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HA Große Übung Zivilrecht WS 2011/2012 Uni Hannover
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> HA Große Übung Zivilrecht WS 2011/2012 Uni Hannover
 
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Joman89
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Anmeldungsdatum: 11.04.2008
Beiträge: 154

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2011 - 17:21:10    Titel:

Warum das nicht?
PPatte
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Anmeldungsdatum: 07.09.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2011 - 16:18:25    Titel:

nach dem was ich beim wundlesen meiner augen so gefunden habe, reichen die angaben im sachverhalt für eine solche annahme nicht aus.

"Eine geistige Erkrankung des Erblassers steht der Gültigkeit seiner letztwilligen Verfügung nicht entgegen, wenn diese mit der Erkrankung nicht in Verbindung steht und von ihr nicht beeinflusst ist. Ein Sachverständigengutachten zur Frage der Testierfähigkeit muss daher Ausführungen dazu enthalten, ob und in welchem Maße sich eine Geisteskrankheit auf die Einsichts- und Willensbildungsfähigkeit des Erblassers auswirkte."

BayObLG vom 14.09.2001 - 1 ZBR 124/00
Joman89
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Anmeldungsdatum: 11.04.2008
Beiträge: 154

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2011 - 16:24:43    Titel:

Wie prüfste denn dann weiter?
ClintWestwood
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Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 218

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2011 - 21:06:44    Titel:

Hey ganz ehrlich, ich habe meine Augen auch bluten lassen zu dem Thema, und ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren bei den Angaben im Sachverhalt von Testierfähigkeit auszugehen. Wenn du mal ein bisschen über schwere Demenzerkrankungen gelesen hast wirst du wissen, dass die Leute in dem Zustand meistens nicht mal mehr wissen wie man sich hinsetzt oder anzieht. Der Sachverhalt ist zwar total dünn, da gebe ich dir Recht. Alleine, dass die Krankheit nicht weiter spezifiziert wird. Demenz ist ja nicht gleich Demenz.
Aber schwere Demenz, egal welcher konkreten Art und Weise, ist für mich ein klares Argument gegen Testierfähigkeit. Ich habe zwar auch vergeblich nach einer geeigneten Quelle zu dieser Annahme gesucht, aber meine Theorie ist, dass es bei solchen Fällen gar nicht zum Streit kommt. Fast alle Urteile beschäftigen sich ja mit leichten Fällen.

Aber naja ich kann dich sehr gut verstehen, hab mir auch sehr lange schwer mit einer Entscheidung getan. Bin gespannt was da erwartet wird. In meinen Augen ist das einfach ne schlampig gestellte Aufgabe. Aber wer weiß vll ist das ja der Sinn der Sache...
PPatte
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Anmeldungsdatum: 07.09.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27 Sep 2011 - 15:55:26    Titel:

ja, der gedankengang ist schon nachvollziehbar. allerdings können trotz schwerster demenz immer zwischendurch klare phasen auftreten. aber zu viel in die (dürftigen) sachverhaltsangaben reininterpretieren ist nicht gut.

ich werde mal sehen, was für mich im gesamtzusammenhang besser in die arbeit passt. da habe ich noch genug zu tun.

das bestehen dieser HA wird sicherlich nicht von dieser frage abhängen. ;O)
bgb01
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Anmeldungsdatum: 23.09.2011
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2011 - 16:45:19    Titel:

hat schon wer mit frage 3 angefangen?
ClintWestwood
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Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 218

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2011 - 10:38:54    Titel:

yooo was willst du wissen?


zu Frage 1: Hat da irgendwer einen wirklichen Streit geführt? Irgendwie geht das bei mir alles so glatt durch. Und zu den in der Fragestellung erwähnten Punkten komme ich überhaupt nicht. Prüft ihr irgendwo, ob die Grundstücke aus dem Nachlass ausgeschieden sind?

Bei mir sieht das Ganze grob so aus :

Nichtiges Gem. Testament => Umdeutung => Widerruf => Inhalt durch Auslegung...
bgb01
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Anmeldungsdatum: 23.09.2011
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2011 - 11:06:31    Titel:

Also bei Frage 1 habe ich auch eigentlich alles glatt durchgehen lassen. Und wo die Frage nach den Grundstücken einzubringen ist weiß der Geier...wenn ich gar nicht mehr drauf komme dann schieb ich das einfach irgendwo als Unterpunkt ein :D aber bei Frage 3 weiß ich nicht wie es zu bewerten ist, dass die L ja gar keine Eigentümerin ist. Prüft ihr dann Tilgung der Grundschuld/Forderung durch einen Dritten? So ganz unbeteiligt ist die ja aber auch nicht... :roll:
ClintWestwood
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Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 218

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2011 - 11:26:31    Titel:

Ja ist ne gute Frage...

Hab das auch nicht tiefgründig behandelt, da ich davon ausgehe, dass das für den Fall keinen Unterschied machen sollte. Die Schwerpunkte liegen ja klar im Sachenrecht bei der Frage.

Würde sie einfach als zumindest ablöseberechtigte Dritte beschreiben, was für dann die selben Folgen hat, als wäre sie Eigentümerin.

Ablöseberechtigung ergibt sich einfach aus dem Recht an dem Grundstück, dass sie zweifelsohne, auch wenn nur zusammen mit der Erbengemeinschaft, hat.
bgb01
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Anmeldungsdatum: 23.09.2011
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2011 - 11:33:58    Titel:

ja genau das habe ich mir auch gedacht und deshalb jetzt einfach auch beides angesprochen und gesagt dass die folge dieselbe wäre...
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