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Gibt es Gründe
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koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2011 - 08:14:54    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Aber wo ist denn eine einzige nennenswerte Erleichterung.
Gruß
Pauker


über 20 mrd für Familien und kleine und mittelständische Unternehmen. In den letzten zwei Jahren hatte ich in einem eigenen Thema vieles zusammengetragen.

Ansonsten ists in der deutschen politischen Landschaft eben so, dass eine Mehrheit in den Umfragen seit einigen Jahren für rotrotgrün besteht. Deren Steuerpolitische Pläne sehen Mehrbelastungen für den Steuerzahler von ca. 180 mrd Euro vor. Nehmen wir die Union noch dazu, die Steuersenkungen ebenfalls kritisch gegenüber steht, erreicht die Zustimmung zu nichterfolgten Steuersenkungen und Vereinfachungen in den Umfragen inzwischen ca. 96 Prozent. Heßt, selbst rechtsextremistiche Ideen können in Deutschland mehr Menschen begeistern als eine umfassende Steuerreform. Möchtest Du da echt die FDP für in die Verantwortung nehmen? Wenn deren Ideen so wenig Zustimmung bei Deinen Volksgenossen finden?

Du kannst das aber auch hier im Forum sehr gut beobachten, wieviele würden denn hier die Steuerpläne der FDP unterstützen? Für wie viele spielt das überhaupt eine Rolle, wenn in unserer Gesellschaft nur ca. 30 mio überhaupt eine Einkommens- Lohnsteuer bezahlen. Der Rest sind Leistungsempfänger oder steuerbefreite Staatsdiener.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2011 - 09:33:25    Titel:

Ähm, da verwechselst du was. Bestenfalls sind Staatsdiener (und das meint hier offenbar nur Beamte und nicht Angestellte im Öffentlichen Dienst) von der Rentenversicherung und zu 50% von der Krankenversicherung "befreit". Aber Steuern zahlen Beamte wie alle anderen auch...

Cyrix
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2011 - 09:49:58    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Ähm, da verwechselst du was. Bestenfalls sind Staatsdiener (und das meint hier offenbar nur Beamte und nicht Angestellte im Öffentlichen Dienst) von der Rentenversicherung und zu 50% von der Krankenversicherung "befreit". Aber Steuern zahlen Beamte wie alle anderen auch...

Cyrix


Ja, aus Steuergeldern. Milchmädchen, oder?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2011 - 10:09:44    Titel:

Sie werden, wie jede öffentliche Leistung, auch aus Steuergeldern bezahlt. so what?

Cyrix
Richi
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2011 - 10:40:12    Titel:

Zitat:
Du kannst das aber auch hier im Forum sehr gut beobachten, wieviele würden denn hier die Steuerpläne der FDP unterstützen?


Welche Pläne sind das denn? Eine Reform zu einem 3-Stufenmodell hin, oder doch vielleicht erstmal ein 5-Stufen-Modell, oder vielleicht doch keine wirkliche Reform sondern eine einfache Steuersenkung, irgendwann in 2013 und in unbekannter Höhe....
Schwer für etwas zu sein, was es noch gar nicht so wirklich gibt und sich fast schneller ändert als man es aussprechen kann.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2011 - 10:44:38    Titel:

Richi hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Du kannst das aber auch hier im Forum sehr gut beobachten, wieviele würden denn hier die Steuerpläne der FDP unterstützen?


Welche Pläne sind das denn? Eine Reform zu einem 3-Stufenmodell hin, oder doch vielleicht erstmal ein 5-Stufen-Modell, oder vielleicht doch keine wirkliche Reform sondern eine einfache Steuersenkung, irgendwann in 2013 und in unbekannter Höhe....
Schwer für etwas zu sein, was es noch gar nicht so wirklich gibt und sich fast schneller ändert als man es aussprechen kann.


Sehe ich nicht so, das FDP Modell ist seit langem klar. Und selbst wenn Du Dich mit dem Thema noch nicht auseinandergesetzt zu haben scheinst. Außer der FDP gibt es derzeit keine Partei, die offensiv für Steuersenkungen eintritt. FDP 4-5 Prozent, der Rest würde sich in Umfragen für höhere Steuern einsetzen. Was bitte sollte eine FDP bei dieser Ausgsangslage umsetzen können?
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2011 - 11:02:41    Titel:

rundmc hat folgendes geschrieben:
ich hoffe, dass dieses mal es beim wahlkampf um krieg geht und da bleibt nur eine einzige partei, welche strikt gegen jeden krieg immer gewesen ist und bleibt und das ist die linke..


Kunststück Laughing

Sie ist bisher auch die einzige im Bundestag vertretene Partei, die auf Bundesebene noch nie in Regierungsverantwortung war und das hätte entscheiden können/müssen...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2011 - 11:04:44    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Was sollte diese Gruppe gegen höhere Steuereinnahmen haben??


Was sollte überhaupt jemand, der Polizei, Autobahnen, Schulen, Universitäten, Schwimmbäder, Bibliotheken, ... , in Anspruch nimmt, gegen höherere Steuereinnahmen zur Fianzierung öffentlichen Lebens haben???

Zitat:

Ist das Steuersäckel kräftig gefüllt, fließen auch Besoldung und Pension wieder reichlicher.


Das ist Quark, und das weißt du. Die Beamtenbesoldung richtet sich immer nach den Tarifabschlüssen zwischen Ver.Di und dem Staat (Bund+Kommunen bzw. Länder) für die Angestellten. Die Regelungen werden üblicherweise 1:1 auch für die entspr. Beamten übernommen. Die Tarifautonomie hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, wie hoch die Steuereinnahmen nun sind...

Zitat:

Eventuelle Verluste durch höhere Steuerbelastung auf der einen Seite werden dann doch vom Dienstherren rechtzeitig ausgeglichen.


Der Dienstherr im ÖD versucht, wie jeder Arbeitgeber in einem Tarifgespräch auch, die Personalkosten möglichst niedrig zu halten...

Zitat:

Vor allem auch, weil jeder zweite Abgeordnete in Deutschland Beamter ist. Was soll denen schon passieren bei dieser Lobbyarbeit? Das einzige was diese Gruppe zu fürchten hat sind leere Staatskassen.


Die einzige Gruppe, die über ihre Bezüge selbst zu entscheiden hat, ist nach einem BVerfG-Urteil die der Abgeordneten selbst. Dass sich dabei am Gehalt mittlerer Richter und Bürgermeister mittlerer Städte orientiert wird, ist doch für die Verantwortung, die die Abgeordneten tragen, halbwegs fair, oder?


Cyrix
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11820
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2011 - 11:29:36    Titel:

Cyrix,

nenne mir eine dieser Tarifverhandlungen, bei der die Haushaltslage nie als Argument und zwar für beide Seiten, angezogen wurde....
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2011 - 11:31:27    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Cyrix,

nenne mir eine dieser Tarifverhandlungen, bei der die Haushaltslage nie als Argument und zwar für beide Seiten, angezogen wurde....


Nenne mir irgendeinen Tarifkonflikt, bei dem nicht zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern das Unternehmensergebnis für die Gespräche irrelevant wären. Wir haben hier keinerlei Sondersituation...

Cyrix
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