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M&A - Ehrenamt oder Formula Student
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monkeybusiness4
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Anmeldungsdatum: 01.02.2011
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2011 - 12:23:56    Titel:

[quote="am_dream"]Wenn jeder nach seinem eigenen Interesse und Gewinn strebt, dann wird der gesellschaftliche Nutzen maximiert. That's capitalism, Pareto läßt Grüßen. [/quote]

schonmal was von prisoner's dilemma gehört? zeigt ganz eindeutig, dass wir bei individuellen gewinnmaximierenden entscheidern in einem spiel (welches in abstrakter form eine gesellschaftliche interaktion simuliert) in gewissen fällen einen zustand erreichen, der pareto-dominiert wird. d.h- nicht pareto effizient ist.
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2011 - 13:09:35    Titel:

Keine Frage, es gibt Situationen in denen ein Handeln entsprechend einer individuellen Nutzenmaximierung zu nicht WOhlfahrsmaximierenden Allokationen führt. Immer dann wenn Dinge wie externe Effekte, öffentliche Güter oder asymmetrische Informationen (wie im Gefangendilemma) vorliegen.
Aber: Als Referenzfall ist Adams Smith Lehrsatz von der unsichtbaren Hand extrem wichtig und er ist auch für weite Teile der Wirtschaft richtig. Jeder der auf legalem Wege Geld verdienen will, muss in irgendeiner Weise Güter / Dienstleistungen produzieren und trägt somit zum Wohl der Gesamtgesellschaft bei. Das Preissystem führt dazu, dass die PRoduktion der knappesten Güter automatisch individuell lohnender wird und dadurch das individuelle Profitstreben gerade zur Produktion derjenigen Güter führt, die am dringendsten benötigt werden.
Das sind absolute Basics, die aber dennoch in weiten Teilen der BEvölkerung nicht verstanden sind. Hier würde ich mir von einer partei wie der FDP wünschen, dass man diese fundamentalen prinzipien einer marktwirtschaft viel mehr den Leuten nahebringt.
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1275

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2011 - 14:00:14    Titel:

Ich würde mir eher wünschen, dass man solche Basics in der Schule lernt, vielleicht anstelle in Kunst ein Bild nach dem anderen zu malen Rolling Eyes

@ am_dream: In The Selfish Gene wird aber auch wunderbar erklärt, warum eindeutig altruistisches Verhalten auch aus darwinistischer Sichtweise Sinn macht.

Nichtsdestotrotz: Wenn heutzutage von jungen Akademikern erwartet wird, sich sozial engagiert zu haben, ist das grundsätzlich zu begrüßen (hilft allen); vor gar nicht mal so langer Zeit haben die Menschen auch alle gut gehandelt, weil sie sich erhofft haben, damit in den Himmel zu kommen. Nun tun sie es, weil sie einen guten Job wollen. So what?
low potential
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Anmeldungsdatum: 28.04.2011
Beiträge: 318

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2011 - 14:15:20    Titel:

..dass von jungen Akademikern heute erwartet wird, sich sozial engagiert zu haben, halte ich für ein Gerücht.
Das trifft vllt auf gute Noten, relevante Praktika und Auslandssemster zu.

Außerdem: Wenn man es wirklich objektiv betrachtet, dann engagieren sich sicherlich weniger als 1% der Studenten sozial.
(diesen ganzen pseudo Volunteering Scheiss, den teilweise sogar Unis anbieten und der 1 Semester geht, kann man eh schonmal vergessen...)

Und btw:
Ich wurde in meinen bisherigen Interviews noch nie auf meinen Zivildienst und sonstige Aktivitäten angesprochen (obwohl ich sogar 12 Monate Zivi gemacht habe)

Meine Meinung dazu:
Wer sich wirklich aus einer guten Sache heraus sozial engagieren will, der soll es machen. Vor sowas habe ich höchsten Respekt. Das finde ich gut.

Wer aber meint sich sozial engagieren zu müssen, weil es ihm ein Bonus im CV bringt, der soll die Scheiss bitte sein lassen.
Auf so Leute kann man echt verzichten.
tennismann3
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2011 - 14:22:26    Titel:

wenn man sich um immernoch gute noten zu schreiben entscheiden muss zwischen gesellschaftlichem Engagement und z.B. leistungsmäßig tennis nebenher zu spielen, was wäre für die karriere besser? und kann vielleicht kjemand meinen anderen thread beantworten, will hier nicht wieder vom thema wegkommen
Berliner44
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 618

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2011 - 14:54:44    Titel:

low potential hat folgendes geschrieben:
..dass von jungen Akademikern heute erwartet wird, sich sozial engagiert zu haben, halte ich für ein Gerücht.
Das trifft vllt auf gute Noten, relevante Praktika und Auslandssemster zu.


Wie bereits erwähnt, trifft das mit Sicherheit nicht auf alle Branchen zu. Es gibt jedoch durchaus die eine oder andere Sparte, die sowas grundsätzlich mit auf dem CV sehen will. Die von am_dream erwähnte Consultingbranche ist besipeilweise solch ein Gebiet. Das wurde mir persönlich z.B. im Rahmen von Career Events oftmals von Personalern mehr oder minder bestätigt.

Sicherlich wird man daran nicht scheitern, wenn man ansonsten ein 1A-CV hat. Man sollte sich dessen jedoch bewusst sein, dass die meisten Leute mit denen man in solchen Branchen konkurriert, soziales Engagement in ihrem CV ausweisen und einem daher ein Nachteil entstehen kann, sofern man sich nicht durch andere Tatsachen vom Durchschnitt abheben kann. Wie signifikant dieser ist, hängt vom Einzellfall ab.

Im Übrigen unterstütze ich die These, dass es egal ist aus welchen Motiven man sich engagiert, solange es den Bedürftigen dadurch zu gute kommt.
low potential
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Anmeldungsdatum: 28.04.2011
Beiträge: 318

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2011 - 15:06:16    Titel:

Berliner44 hat folgendes geschrieben:
low potential hat folgendes geschrieben:
..dass von jungen Akademikern heute erwartet wird, sich sozial engagiert zu haben, halte ich für ein Gerücht.
Das trifft vllt auf gute Noten, relevante Praktika und Auslandssemster zu.


Wie bereits erwähnt, trifft das mit Sicherheit nicht auf alle Branchen zu. Es gibt jedoch durchaus die eine oder andere Sparte, die sowas grundsätzlich mit auf dem CV sehen will. Die von am_dream erwähnte Consultingbranche ist besipeilweise solch ein Gebiet. Das wurde mir persönlich z.B. im Rahmen von Career Events oftmals von Personalern mehr oder minder bestätigt.


Ich habe selbst bereits ein Praktikum in einer 1st tier UB absolviert und kann das so nicht bestätigen.
Dass die das euch auf Events so erzählen mag ja sein.
Genauso Schwachsinn ist diese "Abi+Bachelor+Master" Regelung.
...dann hätte ich mit meinem >2er Abi ja gar nicht genommen werden dürfen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass "Hard Skills" vollkommen ausreichen.
Alexsonsun
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Anmeldungsdatum: 21.01.2009
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2011 - 16:55:41    Titel:

Zitat:
Alexsonsun hat folgendes geschrieben:
Die Jugendlichen denen Du hilfst, haben bestimmt keine ordentliche Schulbildung und können Gleichgültigkeit nicht von Anteilnahme o.ä. unterscheiden.


Das zeigt ja schon deine soziale Ader sehr deutlich.
Seit wann braucht man denn Abitur oder muss studiert haben, um zu erkennen ob es sich um Gleichgültigkeit oder Anteilnahme handelt?
Bei den Betreuten, handelt es sich eigentlich sogar um Kinder, nicht um Jugendliche, und Kinder erkennen so etwas normalerweise noch viel schneller.
Dein Menschenbild scheint schon sehr gut zu sein. Wahrscheinlich fragst du die Leute vor dir an der Kasse immer, ob sie Abitur haben, wenn nicht sollen sie sich wohl hinten anstellen...



Das macht mir Deinen Bildungsstand deutlich. Schon mal was von Ironie gehört. Das mit der Nummer bei Aldi fragst Du am besten Deine Mama....die arbeitet dort als "Piep" unter der Kasse Smile

Das man sich hier in breiter Masse darüber pikiert, dass die Modelle von Smith etc. nicht ggf. schon im Abi gelehrt werden, halte ich für Schwachsinn. Als BWL´er hat man doch auch nur die nötigen Grundkenntnisse... Ich mein am_dream studiert ja in Mannheim, ist ein high PO - tential und hört VWL und analog dazu auch BWL....er hat ntürlich tiefergehende Kenntnisse. Ok, Kölner_VWL´er hat auch mehr Wissen in diesem Bereich als der normale BWL´er hier, aber er ist ja auch wie sein Name schon zeigt VWL´er (No Offense!!)

Ich stelle die volkswirtschaftlichen Erkenntnisse des letzten Jahrhunderts nicht in Frage, ich habe lediglich versucht mittels normalem Menschenverstand zu argumentieren.

Ein wenig Menschlichkeit (Irrationalität) täte -so ists meine Meinung- den meisten Menschen hier ganz gut.

Aber back to topic: Ich muss low potential voll und ganz zustimmen. Dieses "ich-möchte-was-soziales-machen-damit-ich-einen-besseren-CV-habe-zeugs" nervt schon extrem. Weils auch immer die seleben Geier sind. IB, UB (Wanna be halt!). Und diese Topics wurden schon so oft hier diskutiert und jeder dieser selbstverliebten, ggf. auch noch sich unter Beweis stellenden Typen meint, dass sein Fall anders zu beurteilen ist und schreibt den selben Mist wieder. Dann kommt am_bla und gibt seinen Blödsinnigen Senf dazu, beeindruckt die Typen auch noch mit seinem Mist, den er verzapft und die fühlen sich im Gegenzug auch noch in Ihrer Vorgehensweise bestätigt.

Einige hier würde ich gerne mal im realen Leben sehen, ich denke, dass sich einige Annahmen meinerseits bestätigen würden.

Anyway.
Berliner44
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 618

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2011 - 23:06:34    Titel: Re: M&A - Ehrenamt oder Formula Student

Berliner44 hat folgendes geschrieben:

1. bester Name!
2. bestes Logo!
3. bester Verein!


Exclamation
Barça
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Anmeldungsdatum: 24.05.2011
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2011 - 23:11:30    Titel:

Visca el Barça Y Visca Catalunya!
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