme quote von ca. 100 mathe studenten?
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