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§ 267 StGB - Urkundendelikte
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Anjaaa
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Anmeldungsdatum: 19.08.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2011 - 13:30:41    Titel: § 267 StGB - Urkundendelikte

Hey,

ich habe eine Frage zu den Urkundendelikten und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

- Jemand durckt einen bearbeiteten Mustervertrags aus, bei dem er zum einen die eigene als auch die Unterschrift des Vertragspartners mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen eingefügt.

Liegt hier eine Fotokopie vor, sodass der Ausdruck lediglich ein Abbild des Original darstellt? Wird evtl. eine echte Urkunde erstellt? Denn der Aussteller ist ja zu erkennen, lediglich der Inhalt ist unwahr, denn so einen Vertragsschluss hat es nicht gegeben. Oder sind Aussteller etwa beide Vertragsparteien, da es sich ja um einen gegenseitigen Vertrag handelt? Ich bin verwirrt ... Rolling Eyes

Danke für jegliche Hilfe!
Mxl
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Anmeldungsdatum: 11.11.2006
Beiträge: 37
Wohnort: Pasewalk

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2011 - 13:36:59    Titel:

unechte Urkunde.
Anjaaa
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Anmeldungsdatum: 19.08.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2011 - 15:22:07    Titel:

Warum?

"Unecht ist eine Urkunde, wenn ihre Erklärung nicht von dem stammt, der in ihr als Aussteller bezeichnet ist."

Gelten in diesem Fall beide Parteien als Aussteller?
Anjaaa
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Anmeldungsdatum: 19.08.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2011 - 17:08:46    Titel:

push
Flauschi
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.06.2008
Beiträge: 505

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2011 - 21:58:21    Titel:

natürlich kann ne urkunde auch mehrere aussteller haben.
scheinbare aussteller sind die vertragspartner. der eine hat den vertrag jedoch nie gesehen ("MUSTERvertrag") , möchte also rechtlich nicht an das darin erklärte gebunden sein. ergo: unechte urkunde.
schoenfelder88
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Anmeldungsdatum: 19.08.2011
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2011 - 11:35:55    Titel:

hallo!
also der ausdruck ist auf jeden fall noch kein abbild des originals, da es sich noch nicht um eine verkörperte gedankenerklärung handelt, solange sie noch am PC bearbeitet wird. wird sie nicht gespeichert fehlt es an der erforderlichen "gewissen dauerhaftigkeit".

ich würde mich dem gesagten anschließen und eine unechte urkunde annehmen, da bei einem vertrag 2 personen als aussteller erscheinen. und hier ist zumindest einer der beiden nicht der tatsächliche aussteller.

schreibe am gleichen fall Wink

differenzierst du zwischen herstellen einer unechten durch den ausdruck und zwischen gebrauchmachen dieser durch übermitteln per telefax?
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