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Keine Chance auf Studienplatz - was tun?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Keine Chance auf Studienplatz - was tun?
 
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Spirelli
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Anmeldungsdatum: 06.09.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2011 - 15:56:00    Titel: Keine Chance auf Studienplatz - was tun?

Hallo!

Ich weiß nicht ob ich hier im richtigen Forum bin, falls nicht, dann bitte verschieben!

Ich habe dieses Jahr mein Abitur in Baden-Württemberg mit 1,7 bestanden und mich damit (und mit einer Bescheinigung über ehrenamtliche Jugendarbeit in den letzten 4 Jahren) für Psychologie (BS) beworben. Da es die familiäre finanzielle Situation nicht anders erlaubt kann ich leider nicht wegziehen und habe mich daher nur bei erreichbaren Unis in meiner Umgebung beworben. Darunter Mannheim, Heidelberg, Frankfurt, Darmstadt, Koblenz-Landau und Mainz. Mittlerweile sind vier Absagen für die Auswahlverfahren eingegangen und ich bekomme mehr und mehr das Gefühl, dass ich dieses Jahr keinen Studienplatz bekommen kann.
Leider wird es nächstes Jahr wohl nicht leichter, weil dann in Baden-Württemberg der Doppeljahrgang (durch G8) seinen Abschluss macht.

Ich muss dazu sagen, dass beide Elternteile keine Akademiker sind und ich auch sonst die Erste in der Familie bin, die studiert (daher kann mir in meiner Familie keiner nützliche Ratschläge zum Thema Studium geben).

Die Frage, die sich mir stellt, ist Folgende: Was tun, wenn ich keinen Studienplatz ergattern kann?
Soll ich mich in einen anderen Studiengang einschreiben, der nicht zulassungsbeschränkt ist? Oder ist es sinnvoller Praktika in entsprechenden Bereichen zu machen? (Welche?)
Oder einfach gar nichts bzw jobben?
Für ein FSJ bin ich vermutlich auch zu spät dran...
Und eine Ausbildung als Rettungssanitäter um die Zeit zu überbrücken wäre zwar toll, aber ich bin total empfindlich wenn jemand anders blutet und würde das vermutlich allein deshalb schon nicht schaffe (außerdem ist es zu teuer...).

Meine größte Angst ist, das Jahr zu warten und nächstes Jahr dann wieder nicht genommen zu werden :(

Weiterhin: Kann ich mich, wenn ich "Ausbildungssuchend" bin bereits für BaFög bewerben? Oder muss ich da das Studium in der Tasche haben?

Vielen Dank schonmal für hilfreiche Antworten,
Spirelli
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2011 - 16:34:11    Titel:

wie die situation in einem jahr sein wird, kann dir keiner sagen. ich würde mein bewerbungsgebiet ausdehnen, denn die von dir aufgeführten städte sind auch nicht gerade in der nachbarschaft. da wird für fahrtzeit + lernzeit eine menge zeit draufgehen, also in der woche wirst du sowieso für kaum etwas anderes zeit haben (1h hin, 4-8h in uni, 1h zurück und dann noch vor-/nachbereiten, zum semesterende dann noch mehr lernen).

bafög gibt es erst, wenn du zu semesterbeginn eine gültige studienbescheinigung einreichst. unter 25 gibt es kein hartz4 und für arbeitslosengeld muss man mindestens ein jahr in einem beschäftigungsverhältnis gewesen.
FlyingCircus
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2011 - 17:14:21    Titel:

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur! Smile

Nun zu deinen Fragen:
- Für BAföG musst bereits an einer Hochschule angenommen worden sein
- Schreibst du dich in einen anderen Studiengang ein, so erhälst du keine Wartesemester. Wenn du in dieser Zeit bereits BAföG bekommst, wirkt sich das folglich auch auf die Förderungshöchstdauer aus
- Praktika helfen nur bedingt im Auswahlverfahren. Vor allem würdest du ja ein bezahltes benötigen. Leider weiß ich nicht, wie es da im Bereich Psychologie aussieht

Deshalb würde ich dir folgendes raten
- FSJ: Das muss noch nicht zu spät sein. Es gibt einige Stellen, die mW recht spät besetzt werden
- Wartesemester und Jobben: Bringt Geld in die Haushaltskasse und das Wartesemester hilft dir im nächsten Auswahlverfahren nach oben zu rutschen

Eine Ausbildung im medizinischen Bereich scheint bei dir offenbar problematisch zu sein. Andernfalls wäre das auch noch eine sehr gute Sache, um anschließend Punkte dafür bei den Unis zu sammeln.
mrupper
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Anmeldungsdatum: 22.12.2007
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2011 - 17:38:54    Titel:

Eine Möglichkeit dennoch in diesem Wintersemester dein Wunschfach zu studieren, ist KLAGEN. Hierzu gibts es bei google unendlich viele Informationen. Einfach mal eingeben.

Und ich schließe mich meinen Vorredner an: Herzlichen Glückwusch zum Abi.
BusinessLifeHack.DE
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Anmeldungsdatum: 30.08.2011
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2011 - 18:37:52    Titel:

Falls alle Stricke reißen, schreib dich an deiner Wunschuni in einem Fach ein, das Psychologie von den zu erbringenden Leistungen her ähnelt. Später kannst du Uni-intern zu Psychologie wechseln und dir die Leistungen anrechnen. Informiere dich aber vorher beim zuständigen Studienberater oder bei der Fachschaft, ob und wie es geht. Viel Erfolg. Rückfragen jederzeit gern über PM
FourLyn
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Anmeldungsdatum: 05.09.2011
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2011 - 19:12:10    Titel:

Hay,

auch erstmal von mir alles gute zum Abi Wink
Nun: Bin in Darmstadt in Psychologie genommen worden (1,3) und dort laufen die Nachrückverfahren noch. Ob ein Sprung von 0,4 drin ist, weiß man nie, aber ein Funken Hoffnung bleibt.
Mein Plan B war ein FSJ in Oberursel -> http://www.klinik-hohe-mark.com/allgemein/aktuelles/aktuelles-einzelansicht/artikel/erfahrungen-fuer-das-leben/index.htm, diesen musste ich nicht mehr anwenden. Ist nun auch nicht in deiner Nähe.. :/
Aber generell heißt es, viele "Träger" lassen auch spät Leute fürs FSJ zu, gerade wegen der Studienplätze.

Ich persönlich würde jedenfalls dazu tendieren. Damit sammelst du Wartesemester, machst etwas in diesem Bereich und wirst, wenn auch nicht so bombe, bezahlt.

Liebe Grüße und ToiToiToi,

Lyn
Spirelli
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Anmeldungsdatum: 06.09.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2011 - 19:43:04    Titel:

Danke für die Rückmeldungen!

Ich weiß, dass die Unis nicht in unmittelbarer Nähe liegen (komme selbst aus Mannheim), könnte/muss aber damit leben zumindest die ersten Semester an einer weiter entfernten Uni zu studieren und dann nach ein paar Semestern zu wechseln.
Wegziehen geht wirklich nicht, sonst müsste meine Mutter ihre Wohnung aufgeben und ich will meine Eltern nicht derart unter Druck setzen.

Ich werde auf jeden Fall versuchen mich mal nach einem FSJ zu erkundigen, vielleicht ist tatsächlich noch irgendwo was frei.

Zum Thema Klagen: Ist das nicht sehr teuer? Ich hab gelesen pro Uni zahlt man da mehrere Tausende.

Danke für die Glückwünsche zum Abi :)
Roham
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Anmeldungsdatum: 24.07.2010
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 07 Sep 2011 - 01:56:06    Titel:

Falls du n "FSJ" in England machen willst bewirb dich bei CSV. Die Organisation ist britisch und vermittelt !jeden! weiter. (vonwegen "non rejection policy") da bekommt man auch noch relativ spät plätze, muss nichts zahlen und bekommt ein angemessenes gehalt um überleben zu können.
matheblitz
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Anmeldungsdatum: 27.11.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 07 Sep 2011 - 18:52:16    Titel:

nur zu info:

mit bafög oder evtl stipendium (kinder von nicht-akademikern haben in der regel etwas besser chancen - siehe auch arbeiterkind.de) kann man auch in einer anderen stadt (vllt ausnahme münchen) studieren. man muss sich allerdings ein bisschen einschränken. und nicht zu vergessen: deine tickets fürs öffentliche verkehrsnetz oder sprit fürs auto sind auch nicht geschenkt...

trotzdem noch viel erfolg! manchmal kommen die zusagen im nachrückverfahren auch erst anfang oktober (aus eigener erfahrung)
Spirelli
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Anmeldungsdatum: 06.09.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2011 - 13:30:28    Titel:

Hallo ihr Lieben!

Danke noch mal für alle Tips. Ich wurde jetzt von der Uni Landau genommen!!!
Das Semesterticket für 130 Euro (ca) kann ich finanzieren und ansonsten fallen keine Studiengebühren an, also alles super!

Ich werde trotzdem mit BaFög versuchen.

Vielen Dank für eure Rückmeldungen und Hinweise, ich hoffe sie helfen anderen Leuten, die in der selben Lage sind bzw. waren wie ich Smile
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