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Zitieren in Fußnoten
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Garfield85
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Anmeldungsdatum: 17.05.2009
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2011 - 11:15:28    Titel: Zitieren in Fußnoten

Hallo,

ich schreibe gerade an meiner Bachelorarbeit über ein rechtswissenschaftliches Thema.
Da weder am Lehrstuhl des betreuenden Professors noch am Fachbereich der Uni eigene Vorgaben zu wissenschaftlichen Arbeiten existieren bin ich nun am überlegen, wie ich die Fußnoten gestalten soll.
Eigentlich hatte ich mich dazu entschieden Kurzbelege zu verwenden. Allerdings habe ich jetzt auf einigen Seiten gelesen, dass das in juristischen Arbeiten nicht üblich wäre, während auf anderen Seiten der Hinweis stand, dass das sehr wohl in Ordnung sei.
Grundsätzlich finde ich es mit Kurzbelegen besser, da die Fußnoten nicht so überladen wirken. Allerdings muss der Leser dann jedes Mal in das Literaturverzeichnis schauen, um die vollständigen Informationen zu der zitierten Quelle zu erhalten.
Ich gebe einfach mal ein Beispiel zwischen welchen Zitierweisen ich momentan schwanke. Vielleicht kann jemand mir dann einen Rat geben.

Nachweis im Literaturverziechnis:
Mellein, Christine: Subsidiaritätskontrolle durch nationale Parlamente, Baden-Baden 2007.

Nachweis in Fußnoten:
Vollzitat:
C. Mellein, Subsidiaritätskontrolle durch nationale Parlamente, 2007, S. 140.

Kurzzitat:
1. Möglichkeit: Mellein, S. 140.
2. Möglichkeit: Mellein, Subsidiaritätskontrolle, S. 140.

Bei der 2. Möglichkeit zum Kurzzitat würde ich dann im Literaturverzeichnis den Vermerk machen [zitiert: Mellein, Subsidiaritätskontrolle]

Bei Sammelbänden, Aufsätzen und Kommentaren sieht es ja dann noch wieder anders aus, aber ich belasse es erst mal dabei.

Danke für Eure Hilfe!

MfG Garfield
Flauschi
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Anmeldungsdatum: 30.06.2008
Beiträge: 505

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2011 - 15:50:42    Titel:

beides habe ich schon mehrfach gelesen bzw. selbst gemacht, und es wurde nie irgendwie bemängelt.

variante 1 hat den vorteil, dass die fußnoten nicht so überlang werden, den kompletten titel zu bringen frisst enorm viel platz
allerdings kriegt man ein problem, wenn man mehrere werke eines autors zitiert, da man die dann nicht mehr unterscheiden kann. wenn man rolf schmidt zitiert ist das zb blöd, weil der ne ganze reihe von lehrbüchern rausgebracht hat. problem ist dann eher, wenn man mehrere bände eines autors zitiert, das müsstest du dann auch noch in der fn kenntlich machen.

ps: nur weil du über ein "rechtswissenschaftliches thema" schreibst, heißt das noch nicht dass das ne juristische arbeit ist, ich denke du kannst da schon die normalen vorgaben für bachelor-arbeiten verwenden. ist denn der betreuer jura-prof?
Garfield85
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Anmeldungsdatum: 17.05.2009
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2011 - 17:40:19    Titel:

Danke für die Antwort.
Der Professor ist Jura-Prof ja.
Ich denke mit Variante 1 beziehst du dich auf die 1. Möglichkeit zum Kurzzitat. Richtig?
Das heißt, du bist der Ansicht es würde ausreichen nur Nachname des Autors und Seitenzahl in der Fußnote anzugeben und auf eine Wiedergabe des Titels auch in Kurzform zu verzichten.
Also wie folgt:
Mellein, S. 140.

Zu der Problematik mit mehreren Werken desselben Autors habe ich gelesen, dass in diesem Fall ein Stichwort aus dem Titel verwendet werden sollte, aus dem hervorgeht um welches Werk es sich handelt.
Also wie folgt:
Mellein, Subsidiaritätskontrolle, S. 140

Ich habe bis jetzt dazu tendiert diese stichwortartige Angabe des Titels immer zu verwenden, auch wenn ich nur ein Werk eines Autors verwendet habe. Allerdings habe ich gelesen, dass diese Information ja eigentlich überflüssig ist.
Zudem habe ich in meiner letzten Seminararbeit im Literaturverzeichnis hinter den Titel stets einen Vermerk gemacht wie das Werk in den Fußnoten zitiert wird ([Zitat: Mellein, Subsidiaritätskontrolle]). Das habe ich so aber noch nie irgendwo gesehen.

Wenn ich mich jetzt dazu entschließe nur Nachname und Seitenzahl zu nennen, sollte ich das dann auch gleich bei der ersten Erwähnung des Werkes in einer Fußnote so machen oder einmal das Vollzitat angeben?

MfG
Garfield
Doktorfreud
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2011 - 01:42:46    Titel:

Da ich beides studiere, kann ich ganz gut vergleichen zwischen Geisteswissenschaften und Rechtswissenschaften und von daher kann ich sagen: Juristen haben keine Ahnung von den Regeln wissenschaftlichen Zitierens. Ob Fachbuch oder Doktorarbeit, jeder hatunterschiedliche Fussnote-Systeme und macht was er will. Solange du einheitlich einen Stil durchziehst, kannst du auch mit der ersten Kurzzitat-Variante nichts falsch machen.

Bei Hausarbeiten gibt der Prof oft vor wie er es denn hätte, also wenn du Zweifel hast frag ihn und er wird dir sagen wie seiner Meinung nach jeder zitieren sollte.
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