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Hausarbeit Schuldrecht AT/BT Uni Osnabrück
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herbinjo111
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Anmeldungsdatum: 04.03.2011
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 29 Jul 2011 - 09:31:30    Titel: Hausarbeit Schuldrecht AT/BT Uni Osnabrück

Hi!

schreibe gerade an meiner Hausarbeit, was sagt ihr dazu:

Die V-GmbH handelt mit Gebrauchtwagen. Sie warb u.a. damit, die Wagen mit individuell angepassten Kindersitzen auszustatten. Dies reizte K, die Wagen der V zu besichtigen; seine vierjährige Tochter T nahm er gleich mit. K wurde durch die Auswahl bei V derart beans-prucht, dass er längere Zeit über (grob fahrlässig) auf T nicht aufpasste. Deshalb stürzte T auf dem Betriebsgelände in einen Hebebühnenschacht, der völlig unzulänglich abgesichert war; dies lag daran, dass G, der Geschäftsführer der V-GmbH, sich zu wenig um die Ver-kehrssicherheit des Betriebes gekümmert hatte. Wegen einer Prellung benötigte T ärztliche Behandlung; deren Kosten betrugen 300 €.

Wegen dieses Vorfalls machte G dem A, der im Ersatzteillager beschäftigt ist, (zu Unrecht) Vorwürfe. A entgegnete, G solle lieber froh sein, dass es ihm – A – gelegentlich gelungen sei, den Umsatz des Betriebes durch eigene Verkäufe zu verbessern; diese hatte A sich er-möglicht, indem er den Ladenraum bei Abwesenheit der Verkäufer mit Hilfe eines Zweit-schlüssels betrat, der ihm versehentlich überlassen worden war. G fragte A nicht einmal, wie dieser jeweils in den Ladenraum gelangen konnte. Er verbot dem A nur lautstark, jemals wieder Verkäufe zu tätigen, da das nicht seine Sache sei. A verzog allerdings keine Miene und nahm das Verbot, auch für G erkennbar, nicht ernst; denn er führte es auf die Erregung des G über den Unfall zurück.

Da K und T den Schrecken gut überstanden hatten, kam K wieder.

Er entschied sich für sein Lieblingsmodell. Doch war die Ladentür verschlossen; ein Schild verhieß: „Bin gleich zurück“. K fragte daher A, der gleichfalls in den Laden wollte, ob er ihm verkaufen könne. A nickte, führte K mit Hilfe des Zweitschlüssels in den Laden, füllte ein Ver-tragsformular aus, quittierte eine Anzahlung und sagte zu, den Kindersitz noch zu montieren.

Als G hiervon erfährt, teilt er K mit, der Vertrag binde die GmbH nicht, da A eigenmächtig gehandelt habe.

K fragt,

A. ob er für T Ansprüche gegen die V-GmbH auf Ersatz der Behandlungskosten
geltend machen kann und

B. welche Ansprüche er selber gegen die V-GmbH hinsichtlich des Gebraucht-
wagens hat.


Also bei A. denke ich läuft es bzgl. der behandlungskosten auf einen Vertrag mit Schutzwirkunf für Dritte hin. i.V.m § 311.

zu B. würde ich sagen, kommt es Schwerpunkt mäßig auf die Stellvertreterstellung des A an... da sehe ich einige Probleme.

Was würdet ihr dazu sagen ?
herbinjo111
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Anmeldungsdatum: 04.03.2011
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2011 - 15:07:48    Titel:

Noch keiner am schreiben ?
skomarrr
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Anmeldungsdatum: 06.08.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2011 - 13:22:53    Titel:

Ich hab gestern mal angefangen mir ein kleinen Überblick zu verschaffen, aber wirklich weit bin ich bisher nicht gekommen. Schuldrecht AT/BT is bei mir auch schon 2 Semester her, daher muss ich mich auch noch wieder ein wenig einlesen Smile

Für die erste Fallfrage hab ich mir bisher diese Anspruchsgrundlagen rausgesucht

-§§ 280 I, 241 II, BGB (jedoch noch unsicher, da ja offensichtlich noch kein Vertrag zu stande gekommen ist.)

-§ 280 I BGB iVm §§ 311 II, 241 II BGB

-§823 I BGB

Bei der zweiten Fallfrage werde ich denke ich erstmal einen Anspruch aus Kaufvertrag anprüfen und dort dann die Stellvertretung diskutieren.
Desweiteren hab ich noch an einen Anspruch aus 985 BGB gedacht. Den Eigentumsübergang würde ich dann probieren über 929, 932 BGB herzuleiten wo man dann gut die Gutgläubigkeit diskutieren kann.
Aber wie gesagt, noch alles im absoluten Anfangsstadium Smile
cocoosms
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Anmeldungsdatum: 07.08.2011
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2011 - 17:23:41    Titel:

Schreib grad auch diese HA. Die Frage, die sich mit immer stellt: Ist in der Frage 2 mit dem Anspruchsgegener V-GmbH auch G und besonders A zu prüfen, da sie ja beide unter der V-GmbH tätig sind, oder beschränkt sich die Frage wirklich nur auf die V-GmbH und lässt A aussen vor, da er als Gesellschafter ja nicht haftet. Würde man nach der ersten Möglichkeit gehen, könnte noch ein Anspruch aus 179 in Frage kommen. Andererseits könnte mit Möglichkeit 2 ein Anspruch aus DSL in Betracht gezogen werden, wobei es hier schwierig sein wird welchen Anspruch der G beim A geltend machen könnte, und zudem man vor dem Problem steht, dass K ja eigentlich einen Anspruch aus 179 gegen A hat, diesen aber aufgrund der Fallfrage nicht geldend machen kann...
herbinjo111
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Anmeldungsdatum: 04.03.2011
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2011 - 09:50:28    Titel:

Hi!

Also ich sehe die Hauptproblematik zur Zeit in der Stellvertretung, was ja eigentlich aus dem BGB AT Bereich kommt.
Liegt denn hier eurer Meinung nach eine Duldungsvollmacht oder Anscheinsvollmacht vor ?

Ansprüche der T gegen die V-GmbH sehe ich keine Probleme, ein vorvertragliches Verhältniss lag ja mindestens vor !

Nur die Ansprüche des K selbst stellen mich vor Rätsel.

Wird diese HA zufällig noch anders wo diskuttiert ? Die Beteiligung ist seltsam gering Sad
cocoosms
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Anmeldungsdatum: 07.08.2011
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2011 - 11:05:12    Titel:

ich finde, dass die HA an sich nicht viele Problemepunkte fordert. das größte liegt in der stellvertretung. dort kann man an einigen vorauss. der anscheins- und duldungsvollmacht diskutieren. letztenendes wird wohl keins der beiden durchgehen.

es ist halt eine hausarbeit, die sich eher mit themen des bgb at und bt 3 befasst, als mit schuldrecht. aber das ist ja bei vielen hausarbeiten der fall.
skomarrr
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Anmeldungsdatum: 06.08.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2011 - 14:20:41    Titel:

Wie schätzt ihr den Umfang der Beantwortung der Fallfragen ein? Ich habe für die erste Fallfrage in etwa 10 Seiten eingeplant (bin jetzt bei 8 ) und für die zweite die verbleibenen 15.
cocoosms
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Anmeldungsdatum: 07.08.2011
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2011 - 16:35:50    Titel:

I. 10
II. 15 Seiten
cocoosms
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Anmeldungsdatum: 07.08.2011
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2011 - 18:42:49    Titel:

Meine große Frage iRd Stellvertretung: Wie schaut das mit der Häufigkeit bei der Anscheinsvollmacht aus? liegt die vor oder nicht? was meint ihr? schließlich wird, wenn man die häufigkeit von ganz von anfang annimmt, diese doch durch das verbot unterbrochen oder nicht?
herbinjo111
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Anmeldungsdatum: 04.03.2011
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2011 - 10:11:37    Titel:

Ist denn der entscheidende Satz nicht, dass A für G erkennbar dass Verbot nicht ernstnahm und somit G quasi das Ganze weiter duldet ? Aus A´s Sicht wurde ja auch kein Verbot erteilt, da er es auf die "Erregung" des G in der Situation schiebt ?!

Ich weiss auch nicht, wie ich das einschätzen soll. Meiner Meinung nach kann man eine Duldungsvollmacht bejahen.

Wie sieht es bei Aufgabe 1 aus ? Spielt das grob fahrlässige nicht aufpassen des K eine Rolle ? Wenn ja, was würde da noch gegen einen Schadensersatzanspruch sprechen ?

Wird diese HA denn eigentlich nirgendswo anders disktutiert ? Die Beteiligung ist irgendwie sehr gering Sad
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