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Linkspartei und Castro!
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A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2011 - 17:38:54    Titel: Linkspartei und Castro!

Ein weiteres vermientes Feld das allen Linken auf den Nägeln brennt.

KLärungsbedarf ist das Stichwort das sich nicht nur auf die Beziehungen zu Castrom bezieht, sondern das Thema "MAUER" endgültig klären muss.

ES reicht nicht wenn Gregor Gysi erklärt, dass die überwältigende Mehrheit der Linken "aufgestanden" ist, als es galt, die Toten an der Mauer zu ehren.

Klar ist:

1. Die Mauer war die Bankrotterklärung des Systems, das sich völlig fälschlicherweise das Etikett von Kommunismus und Sozialismus anheftete.

Gründe:

a) In Russland gab es keine revolutionäre Lage im Sinne von Marx. Die Voraussetzungen gab es einfach nicht. Schon in der Debatte von Marx mit Weitling, in der es darum ging, dass nur die Arbeiter mit einem Bewusstsein und Selbstbewusstsein, d.h. mit einem gewissen Bildungsgrad zur REvolution fähig sind, klärte darüber auf. Lenin kannte dfie Texte von Marx kaum. Russland war ein Agrarstaat mit einer kleinen Arbeiterschicht, shcon garnicht mit einem Industrieprletariat, wie es aus England(Engels) bekannt war.

b)Das Konzept des Kommunismus war die "Ideologie der Befreiung" für die jeweilige Mehrheitsbevölkerung in einem Staat. die Oktoberrevolution 1917 jedoch, legte den Grundstein für die Nomenklatura, das nur ein neues System von Privilegien bedeutete, und sich lediglich auf das alte Privilegiensystem von Klerus und Adel drauflegte.

c)Während also viele Menschen daran glaubten, dass der real existierende Sozialismus eine Verbesserung der gesellschaftlichen Bedingungen für die Menschen in den jeweiligen sich sozialistisch oder kommunistisch nennenden erreichen könnte, wurden Mauern und Zäune errichtet, die Viele daran hintern sollte, aus dem sogenannten Sozialialismus, der n ur ein Pseudosozialismus war, zu fliehen. ERgo waren die sich sozialistisch nennenden Staaten Gefängnisse.

d) Wäre das System der UdSSR, der Sowjetunion, des Ostblocks, dem kapitalistischen System überlegen gewesen, dann wären die Menschen aus dem Kapitalismus in den Kommunismus geflüchtet, und der Kapitalismus hätte Mauern bauen müssen, um seine Menschen in einem Gefängnis zusammen zu halten.

Insofern ist die Frage geklärt: Die Mauer war schlicht Scheiße! Die Mauer bedeutete Einkerkerung und lässt Rückschlüsse auf ein System zu, das einfach nicht lebenswert ist.

e) Die Frage ob nun der jesuitisch erzogene Castro, eine Leistung im Sinne des Sozialismus oder Kommunismus erbracht hätte, ist klar zu verneinen. Castro ist kein Avantgardist von Kommunismus oder Sozialist, sondern ebenfalls ein überdimensionaler Gefängnisverwalter, bei dessen Politik Marx sich "im Grabe umdrehen" würde, weil sie mit einer "Ideologie der Befreiung" nicht das geringste zu tun hat. Cuba ist ein Privilegiensystem mit einer Nomenklatura, die nichts anderes im Sinne hat, als diese zu erhalten. Von Erneuerung ist keine Rede. Nur eine handvoll Privilegierte um Castro herum profitiert, während die Häuser und Städte zerfallen. Nur für extrovertiertes leistet sich der Staat Cuba viel Geld auszugeben, um etwa, wie früher die DDR, seine Sportler als Beleg für den Fortschritt des Sozialismus(Pseudosozialismus auflaufen zu lassen.

Die Linke muss wieder zurück zu Marx, ein wahrhaft unvollkommener Mensch, dessen Analysen allerdings noch heute höchst aktuel sind und dessen Fragen zur gegenwärtigen Finanzkrise im "Kapital" so gestellt sind, als würde Marx direkt unter uns weilen.

Die Linke diskreditiert den Sozialismus, wie Lenin und Stalin, oder Mao Ze Dong dies getan haben: Eine gute Idee hat unter den Idioten zu leiden, die diese Idee nie verstanden haben.

Ömer
Super-Gau
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Anmeldungsdatum: 18.03.2011
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BeitragVerfasst am: 27 Aug 2011 - 12:48:13    Titel: Sozialismus

@ Hattray:

Der "Sozialismus" ist solange keine gute Idee, solange er nicht auf Freiwilligkeit beruht.

Dass der Sozialismus in Cliquenwirtschaft einiger weniger enden wird, war allerdings schon bei Marx abzusehen: Wenn nämlich ein Arbeiter wirklich an die Macht kommt (weil er z.B. Minister ist, weil jetzt die Arbeiterklase regiert), dann ist er letztendlich schlicht und ergreifend kein Arbeiter mehr.

Fazit: Sieht man es materialistisch, dann gibt es keine "Idee" des Sozialismus (das wäre nämlich idealistisch); der "real existierende Sozialismus" WAR (nach materieller These) denn auch der einzig wirkliche Sozialismus.

Bei allen anderen Betrachtungsweisen würde sich Marx im Grabe umdrehen!
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2011 - 20:56:03    Titel: Marx und Mehrwert

Der Gedanke, dass ein Arbeiter Minister wird, wurde ja in der Bundesrepublik einige Male Wirklichkeit, gerade wenn es sich um Arbeiter handelte, die sich zum Bildungsbürgertum vorarbeiteten.

Die Idee von Marx waren ja gebildete, selbstbewusste Arbeiter, die durch ihr Können überzeugen und nicht mehr durch entfremdetes vegeieren in Hinterhöfen.

Das heißt Super-Gau, dass es Marx um Qualifikationen ging, die die meisten Arbeiter im 19. jahrhundert nicht vorzuweisen hatten und schon garnicht die, die als Grund für die Oktoberrevolution 1917 herhalten sollten, denn Russland war ein Agrarstaat und kein Industriestaat.

Der INdustriestaat ist Voraussetzung für eine große Zahl von Arbeitern, die , Proletarier oder nicht, das Joch der Entfremdung von ihrem Können zuerst abschütteltn sollten(Marx). Dass dies der richtige Weg ist(auch heute) kässt sich daran ablesen, was als "Kulturangebote" in den Massenmedien , den weniger Gebildeten, zugemutet wird.

Wenn ein Minister also, wie Du meinst, kein Arbeiter mehr ist, also nicht mehr der Underdog ist, der Pauper oder Minderbemittelte, dann heißt das ja nicht, dass er nicht auch Politik für diese Menschen machen könnte.

Denn immerhin Supergau, gewinnen die jetzigen Parteien ihre Mehrheiten auch nur damit, dass sie der Mehrheitsgesellschaft, zu denen die weniger Gebildeten zu zählen sind, Versprechungen für Verbesserungen in der Gesellschaft machen.

Ob diese dann hinterher gehalten werden, hat ja nichts mit dem jeweiligen Wechsel eines Arbeiters in eine Ministeramt, oder auch eines Adligen in ein Ministeramt zu tun, sondern mit dessen persönlicher Integrität(siehe Müntefering, der ja meinte, die Bürger können nicht erwarten, dass die Wahlversprechen auch eingehalten werden, ja sogar diese Erwartung als "unfair" einstufte.)

Mit freundlichen Grüßen
Super-Gau
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Anmeldungsdatum: 18.03.2011
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BeitragVerfasst am: 06 Sep 2011 - 12:16:07    Titel: Wahlversprechen

@ Hattray:

Wer garantiert, dass im von dir propagiertem "Sozialismus" die Politiker hinterher ihre Wahlversprechen halten (zumal es, dank "Einheitspartei", ohnehin keine freien Wahlen gibt)?

Außerdem: Gehört das "Bildungsbürgertum" nicht zu einer anderen Klasse gegenüber den Arbeitern?
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2011 - 22:01:27    Titel: Erstens, Zweitens, Drittens.

Nun Super-Gau, Deine Hermeneutik ist ziemlich fragwürdig:

1. Kann ich keinen Sozialismus propagieren weil ich kein Sozialist bin.

2.Das Bildungsbürgertum ist aus dem Handwerk entstanden und insofern kein Privileg von führenden Kreisen, wie etwa der Adel, der die dümmsten Missgeschicke in der Geschichte der Menschheit vollbracht hat oder des Klerus, der ja noch dümmer agierte und selbst nachgewiesenes Wissen noch immer bestritt, als es nichts zu bestreiten gab.

3.Ausgenommen das Großbürgertum, das als einzige Klasse sich auf ihre/seine Bildung berufen kann, weil sie es für sich zum Standard macht um darüber zur Macht zu gelangen.

Bildung ist ein Erfolgserlebnis wie man allerorten sieht und gerade darum ist unerklärlich, dass ein land wie Deutschland, das außer seinen Bildungsressourcen keine anderen Ressourcen hat, so wenig für Bildung bereit stellt.

Insofern Super-Gau solltest Du mal in die Geschichte der Bildung einen Blick werfen und Dich darüber kundig machen, wie man erfährt, ob einer Sozialist ist oder auch nicht.

Abdul
Super-Gau
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BeitragVerfasst am: 07 Sep 2011 - 12:43:33    Titel: @ Hattray:

Zitat von Hattray:

Nun Super-Gau, Deine Hermeneutik ist ziemlich fragwürdig:

1. Kann ich keinen Sozialismus propagieren weil ich kein Sozialist bin.

Antwort: Warum tust du es dann?

2.Das Bildungsbürgertum ist aus dem Handwerk entstanden und insofern kein Privileg von führenden Kreisen, wie etwa der Adel, der die dümmsten Missgeschicke in der Geschichte der Menschheit vollbracht hat oder des Klerus, der ja noch dümmer agierte und selbst nachgewiesenes Wissen noch immer bestritt, als es nichts zu bestreiten gab.

Antwort: Historische Argumente haben nichts mit der Realität zu tun; heute z.B. besteht das "Bildungsbürgertum" aus Leuten, die nicht arbeiten, weil nämlich Arbeitsausführung und Bildungslernung Gegensätze sind.

3.Ausgenommen das Großbürgertum, das als einzige Klasse sich auf ihre/seine Bildung berufen kann, weil sie es für sich zum Standard macht um darüber zur Macht zu gelangen.

Antwort: Wer bitteschön definiert eine "Klasse" als solche?

Bildung ist ein Erfolgserlebnis wie man allerorten sieht und gerade darum ist unerklärlich, dass ein land wie Deutschland, das außer seinen Bildungsressourcen keine anderen Ressourcen hat, so wenig für Bildung bereit stellt.

Insofern Super-Gau solltest Du mal in die Geschichte der Bildung einen Blick werfen und Dich darüber kundig machen, wie man erfährt, ob einer Sozialist ist oder auch nicht.

Antwort: Wer sagt, es gäbe "eine Geschichte der Bildung", der lügt; es gibt eine "Caraktheristik der Bildung", das ist aber auch schon Alles!
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
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BeitragVerfasst am: 08 Sep 2011 - 21:50:01    Titel: Ist das Dein Ernst - Supergau?

Wie kann man etwas propagieren das es noch nicht gibt, worüber allenfalls immer noch oder wieder diskutiert wird, auch diskutiert werden muss?

Wenn man Inhalte von Schriften des Karl Marx für richtig hält propagiert man doch keinen Sozialismus. Die Wahrheit ist nicht sozialistisch oder konservativ, Supergau.

Und wenn man die Thesen, die Marx über den Mehrwert verbreitet hat, als durch die Wirklichkeit heute(im 21. Jahrhundert) gedeckt sieht, muss man doch kein Sozialist sein, selbst wenn man gerne einer wäre.

Und natürlich gibt es eine Geschichte der Bildung und sogar eine herausragende die bei den Vorsokratikern beginnt und mit Sokrates, Platon und Aristoteles fortgeschrieben wird.

Eine andere Frage ist von wem diese Geschichte, die eine Geschichte der Bildung ist, wie im übrigen auch die Entwicklung der gesellschaftlichen Rechte, das Erbrecht, das Patentrecht und das Eigentumsrecht nach Einsetzen der Sesshaftigkeit.

Selbst im "Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates" liegt die Geschichte der Bildung zugrunde. Bezieht man die asiatischen Sittenlehren mit ein, gibt es schon eine geschichte der Bildung, die noch vor den Beginn der Geschichte der griechischen Philosophie festzulegen ist.

Wenn wir etwa 11 000 Jahre zurückdenken finden wir Artefakte, Produktionsverhältnisse, auch Kunstgegenstände die zweifelsfrei mit Bildung zu tun haben. Das Handwerk ist Bildung par exellance. Natürlich auch die geistige Arbeit, die ja gleichzteitig entwickelt ist.

Abdul

Hier solltest Du noch einmal überdenken, Super-Gau
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 08 Sep 2011 - 22:12:48    Titel: Re: Marx und Mehrwert

A.H.Hattray hat folgendes geschrieben:
Der Gedanke, dass ein Arbeiter Minister wird, wurde ja in der Bundesrepublik einige Male Wirklichkeit, gerade wenn es sich um Arbeiter handelte, die sich zum Bildungsbürgertum vorarbeiteten.

Die Idee von Marx waren ja gebildete, selbstbewusste Arbeiter, die durch ihr Können überzeugen und nicht mehr durch entfremdetes vegeieren in Hinterhöfen.

Das heißt Super-Gau, dass es Marx um Qualifikationen ging, die die meisten Arbeiter im 19. jahrhundert nicht vorzuweisen hatten und schon garnicht die, die als Grund für die Oktoberrevolution 1917 herhalten sollten, denn Russland war ein Agrarstaat und kein Industriestaat.

Der INdustriestaat ist Voraussetzung für eine große Zahl von Arbeitern, die , Proletarier oder nicht, das Joch der Entfremdung von ihrem Können zuerst abschütteltn sollten(Marx). Dass dies der richtige Weg ist(auch heute) kässt sich daran ablesen, was als "Kulturangebote" in den Massenmedien , den weniger Gebildeten, zugemutet wird.

Wenn ein Minister also, wie Du meinst, kein Arbeiter mehr ist, also nicht mehr der Underdog ist, der Pauper oder Minderbemittelte, dann heißt das ja nicht, dass er nicht auch Politik für diese Menschen machen könnte.

Denn immerhin Supergau, gewinnen die jetzigen Parteien ihre Mehrheiten auch nur damit, dass sie der Mehrheitsgesellschaft, zu denen die weniger Gebildeten zu zählen sind, Versprechungen für Verbesserungen in der Gesellschaft machen.

Ob diese dann hinterher gehalten werden, hat ja nichts mit dem jeweiligen Wechsel eines Arbeiters in eine Ministeramt, oder auch eines Adligen in ein Ministeramt zu tun, sondern mit dessen persönlicher Integrität(siehe Müntefering, der ja meinte, die Bürger können nicht erwarten, dass die Wahlversprechen auch eingehalten werden, ja sogar diese Erwartung als "unfair" einstufte.)

Mit freundlichen Grüßen


Werfen wir doch mal einen Blick in die Weltgeschichte, vor allem nach Marx, ich sehe da eine deutliche Häufung unter den schlimmsten Despoten an solchen Aufsteigern aus den unteren Schichten der Gesellschaft. Nur mal ein paar, die mir spontan einfallen, Hitler, Stalin, Pol Pot, Ahmadinedschad...
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
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BeitragVerfasst am: 09 Sep 2011 - 01:19:50    Titel: Wer bestimmt und woher wir kommen.

Nun König Ludwig muss man sehen woher wir entwicklungsgeschichtlich kommen:

1. Die Zeit in der Marx seine Thesen formulierte, war vom Adel bestimmt. Man sagte dazu, zum 19.Jahrhundert, sei das Jahrhundert der "Romantik" gewesen. In Wahrheit war es das Jahrhundert der Uniform aus denen sich jene Menschen entwickelten, die Heinrich Mann in seinem Roman "Der Untertan" verfasste.

2.Der erste Weltkrieg wurde ausgelöst, weil ein Adliger umgebracht wurde und der tumbe Kaiser Wilhelm meinte, er müsse dafür Millionen deutscher Soldaten in den Tod schicken.

3.Aus der ungerechten Behandlung Deutschlands nach dem ersten Weltkrieg, im Übrigen durch den übrigen europäischen Adel, war es der Adel in Deutschland, der die Federführung behielt und durch Paul von Hindenburg, der Hitler zum Kanzler machte und von von Papen und dem Sohn von Hindenburgs als Kanzler tauglich erachtet wurde.

4.Wurde Stalin aus seiner christlich-jesuitischen Erziehung heraus Mitglied der Lenin-Bewegung, die , wie allgemein bekannt ist, im Verbrechertum endete.

Die Despotie ist ja nicht im 20. Jahrhundert entstanden, sondern in der Antike als Mächte sich entwickelten, die die von Königen oder Cäsaren, von Pharaonen oder Priestern geführt wurden, die allgemein aus den Adelsständen kamen.

Selbst in der Entwicklung des Katholizismus ist bekannt, dass Bischöfe und Kardinäle vorwiegend aus dem Adel kamen und nicht nur Kriege gegen Außenmächte führten, sondern auch untereinander, noch bevor die Reformation kam und erst recht danach, als Religion und Adel im Bündnis waren und die Macht miteinander teilten wurden permanent religiöse Kriege geführt, wo es um die berühmten Landnahmen ging, ob im Nahen Osten oder in Europa, wo es umStädtekriege ging iwe den zwischen Asissi und Perugia, oder um 30-jährigen Krieg, über all war die Genralität dem Adel vorbehalten.

Selbst unter Hitler waren die meisten Generale von Adel, die dem Führer bei seinen beabsichtigten Landnahmen folgten, ja diesen sogar darin bestärkten, den Griff auf die "Kornkammern" des Ostens vorzunehmen.

Diese geschichtlichen Eckdaten sind bekannt, wer eine gute Schule besucht hat und im Geschichtsunterricht nicht am Fenster saß der weiß wer die Politik bestimmt und erkennt, wem auch heute noch in Deutschland Privilegien zuteil sind: Dem Adel und dem Klerus.

Darum solltest Du König Ludwig Dich nicht auf ein Gelände wagen, wo Du von vornherein für Deine Ansichten keine guten Karten hast.

Besonders deutlich wird das im Fall des Grafen von Staufenberg, der das Attentat auf Hitler begangen hat, um die "Ehre" des Adels zu retten. Ja richtig, Staufenberg wollte Hitler töten, weil die Gefahr dass der Deutschland inn den Dreck gezogen hat, offenkundig war. Aber Staufenberg war Nationalsozialist geblieben und hatte seine Meinung Nationalsozialist zu bleiben nicht geändert. Das Alles kann man nachlesen in den Briefen die Staufenberg an seine Frau geschrieben hat, inklusive damit, dass er in diesen Briefen ungehemmt seiner rassistischen Gesinnung freien Lauf lässt.

Wie sich Adel und Klerus bis ins Heute erfolgreich ergänzen und sich die Bälle zuspielen ist an den rechts- und sittenwidrigen, über 200 Jahre alten Verträgen zu erkennen, für die der heutige Steuerzahler immer noch die Kosten tragen muss, als die Fürsten die Kirchen "enteigneten" und ihnen dafür Entschädigungszahlungen zusicherten.

Obwohl die Enteignungen durch die über das Bismarckreich, Kaiser Wilhelm, die Weimarer Republik, die Hitlerei bis heute ins 21. Jahrhundert, längst beglichen sind, zahlt der deutsche Steuerzahler immer noch weiter, ohne dass die Parteiendemokratie auch nur einen Deut daran geändert hat. ES geht hier nicht um Millionen, sondern um Milliarden.

Du musst auch erkennen, dass die gesamte deutsche Geschichte jedenfalls durch den Adel und den Klerus dominiert wurde und aus dieser Verbindung Personen wie der Katholik Hitler, der Katholik Göbbels , der Jesuit Himmler oder der Katholik Eichmann sich entwickelt haben, einem Klerus, der großenteils auch immer überwiegend Adel war.

So darf man nicht übersehen, dass es ja die Partei das Zentrum war, die von adligen Geistliche bis in die regionalen Gleiuderungen geführt wurde, die Hitlers totaler Macht, dem "Ermächtigungsgesetz" zustimmte.

Abdul
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 09 Sep 2011 - 08:32:54    Titel:

Abdul,

ergänze doch einfach mal meine Liste mit Adligen, die ihr eigenes Volk in ähnlicher Art und Weise abschlachteten....
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