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Nachhausarbeit ZivilR Uni Bonn SS 2011
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eva2904
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Anmeldungsdatum: 01.08.2011
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2011 - 13:08:40    Titel: Nachhausarbeit ZivilR Uni Bonn SS 2011

Hallo zusammen,
muss nachfolgende HA schreiben und habe mir auch schon einige Gedanken dazu gemacht. Leider bin ich mir bei der Reihenfolge der Herausgabeansprüche, bei der Unterbringung der Probleme (Vollmacht, Abtretung, Auflösen d Kaufvertrages) und bei dem Aufbau/der Gliederung allgemein nicht ganz sicher. Könnt ihr mir sagen, wie ihr folgenden Fall grob lösen und gliedern würdet? Danke für eure Hilfe!

V u K schließen einen notariell beurkundeten Kaufvertrag über den Erwerb eines Grundstücks des V gegen Zahlung von 148.200 € durch K. Antrag, das Grundbuch auch K umzustellen, sollte zunächst nicht gestellt werden.
Kurz darauf wurde bekannt, dass Germarkung und Flur, in denen das Grundstück lag, möglicherweise als Bauerwartungsland gewidmet würden. Daher trat K die Rechte aus diesem Vertrag in einem notariell beurkundeten Vertrag an B ab. Als Gegenleistung von B wurden 148.200 € beurkundet.
Dabei hatte B die Vertragsverhandlungen, nicht aber den Vertragsabschluss, ihrem Lebensgefährten E überlassen. K u E hatten vereinbart, dass tatsächlich ein Preis von 285.000 € gezahlt werden sollte. E meinte, dass man nur 148.200 € angeben sollte, um Notarkosten und Steuern zu sparen. Dabei waren sowohl B als auch K gutgläubig und gingen davon aus, dass alles seine Richtigkeit hat bzw. dass alle Beteiligten von E über dessen Plan informiert waren. Doch E hatte die falsche Annahme des K von Anfang an mit ins Kalkül gezogen, weil er es für möglich gehalten hatte, dass dieser ansonsten von dem Vertragsschluss abgesehen hätte.
Nun fürchtet K einen Preis von 285.000 € nicht erzielen zu können u möchte am Vertrag ausdrücklich nicht mehr festhalten.
Kann er von B die Herausgabe d Grundstücks verlangen???

Viel Erfolg
eva2904
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Anmeldungsdatum: 01.08.2011
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2011 - 09:38:57    Titel:

es wäre wirklich super, wenn mir auch jemand helfen würde, der die ha nicht schreiben muss, aber einfach interesse an einer gemeinsamen falllösung hat!
danke
Vany1989
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Anmeldungsdatum: 03.08.2011
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2011 - 10:12:06    Titel:

Hallo Eva,
ich schreibe ebenfalls diese Hausarbeit in BGB und arbeite auch gerade an einer passenden Lösungsskizze. Allerdings war ich nicht so erfreut darüber, dass es in dem Fall um ein Grundstück geht... Sad In welchem Semester bist du denn? Ich habe dieses Semester die Vorlesung in Schuldrecht AT besucht, wo wir auch solche Fälle behandelt haben (natürlich in kleinerem Umfang Wink )
Liebe Grüße
eva2904
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Anmeldungsdatum: 01.08.2011
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2011 - 10:39:25    Titel:

hi
also ich bin im 5. semester, aber ich finde diese hausarbeit wirklich sehr schwierig...
ich finde überhaupt keinen anfang.

ich sehe zwar, wo die probleme liegen, kriege sie aber nicht in die lösung verpackt.
dass es sich dabei um ein grundstück handelt, erschwert es natürlich noch zusätzlich.

hast du denn schon einen anfang?
lg
00sunny00
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Anmeldungsdatum: 03.08.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2011 - 12:01:51    Titel:

Hallo zusammen..ich sitze auch an dieser Hausarbeit. Also im Sachverhalt wird ja nach dem Herausgabeanspruch des K gefragt. Ich würde dann mit § 985 BGB anfangen. Ich weiß aber auch noch nicht in welcher Reihenfolge ich die Probleme ansprechen soll..
eva2904
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Anmeldungsdatum: 01.08.2011
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2011 - 12:26:43    Titel:

und was ist mit 346ff? durch rücktritt erlangt man doch auch einen herausgabeanspruch, oder? und der geht dann dem 985 vor.

985 habe ich aber auch drin (aber dann wie gesagt als zweites).

und wie sieht es mit 823 und 812 aus?

liebe grüße
00sunny00
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Anmeldungsdatum: 03.08.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2011 - 12:43:31    Titel:

Hi Eva,
ja hast Recht. Man müsste erst Rücktritt prüfen und im Anschluss § 985.
Und innerhalb des § 985 unter dem Punkt Einigung das Problem mit der Vollmacht ansprechen. Ich bin mir aber auch nicht sicher.

lg
eva2904
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Anmeldungsdatum: 01.08.2011
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2011 - 12:49:37    Titel:

ich habe schon probleme beim rücktrittsgrund... zählt täuschung als rücktrittsgrund? ich finde diese HA wirklich sehr schwer...
naja ich hoffe wir können uns hier gegenseitig etwas helfen...
00sunny00
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Anmeldungsdatum: 03.08.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2011 - 12:50:44    Titel:

nach § 985 könnte man § 812 prüfen aber §823 käme meiner Meinung nach gar nicht in Betracht.
00sunny00
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Anmeldungsdatum: 03.08.2011
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 03 Aug 2011 - 13:03:48    Titel:

Ja du hast vollkommen Recht. Diese Hausarbeit hat es echt in sich. Je mehr ich drüber nachdenke umso irritierter bin ich. Im Moment frage ich mich ob hier üerhaupt der Rücktritt geprüft werden kann weil er nur in Frage kommt wenn eine Vertragspartei eine Leistung nicht bzw. nicht wie gesollt erbringt. Das wäre der Fall wenn z.B. ein Sachmangel vorliegen würde...

,,..möchte am Vertrag ausdrücklich nicht mehr festhalten.''

das klingt für mich irgendwie nach Anfechtung.. was denkst du darüber?
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