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Übung für Fortgeschrittene Strafrecht WS2011/12 Mainz
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Übung für Fortgeschrittene Strafrecht WS2011/12 Mainz
 
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O87
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Anmeldungsdatum: 25.02.2011
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2011 - 22:03:06    Titel:

so, weiter im text ^^

ich bin der meinung, dass gar keine großen probleme bei der konkreten gefahr auftreten?! H fährt an einer unübersichtlichen Stelle zu schnell und es ist nur dem glück zu verdanken, dass er nicht dem anfahrenden bus rammt, hier liegt definitiv ein beinahe-unfall vor und in dieser situation ist der bus (von bedeutendem wert ist auszugehen, sowie auch der bedeutende schaden wenn man einen bus mit 50 kmh rammt) und mind. auch der busfahrer - den könnte man auch weglassen! gefährdet. dann sagt man noch was zum bmw (der gehört ja nicht dem fahrenden h) und kommt dann zur gefährung des m bzw streitentscheid wg teilnehmer.
oder ist das zu einfach gedacht. xD
Mops11
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Anmeldungsdatum: 12.08.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2011 - 14:25:07    Titel:

Ja, so mache ich das auch 087 Smile.
Qualifiziert ihr die "Einwilligung" des M alle in die Zurechenbarkeit oder wertet ihr das als rechtfertigende Einwilligung?? Ich denke, Einwilligung ist der bessere Lösungsweg, da es am häufigsten an dieser Stelle diskutiert wird.

Gruß
roht
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Anmeldungsdatum: 02.03.2011
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2011 - 12:13:56    Titel:

Ich halte euer Vorgehen für falsch, deswegen interessiert mich wie ihr nacheinander den Punkt abarbeitet;

Wenn ihr zur Gefährdung des M gelangt, dann nimmt ihr eine erhebliche Gesundheitsschädigung an, übergeht sie einfach oder wie gelangt ihr zum Einwilligungs- und Teilnehmerstreit?
O87
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Anmeldungsdatum: 25.02.2011
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2011 - 15:45:19    Titel:

du hast recht. ich war die ganze zeit der meinung, dass die gefahr nicht qualifiziert ist. habe mich die letzten tage aber nur mit der gafahr auseinander gesetzt und mehr stellen gefunden, die eine "nicht unerhebliche verletzung" verlangen. ich bin noch nicht sicher wie ich mir entscheide aber falls ich die leichte kv durchgehen lassen werde ich nichts zur einwilligung schreiben, sondern nur kurz etwas zum problem der teilnahme.
Mops11
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Anmeldungsdatum: 12.08.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2011 - 15:03:06    Titel:

Naja, meist gibts in Jura kein richtig oder falsch. Solange man alles diskutiert und gut begründet, warum auch die leichte KV genügt, sollte es meiner Meinung nach nicht verkehrt sein. Klar, vlt. sieht die Musterlösung auch was anderes vor, aber die Taktik ist, einfach alles abzuhandeln und dann am Ende zu kürzen, wenn man mit den Seitenzahlen nicht klar kommt Smile
roht
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Anmeldungsdatum: 02.03.2011
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2011 - 19:52:51    Titel:

Dem stimme ich bedingt zu;

Wenn weder die Litaratur, noch die Rechtsprechung eine leichte KV genügen lassen, diese aber explizit im SV angesprochen ist, dann sehe ich taktisch eher einen Grund gerade diese Probleme, die bei § 315c StGB vorhanden sind, nicht anzusprechen.
Mops11
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Anmeldungsdatum: 12.08.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2011 - 09:17:48    Titel:

Na die sagen ja nur, dass es mehr als nur unerheblich sein muss i.S.d § 223 und auch leichte Verletzungen können meiner Meinung nach mehr als nur unerheblich sein, es kommt doch auch bei § 223 auf die Dauer und Intensität an. Dazu müssten halt nähere Angaben im Sachverhalt sein. Problem ist aber, dass man sonst komplett die Einwilligungsproblematik weglässt und ich mir vorstellen könnte, dass der Hinweis mit der leichten KV auch darauf bezogen ist. Weil man selbst nach der Disponibilitätstheorie nur einwilligen kann, wenn es sich um eine Leibes- und nicht Lebensgefahr gehandelt hat.

Keine Ahnung, ich weiß selbst nicht, was da richtig oder falsch sein könnte... Rolling Eyes
Heidelbeermuffin
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Anmeldungsdatum: 29.06.2011
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2011 - 11:28:58    Titel:

Ich kann roht nur zustimmen. Es ist auch im Studienfach Jura nicht alles vertretbar und manchmal kann man einen Streit einfach nicht darlegen, auch wenn es sich anbieten würde und man es noch zu gern tun würde. Vor allem ist der Rest der Hausarbeit auch noch ziemlich umfangreich, ich würde meinen Platz nicht für einen Streit ver(sch)wenden, der u.U. gar nicht zu prüfen ist.
Ich persönlich komme gar nicht zu der Problematik Teilnehmergefährdung/Einwilligung, da sowieso nur ein leichter Körperschaden vorliegt. Also zieht ihr den Streit vor um dann danach zu sagen, dass es eh an der nicht unerheblichen Verletzung fehlt?
Julchen.90
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Anmeldungsdatum: 28.07.2011
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2011 - 11:39:25    Titel:

Mops11 hat folgendes geschrieben:
Problem ist aber, dass man sonst komplett die Einwilligungsproblematik weglässt und ich mir vorstellen könnte, dass der Hinweis mit der leichten KV auch darauf bezogen ist. Weil man selbst nach der Disponibilitätstheorie nur einwilligen kann, wenn es sich um eine Leibes- und nicht Lebensgefahr gehandelt hat.
Rolling Eyes


Ich hab's bisher genauso gemacht...ich bin mir nur nicht sicher ob ich es schon im Tatbestand anspreche oder erst bei der Rechtswidrigkeit?

Allerdings weiß ich auch noch nicht ob ich eine Einwilligung annehmen soll oder eine einverständliche Fremdgefährdung? Ich finde eigentlich beides klingt durchaus plausibel, allerdings bereitet mir bei der Einwilligung die Tatsache dass man die fehlende Dispositionsfähigkeit des Rechtsgut der Allgemeinheit vollkommen außer Acht lässt nur weil parallel auch noch der § 316 greift, Bauchschmerzen...

Wie argumentiert ihr? Sofern ihr überhaupt eine Einwilligung/Einverständnis prüft?
roht
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Anmeldungsdatum: 02.03.2011
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2011 - 18:18:54    Titel:

Bestätigt mir bitte nur folgende Aussage;

Wenn mehrere an einer Tat beteiligt sind, dann ist nicht § 25 I StGB,
sondern nur § 25 II StGB zu prüfen.
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