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Die Linke und die Juden
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rundmc
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Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beiträge: 2074

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2011 - 12:52:35    Titel:

Zitat:

@rund mc

Krass. Offenbar besteht die derzeitige israelische Regierung aus noch schlimmeren Spinnern als ich dachte. Mit einer Terrororganisation wie der PKK zusammen arbeiten zu wollen grenzt an Staatsterrorismus. Schaue mir das alles nachher mal in Ruhe an.
[/quote]


Lies dir diesen Artikel mal durch.
Dort wird die Situation ganz nüchtern erklärt.

Zitat:
Israel fühlt sich von Feinden umzingelt. Weil Jerusalem den palästinensischen Wunsch nach Unabhängigkeit rigoros ablehnt, droht es nun auch seine letzten Freunde zu verlieren. Das Land treibt in die Isolation - und viele Politiker sehen darin ein willkommenes Alibi.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,787061,00.html
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2011 - 17:35:55    Titel: Krass!

Wissen nwir nicht längst, oder haben wir es nicht mindestens geahnt, dass die Nahostereignisse auch etwas mit Unklarem, Irrationalem zu tun haben, wo jeder der sich anmaßt etwas von dort klar erklären zu können scheitern muss.

Geht es denn um die Frage, ob man die ungerechte israelische Politilk mit dem ungerechten Fanatismus palästinensischer Gruppierungen aufzurechnen?

Die Landnahme des jüdischen Gottes Jahwe, war genau soungerecht wie die Landnahme mit dem christlichen Gott in Lateinamerika, dessen Länder zwar überwiegend katholisch sind, aber ünberwiegend arm sind.

Ja die Israelis sind reich im Vergleich zu den Palästinensern aber arm im Vergleich zu den Ölscheichs, die den Palästinensern helfen könnten. Israel ist ein kleines Land mit 7 Millionen Einwohnern, davon auch arabische Palästinenser. UM Israel herum liegen Staaten die bis zu 50 mal so groß sind wie Israel un d doch kein Land haben um es den Palästinensern zu geben.

Was denn heißt es: Die Juden haben doch den Palästinensern das Land geklaut. Aber das ist nicht die volle historische Wahrheit, die auf Ereignisse zurückgeht die weiter in der Vergangenheit zurückliegen, nämlich auf die Kreuzzüge, die auch zum Inhalt hatten, die schon durch den Katholizismus verhassten Juden aus den "heiligen Stätten" zu vertreiben.

Insofern gibt es auch keine gemeinsame abendländisch-jüdische, oder wie es fast nur deutsche Politiker bekunden, christlich - jüdische Tradition, sondern höchstens eine islamisch - jüdische Tradition.

Die Juden waren schließlich schon seit den Zeiten des Augustinus, der schon ein glühender Antisemit war, Verfolgte im klasischen Sinne. Dass die Christen beider Kirchen geistige Wegbereiter für den Nationalsozialismus waren, hat sich allgemein herum gesprochen, insbesondere was das Thema der Juden betraf, wo sich eigens Orden für Judenverfolgung, wie die Jesuiten(Ignacio de Loyola)gründeten um die Juden auszurauben und zu ermorden un dderen Vermögen den jeweiligen Päpsten zu übereignen.

Die Päpste indes, die ja immer die Animateure der kreuzzüge waren, waren mehrheitlich Personen der Willkür und des Unrechts, aber nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Sie unterhielten Sklaven(jeder Christ durfte jüdische Sklaven halten)bis zu 60 000 in manchen Fällen und saugten die Bevölkerungen Europas aus,so weit ihr Herrschaftsbereich reichte. Die Kreuzzüge waren nicht allein die Sicherung der heiligen Stätten, sondern immer auch Ausdehnung des Machtbreichs der katholischen Kirche.

Die Juden dienten, weil sie wenige waren, als Sündenbock. Die Juden dienen heute den Ländern der arabischen Liga als Sündenbock, und wenn nicht im Versagen der Banken nicht die meisten Akteure Deutsche und Eurpäer wären, wäre der antisemitische Ruf der Neo-Nazis in Europa sicherlich noch lauter.

Israel ist der Sündenbock dafür, dass die Länder die um Israel herum liegen nie fähig wurden Infrastrukturen aufzubauen, blühende Landschaften zu errichten, so wie das die Juden gemacht haben. Da ist der Neidfaktor sehr hoch und ich weiß wovon ich spreche, denn ein Teil meiner Familie ist palästinensisch. Der Hass gegenüber den Juden geht weit und die Hamas baut darauf, wie die Hisbollah, ihr Erziehungssystem auf. Kinder werden im Hass gegen Juden erzogen. Israel spürt das nicht nur daddurch, dass sich Jugendliche alltäglich einen Spass machen irgendwas an Munition nach Israel hinein zu verschießen, sondern auch die psychische Ablehnung, die über Ressentiments, Vorurteile weit hinaus gehen. So verwundert es nicht, dass es Palästinenser, Araber allgemein gibt, die Ihren Söhnen Namen wie Hitler oder Eichmann verleihen, um ganz besonders dem Judenhass Ausdruck zu verleihen.

In dieser irrationalen Gemengelage soll Israel, sollen die Palästinenser zu rationalen Entscheidungen gelangen?
Sollen die Resolutionen der UNO Geltung erlangen, die sich jeder nach seinem Gutdünken aussuchen kann, um jeweils für sich sein Recht zu begründen?

Alle wissen dass die Siedlungspolitik der Israelis Unrecht ist. Wie soll man darauf reagieren? Soll man die Juden ins Meer treiben, den Nazis nachträglich recht geben und sie vernichten? Es gibt nur eine Möglichkeit aus dieser verfahrenen Politik herauszukommen und das ist die freuindschaft zwischen Juden und Palästinenser, Juden und Arabern die Kosmopoliten wie Barenboim oder Oz praktizieren. Die Konflikte haben ja zu nichts geführt.

Abdul
tolgmaster
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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
Beiträge: 1051

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2011 - 16:37:51    Titel:

Anfang des 19. Jahrhunderts lebten zwischen 275.000 und 300.000 Menschen im Land. 90 % von ihnen waren muslimische Araber, 7.000 bis 10.000 Juden und 20.000 bis 30.000 christliche Araber.


1881, zu Beginn der jüdischen Einwanderung lebten 457.000 Menschen in Palästina. 400.000 waren Muslime, 13.000–20.000 Juden und 42.000 – meist griechisch-orthodoxe – Christen.

Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebte um diese Zeit in Städten. Jerusalem zählte 30.000 Seelen (davon waren die Hälfte Juden), Gaza 19.000, Jaffa 10.000 und Haifa 6.000.



Nach Einschätzung des ersten neuzeitlichen Zensus vom Oktober 1922 bestand die Bevölkerung Palästinas aus 757.182 Menschen, davon waren 590.890 Muslime, 83.794 Juden, 73.024 Christen und 7.028 Drusen

Die Bodenbesitzverhältnisse veränderten sich zwischen 1918 bis 1948 nur unwesentlich (1918: 2,5 % des Bodens jüdisch, 1948: 5,67 %), obwohl sich die Bevölkerungsverhältnisse vor allem durch die jüdische Einwanderung stärker verschoben (1948: 33 % jüdische Bewohner)



1948 lebten in Palästina 600.000 Juden und 1.3 Millionen Nicht-Juden. Durch Einwanderung hatten die Juden ihren Anteil an der Bevölkerung von usprünglich gut 2% auf 33% erhöht. Der Teilungsplan der UN sah vor den eingewanderten Juden die nach wie vor nur 5,67% des Landes besassen, fast 60% des Gebietes zu schenken.


Ist das gerecht? Gerecht wäre es wenn man nur einen staat gründete und dieser wäre Palästina gewesen. Auf diesem planeten gibt es kein Volk das dies geduldet hätte.

niemand aus der Region wollte israel haben,außer die Einwanderer und der verlogene Westen. Es steht nur einheimischen zu einen Staat zu gründen. Der Staat israel wurde nicht spontan gegründet,nur weil vilele juden nach palästina gewnadert sind,NEIN. Sie kamen mit der Absicht ihre Staat zu gründen,darauf basiert der ZIONISMUS und der began vor der Einwanderung.


Quelle: wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/UN-Teilungsplan_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina
de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4stina_(Region)
de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerbundsmandat_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina
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